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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Aufkleber im Ortsteil Reinickendorf

    19.07.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Am Kolpingplatz im Ortsteil Reinickendorf wurden wieder Aufkleber entdeckt, die Werbung für einen extrem rechten Onlinehandel machten und den rassistischen Slogan "White Lives Matter" verbreiteten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • (Extrem) rechte Demonstration in Blankenburg

    19.07.2025 Bezirk: Pankow

    Auf dem Parkplatz am Feuchten Winkel fand eine Demonstration statt. Im Aufruf wurde zum Protest gegen angebliche „Frühsexualisierung“ aufgerufen – ein Angriff auf Bildungsinhalte zu sexueller Vielfalt, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung und LGBTIQ*-Rechten.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuz im S-Bahnhof Friedrichstraße

    19.07.2025 Bezirk: Mitte

    Im S-Bahnhof Friedrichstraße wurde eine Hakenkreuz- und eine "88"-Schmiererei (für "Heil Hitler") entdeckt und durchgestrichen. Die NS-verherrlichenden Symbole waren über einem teilweise übermaltem Aufkleber mit dem Slogan "Kein Mensch ist illlegal" hingeschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Israelbezogene antisemitische Vorfälle in der UdK

    19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einem Rundgang an der "Universität der Künste" (UdK) in Charlottenburg kam es zu verschiedenen israelbezogenen antisemitischen Vorfällen.

    Unter anderem wurden verschiedene israelbezogene antisemitische Schmierereien in den Universitätgebäuden festgestellt. So wurde mit der Parole "Death to Israel" in den Toilettenräumlichkeiten dem israelischen Staat das Existenzrecht abgesprochen und potentiell israelischen Staatsbürger*innen mit dem Tod gedroht. Ein weiterer Tötungsaufruf in den Toilettenräumlichkeiten war der Slogan "Kill a zionist". Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.

    Zudem stimmten Studierende auf dem Hof den Sprechchor "Free Palestine, from the river to the sea" an, welcher ebenfalls dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht.

    Außerdem trug ein Student während einer Performance ein T-Shirt, auf welchem die gesamte Fläche von Israel/Palästina als Palästina bezeichnet wird, wonach es keinen israelischen Staat gäbe.

    Quelle: Register CW
  • "JN"-Aufkleber in Tegel

    19.07.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Verkehrsschild an der Ecke von Grußdorf- und Buddestraße wurde ein Aufkleber der "Jungen Nationalisten" bemerkt und entfernt. Vor dem Hintergrund eines Denkmals für gefallene Soldaten des Ersten Weltkriegs war der Slogan "Unseren Toten - ihr für uns und wir für euch!" zu lesen. Dadurch wurde ein Ideal soldatischer Männlichkeit transportiert. Die in Uniform mit Stahlhelm gekleideten Figuren können auch als positive Referenz auf die Wehrmacht wahrgenommen werden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperon
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in der S-Bahn

    19.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 6:30 Uhr stiegen zwei queere Frauen am Ostkreuz in die S-Bahn Richtung Innenstadt. Ein Mann, der sich bereits in der Bahn befand, begann sofort laut und aggressiv zu brüllen. Er beschimpfte und bedrohte die beiden Personen mit den Worten "Du Hure, dreckige Schlampe, scheiß Lesbe." Er drohte zudem mit sexualisierter Gewalt und Mord. Mehrmals spuckte er während der Drohungen in Richtung der beiden Personen auf den Boden.
    Bis die beiden Personen an der Jannowitzbrücke die Bahn wieder verließen, solidarisierte sich niemand der ca. 20 Mitreisenden mit den Betroffenen.

    Quelle: Berliner Register
  • Mehrere "III. Weg"-Schmierereien rund um den U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße

    19.07.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Es wurden verschiedene Sprühereien des "III. Wegs" im Umkreis des Bahnhofs gesichtet. Die Erste befindet sich auf dem Boden der Brücke über den Hellersdorfer Graben und wurde noch nicht übermalt.

    Auf dem Radweg im Grünstreifen wurden zwei weitere Schmierereien bereits übermalt.

    Quelle: Augenzeug:in
  • "NRJ"-Schriftzug und gegen Antifaschist*innen gerichtete Schriftzüge in Lichtenberg-Nord

    19.07.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Landsberger Allee Ecke Oderbruchstraße wurde auf einem Baustellen-Absperrschild ein Schriftzug der neonazistischen "NRJ" (Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg") entdeckt.

