Rassistische und neonazistische Aufkleber in Köpenick-Nord
Am S-Bhf. Köpenick, in der Mahlsdorfer und in der Hoernlestr. wurden 10 Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg und zwei anti-Schwarze Aufkleber entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Am S-Bhf. Köpenick, in der Mahlsdorfer und in der Hoernlestr. wurden 10 Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg und zwei anti-Schwarze Aufkleber entdeckt und entfernt.
Erneut wurde ein rassistisches Plakat an der Ecke Heidelberger Str./ Bouchéstr. neben einem Aufruf zum Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau entdeckt und entfernt, dass die Tat relativiert und dieser einen angeblichen "Rassismus" gegen Deutsche gegenüberstellt. Zusätzlich wurden die Gedenkplakate zerstört.
Ein Mädchen bekommt von einem Klassenkameraden eine E-Mail mit rassistischen und sexistischen Kommentaren und Beschuldigungen, dass solche „Schlitzaugen“ wie sie Schuld an Corona und dadurch jetzt so vielen Hausaufgaben seien.
Auf den Gleis des S-Bhf. Grünau wurde auf eine Werbetafel "Ihr Wixxer" geschrieben, unterschrieben wurde das mit "Adolf Hitler" in Herzen umrahmt.
In der Brückenstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
An einen Imbisswagen an der Ecke Dörpfeldstr./ Friedenstr. wurde eine "88" gesprüht. Die Mitarbeitenden berichteten, dass dies nicht das erste Mal in diesem Jahr ist.