Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
18.04.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 18. April 2018 kommentiert ein Mann den Marsch des Lebens in Berlin, während er auf den Bus wartet, mit den Worten "da hilft nur noch NPD zu wählen ". Marsch des Lebens sind Gedenk- und Versöhnungsmärsche an Orten des Holocaust in Europa.Quelle: RIAS Berlin via Twitter
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Antisemitische E-Mail
18.04.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
18.04.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an eine zivilgesellschaftliche Initiative.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Pöbelei
18.04.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische Nachricht über das Online-Kontaktformular einer jüdischer InstitutionQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Pöbelei im Prenzlauer Berg
18.04.2018 Bezirk: PankowBeim Spiel BFC gegen TeBe sagt ein Angestellter des Bierstandes im Gästeblock (TeBe) zu Fans von TeBe: „Hier regiert die Reichshauptstadt. Scheiß Juden!“Quelle: RIAS -
Antisemitische Propaganda auf einer Linken-Kundgebung
18.04.2018 Bezirk: MitteAuf einer Friedens-Kundgebung zu Syrien am Brandenburger Tor, organisiert von der Linksfraktion im Bundestag, steht Usama Z mit seinen üblichen antisemitischen Schildern sowie eine weitere Person mit einem Schild über der Brust mit der Aussage: "The goyim know".Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) -
Aufkleber der "Identitären Bewegung" in der Altstadt Köpenick
18.04.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kietzer Str. in der Altstadt Köpenick wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Flüchtlingsfeindliche "Merkel muss weg"-Demo vor dem Kanzleramt
18.04.2018 Bezirk: MitteAb 18.00 Uhr fand die wöchentliche Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 25 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Gedenkskulptur für den ermordeten Burak Bektaş in Buckow beschädigt
18.04.2018 Bezirk: NeuköllnAm Gedenkort für Burak Bektaş an der Rudower Straße Ecke Möwenweg wurde eine Skulptur beschädigt. Unbekannte zerstörten mit einer Chemikalie die Schutzschicht der Bronzeskulptur teilweise. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Die Skulptur wurde erst wenige Tagen zuvor eingeweiht. Sie erinnert an die Ermordung von Burak Bektaş, der 2012 von einem Unbekannten auf offener Straße wortlos erschossen worden ist. Der Mord ist bis heute nicht aufgeklärt. Ein rassistischer Tathintergrund kann nicht ausgeschlossen werden.
Quelle: Facebookseite der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak, Polizei Berlin 19.04.2018, Tagesspiegel 20.04.2018,rbb24 20.04.2018 -
III. Weg Aufkleber in Pankow
18.04.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow wurden in der Talstraße und Eschengraben Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Neonazi-Plakate in Lichtenberg-Nord
18.04.2018 Bezirk: LichtenbergAn einem Supermarkt in der Gothlindestraße wurden mehrere Plakate des III. Weg für einen Aufmarsch am 1. Mai in Chemnitz entdeckt.Quelle: Antifa Hohenschönhausen -
Neonazistischer Aufkleber auf dem Alice-Salomon-Platz
18.04.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Alice-Salomon-Platz wurde auf einem Mülleimer ein weißer Aufkleber gefunden, der handschriftlich mit den schwarzen Lettern "ANB" und "Revier" beschrieben war. "ANB" ist ein gängiges Kürzel für "Autonome Nationalisten Berlin".Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg
18.04.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 18. April 2018 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz referierte zum Thema „‚Du sollst nicht töten!‘ – Zur Ethik evangelischer Pro-Life-Arbeit“. Dabei ging es um die Haltung, dass Frauen nicht das Recht haben sollten, über ihren eigenen Körper zu bestimmen und Abtreibungsrechte grundsätzlich abzulehnen seien. Dies begründetete er anhand von Bibelversen. Die Deutsche Evangelische Allianz wird dem christlich-fundamentalistischen Evangelikalismus zugerechnet. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung und an antiliberalen Themen interessiert, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.
