Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
06.08.2018 Bezirk: MitteAm Europaplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof wurde ein Aufkleber mit der Beschriftung „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt. Der Aufkleber ist der extrem rechten Organisation "Wir für Deutschland" zuzurechnen.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
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Antisemitische Attacke gegen Jugendlichen
05.08.2018 Bezirk: LichtenbergGegen 12.30 Uhr entdeckte ein 17-jähriger Jugendlicher, der auf einer Party eines Freundes in der Paul-Gesche-Straße eingeschlafen war, dass er von Unbekannten mit einem Permanentmarker mit antisemitischen und extrem rechten Parolen angemalt wurde.Quelle: Reachout Berlin, Polizei Berlin -
Antisemitische E-Mail
05.08.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
05.08.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in DeutschlandQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
05.08.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mail
05.08.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitischer Angriff am Alex
05.08.2018 Bezirk: MitteEin 23-jähriger Mann wird gegen 1.00 Uhr auf dem Alexanderplatz von einem unbekannten Mann aus antisemitischer Motivation beleidigt und ins Gesicht geschlagen.Quelle: Polizei Berlin vom 16.10.2018, ReachOut -
Homophob beleidigt und beworfen
05.08.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZu einer homophoben Beleidigung und einem Flaschenwurf kam es in der vergangenen Nacht in Friedrichshain. Gegen 0.15 Uhr soll ein 35-Jähriger nach verbalen Streitigkeiten in einem Bierzelt in der Karl-Marx-Allee zunächst zwei junge Frauen im Alter von 18 und 19 Jahren homophob beleidigt und anschließend mit einer Plastikflasche beworfen haben. Eine mit dem Pärchen befreundete 21-Jährige soll den Beiden zur Hilfe gekommen sein und soll nun versucht haben, den Mann zu treten. Ein Tritt des Mannes soll die Frau ebenfalls verfehlt haben. Nun soll der Treter ein Bierglas genommen und es der Frau an den Kopf geschlagen haben, woraufhin diese eine Kopfplatzwunde erlitt. Die 21-Jährige kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, welches sie nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte. Der 35-Jährige wurde durch alarmierte Polizisten festgenommen, kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung sowie Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle und wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.Quelle: Polizei Berlin Nr. 1629 -
NPD-Aufkleber im S-Bhf. Schöneweide
05.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Halle des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NPD-Flyer in Berlin-Buch
05.08.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Der Inhalt der Flyer richtete sich gegen Muslime/a und dem Islam in rassistischerweise.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-verherrlichende Propaganda im Plänterwald
05.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Eingangstor zum Wasserspielplatz im Plänterwald wurden mehrere Lebensrunen entdeckt, sowie eine 18 am angrenzenden Zaun. Die 18 steht für den ersten und achten Buchstaben im Alphabet. Neonazis nutzen diesen Code für Adolf Hitler. Im Kontext der in den letzten Wochen verstärkt auftretenden NS-verherrlichenden Propaganda in dieser Gegend ist davon auszugehen, dass dieser Zahlencode in diesem Zusammenhang zu deuten ist.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Pöbelei gegen Antifaschisten am S-Bhf. Schöneweide
05.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Abend fuhr ein Mann, der durch sein Shirt als Antifaschist zu erkennen war, mit der Tram zum S-Bhf. Schöneweide. Beim Aussteigen wurde er von zwei Union-Fans bedrängt, die sich anschließend in seinen Weg stellten und ihn als "Scheiß Zecke" beschimpften.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistisch-flüchtlingsfeindlich motivierte Beleidigung in Mitte
