Neonazistische Parolen in der Köpenicker Dammvorstadt
In der Seelenbinderstr. brüllte eine Gruppe Jugendlicher laut "NSDAP".
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Seelenbinderstr. brüllte eine Gruppe Jugendlicher laut "NSDAP".
Im Treptower Park wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten 1%-Kampagne entdeckt und entfernt.
Am 13. Mai 2020 wurde am S-Bhf. Savignyplatz eine anti-asiatische rassistische Schmiererei entdeckt. Mit schwarzem Stift hatte jemand „Die Chinesen haben den Virus in alle Welt getragen!“ an eine Plakatwand geschrieben. Die rassistische Aussage war mit einem roten Stift durchgestrichen worden.
An den Wartehäuschen der Bushaltestelle Am Heidefriedhof (beide Richtungen) wurden rassistische Schmierereien ("Kanacken raus") und ein Hakenkreuz in Kombination mit dem Kürzel "AfD" angebracht.
Am Spreeufer zwischen Kaisersteg und Edisonstr. wurde die Parole "Berlin bleibt Deutsch" entdeckt.
In einer Schule in Treptow-Köpenick kam es zu einer antiziganistisch motivierten strukturellen Benachteiligung einer Schülerin durch das Lehrpersonal. Zum Schutz der minderjährigen Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
Ein Mitarbeiter des NS-Dokumentations-Zentrum fand im Flyer-Kasten der Gedenkstätte Flyer und Visitenkarten einer Reichbürgerplattform, die dem extrem rechten Spektrum zuzuordnen ist.