Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
18.05.2018 Bezirk: Mitte4 Sticker mit rassistischen, flüchtlingsfeindlichen und antimuslimischen Slogans wurden in der Strelitzer und Rheinsberger Straße in Mitte entdeckt und entfernt.Quelle: Registerstelle Pankow
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Rassistische und rechte Äußerungen in Nordneukölln
18.05.2018 Bezirk: NeuköllnIm Rahmen eines Polizeieinsatzes gegen 12.40 Uhr in der Herrfurthstraße wurden Polizeibeamte von einem Mann mit rechten und rassistischen Äußerungen beleidigt.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/17 666 vom 25.01.2019 -
Antisemitische E-Mail
17.05.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
17.05.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
17.05.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitischer Brief an den Zentralrat der Juden in Deutschland
17.05.2018 Bezirk: MitteDer Zentralrat der Juden in Deutschland erhielt einen antisemitischen Brief.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) -
Antisemitische Schmiererei
17.05.2018 Bezirk: MitteIm Ortsteil Mitte wird eine antisemitische Schmiererei, ein durchgestrichener Davidstern im Dreieck entdeckt.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) -
Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" u.a. in Niederschöneweide
17.05.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickDirekt vor der Archenhold-Oberschule in der Rudower Str. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. In der Flutstr. wurde ein Aufkleber der mittlerweile aufgelösten rechten Kleinstpartei "Pro Deutschland" mit der Aufschrift "Merkel muss weg!" entdeckt und entfernt. Unter dem Motto "Merkel muss weg" fanden in Berlin mehrere extrem rechte Aufmärsche statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
"Deutscher Gruß" Nähe Ostkreuz
17.05.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Mann mit Glatze und Tättoowierungen an hinterem Hals und Hinterkopf und stand gegen 11:30 Uhr oberkörperfrei an der Kreuzung Sonntag- / Lenbachstraße. Er hob den Arm zum "Deutschen Gruß" stehend und sich im Kreis drehend. Die Ausrufe, die er dabei abgab, waren nicht zu verstehen. Dann lief er auf die Lenbachstraße und blockierte zwei Autos. Vor diesen performte er mit abschließendem militärischen Salut und ging in Richtung Simplonstraße / Ostkreuz.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Diffamierung von freien Trägern und Projekten der Demokratieförderung in der BVV
17.05.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn zwei großen Anfragen thematisierte die AfD das Zentrum für Demokratie (ZfD) und das Register Treptow-Köpenick. Beide Anfragen enthielten nur eine Frage nach der Kontrolle des jeweiligen Projektes. In den Reden des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der AfD vor und nach der Beantwortung wurde die Arbeit der beiden Projekte teilweise mit falschen Unterstellungen diffamiert, was der allgemeinen Strategie der AfD entspricht. So wurde das Bündnis für Demokratie und Toleranz, mit dem das ZfD eng zusammenarbeitet, als „linksextremistische Gruppe“ bezeichnet. Des Weiteren wurde die Organisation des bezirklichen „Fest für Demokratie und Toleranz“, an der sich das ZfD beteiligt, angeprangert, da dort auch die DKP (Deutsche Kommunistische Partei) einen Stand bespielen darf. Jedoch trat der Abgeordnete an anderer Stelle dafür ein, dass Parteien, die nicht verboten wären, auch nicht ausgeschlossen werden dürfen. Mit diesem Argument wurde zweierlei Maß angelegt, für die eigene Partei und die ausgemachten Gegner_innen. Dem Register unterstellte der selbe Abgeordnete, es würde versuchen „in die Meinungsfreiheit einzugreifen und diese zu beschränken“. Als Begründung führte er unter anderem die Benennung und Erfassung rassistischer oder anderweitig diskriminierender Aussagen der AfD auf. Der Fraktionsvorsitzende unterstellte dem Register außerdem zu „hetzen“ und gegen geltende Gesetze zu verstoßen. Die Abgeordneten der AfD stellten damit klar, dass die Benennung von Rassismus und anderen Diskriminierungsformen nicht in ihr Bild von Meinungsfreiheit passen und inszenierten sich als Opfer. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Gegen Flüchtlinge gerichtete AfD-Anfrage in der BVV