05.08.2018 Bezirk: MitteUm 00.39 Uhr wird in der Dorotheenstraße in Mitte ein/e Amts-/Mandatsträgerin rassistisch-flüchtlingsfeindlich motiviert beleidigt.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Antwort vom 21.01.2019 auf die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Niklas Schrader und Anne Helm (LINKE), Abgeordnetenhaus Berlin Drucksache 18 / 17 422 -
Rechte Aufkleber in Grunewald
05.08.2018 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 05. August 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.Quelle: Berliner Register -
Rechte, rassistische und NS-verherrlichende Sticker in Rudow
05.08.2018 Bezirk: NeuköllnIn Rudow wurden knapp 20 Sticker gesehen und beseitigt. Die Sticker zeigten rechte, rassistische, antimuslimische und NS-verherrlichende Symbole und Botschaften. Urheber der Sticker waren "Identitäre Bewegung", NPD und Junge Alternative.Quelle: www.hass-vernichtet.de -
Verstöße gegen die Festordnung auf der Biermeile
05.08.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVom 03.-05.08.18 fand in diesem Jahr das 22. Internationale Bierfestival auf der Karl-Marx-Allee von der Warschauer Straße bis zum Strausberger Platz statt. Wie bereits seit vielen Jahren, dokumentierte der Verein für demokratische Kultur in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, Verstöße gegen die Festordnung. Es wurden mind. 30 Personen mit Bekleidungsstücken oder Tattoos gesehen, die einen Bezug zur extrem rechten / rechten Szene darstellen. Teilweise wurden Personen von der Security aufgefordert, ihre T-Shirts auf links zu drehen. Zur polizeilichen Anzeige kam es bei einer Person mit einem Hakenkreuz-Tattoo.Quelle: VDK - Verein für demokratische Kultur -
Antimuslimische Pöbelei in Niederschöneweide
04.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAm späten Abend bepöbelte ein Mann in der Fennstr. mehrere Frauen, die ein Kopftuch trugen, mit den Worten "Verpisst euch! Wir wollen euch nicht hier in Deutschland!". Mehrere Anwohner_innen widersprachen aus ihren Fenstern.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Antisemitische E-Mail
04.08.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Bedrohung und Pöbelei bei Putzspaziergang in Niederschöneweide
04.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickBei einem Putzspaziergang, der von einer Anwohnerin aus Niederschöneweide initiiert und vom Bündnis für Demokratie und Toleranz unterstützt wurde, kam es zu einer Bedrohung eines Teilnehmers. Der Teilnehmer kratzte gerade einen Neonazisticker von einem Fallrohr in der Rudower Straße, als aus einem Wohnhaus, eine Person heraustrat. Der Mann ging auf die putzende Person zu und fragte sie, was sie denn gerade mache. Der Teilnehmer des Putzspaziergangs antwortete, dass er grade einen Nazi-Aufkleber entfernen würde. Nach einer kurzen Diskussion ging der Mann noch näher an den Putzenden heran und drohte ihm die Brille von der Nase zu schlagen. Einige andere Teilnehmende des Putzspaziergangs beobachteten die Interaktion und griffen ein. Daraufhin ging der pöbelnde Anwohner auf diese Gruppe zu und beschimpfte sie ebenfalls und sagte "Das ist sinnlos, was ihr hier macht, das ist bald sowieso wieder alles zugeklebt." Dabei kam er einer einzelnen Teilnehmenden bedrohlich nahe. Danach entfernte er sich von der Gruppe und traf einige Meter weiter, auf der Schnellerstraße auf eine weitere Teil-Gruppe des Putzspaziergangs. Auch diese beschimpfte er - diesmal als "Gender-Tanten und Sozialpädagogen", ehe er in einer Tiefgarage verschwand. Einige Anwohner_innen berichteten, dass sie bereits zuvor von dieser Person bedroht und beschimpft worden seien.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Frauen aus LGBTIQ*-Feindlicher Motivation beleidigt und geschlagen
04.08.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei Frauen im Alter vom 35 und 36 Jahren werden gegen 18.10 Uhr im U-Bahnhof Möckernbrücke aus LGBTIQ-feindlicher Motivation von einem unbekannten Mann beleidigt und geschlagen. Eine der Frauen wird gestoßen und am Hals gepackt.Quelle: Polizei Berlin, 16.10.2018 -
Neonazistische Pöbelei am S-Bhf. Schöneweide
