Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Vorfälle Filtern
Zurück zu Vorfalls-Filter springenWeitere Links
Glossar-
02.03.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an eine jüdische Bloggerin.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
-
Antisemitische E-Mail
02.03.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitischer und rassistischer Youtube-Kommentar aus Buckow
02.03.2018 Bezirk: NeuköllnEin Nutzer aus Buckow veröffentlichte auf Youtube einen antisemitischen und rassistischen Kommentar unter einem Video. Es wurde Anzeige erstattet.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/16 663 vom 4.10.2018 -
Antisemitische Schmiererei am U-Bahnhof Haselhorst
02.03.2018 Bezirk: SpandauDas Hakenkreuz, das am 26. Februar auf dem U-Bahnhof Haselhorst entdeckt worden war, wurde mit einem Aufkleber überklebt. Am 2. März war dieser entfernt worden, das wieder sichtbare Hakenkreuz war durch Weitermalen zu Kästchen verändert worden, rechts davon fand sich nun ein weiteres "kaschiertes" Hakenkreuz, auf der linken Seite war ein Davidstern mit "J" in der Mitte zu sehen. Die BVG wurde informiert.Quelle: Register Spandau -
Neonazis an ehemaliger Grabstelle von Host Wessel
02.03.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Prenzlauer Berg besucht Rechtsextremisten aus Spanien die ehemalige Grabstelle von Horst Wessel.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismsu, für Demokratie und Vielfalt -
NPD-Flyer in Weißensee
02.03.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Weißensee wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Masseneinwanderung stoppen".Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistisch bedruckter Flyer einer Beratungsstelle hinter Schild einer Schule in Friedrichshagen geklemmt
02.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickEine Lehrerin der Bölsche-Oberschule entdeckte einen Flyer für ein Integrationsberatungsangebot der Stephanus Stiftung, der mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" bedruckt wurde und hinter das Schild "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" gesteckt wurde.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Beleidigung im Prenzlauer Berg
02.03.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Prenzlauer Berg kam es zu einer rassistischen Beleidigung in einem Deutsch-Sprachkurs. Ein Lehrer forderte eine Teilnehmerin dazu auf das Klassenzimmer zu reinigen. Die Teilnehmende stimmte dem nicht zu. Daraufhin nahm der Lehrer die Betroffene aus dem Unterricht raus und sagte ihr, dass es Parteien wie die AfD gäbe, da es Leute gibt wie sie.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Beleidigung in Britz
02.03.2018 Bezirk: NeuköllnIn der Parchimer Allee beleidigte ein Mann einen anderen gegen 13.40 Uhr rassistisch. Es wurde Anzeige erstattet.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/16 663 vom 4.10.2018 -
Rassistische Propaganda in Baumschulenweg
02.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Köpenicker Landstr./ Baumschulenstr. wurde ein NPD-Aufkleber mit rassistischem Inhalt, ein Aufkleber mit der Aufschrift "Nein zum Heim!", sowie 4 "AfD Zone"-Schmierereien entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Angriff in der Altstadt Köpenick
02.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickEin junger Mann wurde in der Straße Alter Markt von einem Mann aus einer Dreier-Gruppe heraus rassistisch beschimpft. Als sich der Betroffene daraufhin in einen benachbarten Durchgang stellte, warf der Mann eine Flache in seine Richtung, die ihn glücklicher Weise nicht traf. Anschließend flüchtete der Täter.