17.05.2018 Bezirk: LichtenbergDie Lichtenberger AfD meldete sich während der BVV mit mehreren Anträgen und Redebeiträgen zu Wort. Unter anderem wurde in einem Antrag die Finanzierung von Obdachlosenunterbringungen im Bezirk abgefragt, aufgeteilt in deutsche und nicht-deutsch Obdachlose. Dieser Antrag ist als ein Versuch anzusehen, verschiedene Betroffenengruppen auf rassistischer Basis gegen einander auszuspielen.Quelle: Lichtenberger Register -
Kinder in Reinickendorf rassistisch beschimpft
17.05.2018 Bezirk: ReinickendorfEine ältere Frau beobachtete in der U-Bahn in Reinickendorf mehrfach in den drei vorangegangenen Wochen ähnliche Konflikte, die mit rassistischen Beschimpfungen endeten. Ältere Frauen stiegen in die U-Bahn und forderten Kinder oder Jugendliche dazu auf, Sitzplätze freizumachen. Als die Kinder dem nicht sofort nachkamen und in einer nicht-deutschen Sprache antworteten, wurden sie von den Frauen rassistisch beschimpft.Quelle: VVN-BdA Reinickendorf -
LGBTIQ-feindliche Tat in Hellersdorf
17.05.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfZwei Frauen im Alter von 25 und 43 Jahren werden gegen 20.15 Uhr im Havelländer Ring von einer 42-jährigen Frau aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und eine Frau wird von ihr gegen die Wand gedrückt.Quelle: ReachOut -
Neonazi-Aufkleber im Weitlingkiez
17.05.2018 Bezirk: LichtenbergIm Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ zu „Heimatschutz“ und zu ihrem Aufmarsch am 1. Mai in Chemnitz gefunden und entfernt.Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Rassistische Aufkleber in Adlershof
17.05.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wagner-Regeny-Straße und in der Hans-Schmidt-Straße wurden zwei Aufkleber entdeckt, die rassistische Vorurteile gegen Muslime verbreiten.
Quelle: Berliner Register -
Rassistischer Angriff auf Kinder
17.05.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Junge und ein Mädchen im Alter von 13 Jahren werden gegen 17.05 Uhr in der Petersburger Straße von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Der 13-Jährige wird mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Das Mädchen kann dem Schlag ausweichen.Quelle: Polizei Berlin, 16.10.2018 -
Rassistischer Angriff in Charlottenburg
17.05.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 17. Mai 2018 wurde in der Jebenstraße in Charlottenbur, gegen 14.50 Uhr, ein 37-jähriger Mann von einem 39-jährigen Mann und seinem Begleiter rassistisch beleidigt. Der Täter versuchte, den 37-Jährigen zu schlagen.Quelle: Reach Out Berlin -
Antisemitische E-Mail
16.05.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in DeutschlandQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
16.05.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
16.05.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in DeutschlandQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
16.05.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
16.05.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitischer Anfeindung
16.05.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Aufkleber der Identitären Bewegung in Lichterfelde
16.05.2018 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfUm eine Schule am Hindenburgdamm und auf der Ringstraße wurden diverse Aufkleber der sog. Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.Quelle: Antifa Recherche Südwest -
Flüchtlingsfeindliche "Merkel muss weg"-Demo vor dem Kanzleramt
16.05.2018 Bezirk: MitteAb 18.00 Uhr fand die wöchentliche Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 40 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Geflüchtetenfeindliche Äußerung in Berlin-Buch