04.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAm späten Abend stieg eine Gruppe von ca. 7 Personen aus einer S-Bahn am Bahnhof Schöneweide und brüllte "Jude, Jude, Jude". Dies wiederholten sie auch beim Verlassen des Bahnhofes. Die Gruppe überquerte dann die Michael-Brückner-Straße und brüllte auf dem Mittelstreifen "Frei, sozial und national", woraufhin mehrere Jugendliche lautstark widersprachen. Die Gruppe Neonazis drehte daraufhin um und wollte zu den Jugendlichen, was drei hinzukommende Polizisten verhinderten. Die Neonazis zogen dann in die Brückenstraße und brüllten wiederholt ihre Parolen sowie mehrfach "Nationalsozialismus jetzt!". Die Neonazis kehrten dann unbehelligt in eine Kneipe in der Brückenstr. ein.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Neonazistische und rechte Propaganda in Plänterwald und Baumschulenweg
04.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Neue Krugallee/ Willi-Sänger Str. wurde ein einem Straßenschild ein Aufkleber mit dem Aufdruck "HKNKRZ" (Hakenkreuz) entdeckt und entfernt. Auf eine Bank im Plänterwald wurde "SA/SS" geschrieben. An der Haltestelle Köpenicker Landstr./ Baumschulenstr. wurden "Islam raus", Ausländer raus" und "AfD Zone" auf die Sitze geschmiert. An einer Turnhalle in der Neuen Krugallee wurde eine Lebensrune gemalt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NPD-Sommerfest und Kundgebung in Köpenick
04.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der NPD-Zentrale fand das alljährliche Sommerfest statt. Dagegen fand eine antifaschistische Kundgebung statt gegen die die NPD eine Gegenkundgebung mit ca. 5 Neonazis durchführte.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Antisemitische E-Mail
03.08.2018 Bezirk: BerlinweitAntisemitische E-Mail an AJC BerlinQuelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Pöbelei
03.08.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Hass-Shitstorm per Twitter gegen Solidaritätsaufruf zur Flüchtlingsrettung
03.08.2018 Bezirk: MitteDas Bündniss "Zusammen gegen Rassismus" in Berlin Mitte hat am 3. 8. per Twitter zum Day-Orange-Aktionstag am 4.8. zur solidarischen Unterstützung der Seenotrettung von Geflüchteten aufgerufen. Daraufhin erfolgte am 3. und 4. 8. ein Shitstorm aus Twitterantworten voller rassistischer Hasssprache gegen Flüchtlinge und gegen den Aufruf und die Aufrufenden. Darunter wurden auch besonders menschenverachtende antimuslimisch-rassistische und antischwarze-rassistische "Karrikaturen" und Vergleiche getwittert, Flüchtlinge generell z. B. als Kriminelle und Terroristen abgewertet und Verschwörungstheorien über Einwanderung aufgewärmt. Aber auch eine Reichskriegsflagge mit dem Aufdruck "Deutschland, mein Vaterland" und andere rechte Selbstdarstellungen befanden sich unter den hasserfüllten Twitterantworten.Quelle: Demokratie in der Mitte -
III. Weg-Flyer in Berlin-Buch
03.08.2018 Bezirk: PankowIm Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei III. Weg in Briefkästen entdeckt. Dieser Flyer machte Werbung für die eigene Partei.Quelle: DIE LINKE. Pankow -
Rassismus an der Ladenkasse in Oberschöneweide
03.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einem Supermarkt in der Wilhelminenhofstr. standen in der Schlange an der Kasse mehrere Menschen. Weiter hinten unterhielten sich zwei POC's . Daraufhin begann ein älteres Pärchen sind laut zu unterhalten, dass "es immer mehr werden" und "wo soll das noch hinführen?". In ihrem Gespräch entmenschlichten sie auf rassistische Weise Geflüchtete.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische NPD-Aufkleber in Niederschöneweide
03.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Britzer Str./ Fennstr. wurden ca. 20 antimuslimische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistischer Angriff in Altglienicke
03.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickGegen 22.00 Uhr wurde eine 37-jährige Frau auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Grünbergallee von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt und mit der Hand ins Gesicht geschlagen.