Quelle: Polizeimeldung -
Rassistische Sprüherei am Lindenufer
02.03.2018 Bezirk: SpandauAuf der Schautafel am Lindenufer wurde am 2. März eine rassistische Sprüherei ("Refugees not welcome") entdeckt. Das Ordnungsamt wurde informiert.Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gemeinnützige GmbH -
Schülerin rassistisch beschimpft und bedroht
02.03.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Heimweg von einer Grundschule in eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge wurde eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern vor einem Imbiss von einem Mann mit einer Bierflasche in der Hand beschimpft und bedroht. Zuerst beleidigte er die Gruppe mit Ausdrücken wie „Scheiß Syrien“ und bedroht sie. Als eine Schülerin aus der Gruppe dem Mann widersprach, beschimpfte dieser die Schülerin auf üble Art und Weise. Als der Mann ihr dann Schläge androhte, ergriff die Schülerin die Flucht.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Nordneukölln
02.03.2018 Bezirk: NeuköllnIn der Hobrechtstraße wurde ein selbstgemachter kleiner Aufkleber entdeckt. Er war über einen Anti-AfD-Sticker verklebt und trug die Worte "Chaoten/Untermenschen". Der Aufkleber wurde entfernt.Quelle: Register Reinickendorf -
Antisemitische E-Mail
01.03.2018 Bezirk: BerlinweitVerschwörungsmythologische E-Mail: Verschwörungsmythos um Soros etcQuelle: Register Reinickendorf -
Antisemitische Propaganda an der VHS Mitte
01.03.2018 Bezirk: MitteAn der VHS Mitte wird von Unbekannten hinterlegte antisemitische Propaganda gefunden.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) -
Antiziganistische Diskriminierung im Arbeitsalltag in Tegel
01.03.2018 Bezirk: ReinickendorfEine Leiharbeiterin rumänischer Herkunft wurde auf ihrer Arbeitsstelle in Tegel nach der Mittagspause in Anwesenheit ihrer Kollegen von der Schichtleiterin beschuldigt, Gegenstände in der Toilette auf den Boden geworfen zu haben. Als sie sich beschwerte, dass von mehreren Kolleginen nur sie beschuldigt wurde, wurde ihr gesagt: "Hau ab. Wenn du Lust hast zu quatschen, geh ins Büro."Quelle: AmaroForo -
NPD-Flyer in Heinersdorf
01.03.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Heinersdorf wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Nord
01.03.2018 Bezirk: LichtenbergIn der Fanninger Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Festung Europa – Grenzen dicht“ gefunden. Sie stammen aus einem extrem rechten Versand aus Halle.Quelle: Magda19 -
Rassistische Beschimpfungen in Nordneukölln
01.03.2018 Bezirk: NeuköllnIn der Buslinie M41 in Nordneukölln beschimpften gegen 15.20 Uhr zwei Männer die anderen Fahrgäste rassistisch. Einer der beiden Männer trug SS-Runen auf seinen Händen. Niemand intervenierte, die beiden Männer stiegen zwei Haltestellen später aus dem Bus.Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Feindkonstruktion und Bedrohung in der BVV
01.03.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der BVV stellte die AfD einen Änderungsantrag zu einem Antrag der SPD mit dem Titel „Entwicklung zu gesellschaftlicher Vielfalt angemessen würdigen“. Die SPD schlug vor im Rahmen der „Pride Week“ den „50. Jahrestag der "Stonewall Proteste", den 40. Jahrestag des CSD Berlin, das 25. Jahr der Abschaffung des Paragrafen 175 StGB und den ersten Jahrestag der Einführung der "Ehe für alle" öffentlich zu würdigen.