Extrem rechter Aufkleber in der S3
In der S3 Richtung Friedrichshagen wurde ein Aufkleber der extrem rechten DJV (Deutsche Jugend voran) entdeckt und entfernt. Die Gruppierung versuchte dieses Jahr den Berliner CSD anzugreifen.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der S3 Richtung Friedrichshagen wurde ein Aufkleber der extrem rechten DJV (Deutsche Jugend voran) entdeckt und entfernt. Die Gruppierung versuchte dieses Jahr den Berliner CSD anzugreifen.
In einem Tagungszentrum am Schiffbauerdamm in Mitte hielt das extrem rechte "Compact"-Magazin eine Pressekonferenz ab.
In der Umgebung der Straßenecke Buschkrugallee/Hannemannstraße in Britz wurde in einen Mülleimer ein Hakenkreuz geritzt.
In Lichtenberg wurde eine Person von drei Männern auf der Straße lesbenfeindlich beleidigt. Das Datum wurde zum Schutz der Betroffenen anonymisiert.
Am Niederfeld nahe des Butzer Sees wurde ein Aufkleber der "NRJ", der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", an einem Mülleimer entdeckt.
An einer Säule in der Landsberger Allee/Storkower Str. wurde eine Schmiererei der Jugendorganisation "NRJ" von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III.Weg" entdeckt. Dies wurde unkenntlich gemacht.
In ein Graffiti an der Jessener Straße/Frankfurtre Allee von einem Davidstern mit einem Herz darum wurde ein Hakenkreuz gemalt.
An der Tramhaltestelle Ottomar-Geschke-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für NS-Black-Metal warb und dabei sowohl den SS-Totenkopf als auch Lebensrunen enthielt.
An der Haltestelle Hänselstr. wurde der Schriftzug "Deutschland, Deutschland erwache" entdeckt und entfernt. Die Parole stammt aus dem sog. "Sturmlied", welches in Deutschland verboten ist.
Am Ausgang des S-Bahnhofs Jungfernheide wurde in der Nacht gegen 2:30 Uhr eine auf dem Boden schlafende Frau von einem 36-jährigen Mann zwei Mal mit dem Fuß gegen den Kopf getreten. Im Anschluss übergoss der Mann die 40-Jährige mit dem Inhalt seiner Bierflasche. Die Polizei wurde alarmiert und nahm den stark alkoholisierten Täter fest.
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
Eine Person wurde aus rassistischen Gründen an einer Supermarktkasse angegriffen. Die Angreiferin fuhr ihr mit ihrem Einkaufswagen heftig gegen das Knie. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
In der Umgebung des U-Bahnhofes Parchimer Allee in Britz wurde ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber der kroatischen Ultra-Gruppe "Torcida Split" zeigte eine Konföderiertenflagge und den Slogan "WHITE BOYS".
In der Brüsseler Straße in Wedding wurden ein Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" sowie zwei Aufkleber mit dem Logo der antisemitischen Terrororganisation Hamas entdeckt und entfernt.
Am U-Bahnhof Pankstraße wurde die Schmiererei "Fuck Israhell" entdeckt.
Am Leopoldplatz kam es zu einer pro-palästinensischen Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden. Dabei wurde die israelbezogene, antisemitische Parole "From the rive to the sea, Palestine will be free" gerufen.
In der Wrangelstraße wurde am frühen Morgen die Schmiererei "All Zionists are Murderers" und daneben "Free Hamas Fuck Israel" entdeckt.
Am Spreeufer wurde ein selbstgemalter Aufkleber mit der Aufschrift "FCK 161" und "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
Auf einem Plakat der Sonderausstellung zum Thema "Frauen im Widerstand" der Gedenkstätte Deutscher Widerstand war das Bild von Marlene Dietrich mit der Aufschrift "Juden ins KZ!" und zwei Hakenkreuzen beschmiert.
Am S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am Einkaufszentrum Eastgate in Marzahn wurden erneut zwei Aufkleber des Neonazinetzwerkes "DJV" ("Deutsche Jugend Voran") entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Landhaussiedlung in Rudow wurde an einen Mülleimer ein Hakenkreuz entdeckt. Die Schmiererei wurde inzwischen unkenntlich gemacht.