Quelle: Polizei Berlin -
Rassistischer Angriff in Neu-Hohenschönhausen
03.08.2018 Bezirk: LichtenbergEin unbekannter Mann blockierte vor der Unterkunft im Hagenower Ring zwei Flüchtlingen den Weg und erklärte, dass der Gehweg nur für Deutsche sei. Anschließend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Mann einen der Flüchtlinge durch einen Kopfstoß verletzte und flüchtete.Quelle: Polizei Berlin -
Rechter Aufkleber in der Fußgängerzone Spandau
03.08.2018 Bezirk: SpandauAm 03. August wurde ein Aufkleber "Merkel muss weg" an einem BSR-Mülleimer mit der Aufschrift "Gib's mir" in der Carl-Schurz-Str. entdeckt und entfernt.Quelle: Register Spandau -
"AfD"-Zone-Parole
02.08.2018 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn einem Mülleimer an der Bushaltestelle „Insulaner“ in Richtung Baumschulenstraße wird die mit Edding geschriebene Parole „AFD Zone“ entdeckt. Die Parole taucht an unterschiedlichen Orten im Bezirk häufig in Verbindung mit rassistischen Parolen auf.Quelle: Berliner Register -
Antisemitische E-Mail
02.08.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitischer Kommentar
02.08.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antragsannahme unrechtmäßig verweigert
02.08.2018 Bezirk: SpandauEiner bulgarischen Arbeitnehmerin wurde im Sozialamt Spandau die Ausstellung einer Zuweisung für Unterbringungskosten verweigert, mit der Begründung, dass sie keine ausreichende Deutschkenntnisse habe. Dabei wurde ihr keine schriftliche Erklärung ausgehändigt.Quelle: Amaro Foro e.V. -
Bürgeramt Neukölln verweigerte unrechtmäßig Antragsannahme
02.08.2018 Bezirk: NeuköllnEine Frau rumänischer Herkunft stellte einen Antrag auf Ausstellung einer erweiterten Meldebescheinigung im Bürgeramt Neukölln. Der Antrag wurde abgelehnt. Die Ablehnung wurde damit begründet, dass die Antragstellerin nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfüge. Eine schriftliche Begründung der Ablehnung wurde nicht erteilt. Die Entscheidung des Bürgeramts wird vor dem Hintergrund antiziganistischer Debatten verständlich, in denen besonders Bürger*innen aus Rumänien und Bulgarien immer wieder unterstellt wird, nur zur Erschleichung von Sozialleistungen nach Deutschland zu kommen. Personen, die als Roma wahrgenommen werden, machen häufig die Erfahrung, dass ihnen behördliche Leistungen versagt werden.Quelle: Amaro Foro e. V. -
Neuköllner Bundesagentur für Arbeit verweigerte unrechtmäßig Antragsannahme
02.08.2018 Bezirk: NeuköllnEiner Arbeitnehmerin rumänischer Herkunft beantragte eine Negativbescheinigung über Leistungen nach SGB III in der Agentur für Arbeit. Die Abgabe des Antrages für die benötigte Bescheinigung wurde der unrechtmäßig Arbeitnehmerin verweigert. Die Entscheidung wurde mündlich mit fehlenden Sprachkenntnissen der Arbeitnehmerin begründet. Eine schriftliche Begründung erhielt sie nicht. Das Handeln der Agentur für Arbeit wird vor dem Hintergrund antiziganistischer Debatten verständlich. In diesen wird besonders Bürger*innen aus Rumänien und Bulgarien immer wieder unterstellt, nur zur Erschleichung von Sozialleistungen nach Deutschland zu kommen. Personen, die als Roma wahrgenommen werden, machen häufig die Erfahrung, dass ihnen behördliche Leistungen versagt werden.Quelle: Amaro Foro e. V. -
Propaganda der Identitären Bewegung in Mitte