“ Im Änderungsantrag der AfD fielen nicht nur die verschiedenen Anlässe weg, sondern sie wurden ersetzt durch die Forderung „Veranstaltungen zu "Respekt und Vielfalt" im Hinblick auf geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in den bezirklichen Flüchtlingsunterkünften anregen und aktiv unterstützen“. Empfohlen wurde hierzu eine Broschüre des Senats zu Gewalt gegen Frauen und LGBTIQ* in verschiedene arabische Sprachen zu übersetzen und in Unterkünften zu verteilen. In der Begründung behauptete sie jedoch, dass entgegen ihrer Empfehlung Informationsmaterial zur Geschichte queerer Kämpfe die Situation von Frauen und LGBTIQ* verbessern würde. Bereits das Entfernen der Jubliäen zeigt, dass diese von der AfD nicht mitgetragen werden. Stattdessen bemühten sie eine rassistische Feindkonstruktion, nach der insbesondere Menschen aus dem arabischen Raum sexistisch wären. Dabei empfahl sie jedoch eine Broschüre, die Sozialarbeitende, Ehrenamtliche und Leitungen von Unterkünften als Zielgruppe hat und nicht die Bewohner*innen. In der Broschüre werden verschiedene Präventionsformen, der Umgang mit Betroffenen u. ä. beschrieben. Damit ist diese Empfehlung für die von der AfD intendierte Zielgruppe sinnlos, was ebenfalls darauf hindeutet, dass hier lediglich einer Strategie gefolgt wurde.Zudem kam es in der BVV zur Neuwahl mehrerer Kiezpaten der AfD, da diese Mitglieder der Fraktion ersetzen musste. In der Aussprache zu einem neuen Kiezpaten der AfD wurde über dessen Verhalten als Bürgerdeputierter berichtet. Dort verhielt sich das neue AfD-Fraktionsmitglied oft aggressiv und bedrohte einen Abgeordneten der SPD mit der Aufforderung einen entstandenen Konflikt „draußen“ zu lösen. (Später bestätigte auch eine Abgeordnete der Grünen die Darstellung.) Daraufhin stellte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende dieses Verhalten als „scharfzügig und ironisch“ dar. Der zur Wahl stehende Abgeordnete der AfD behauptete sogar, dass es sich um eine „Falschdarstellung“ handeln würde. Zudem lobte er sein Verhalten mit den Worten „ein guter Ruf ist viel wert“. Hier handelt es sich um eine Bedrohung und Einschüchterung von politischen Gegner*innen durch den Abgeordneten der AfD-Fraktion.Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antisemitische E-Mail
28.02.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
28.02.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
28.02.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
28.02.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mails
28.02.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVon einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register neun antisemitische E-Mails im Monat Februar.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Aufkleber der Identitären Bewegung an Oberstufenzentrum
28.02.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Fenster der Rahel-Hirsch-Schule wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt. Die sogenannte Identitäre Bewegung ist aktionistisch orientiert und ein Sammelbecken für rechtsextreme und neurechte Positionen in Deutschland und anderen europäischen Ländern.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
BVV Neukölln: Kolonialer Geschichtsrevisionismus und Relativierung rechter Angriffe
28.02.2018 Bezirk: NeuköllnIn der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stellte ein Verordneter der AfD den deutschen Kolonialismus als positiven und identitätsstiftenden Aspekt dar. Anlass war die Debatte, die Wissmannstraße wegen der Kolonialverbrechen des Namensgebers umzubenennen. In der Diskussion lobte der AfD-Verordnete die vermeintlichen Verdienste von Wissmann. Der Antrag zur Straßenumbenennung hätte exemplarisch gezeigt, dass die anderen BVV-Parteien jeden positiven, identitätsstiftenden Aspekt der deutschen Nationalgeschichte auf „brachiale“ Weise „aufarbeiten“ wollten. Es wurde außerdem ein Entschließungsantrag "Gegen rechten Terror in Neukölln" behandelt. Im Antragstext wurde die Polizei aufgefordert, die extrem rechte Angriffsserie im Bezirk als „terroristisch“ einzustufen. In der Antragsbegründung wurde auch auf die zunehmende Salonfähigkeit von Rassismus und Hetze gegen Andersdenkende verwiesen und in diesem Kontext der Einzug von Rechtspopulist*innen in Landtage und den Bundestag angeführt. Verordnete der AfD zweifelten in einem Änderungsantrag die extrem rechte Tatmotivation der Vorfälle an. Mit Verweisen auf linke Straftaten relativierten sie die rechte Angriffsserie in Neukölln und sprachen von "Panikmache". Die AfD inszenierte sich gemäß ihrer Strategien als Opfer, denn der Entschließung hafte der "faule Geruch" einer Beschuldigung gegen die AfD an.Quelle: Register Neukölln, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin -
Facebook-Dokumentation Februar: "AfD Treptow-Köpenick" und „AfD-Fraktion Treptow-Köpenick“
28.02.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Januar bespielte die AfD Treptow-Köpenick ihre Seite mit ca. 5 Beiträgen und erreichte so ca. 1.556 Interaktionen. Im Gegensatz zu den Vormonaten hatten die meisten Beiträge einen lokalen Bezug. Genauso wie die NPD berichtete auch die AfD Treptow-Köpenick über die Entscheidung im Allende-Viertel eine neue Unterkunft für Geflüchtete zu bauen. Der Beitrag erhielt mit rund 60 Interaktionen eine größere Aufmerksamkeit als andere. In dem Beitrag spielte die AfD darauf an, dass an diesem Standort zuvor eine Einrichtung für Senior*innen war und angeblich auch wieder eine solche errichtet werden sollte. Dieses Ausspielen von Senior*innen gegen Geflüchtete spiegelte sich auch in den Kommentaren wieder. Zudem kommentierte die AfD Treptow-Köpenick selbst mit den Worten: „die GroKo wird unser Land weiter mit diesen Leuten fluten“. Zum einen bedienten sie sich hier der neurechten Verschwörungstheorie der ‚Umvolkung‘, die auch Kernthema der extrem rechten Identitären Bewegung ist, zum anderen ist die Verwendung des Wort „fluten“ im Bezug auf Menschen ein rassistisch motivierter Vergleich von Menschen (in diesem Fall Geflüchteten) mit Naturkatastrophen. Ein weiterer sehr interaktionsreicher Beitrag (1.463) zeigte ein Foto von betenden Menschen am Flughafen Schönefeld. In den folgenden Kommentaren wimmelte es von rassistischen Beleidigungen und Unterstellungen, zudem wurde das Grundrecht auf Religionsfreiheit aberkannt. Unter beiden Beiträgen wurde keine Kommentare gelöscht, selbst wenn diese massive rassistische Beleidigungen beinhalteten. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Facebook-Dokumentation Februar: "NPD Treptow-Köpenick"
28.02.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickDie NPD Treptow-Köpenick postete ca. 27 Beiträge und erreichte mit diesen ca. 698 Interaktionen. In ca. 10 Beiträgen gab es lokale Bezüge. Neben den üblichen Polizeimeldungen und den daran angeschlossenen Unterstellungen, dass die Beschreibung der Täter_innen nur fehlen würde, weil es sich um Menschen handelt, die nicht dem deutschem Bild der NPD entsprechen, sorgte vor allem ein Beitrag zum Bau einer Unterkunft für Geflüchtete im Salvador-Allende-Viertel für Aufmerksamkeit. Dieser Beitrag hatte ca. 535 Interaktionen. In den Kommentaren wird mehrfach rassistisch über Geflüchtete geschrieben. Zudem beschäftigten sich drei Beiträge mit den NS-relativierendem „Gedenken“ in Dresden.Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Facebook-Propaganda der NPD Reinickendorf im Februar
28.02.2018 Bezirk: ReinickendorfIm Februar bestand etwa ein Drittel der 17 Beiträge auf der Facebook-Seite der NPD Reinickendorf in rassistischer Hetze gegen Migrant_innen. Sie teilte Polizeimeldungen und Zeitungsartikel über Straftäter mit (vermeintlichem) Migrationshintergrund, die durch die Verbindung mit standardisierten Bildern auch visuell in den NPD-Deutungsrahmen „Ausländer-Gewalt“ gesetzt wurden. Dadurch wurden Migrant_innen pauschal als gefährlich abgewertet. In anderen Beiträgen wurde die „Bevorzugung von Deutschen“ verteidigt, Türkischunterricht in Berliner Schulen kritisiert und ein Austritt aus der EU gefordert. Einige Posts dokumentierten Aktivitäten der Reinickendorfer und Berliner NPD. In zwei Beiträgen forderte die NPD Reinickendorf außerdem ein härteres Vorgehen gegen vermeintliche „Linksextremisten“. Dazu zählte sie Pro Asyl und die Berliner Register (28. Februar). Im gleichen Atemzug positionierte sie sich “ebenso“ wie vermeintlich „linkskriminelle Straftäter“ gegen „Gentrifizierung“, wofür sie allerdings den antisemitisch aufgeladenen Begriff „Mietwucher“ verwandte.Quelle: Register Reinickendorf -