    In der Rhinstraße wurden erneut diverse gegen Antifaschist*innen gerichtete "1161"-Schriftzüge an Häuserwänden entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Auch in der Landsberger Allee wurde ein 1161"-Schriftzug gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • NS-verherrlichende Propaganda in Mahlsdorf

    19.07.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einer Rutsche auf einem Spielplatz in der Albrecht-Dürer-Straße Ecke Melanchthonstraße in Mahlsdorf wurden NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. Neben einem Hakenkreuz wurde dort "HH" ("Heil Hitler") geschmiert.

    Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf Ordnungsamt
  • Queerfeindliche und rassistische Demonstration in Hellersdorf

    19.07.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Die Neonazigruppierung "Deutsche Patrioten voran" (DPV) marschierte in Hellersdorf unter einem queerfeindlichen und rassistischen Motto in Hellersdorf auf. Die 27 Neonazis mussten auf dem Bürgersteig laufen. Mit zwei Megafonen skandierten die Neonazis auf der Route immer wieder neonazistische Parolen.

    Quelle: Koordinierung Berliner Register
  • Rassistische Beleidigungen und Hitlergruß in Baumschulenweg

    19.07.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Nachmittag beleidigte ein Mann im Bus vom Treptower Park nach Schöneweide eine Frau mit Kopftuch und Kinderwagen rassistisch. Mehrere Anwesende standen daraufhin der Betroffenen verbal zur Seite und wurden ebenfalls von dem Mann beleidigt. Als dann die Betroffene und der Mann an der Haltestelle Köpenicker Landstr. / Baumschulenstr. ausstiegen, zeigte der Mann den Hitlergruß und bedrohte die Frau mit den Worten: "Man sollte alle Kopftücher vergasen." Die alarmierte Polizei traf rechtzeitig an der Haltestelle ein.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung im Weitlingkiez

    19.07.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Vor seinem Wohnhaus in der Wönnichstraße beschimpfte ein Mann zwei Personen als "Scheiß Kanaken". Der Täter verschwand daraufhin im Haus. Andere Anwohnende solidarisierten sich mit den beiden Männern. Die beiden Betroffenen verzichteten darauf, die Polizei zu rufen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische und antisemitische Gewaltaufrufe auf Demo vor dem Roten Rathaus

    19.07.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Roten Rathaus am Alexanderplatz in Mitte fand eine Demonstration syrischer Anhänger*innen der Angriffe auf Drus*innen in Suweida mit bis zu 400 Teilnehmenden statt. Es wurden Parolen gegen Drus*innen, Alawit*innen und gegen Israel gerufen - darunter auch offene Aufrufe zu Mord und Vergewaltigung. Unter anderem wurde der Ausdruck “Ṭūbz” (arab. etwa “beugen”) als Drohung in Richtung von Drus*innen verwendet, ein extrem gewaltverherrlichender Ausdruck aus dem syrischen Arabisch, der zur sexuellen Erniedrigung und Ermordung von Drus*innen aufruft. Im lokalen Sprachgebrauch beschreibt der Ausdruck zudem eine besonders erniedrigende Körperhaltung, zu der Opfer gezwungen werden, bevor sie kniend auf dem Boden mit Schusswaffen hingerichtet werden. Es wurde von einer Gruppe auch "Zionisten raus! Tod allen Zionisten!" skandiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ, Bürger*innenmeldungen
  • Rassistische und sexistische Beleidigung in Charlottenburg

    19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Ampel am Ernst-Reuter-Platz beleidigte eine Fußgängerin eine Frau in einem Auto rassistisch und sexistisch.

    Als eine Frau mit Kopftuch hupte, weil das Auto vor ihr bei Grün nicht losfuhr, sagte die Fußgängerin zu ihrer Begleitung laut: "Die mit ihrem scheiß Kopftuch. Nur weil die einmal was besser weiß als ein Mann."

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    19.07.2025 Bezirk: Pankow

    In der Ossietzkystraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser trug u.a. den Slogan "Heimatliebe".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Regenbogenfahne beschädigt in Weißensee

    19.07.2025 Bezirk: Pankow

    Am Rathaus Weißensee wurde eine Regenbogenfahne, die am 14. Juli zum Berliner Pride Month gehisst worden war, mutwillig beschädigt.