16.05.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Berlin-Buch in einer Unterhaltung zwischen zwei Frauen, fällt die Bemerkung "Hoffentlich kommen die Flüchtlinge hier bald mal weg."Quelle: AWO -
Hakenkreuze am Prerower Platz
16.05.2018 Bezirk: LichtenbergIm Umfeld des Prerower Platzes wurden mehrere gemalte Hakenkreuze entdeckt, Aufkleber rechter Parteien mit der Aufschrift „Umweltschutz ist Heimatschutz“ sowie mehrere Aufkleber der „Identitären“.Quelle: Gangway -
Rassistische Beleidigungen durch einen Mitarbeiter in der Führerscheinstelle Puttkamer Straße
16.05.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUm 13:30 Uhr wurde bei der Umschreibung ihres Führerscheins eine lybische Bürgerin durch den Bearbeiter mehrmals indirekt und direkt rassistisch beleidigt. Gegen die Person wurde namentlich durch die Betroffene Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Polizei wandelte die Anzeige in "gegen unbekannt" um, wie aus dem zugesendeten Anhörungsschreiben hervor geht. Die Melderin teilt mit, daß sie nicht das erste Mal auf der Führerscheinstelle mitgekommen hat, daß Menschen nicht deutscher Herkunft dort unfreundlicher als andere behandelt werden.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Rede im Bundestag
16.05.2018 Bezirk: MitteDie AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel hat zum Auftakt der Generalaussprache im Bundestag die Einwanderungs- und Asylpolitik der Bundesregierung angegriffen und gesagt: „Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern.“ Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble erteilt ihr einen Ordnungsruf. Durch die Formulierung "Kopftuchmädchen ... und sonstige Taugenichtse" habe sie Frauen, die ein Kopftuch tragen, diskriminiert.Quelle: FAZ -
Rechter Aufkleber im Bahnhof Berlin-Spandau
16.05.2018 Bezirk: SpandauAn der Rolltreppe zum Fernbahngleis Spandau wurde ein Aufkleber der inzwischen aufgelösten, extrem rechten Kleinstpartei „Pro Deutschland“ entdeckt und gemeldet. Der Aufkleber wurde entfernt.Quelle: Register Spandau -
Rechtsextreme Propaganda im Gebiet Strausberger Platz
16.05.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn den letzten Monaten wurden phasenweise (eine Woche lang viel, dann wieder lange nichts) rechtsextreme Aufkleber, Plakate und Schmierereien im Gebiet rund um den Strausberger Platz, Singerstraße und die Plantsche bis ins Einzugsgebiet des Bezirkes Mitte entdeckt. Es handelt sich um Propaganda der Identitären Bewegung (siehe Glossar), dem 3. Weg (siehe Glossar) und sonstige Nazi-Propaganda. Information: Der Melder hat zur Übersicht eine Karte angefertigt, die im Menü Friedrichshain-Kreuzberg eingesehen werden kann.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Rechtspopulistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
16.05.2018 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurden an mehreren Fahnenmasten eines Supermarkts etliche Aufkleber der ehemaligen rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ angebracht.Quelle: Gangway -
Rechtspopulistische Zeitung in Briefkasten in Marzahn-Mitte
16.05.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einem Briefkasten in der Alfred-Döblin-Straße wurde eine Ausgabe der AfD-nahen Zeitung „Deutschland Kurier“ gefunden. Es ist nicht bekannt, ob weitere Zeitungen in dem Gebiet verteilt worden sind.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Antisemitische E-Mail
15.05.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
15.05.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
15.05.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
15.05.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in DeutschlandQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
15.05.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
15.05.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
15.05.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
15.05.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Sachbeschädigung mit Vernichtungsdrohung
