Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
Am S-Bhf. Köpenick, sowie in der Seelenbinderstr. wurden insgesamt drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Am S-Bhf. Köpenick, sowie in der Seelenbinderstr. wurden insgesamt drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
An der Ecke Heidelberger Str./ Bouchéstr. wurde neben einem Aufruf zum Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau ein Plakat entdeckt, dass die Tat relativiert und dieser einen angeblichen "Rassismus" gegen Deutsche gegenüberstellt. Im Kungerkiez wurden noch weitere Plakate entdeckt.
An einem Pfeiler unter der S-Bahnbrücke in der Baumschulenstr. wurde "C18" (Abkürzung für die verbotene, militante Neonazisgruppierung Combat 18), "Sturm 41" und 4 mal "88" geschmiert.
Eine Frau nimmt unter Einhaltung der Corona-Regeln an einem Protest für die Evakuierung griechischer Lager teil. Beim Weggehen wird sie auf einer Brücke, die voller sitzender, laufender und stehender Personen ist, von der Polizei festgenommen. Obwohl sie sich im Gegensatz zu zahlreichen anderen an alle vorgegeben Beschränkungen gehalten hatte, werden ihre Personalien unter dem Vorwand aufgenommen, sie sei für 10-15 Sekunden stehengeblieben und hätte sich mit einer sitzenden Passant*in unterhalten. Auch die Inhalte der Protestschilder, die sie bei sich trugt, wurden notiert. Ihr wurde eine Strafe in Aussicht gestellt.
Es wurde ein rassistischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.