    Quelle: Pressemitteilung vom 31.07.2025, Bezirksamt Pankow
  • Aufkleber des "III. Weg" im Allendeviertel

    18.07.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Pablo-Neruda-Str. wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Kaulsdorf gesichtet

    18.07.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Es wurde ein Aufkleber des "III. Weg" in der Unterführung des S-Bahnhofs Kaulsdorf gefunden und noch nicht entfernt.
    Außerdem wurde im Schleipfuhlweg ein queerfeindlicher Sticker eines extrem rechten Versandhandels gesichtet und entfernt.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord

    18.07.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Hellersdorfer Straße in der Nähe des U-Bahnhofs Hellersdorf und an einem Supermarkt in der Fritz-Lang-Straße (Helle Mitte) wurde je ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.

    Außerdem wurden in unmittelbarer Nähe drei NS-verherrlichende Sticker entdeckt sowie der Sticker einer extrem rechten Jugendgruppe.

    In der Nähe des U-Bahnhofs Cottbusser Platz wurde eine Reihe geschmierter Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Prenzlauer Berg

    18.07.2025 Bezirk: Pankow

    In der S-Bahn kam es zu einem LGBTIQ*-feindlichen Vorfall Nähe des S-Bahnhofs Bornholmer Straße. Drei Jungs im Alter von etwa 10 Jahren sprachen eine Person in der Bahn an. Sie fragten zunächst "Wie geht's?", woraufhin die Person antwortete und zurückfragte, wie es ihnen ginge. Anstatt zu antworten, fragte ein Junge daraufhin: "Bist du ein Mann oder eine Frau?". Die angesprochene Person fragte, warum diese Frage gestellt wurde und sagte, dass sie nicht danach gefragt werden wolle. Menschen, deren Aussehen nicht geschlechtskonform männlich oder weiblich ist, werden häufig in der Öffentlichkeit angesprochen und aufgefordert, sich zu erklären. Besonders nicht-binäre Personen, unabhängig davon, ob sie sich trans oder inter* verorten, machen dadurch die Erfahrung, dass sie sich nicht ungestört im öffentlichen Raum bewegen können.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    18.07.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Schottstraße Ecke Gotlindestraße wurde auf einem Straßennamenschild ein NS-verherrlichender Aufkleber mit einer "Schwarzen Sonne" und einer Reichsflagge als Motiv gefunden.

    In der Frankfurter Alle wurde ein Aufkleber von "Corruptiv" mit der Aufschrift "Propaganda für die Regierung" gefunden und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.

    Quelle: Berliner Register
  • Propagandatour des neonazistischen "Der III.Weg" in Wartenberg

    18.07.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" traf sich mit knapp 25 Aktivist*innen am S-Bahnhof Wartenberg zu einer Flyerverteilaktion. Dabei waren laut eines Propagandabildes aus dem Telegram-Kanal der Neonazis sowohl jüngere Aktivist*innen als auch ältere Kader des "III. Weg" beteiligt. In Kleingruppen aufgeteilt verteilten die Neonazis im Kiez Richtung Ribnitzer Straße und Wartenberg Flyer Ihrer Kampagne "Unsere Alternative heißt Revolution!". Auch in der Ahrenshooper Straße wurden entsprechende Flyer in Briefkästen im Außenbereich gesteckt. Inhaltlich werden dort sechs Ziele aus dem nationalsozialistischen Programm der Partei beschrieben. Zudem wurden auch Flyer der extrem rechten Initiative "Ein Prozent" mit der Aufschrift: "Der "Ein Prozent"-Solifonds - Das Sicherungsnetz für Patrioten" verteilt.

    Aufgrund Ihres martialischen Erscheinungsbildes und dem zur Schau tragen von Parteikleidung des "III. Weg" trauten sich einige Menschen währenddessen nicht, die S-Bahn zu nehmen. Diese Art von Präsenz im Sozialraum erinnert an die frühen 90er-Jahren und das Nazi-Konzeptes der "National befreiten Zonen". Damit meinen Neonazis vor allem "Gebiete bzw. Milieus, in denen sie das Alltagsleben und das Straßenbild prägen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Berliner Register
  • Queerfeindliche Beledigung in Wilmersdorf

    18.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann beledigte eine Person in Wilmersdorf queerfeindlich. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Daten veröffentlicht.