Quelle: Register CW -
Rechte Propaganda
18.04.2018 Bezirk: MitteAm Vormittag wurde ein „Merkel muss weg“-Aufkleber, welcher der extrem rechten Organisation "Wir für Deutschland" zuzurechnen ist, auf der Bücherbox vor der Fabrik Osloer Straße e.V., Osloer Straße 12, entdeckt und entfernt.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Demokratie in der Mitte -
Rechte Schmiererei nach Sachbeschädigung
18.04.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergBereits vor einer Woche kam es mit unbekanntem Hintergrund zu einer Sachbeschädigung an einem Hostel in der Kreutzigerstraße. Eine Eingangstür wurde beschädigt und ein Loch in einem Fenster verursacht. Heute wurde von Passanten entdeckt, daß auf der Pappe hinter dem Loch im Fenster mit grünem Edding eine SS-Rune und eine 88 (Code für Heil Hitler) geschmiert wurde. Zusätzlich befand sich ganz oben an der außen angebrachten Tafel-Wand mit Kreide ein gemalter siebenarmiger Leuchter, der sich auf die jüdische Menora bezieht, und drumherum die Schmiererei "Wir lieben Reichskristallnächte". Beide Schmierereien wurden unkenntlich gemacht bzw. entfernt und der Hostel-Inhaber darüber informiert.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
SS-Runen in Hellersdorf
18.04.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Glascontainern in der Louis-Lewin-Straße (in der Nähe der Einmündung der Wurzener Str. und Torgauer Str.) wurden SS-Runen geschmiert. Weiterhin wurde eine Schwarz-Weiß-Rot bemalte Stele auf dem Theaterplatz entdeckt. Beides wurde übermalt.Quelle: Augenzeug*in / Register ASH -
Antimuslimischer Aufkleber
17.04.2018 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm 17.04.18 gegen 14.30 Uhr wurde an einem Altkleidercontainer in Höhe der Bushaltestelle Lichtenrader Damm 254 der Buslinie M76 ein Aufkleber mit antimuslimischem Motiv entdeckt. Der Aufkleber zeigt einen Mann im Kaftan, der ein Maschinengewehr trägt und eine mit einer Burka bekleidete Frau mit Sprengstoff in der Hand. Daneben steht geschrieben: "Wir müssen draußen bleiben".Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Antisemitische Israel-Kritik vor der US-Botschaft
17.04.2018 Bezirk: MitteAuf einer Solidaritätsveranstaltung anlässlich des palästinensischen Häftlingstages vor der us-amerikanischen Botschaft in Berlin und in "Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen in den zionistischen Gefängnissen und mit dem Marsch der großen Rückkehr und des Kampfes des großen palästinensischen Volkes" vor dem Brandenburger Tor wird ein Transparent mitgeführt mit der Aufschrift: "Gaza, ist das größte Gefängnis der Welt! Beendet die Gaza-Blockade! Mach die Ghetto-Tore auf!" Mit diesem Ghetto-Vergleich wird gleichsetzend Bezug genommen auf die antisemitische Ausgrenzungs- und Verfolgungsgeschichte und so israelische Politik mit dieser Verfolgungsgeschichte gleichgesetzt.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) -
Antisemitische Post an Jüdische Allgemeine
17.04.2018 Bezirk: MitteAntisemitische postalische Zuschrift gegenüber der Jüdischen Allgemeinen.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) -
Antisemitischer Angriff im Prenzlauer Berg
17.04.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Prenzlauer Berg wurde auf dem Helmholzplatz am frühen Abend gegen 20:00 Uhr zwei Männer (21 und 24 Jahre), einer von ihnen trug eine Kippa, erst antisemitische beschimpft und anschließend attackiert und geschlagen. Einer der drei Angreifenden nahm seinen Gürtel und fing an auf einen der Betroffenen einzuschlagen. Dabei rief er wiederholt das arabische Wort für Jude. Ein Aussenstehender zog den Angreifenden vom Betroffenen weg, worauf hin die Gruppe flüchtete. Als einer der beiden Attackierten den Angreifenden hinterher lief, wurde dieser mit einer Glasflasche beworfen, die nicht traf.Quelle: Berliner Zeitung vom 18.04.2018 -
Hakenkreuz auf Motorhaube in Rudow
