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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Parole in Neukölln

    05.10.2025 Bezirk: Neukölln

    An einer Hauswand am Maybachufer in Neukölln wurde ein großes rassistisches Graffiti entdeckt. Dort stand in großen Lettern: "REMIGRATION".

    Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    05.10.2025 Bezirk: Mitte

    In der Heinrich-Heine-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Reichsflagge in Hellersdorf-Süd

    05.10.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Erich-Kästner-Straße hing im Fenster eines Wohnhauses von außen gut sichtbar eine Reichskriegsflagge.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in der Rummelsburger Bucht

    05.10.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Rummelsburger Ufer in der Nähe An den Knabenhäusern Ecke Alice-und-Hella-Hirsch-Ring wurden auf einem Geländer ein Schriftzug der extrem rechten Gruppierung „EHL“ (="Einheit Lichtenberg") und weitere unkenntliche Schmierereien entdeckt. Auch ein verblichener "1161"-Zahlencode war mit dabei. Dieser steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Britz

    05.10.2025 Bezirk: Neukölln

    An einem Zaun in der Nähe des U-Bahnhofes Britz-Süd wurden mehrere Schmierereien entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Darunter auch der neonazistische Zahlencode "1161" ("Anti-Antifaschistische Aktion").

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten

    04.10.2025 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden statt. Dabei wurden die Parolen "Zionisten sind Faschisten, morden Kinder und Zivilisten" und "Kindermörder Israel" gerufen. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Außerdem wurde die das Existenzrechts Israels negierende Parole "Vom Wasser zum Wasser - Palästina ist arabisch" gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Mahlsdorf

    04.10.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Kleingartenanlage Greifswalder Straße wurden drei Aufkleber, die für die "NRJ" bzw. für „Der III. Weg“ warben, entfernt. Weitere „Der III. Weg“-Sticker klebten entlang der Greifswalder bis zur Mahlsdorfer Straße.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen

    04.10.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bruno-Wille-Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.

    An der Tramhaltestelle Altes Wasserwerk und an der Kreuzung Bruno-Wille-Str. / Rahnsdorfer Str. wurden insgesamt drei Aufkleber gegen Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Beide stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    An der Kreuzung Falkenseestr. / Petzseestr. wurde ein anti-muslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Möllenseestr. wurden zwei selbstgemachte Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz und extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    04.10.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wuhlheide Nähe Volkspark Wuhlheide wurde an einem Baum ein Hakenkreuz entdeckt.

    An einem Wegweiser in der Wuhlheide in der Nähe des Waldfriedhof Oberschöneweide wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • LGBTIQ*-feindliche und rassistische Sticker in Lichterfelde

    04.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Jungfernstieg in Lichterfelde wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    Zudem wurde an einer Bildungseinrichtung ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt. Der Aufkleber propagierte "Remigration".

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal; Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular
  • Pöbelei gegen Linke in Pankow

    04.10.2025 Bezirk: Pankow

    Durch den Bürgerpark Pankow liefg eine Gruppe von ca. 20 Jugendlichen, die sich lautstark über das Schlagen von "Zecken" und Schlägereien mit "Zecken" unterhielten. Das Wort "Zecke" wird bei (extrem) rechts eingestellten Menschen als Abwertung von Menschen mit einer linken Einstellung verwendet.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitische Propaganda in Mitte

    03.10.2025 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz und in seiner Umgebung wurden zwei antisemitische Aufkleber entdeckt. Einer der Aufkleber hatte auch ein antiamerikanisches Motiv.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte

    03.10.2025 Bezirk: Mitte

    In der Nähe des Alexanderplatzes wurde ein Plakat gegen Judenhass, auf dem die am 7. Oktober ermordete Shani Louk abgebildet ist, eingerissen, so dass der ebenfalls auf dem Plakat abgebildete Davidstern beschädigt wurde.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen im Allendeviertel

    03.10.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick / Besuchereingang in der Salvador-Allende-Straße wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.

    An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick / Südseite wurde ein weiterer Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen des neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: BENN Allende-Viertel
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen im Weitlingkiez

    03.10.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Delbrückstraße wurde ein Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonazi-Versand mit der Aufschrift "Anti-Antifa" und einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" gefunden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Propaganda in Marzahn

    03.10.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Wuhletal zwischen Kienberg und Betriebshof Marzahn fand sich ein extrem rechter Aufkleber.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    03.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Hinweisschild in der Promenadenstraße klebten mehrere Sticker einer extrem rechten Gruppierung. Die Sticker hatten den Slogan: "Heimat.Freiheit.Tradition". Sie wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Hakenkreuze in der Frankfurter Allee unkenntlich gemacht

    03.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauswand in der Frankfurter Allee, nahe Samariterstraße, wurden zwei Hakenkreuze unkenntlich gemacht, scheinbar mit dem gleichen Stift geschmiert. Mit gleichem Stift stand unter einem Hakenkreuz "Fuck BVGay", was vermutlich auf die BVG-Kampagne "Weil wir Dich lieben" anspielen sollte und ein kleines Stück daneben befand sich ein weiteres Hakenkreuz.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-Verharmlosung und Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte

    03.10.2025 Bezirk: Mitte

    Ausgehend vom Bebelplatz zog eine Friedensdemonstration mit mehreren Tausend Teilnehmenden durch Mitte. In einem propalästinensischen Block der Demonstration kam es zu verschiedenen antisemitischen Äußerungen. Teilnehmende in diesem Block riefen "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Eine Teilnehmende zeigte auf einem Schild die Abbildung einer blutbespritzten Fahne Israels, bei der in der Mitte des Davidsterns ein Kinderkopf abgebildet war. Beschrieben war das Schild mit der Aufschrift "Child Killers". Auch damit wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" wurde gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Zudem wurden die, das Existenzrecht Israels negierende Parolen "From the River to the Sea - Palestine will be free" und "Vom Wasser zum Wasser - Palästina ist arabisch" gerufen. Ein anderer Block wurde von der verschwörungsideologischen Gruppe "Freedom Parade" organisiert. In diesem Block beteiligten sich Anhänger*innen extrem rechter Gruppen aus dem Berliner Umland. Ein Teilnehmer zeigte ein Schild, auf dem die Regierungs- bzw. Staatschefs Israels und der Ukraine mit den Nationalsozialisten gleichgesetzt wurden. Auch eine Fahne des extrem rechten Magazins "Compact" wurde gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
  • Rassistische Aufkleber in Heinersdorf

    03.10.2025 Bezirk: Pankow

    An einem Fahrradständer am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Asylbetrüger“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    03.10.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Berl wurde auf einem Schild ein Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv wurde die rassistische Parole "Remigration jetzt" propagiert.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    03.10.2025 Bezirk: Mitte

    An der Konrad-Adenauer-Straße im Regierungsviertel hielten etwa 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Neben Verschwörungsmythen über eine angebliche Nicht-Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland wurden auch Verschwörungsmythen über den Krieg in der Ukraine verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarzer Rassismus in einer Behörde

    02.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine Person erlebte eine anti-Schwarze-Diskriminierung in einer Behörde. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Each One Monitoring / EOTO
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