Flüchtlingsfeindliche "Merkel muss weg"-Demo vor dem Kanzleramt
28.02.2018 Bezirk: MitteAb 18.00 Uhr fand die wöchentliche Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Etwa 15 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Hakenkreuz in Adlershof
28.02.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Handjersy Straße / Otto-Franke-Straße wurde ein Hakenkreuz gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuz in Friedrichsfelde
28.02.2018 Bezirk: LichtenbergIn der Straße Alt-Friedrichsfelde 96 wurde ein Hakenkreuz und die Parole „Rudolf Heß das war Mord“ gefunden. Es wurde eine Anzeige bei der Polizei aufgegeben, die den Schriftzug entfernte.Quelle: B.Z. Berlin, Linke Lichtenberg -
Hakenkreuz-Schmiererei in Heinersdorf
28.02.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Heinersdorf wurden in der Rothebergerstraße mehrere Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.Quelle: NEA -
LGBTIQ*-Feindlichkeit in der BVV
28.02.2018 Bezirk: SpandauIn der Debatte über eine Dringlichkeitsanfrage der AfD-Fraktion (es gab auch einen Antrag der FDP-Fraktion), bezogen auf die Broschüre des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für Kita-Erzieher_innen ("Murat spielt Prinzessin..."), erweckten sowohl der Antragstext der FDP als auch der Redebeitrag des Fraktionsvorsitzenden der AfD den Eindruck, die Handreichung solle für die frühkindliche Sexualerziehung in der Kita eingesetzt werden. Tatsächlich soll sie zu einem diskriminierungsfreien Umgang mit Regenbogenfamilien und mit sexueller Vielfalt beitragen. Im Verlauf seiner Rede benutzte der Fraktionsvorsitzende der AfD den Ausdruck "das kranke LGBTIQ*". Damit wurden sowohl der Versuch abgewertet, mit dieser Bezeichnung die Vielfalt sexueller Orientierungen und Identitäten sprachlich und damit gesellschaftlich sichtbar zu machen als auch die Menschen, für die diese Bezeichnung steht.Quelle: Register Spandau -
Nicht-veröffentlichter antisemitische Bedrohung/Beleidigung/Pöbelei
28.02.2018 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat eine antisemitisch motivierte Bedrohung/Beleidigung/Pöbelei stattgefunden. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Datum der Tat.Quelle: RIAS -
NPD-Facebookseite mit geschichtstrevisionistischen Beiträgen
28.02.2018 Bezirk: LichtenbergDie Facebookseite der NPD Lichtenberg wurde im Februar mehrfach für die Bewerbung eines geschichtsrevisionistischen Neonaziaufmarsches in Dresden verwendet. Weitere Beiträge richteten sich in rassistischer Weise gegen Migrant_innen.Quelle: Lichtenberger Register -
NPD Neukölln auf Facebook: NS-Verharmlosung und Rassismus
28.02.2018 Bezirk: NeuköllnIm Februar postete die NPD Neukölln rund um den Jahrestag der Bombardierung Dresdens NS-verharmlosende Beiträge. Auch rassistische Kommentare und Posts waren zahlreich vorhanden.Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Bedrohung in Neu-Hohenschönhausen
28.02.2018 Bezirk: LichtenbergAn der Kasse eines Schnellrestaurants am Prerower Platz beleidigte ein 46-jähriger Mann zwei 15- und 16-Jährige rassistisch und rief eine nationalsozialistische Parole.Quelle: Polizei Berlin -
Rassistische Facebook-Beiträge der AfD Reinickendorf
28.02.2018 Bezirk: ReinickendorfIm Februar teilte der AfD-Bezirksverband Reinickendorf auf Facebook mehrfach rassistische Beiträge des AfD-Stadtrats Maack, in denen sexuelle Gewalt mit Islam und Migration verbunden wurden, darunter ein Aufruf zum sogenannten „Frauenmarsch“, der die Umrisse einer Moscheen zeigte, und ein Video der Kampagne der Identitären Bewegung „Frauen wehr euch! 120 Dezibel“. Außerdem postete sie einen Beitrag des extrem rechten AfD-Politikers Björn Höcke über soziale Gerechtigkeit als Diskussionslage für ihren Stammtisch.Quelle: Register Reinickendorf -