17.04.2018 Bezirk: NeuköllnIn der Straße 223 wurde auf die Motorhaube eines Autos ein Hakenkreuz gezeichnet. Es wurde Anzeige erstattet.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/16 663 vom 4.10.2018 -
NPD-Aufkleber in Wilmersdorf
17.04.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 17. April 2018 wird in der Prinzregentenstraße in Wilmersdorf ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.Quelle: Hass-vernichtet.de -
Rassistische Bemerkung wegen Kopftuch
17.04.2018 Bezirk: SpandauEine muslimische Frau wurde unterwegs von einer älteren Dame mit "Grüß Gott" gegrüßt und erwiderte diesen Gruß. Daraufhin empörte sich die Dame darüber, dass sie hier in Deutschland mit "ihrem Kopftuch herumlaufe"!Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gemeinnützige GmbH -
Rassistischer Aufkleber am Zentrum für Demokratie
17.04.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Zentrum für Demokratie klebte ein Aufkleber der Jungen Alternative mit der Aufschrift "Generation Deutschland: Hol dir dein Land zurück". Die Aussage, sich ein Land zurück holen zu müssen, impliziert, dass dieses 'verloren' sein müsste. Hiermit wurde vermutlich auf eine imaginierte und auch durch die Identitäre Bewegung verbreitete Verschwöhrungstheorie von einer sog. "Umvolkung" abgezielt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rechte Aufkleber in Steglitz
17.04.2018 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Steglitz wurden sechs rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, u.a. von „Merkel muss weg“ und der sog. Identitären Bewegung („Wehr Dich“).Quelle: hassvernichtet -
Rechte Propaganda in Charlottenburg
17.04.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 17. April 2018 verteilte die Partei Bürgerbündnis Solidarität ("BüSo") Flugblätter in der Wilmersdorfer Straße Ecke Pestalozzistraße in Charlottenburg. Die Partei BüSo gilt als Politsekte mit verschwörungsideologischen Positionen und autoritären Denkmustern, die auch Antisemitismus verbreitet.
Quelle: Antifa + -
170. BärGiDa-Abendspaziergang
16.04.2018 Bezirk: MitteUm 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die Auftaktveranstaltung zum 170. BärGiDa-Abendspaziergang statt. Ungefähr 30 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Antisemitische Schrift in Schmargendorf
16.04.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber der "Konservativen Aktion" in Baumschulenweg
16.04.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Baumschulenstraße in der Nähe des S-Bhf. wurden zwei Aufkleber der "Konservativen Aktion" mit der Aufschrift "Socialism sucks" (Sozialismus stinkt) entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuze in Nordneukölln
16.04.2018 Bezirk: NeuköllnAuf einen Fensterrahmen im Hausflur eines Wohnhauses in der Briesestraße wurden zwei Hakenkreuze gezeichnet.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/16 663 vom 4.10.2018 -
"III. Weg"-Aufkleber im Weitlingkiez
16.04.2018 Bezirk: LichtenbergIn der Weitlingstraße und Volkradstraße wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ für einen Neonaziaufmarsch am 1. Mai in Chemnitz gefunden und entfernt.Quelle: Antifa Hohenschönhausen -
"Merkel muss weg!“-Demo in Mitte
16.04.2018 Bezirk: MitteAuf der Auftaktveranstaltung der „Merkel muss weg!“-Demo des rechtsextremen Veranstalters „Wir für Deutschland“ um 18.30 Uhr auf dem Dorothea-Schlegel-Platz am Bahnhof Friedrichstraße in Mitte sind rassistische und flüchtlingsfeindliche Reden zu hören und zahlreiche rassistische und flüchtlingsfeindliche Plakate zu sehen.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Neonazistischer Aufkleber am S-Bahnhof Ahrensfelde
16.04.2018 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bhf. Ahrensfelde wurde ein Aufkleber der neonazistischen partei "Der III. Weg" für einen Neonazi-Aufmarsch am 1.Mai gefunden.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassistische Anfrage in der BVV Steglitz-Zehlendorf