    Quelle: L-Support
  • Rassistischer Aufkleber in Charlottenburg

    18.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Westend wurde ein rassistischer Sticker entdeckt. Auf diesem war der extrem rechte Zahlencode "444", mit den Farben der deutschen Flagge hinterlegt, zu sehen. Der Code steht für die rassistische Parole "Deutschland den Deutschen", da die 4 für den vierten Buchstaben im Alphabet steht.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    18.07.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramstation Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand entdeckt und unkenntlich gemacht. Auf dem Motiv stand "Raus mit die Viecher". Diese rassistische Aussage hat eine Frau über Geflüchtete getroffen, die zusammen mit ihrer Familie und extrem rechten Söhnen seit 25 Jahren von einem privaten Fernsehsender begleitet wird und dadurch öffentliche Bekanntheit erlangt hat.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antimuslimisch-rassistische und antiziganistische Kommentare auf Interportal

    17.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Nachbarschaftsportal nebenan.de kam es zu mehreren diskriminierenden Kommentaren, in denen antimuslimisch rassistische und antiziganistische Inhalte verbreitet wurden.

    In einem längeren Beitrag wurden Muslim*innen pauschal abgewertet. Der Beitrag begann mit der antimuslimisch rassistschen Aussage „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“. Dadurch wird Muslim*innen die gesellschaftliche Zugehörigkeit absprochen. Er endete mit der Verschwörungserzählung „Der Islam übernimmt Deutschland“. Diese Formulierung ist Teil eines bekannten extrem rechten Narrativs, das Muslim*innen als Bedrohung inszeniert, Ängste vor einem angeblichen „Bevölkerungsaustausch“ schürt und so Feindbilder legitimiert. Außerdem wurden Muslim*innen pauschaliserend rassistisch unterstellt, nur nach Deutschland zu kommen, um „Geld fürs Nichtstun“ zu erhalten oder sich bewusst nicht integrieren zu wollen. Dadurch werden Muslim*innen als homogene, „fremde“ und unerwünschte Gruppe dargestellt.

    Anlass für diesen Post war ein anderer Beitrag, der antiziganistische Stereotype über vermeintlich aus Osteuropa stammende Menschen verbreitete. Ihnen wurde pauschal Lärmbelästigung und Vermüllung unterstellt. Dabei handelt es sich um klassische antiziganistische Zuschreibungen, die seit Jahrhunderten genutzt werden, um Rom*nja und dafür gehaltene Menschen abzuwerten und ihre Präsenz im öffentlichen Raum als „Problem“ darzustellen.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Ost

    17.07.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Glauchauer Straße wurden drei Sticker einer neonazistischen Partei mit teils NS-verherrlichenden Aussagen entdeckt.

    In der Nossener Straße tauchten zwei Schmierereien auf, die sich gegen Antifaschist*innen richteten.

    An der Haltestelle Nossener Straße wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen Linke richtete.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Süd

    17.07.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf eine Parkbank am Helene-Weigel-Platz wurde der Name einer neonazistischen Partei geschmiert.

    In der Neuen Grottkauer Straße tauchten ca. 10 Sticker der gleichen Partei mit antisemitischem, queerfeindlichem und NS-verharmlosendem Inhalt auf.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechter Sticker in Dahlem

    17.07.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Freien Universität Berlin (FU) wurde ein Sticker der mittlerweile aufgelösten extrem rechten Gruppierung "Junge Alternative" entdeckt. Der Sticker hatte den Slogan "Millionenfach abschieben!" und verwies auf die Webseite der Jungen Alternative Brandenburg

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen

    17.07.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Briefkasten in der Falkenberger Chaussee in Neu-Hohenschönhausen wurde ein Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden. Der Flyer ist mit dem Spruch "Unsere Alternative heißt Revolution!" betitelt. Inhaltlich werden dort sechs Ziele aus dem nationalsozialistischen Programm der Partei beschrieben.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Queerfeindlicher Aufkleber im Märkischen Viertel

    17.07.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle Märkische Zeile im Märkischen Viertel wurde ein Aufkleber eines Neonazi-Versandhandels entdeckt, der die Aufschrift "Schwarz rot gold ist bunt genug!" trug. Der Aufkleber ist im Kontext der extrem rechten Gegenkampagne gegen den Pride-Month als LGBTIQ*-feindlich zu verstehen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
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