Rassistische Internet-Beiträge in Charlottenburg-Wilmersdorf
28.02.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Februar 2018 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration. Beiträge richteten sich auch gegen Türkisch-AGs an Berliner Schulen. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt.Quelle: Register CW -
Rassistische Internet-Beiträge in Charlottenburg-Wilmersdorf
28.02.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Februar 2018 veröffentlichte die AfD Charlottenburg-Wilmersdorf auf Facebook mehrere rassistische Beiträge. Dabei wurde beispielsweise "Multikulti als Menschenexperiment" dargestellt und von Versuchskaninchen gesprochen. Migration wird als "Austausch" dargestellt, was an eine neurechte Verschwörungstheorie anknüpft, die beispielsweise die Identitäre Bewegung verbreitet. Es wird behauptet, dass Geflüchtete mit einkommensschwachen Gruppen, wie Senior_innen oder Familien mit Kindern, im Sozialsystem um Bezüge konkurrieren und diesen Geld wegnehmen würden. Mit all diesen Themen und ihrer einseitigen negativen Darstellung wird ein rassistischer und geflüchtetenfeindlicher Diskurs aufgegriffen, der Vorurteile und Ressentiments verstärkt.Quelle: Register CW -
Rassistische Pöbeleien in Charlottenburg
28.02.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 28. Februar 2018 gab es rassistische Pöbeleien bei einer Veranstaltung in Charlottenburg. Das Bezirksamt hatte zu einer Informationsveranstaltung zu Neubaumaßnahmen für eine Flüchtlingsunterkunft in der Quedlinburger Straße eingeladen. Dabei gab es mehrere Redebeiträge aus dem Publikum, die geeignet waren, rassistische Ressentiments zu schüren. Unter anderem wurde behauptet, die Kriminalitätsrate würde dadurch ansteigen. Dies hat sich im Umfeld bisheriger Flüchtlingsunterkünfte nicht bestätigt und gilt als Legende. Außerdem wurde Bezirksbürgermeister Naumann niedergeschrien, als er anmerkte, der Kiez Kalowswerder sei kein sozialer Brennpunkt.Quelle: Tagesppiegel 1.3.18 -
Rassistische Propaganda in Charlottenburg
28.02.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 28. Februar 2018 gab es rassistische Propaganda in Charlottenburg. Das Bezirksamt hatte zu einer Informationsveranstaltung zu Neubaumaßnahmen für ein Flüchtlingslager-Unterkunft in der Quedlinburger Straße eingeladen. Dabei wurde ein Flugblatt mit rassistisch motiviertem Inhalt verteilt. Darin wurden unwahre Behauptungen gemacht, die geeignet waren, rassistische Ressentiments zu schüren.Quelle: Tagesppiegel 1.3.18 -
Verschwörungsideologisches Treffen in Friedrichshain
28.02.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Februar (das genaue Datum konnte nicht mehr nachvollzogen werden) fand ein Treffen von Vertretern der Reichsbürger in einem Restaurant in der Frankfurter Allee statt. Nach Aussage der Betreiber_Innen wurde sich über "wirres Zeug" unterhalten, z. B. Chemtrails und die Regierung als Teil einer Weltverschwörung.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Von BVG-Kontrolleuren in Neukölln rassistisch beleidigt und unrechtmäßig durchsucht
28.02.2018 Bezirk: NeuköllnEine Frau wurde von BVG-Kontrolleuren aus der U-Bahnlinie 7 gebeten, obwohl sie ein gültiges Ticket besaß. Am Bahnsteig wurde die Frau von den BVG-Kontrolleuren dann rassistisch beleidigt und unrechtmäßig durchsucht.Quelle: Opferberatung Berlin e. V. -
Antisemitische E-Mail
27.02.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
27.02.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
27.02.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)