16.04.2018 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Bezirksverordnetenversammlung ging eine Schriftliche Anfrage der AFD ein, die sich rassistischen Vorurteilen bedient. Die Anfrage zum Thema „Verwandtschaftsehe unter Zuwanderern aus dem afrikanischen und arabischen Raum“ wird in der Anfrage des Bezirksamtes als grenzüberschreitend und tendenziös eingestuft.Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf -
Rassistische Diskriminierung im Jobcenter-Schreiben
16.04.2018 Bezirk: MitteIn einem Mitwirkungsschreiben des Jobcenters zwecks Bearbeitung eines Antrags auf ergänzende Leistungen nach SGB II wurde eine Familie rumänischer Herkunft aufgefordert, eine Freizügigkeitsbescheinigung und einen Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen vorzulegen. Die Freizügigkeitsbescheinigung ist Ende 2013 ersatzlos entfallen. Ferner bedürfen Unionsbürger*innen keiner Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen, da die EU als sicherer Raum gilt. Die Familie war also mit Anforderung von nicht existierenden Unterlagen konfrontiert und verunsichert worden.Quelle: Amaro Foro e.V. -
Rechte Propaganda am Hauptbahnhof
16.04.2018 Bezirk: MitteEin Aufkleber von pi-news "Merkel muss weg" wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof in Tiergarten entdeckt und entfernt.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Sparkasse in Reinickendorf-West verweigert Leistungen
16.04.2018 Bezirk: ReinickendorfEine rumänische Roma-Familie wollte in einer Filiale der Berliner Sparkasse am Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf-West ein Konto eröffnen und wurde von einem vom Bezirk beauftragten Dolmetscher begleitet. Die Mitarbeiterin am Informationsschalter der Berliner Sparkasse verweigerte der Familie die Eröffnung eines Kontos mit der unsinnigen Begründung, dass nur solche Personen als Dolmetscher bei einer Kontoeröffnung zugelassen seien, die auch selbst ein Konto bei der Berliner Sparkasse haben, was in diesem Fall nicht zutraf. Es handelt sich hierbei um eine rechtswidrige Verweigerung von Leistungen aus antiziganistischen Motiven. Banken dürfen nur in sehr genau definierten Ausnahmefällen die Eröffnung eines Kontos verweigern.Quelle: Aufwind e. V. -
Angriff aus rassistischer Motivation in der U-Bahn Linie 6
15.04.2018 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine 30-jährige Frau, die mit Mutter und Schwester in der U-Bahn Linie 6 unterwegs ist, wird gegen 10.00 Uhr von einem 65-jährigen Mann aus rassistischer Motivation angeschrien und mit einem Ast auf den Kopf geschlagen. Andere Fahrgäste greifen ein und drängen den Täter am U-Bahnhof Ullsteinstraße aus der Bahn. Eine 54-jährige Zeugin erstattet Anzeige und kann den Täter später identifizieren.Quelle: Polizei Berlin, 21.06.2018 -
Antisemitische Schrift in Schmargendorf
15.04.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.Quelle: RIAS Berlin -
Ku-Klux-Klan-Anhänger in Hermsdorf
15.04.2018 Bezirk: ReinickendorfIn der S-Bahn zwischen Hermsdorf und Hohen Neuendorf wurde gegen 15 Uhr ein etwa 35-jähriger Mann mit einem Tattoo der Ku-Klux-Klan-Initialen auf dem Oberarm gesehen. Der Mann trug ein Shirt des Regionalliga-Fußballvereins BFC Dynamo aus Hohenschönhausen, der eine teilweise extrem rechte Hooligan-Fanszene hat. Das Tattoo zeigte ein gleichschenkliges Kreuz im Kreis umgeben von Buchstaben oder Symbolen und darunter die Abkürzung des Klans „KKK“. Der rassistische und antisemitische Ku-Klux-Klan will die Vorherrschaft der „weißen Rasse“ widerherstellen und war seit den 1860er Jahren in den USA für zahlreiche Morde an Schwarzen verantwortlich. In Deutschland gibt es seit Langem mehrere Ableger.Quelle: Register Reinickendorf -
LGBTIQ*-feindliche Beschimpfung in Nordneukölln
15.04.2018 Bezirk: NeuköllnGegen 17 Uhr wurde eine transsexuelle Frau auf der Karl-Marx-Straße von zwei männlichen Jugendlichen beschimpft.Quelle: Register Neukölln -
Neonazi-Flyer in Lichtenberg-Mitte