15.05.2018 Bezirk: MitteEine antisemitische Vernichtungsdrohung wurde im Bezirk Mitte mutmaßlich Mitte Mai an die kürzlich verlegten Stolpersteine für Dora, Gershon und Jean Habel gesprüht. Auf die Gehwegplatten rund um die eingelassenen Gedenkzeichen waren die Wörter „Family“ und zwei Mal „coming soon“ gesprüht worden.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) -
Antisemitische Vergleiche in Reden zum Nakba-Tag
15.05.2018 Bezirk: MitteAuf der jährlich stattfindenden Kundgebung palästinensischer und linker Organisationen und Parteien zum Nakba-Tag kommen vor dem Brandenburger Tor etwa 250 Personen zusammen. In Reden werden die "palästinensischen Märtyrer", die in den letzten Wochen im Gazastreifen getötet wurden, alle als friedlich demonstrierende palästinensische Zivilisten beschrieben, die von der „faschistischen zionistischen Besatzungsarmee erschossen“ worden seien.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) -
Aufkleber rechter Verschwörungstheoretiker erneut im Scharni-Kiez
15.05.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Ampel Gürtelstraße Ecke Scharnweberstraße wurde, wie in letzter Zeit an anderen Stellen in der Gegend auch, ein "Wetterkontrolle? ..."- Aufkleber rechter und antisemitischer Verschwörungstheoretiker entdeckt und entfernt.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Auf U-Bahnhof Hermannplatz bedrängt
15.05.2018 Bezirk: NeuköllnEin Mann, der Sohn eines Israelis ist, wird beim Umsteigen am U-Bhf. Hermannplatz von einer Gruppe junger Männer umringt, die ihn sehr eindringlich nach seiner Herkunft befragen. Der Mann, der Angst davor hat seine israelische Herkunft preiszugeben antwortet ausweichend, dass er Deutscher sei und flüchtet in eine abfahrende U-Bahn. Die Gruppe der jungen Männer bleibt auf dem U-Bahnhof zurück.Quelle: RIAS Berlin -
Elterngeldstelle Neukölln lehnte Antrag unrechtmäßig ab
15.05.2018 Bezirk: NeuköllnEin nicht verheiratetes Paar rumänischer Herkuft stellte bei der Elterngeldstelle Neukölln einen Antrag auf Elterngeld. Der Antrag wurde unrechtmäßig abgelehnt. Die Ablehnung wurde damit begründet, dass für die Frau kein Freizügigkeitsrecht nachgewiesen werden konnte. Diese Tatsache war für die Entscheidung des Antrags irrelevant, da der Partner der Frau und Vater des Kindes seine Arbeitnehmerfreizügigkeit bereits belegt hatte. Die Entscheidung der Elterngeldstelle wird vor dem Hintergrund antiziganistischer Debatten verständlich, in denen besonders Bürger*innen aus Rumänien und Bulgarien immer wieder unterstellt wird, nur zur Erschleichung von Sozialleistungen nach Deutschland zu kommen. Personen, die als Roma wahrgenommen werden, machen häufig die Erfahrung, dass ihnen behördliche Leistungen versagt werden.Quelle: Amaro Foro e. V. -
Hakenkreuz in Südende
15.05.2018 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Kreuzung Elisenstraße/Selerweg wurde an einem Schild für eine Parkzone ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.Quelle: Antifa Recherche Südwest -
Hakenkreuz-Schmiererei in Berlin-Buch
15.05.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Berlin-Buch wurde auf dem öffentlichen Sportplatz "Pankeplatz" ein Hakenkreuz auf die Sitzpolster geschmiert.Quelle: Bildungsverbund Berlin-Buch -
Hakenkreuz-Sprüherei in Marzahn
15.05.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf den Vorplatz einer Seniorenunterkunft in der Mehrower Allee wurde ein Hakenkreuz in weisser Farbe gesprüht. Das Hakenkreuz wurde später mit Farbe unkenntlich gemacht.Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Angriff am Fennpfuhl
15.05.2018 Bezirk: LichtenbergGegen 18 Uhr bedrohte und schlug in einer Straßenbahn am Fennpfuhl ein Mann und eine Frau mehrere Fahrgäste. Eine Frau, die den Jugendlichen schützte, wurde rassistisch beleidigt und auch nach dem Verlassen der Straßenbahn verfolgt, ins Gesicht geschlagen und mit einer Flasche beworfen. Ein Supermarktangestellter brachte sie in einem Lagerraum in Sicherheit. Die Polizei konnte die Täter festnehmen.Quelle: Polizei Berlin