Am Bethaniendamm wurde auf einen Aufkleber mit einem Davidstern und dem Slogan "Jüdisches Leben schützen" ein Hakenkreuz geschmiert.
Auf dem Vorplatz des Bahnhofs Spandau veranstaltete die Partei Die Linke am Nachmittag einen Infostand. Zwei Mitglieder wurden beim Verteilen von Flyern in Nahaufnahme gefilmt und sexistisch beleidigt. Die Aufnahmen wurden über einen extrem rechten Instagram-Account veröffentlicht. Der Filmende bezeichnete sich den beiden Betroffenen gegenüber als Sympathisant der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Rund um den Selgenauer Weg in Rudow wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und teilweise entfernt. In der nahegelegenen Neuhofer Straße wurde an einem Stromkasten eine Odal-Rune entdeckt.
In der Tram auf Höhe Ottomar-Geschke-Str. beleidigte ein Mann einen Jugendlichen rassistisch.
In einem Bus in Köpenick wurde ausschließlich ein Kind of Color durch den Busfahrer nach der Fahrkarte gefragt. Alle weiteren Fahrgäste wurden nicht gefragt, auch an den folgenden Stationen nicht.
In der Vulkanstr. wurde ein Aufkleber mit extrem rechten Symbolen entdeckt. Auf dem Aufkleber ist die Schwarze Sonne und die Reichsflagge abgebildet.
An der Tramhaltestelle Landsberger Allee wurde ein Aufkleber mit Reichsflagge und dem Slogan: "Sie waren die besten Soldaten der Welt" und ein Aufkleber mit dem Slogan: "Good night white pride" entdeckt.
Mitarbeitende eines Kinder- und Jugendzentrums in der Auguste-Viktoria-Allee im Ortsteil Reinickendorf bemerkten, dass ein antirassistisches Banner, das am Eingang zum Gelände hing, abgeschnitten worden war. Auf dem Banner stand: "AVA-Kiez stark gegen Rassismus" sowie "Yallah Solidarity! Yallah Community!".
In Wilmersdorf wurden mehrere antisemitische Aufkleber entdeckt. Auf den Aufklebern war unter anderem der Slogan "From the river to the sea, palestine will be free!" abgebildet, welcher Israel das Existenzrecht abspricht. Auf anderen Aufklebern war die Parole "Globalize Intifada!" abgebildet. Der Begriff "Intifada" ist mit der gezielten Ermordung von Jüdinnen_Juden assoziiert und gilt als Gewaltaufruf.
Auf dem Bürgersteig Weichselstraße/Ecke Pflügerstraße wurde ein Stencil in roter Farbe entdeckt, das einen Davidstern mit integriertem Hakenkreuz zeigt sowie oben und unten einen Streifen, so dass das Bild eine Israelfahne nachahmt.
Auf einem Briefkasten am Kurfürstendamm wurde ein terrorverherrlichender Aufkleber entdeckt, der das Existenzrecht Israels infrage stellt. Dieser kann als antisemitisch eingestuft werden.
Am S-Bahnhof Marzahn wurden drei Aufkleber des Neonazijugendnetzwerkes "DJV" ("Deutsche Jugend Voran") entdeckt und entfernt. An einem Informationsschild sowie an drei Straßenschildern nahe des Bahnhofes wurden ebenfalls drei Aufkleber der Neonazijugendgruppe "JS" ("Jung und Stark") entdeckt und entfernt.
An einer Laterne in der Marzahner Promenade wurde außerdem ein Aufkleber entdeckt und entfernt, dessen Motiv den Nationalsozialismus verherrlichte.
Am S-Bahnhof Wedding wurde ein Aufkleber des extrem rechten verschwörungsideologischen TV-Senders "AUF1" aus Österreich entdeckt und entfernt.
In der Brandenburgischen Straße Ecke Blissestraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf diesem war zu lesen: "Antifa-Banden zerschlagen".
Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde im Fahrstuhl ein Hakenkreuz entdeckt. Weiter wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten dort entdeckt. Einer zeigte die Reichsflagge und den Slogan "Deutschland meine Heimat", der andere richtet sich gegen Antifaschist*innnen.
Es wurde ein Hakenkreuz und ein Schriftzug „Fck Israel“ an einem Baum an einer Badestelle des Schlachtensees entdeckt.
An das Haus eines Gemeinschaftwohnprojekts in der Lynarstraße in Wedding wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Da sich die Bewohner*innen des Hauses durch Transparente klar gegen die extreme Rechte aussprachen, ist von einer gezielten Beschmierung auszugehen. Das Hakenkreuz wurde übermalt und es wurde Anzeige erstattet.
Am Roederplatz wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Ein Aufkleber zeigt die Reichsflagge und titelt: "Freiheit für Deutschland", ein weiterer Aufkleber fordert: "Remigration". In einem Supermarkt am Roederplatz wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Am Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber mit Reichsflagge und dem Schriftzug: "Deutschland, Deutschland über alles" entdeckt.
Eine Mitarbeiterin von DIE LINKE saß vor der Geschäftsstelle in der Pichelsdorfer Straße, als ein älterer Mann, der ein Fahrrad schob, vorbeikam und vor sich hin pöbelte. Die Mitarbeiterin reagierte darauf nicht, auch nicht, als er das Rad dicht an ihren Füßen vorbeischob. Er kam dann zurück und begann, sie direkt als politische Gegnerin zu adressieren und zu beleidigen. Daraufhin ging die Mitarbeiterin zur Eingangstür, um sich zurückzuziehen. Der Mann spuckte vor ihr aus und beleidigte sie sexistisch. Als sie die Tür geschlossen hatte, ging er weiter. Bereits mehrfach war an das Schaufenster der Geschäftsstelle gespuckt worden.
Im Schloßpark Lichterfelde wurde ein schwarz-weiß-roter Aufkleber mit der Aufschrift "Souveränität gibt es nur in diesen Farben. 1871" gefunden und entfernt.
Am Bahnhof Ullsteinstraße wurde ein deutsch-asiatisches Paar von einem offensichtlich nicht nüchternen Mann rassistisch beleidigt. Er fragte sie zunächst, ob sie etwas Essbares in ihrer Tasche hätten, was sie freundlich verneinten. Daraufhin beleidigte der Mann die deutsch-asiatische Person als "Tokyo Bitch" und forderte sie auf, Deutschland zu verlassen. Er verließ das Paar und spuckte anschließend in ihre Richtung auf den Boden.
In einem größeren Discounter in der Buschallee wurde eine nicht-weiße Person durch einen weißen Mitarbeiter mehrmals mit den Worten " Laber mich nicht voll, geh zurück in dein Land" rassistisch beleidigt. Keiner der weiteren, mehrheitlich weißen Kund*innen griff ein. Die betroffene Person verließ daraufhin das Geschäft.
Entlang der Frankfurter Allee wurden gegen Nachmittag vier Frauen rassistisch beleidigt. Ein 44-jähriger Mann hat die Gruppe vor einem Geschäft rassistisch beschimpft und mehrmals den Hitlergruß gezeigt.
In der Roelckestraße, Ecke Seestraße wurde ein rassistischer Aufkleber bemerkt und entfernt. Auf diesem ist zu lesen: "Nix Yallah Yallah. Amtsprache ist hier Deutsch!". Abgebildet ist zudem ein Mann mit Arbeitsschürze. Dieser Aufkleber war KI-generiert und verwies auf einen extrem rechten Telegramkanal.
An einem Kleidercontainer in der Aßmannstr. wurde der Schriftzug "D3.W" (Der 3. Weg) entdeckt.
Ein Mann in Tempelhof-Schöneberg wurde auf dem Wohnungsmarkt bei der Wohnungssuche strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine behindertenfeindliche Diskriminierung.
Vor dem Bahnhof Friedrichstraße wurden zwei antimuslimisch rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.