15.04.2018 Bezirk: LichtenbergDie Neonazipartei „Der III. Weg“ steckte am Wochenende im Weitlingkiez rassistische Flugblätter mit dem Titel „Berlin retten“ in Anwohner-Briefkästen.Quelle: Antifa Hohenschönhausen -
Rechte Aufkleber in Grunewald
15.04.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 15. April 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.Quelle: Berliner Register -
Rechte Aufkleber in Zehlendorf
15.04.2018 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Zehlendorf wurden mehrere rechte Aufkleber, darunter u.a. ein „Merkel muss weg“- Aufkleber entdeckt und entfernt.Quelle: hassvernichtet -
Antisemit greift Demonstranten an
14.04.2018 Bezirk: MitteUsama Z. zeigt antisemitische Schilder am Potsdamer Platz am Rande einer Mietenstopp-Demo, in unmittelbarer Nähe zu einem Einsatzfahrzeug der Polizei mit einigen Beamten. Ein Passant sagt zu Usama Z.:"Dein antisemitischer Dreck hat hier nichts zu suchen". Daraufhin schlägt Usama den Mann mit der Seite des Holzrahmens auf den Kopf.Der Mann kann sich schützen, hat aber leichte Verletzungen an der Hand, am Kinn und ein Hämatom am Bauch. Da er über Übelkeit klagt, muss er den Nachmittag zur Beobachtung im Krankenhaus verbringen. Die Polizei musst erst überzeugt werden, aktiv zu werden, nimmt dann aber die Personalien des Betroffenen und von Zeug_innen auf.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) -
Antisemitische Beleidigung am Breitscheidplatz
14.04.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 14. April 2018 zeigte ein Mann, der an der Gedenkstätte für die Opfer des Terroranschlags am Breitscheidplatz ein Israel-Fähnchen für Dalia Elyakim (mehrmals) aufgestellt hatte, einem Polizeibeamten, dass das Fähnchen zerstört wurde. Ein junges Ehepaar, das zu Besuch in Berlin war, kam hinzu und erkannte ebenfalls die Sachbeschädigung. Von der Seite kam Usama Z. und fing an zu brüllen, dass das alles [gemeint ist wohl der Terroranschlag] nicht stimme und zionistische Propaganda sei. Als der junge Tourist widerspricht, beschimpft ihn Usama Z. als "zionistisches Arschloch".Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische E-Mail
14.04.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Extrem-rechte AfD-Veranstaltung in Wartenberg
14.04.2018 Bezirk: LichtenbergIm „Wartenberger Hof“ in Hohenschönhausen fand eine Veranstaltung des extrem rechten „Flügels“ der AfD statt. Etwa 200 Parteimitglieder, darunter auch mehrere Lichtenberger AfDler kamen, um die Redner Björn Höcke, Andreas Kalbitz, Jörg Meuthen und weitere zu sehen. Der Vorsitzende der Berliner „Jungen Alternative“ bezeichnete in seiner Rede eine Betroffene von Gewalt durch einen Flüchtling als "nichts anderes als das Opfer links-grüner Moralfaschisten wie Claudia Roth und Katja Kipping. Über Jahrzehnte hinweg haben diese unser Volk psychisch vergewaltigt und bis an den Rand der Selbstaufgabe getrieben.", an den Flüchtling gerichtet meinte er „Dieses Pack gehört an die syrische Kriegsfront und nicht vor einen deutschen Altar." Seine Rede wurde von „Abschieben, Abschieben“-Rufen begleitet.Quelle: Lichtenberger Register -
Kundgebung mit antisemitischen Inhalten am Hermannplatz
14.04.2018 Bezirk: NeuköllnAuf dem Hermannplatz findet eine Veranstaltung mit dem Titel "Freiheit für alle politischen Gefangenen" statt, die von den Organisationen FOR Palestine, dem Demokratischen Komitees Palästina sowie dem Internationalistischen Block organisiert wird. Bei dieser Veranstaltung wird in Reden die antisemitische Formel "from the river to the [palestine will be free]" benutzt. Diese Parole bedeutet, dass zwischen Jordan und Mittelmeer kein Staat Israel mehr existieren soll. Damit spricht die Parole dem Staat Israel das Existenzrecht ab.Quelle: RIAS Berlin -
Neonazi-Aufkleber im Weitlingkiez
14.04.2018 Bezirk: LichtenbergIn der Eduardstraße, Sophienstraße und Wönnichstraße wurden Plakat und Aufkleber des „III. Wegs“ für den 1. Mai-Aufmarsch in Chemnitz gefunden.Quelle: Antifa Hohenschönhausen