02.08.2018 Bezirk: MitteIn der Geschwister-Scholl-Straße, in Nähe des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, wurden zwei Aufkleber der "#120db"-Kampagne der rechtsextremen Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Die "#120db" Kampagne versucht, die Debatte um sexualisierte Gewalt gegen Frauen zu instrumentalisieren, um rassistische und antimuslimische Inhalte zu verbreiten.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Rechte Propaganda am Alex
02.08.2018 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurde ein Aufkleber mit der Beschriftung „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt. Der Aufkleber ist der extrem rechten Organisation "Wir für Deutschland" zuzurechnen.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Antimuslimische Drohbriefe in Britz
01.08.2018 Bezirk: NeuköllnEin ein Britz lebender Mann, der als Religionslehrer für den Islam tätig ist, erhielt zwei antimuslimische Drohbriefe.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/17 666 vom 25.01.2019 -
Extrem rechte Aufkleber im Plänterwald
01.08.2018 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Neue Krugallee/ Am Plänterwald wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Reconquista oder Untergang" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Flüchtlingsfeindliche "Merkel muss weg"-Demo vor dem Kanzleramt
01.08.2018 Bezirk: MitteAb 18.00 Uhr fand die wöchentliche Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 15 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte -
Hakenkreuz im Weitlingkiez
01.08.2018 Bezirk: LichtenbergIn der Wönnichstraße wurde ein gesprühtes Hakenkreuz gefunden und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
Nicht-veröffentlichter rassistischer Angriff in Tiergarten
01.08.2018 Bezirk: MitteIm Ortsteil Tiergarten hat ein rassistisch motivierter Angriff stattgefunden. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Datum der Tat.Quelle: ReachOut -
Rassistische Beleidigung in der Schule
01.08.2018 Bezirk: BerlinweitEine Lehrerin machte rassistisch beleidigend auf den Migrationshintergrund eines Schülers aufmerksam.Quelle: Inssan e. V. -
Rassistisch-flüchtlingsfeindliche üble Nachrede
01.08.2018 Bezirk: MitteUm 21.35 Uhr macht in der Turmstraße in Moabit ein Täter rassistisch-flüchtlingsfeindlich motiviert Geflüchtete und Asylbewerber, die Linke und den Staat nach § 186 StGB verächtlich.Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Antwort vom 21.01.2019 auf die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Niklas Schrader und Anne Helm (LINKE), Abgeordnetenhaus Berlin Drucksache 18 / 17 422 -
Antisemitische E-Mail
31.07.2018 Bezirk: BerlinweitZum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische E-Mails
31.07.2018 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVon einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register 3 antisemitische E-Mails im Monat Mai.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Facebook-Beiträge der NPD-Reinickendorf im Juli
31.07.2018 Bezirk: ReinickendorfDie NPD Reinickendorf schürte in 17 Facebook-Beiträgen im Juli weiter Hass gegen Geflüchtete und andere Migrant_innen, indem der Eindruck erweckt wurde, Verbrechen würden ausschließlich durch zugewanderte Menschen begangen. Unter anderem teilte die Reinickendorfer NPD einen Zeitungsbericht über eine SEK-Einsatz in Buch und behauptete, dieser habe in einem „Asylantenheim“ in Reinickendorf stattgefunden. Außerdem zeigte sich die Reinickendorfer NPD solidarisch mit einer mehrfach verurteilten Holocaust-Leugnerin. Ein weiterer Schwerpunkt der Posts lag auf Eigenwerbung.Quelle: Register Reinickendorf