Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
07.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Neukölln
07.10.2025 Bezirk: NeuköllnAuf der Sonnenallee wurden Schmierereien entdeckt, die Israel und den Zionismus mit dem Nationalsozialismus gleichsetzen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
07.10.2025 Bezirk: NeuköllnAn die Außenwand einer Schule wurde „Zionazi raus“ gesprüht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
07.10.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Schöneberg
07.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in der Stralauer Allee
07.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Jahrestag des Gedenken der Opfer des Hamas-Angriffs auf Israel kam es am Vormittag zu einer Veranstaltung an der Ecke Warschauer Straße / Stralauer Allee. Die Kreuzung wurde gegen 8:00 Uhr von bis zu 37 Personen im Rahmen einer Spontankundgebung blockiert. Mehrere von ihnen skandierten die Parole „From the river to the sea – Palestine will be free“, die dem Staat Israel sein Existenzrecht abspricht. Zudem wurde auf einem ca. 15 Meter langem Banner mit dem Spruch „Glory to the the fighters“ die Terrororganisation Hamas verherrlicht.
Quelle: Tagesspiegel vom 07.10.25, Polizei Berlin Nr. 2271 vom 08.10.2025 -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
07.10.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 400 Teilnehmenden statt. Schon im über Plakate und über Social Media verbreiteten Demoaufruf wurde der antisemitische Terrorangriff der Hamas als "heldenhafter Ausbruch aus dem Gefängnis" und "heldenhafter Widerstand" "gegen das genozidale zionistische Kolonialprojekt" verklärt und wurde Israel als "zionistische Entität" bezeichnet. Ergänzt wurde der Aufruftext auch durch die Abbildung eines Paragliders, Mit Paraglidern war eine der ersten Hamas-Angriffswellen auf Israel erfolgt. Auch auf der Demonstration wurde der Terrorangriff der Hamas mit "Fest, Fest - wiederhole das Fest! 7. Oktober - ein neuer Sieg!"-Rufen glorifiziert. Auch die das Existenzrecht Israels negierende Parolen "From the River to the Sea - Palestine will be free" und "Vom Wasser zum Wasser - Palästina ist arabisch" wurden gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V vom 08.10.2025., Democ vom 08.10.2025 -
Aufkleber der extremen Rechten in Pankow
07.10.2025 Bezirk: PankowIn der Berliner Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen Antifaschismus und Schmierereien in Frohnau
07.10.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle Hubertusweg in Frohnau wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Fck Antifa" an einem Straßenschild bemerkt und überklebt. In der Nähe wurden die Schmierereien "1161" und "Fuck Grüne" an einem Stromkasten entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Altstadt
07.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Stromkasten in der Müggelheimer Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.
An der Kreuzung Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber bildete die Reichsfarben ab und enthielt den extrem rechten Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch". Der andere Aufkleber bildete ebenfalls die Reichsfarben ab und enthielt zudem ein abgewandeltes Hakenkreuz.
Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Plänterwald
07.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Dammweg wurden an Verkehrsschilder zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Diskriminierung bei der Arbeit
07.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person mit Hörbehinderung erlebte behindertenfeindliche Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung in Berlin
07.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
07.10.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tram-Haltestelle Oberseestraße wurde ein queer-feindlicher Aufkleber in Form einer durchgestrichenen Regenbogenflagge gemeldet.
In der Gärtnerstraße wurden zudem drei verschiedene Aufklebermotive von einem einschlägig bekannten Neonaziversand entdeckt und entfernt. Dort waren eine schwarz-weiß-rote Reichsfahne, ein antiantifaschistisches Motiv mit der Aufschrift "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" mit zwei durchgestrichenen Symbolen der "Antifaschistischen Aktion" und ein Motiv mit der Parole "NS Area - Unser Viertel, unsere Regeln" abgebildet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
07.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Hellersdorfer Straße nahe des U-Bhf. Kienberg wurden mehrere extrem rechte Sticker entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Schmierereien in Mahlsdorf
07.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Goldregenstraße Ecke Kressenweg wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt, u.a. „D3W“, „NRJ Voran“ und „1161“ (Anti-Antifaschistische Aktion).Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Flyer von "Die Heimat" in Briefkästen in Lichtenberg-Mitte
07.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn privaten Briefkästen im Bereich Sewan-, Baikal- und Volkradstraße wurden Flyer der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehemals "NPD") entdeckt. Die Flyer waren mit der Überschrift "Hast Du auch die Schnauze voll..." betitelt und richteten sich thematisch gegen Migrant*innen, Krieg, die EU, Genderthemen und Armut.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Oberschöneweide
07.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Treppenaufgang der Minna-Todenhagen-Brücke wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Steglitz
07.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einer Wand an der Bergstraße wurde ein Hakenkreuz-Graffiti entdeckt. Es war zuvor übermalt worden, war aber noch sichtbar.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Instagram -
Hakenkreuz in Wittenau
07.10.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einem Bauzaun in der Ollenhauerstraße nahe des S-Bahnhofs Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Wittenau wurde mit schwarzem Stift ein Hakenkreuz angebracht.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
LGBTIQ*-feindlicher und rassistischer Aufkleber in Alt-Treptow
07.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Treptower Park wurden ein LGBTIQ*-feindlicher und ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-Relativierung bei Veranstaltung in Botschaft
07.10.2025 Bezirk: MitteAnlässlich des Geburtstages des russischen Präsidenten Wladimir Putin organisierte das extrem rechte "Compact"-Magazin eine Veranstaltung in der russischen Botschaft. Dabei wurde Putin als "Patriot", der die abendländischen Werte gegen einen „woken Westen“ verteidige, bezeichnet. Ein Redner verglich die europäische Unterstützung für die Ukraine mit dem nationalsozialistischen Überfall auf die Sowjetunion. Er behauptete, die westlichen Länder seien "in der tiefsten Krise seit dem Anfang der [19]30er Jahre" und sie würden "dieselbe Ausflucht Richtung Faschismus und Krieg" wählen. An der Veranstaltung nahmen auch drei "AfD"-Abgeordnete aus Sachsen-Anhalt teil.
Quelle: FAZ vom 07.10.2025, Bild vom 10.10.2025, Registerstelle Mitte -
NS-verherrlichender Aufkleber in Heiligensee
07.10.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Bekassinenweg in Heiligensee wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit Fußballbezug entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war neben den Symbolen von "BFC Dynamo" und "Dynamo Kiew" auch der Spruch „Dynamo white boys 88“ und ein Keltenkreuz abgebildet. Der Zahlencode 88 steht für "Heil Hitler".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
NS-verherrlichende Schmiererei in Britz
07.10.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einem Plakat in der Nähe des Klinikum Neukölln wurde eine "doppelte Sigrune" entdeckt. Die sogenannte "Sigrune" ist ein völkisches Symbol, welches im Nationalsozialismus zum Emblem der "SS" (Schutzstaffel) wurde.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistischer Aufkleber in Mitte
07.10.2025 Bezirk: MitteIn der Köthener Straße Ecke Stresemannstraße wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber gesehen und entfernt
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber in Wittenau
07.10.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle S+U Wittenau wurde wieder ein rassistischer Aufkleber bemerkt und unkenntlich gemacht. Der Aufkleber imitierte das Design der "Antifaschistischen Aktion". Im Zentrum waren Flugzeuge abgebildet. Die Aufschrift drumherum lautete "Remigrantische Aktion". Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Schmiererei gegen politische Gegner in Biesdorf
07.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Wuhlgartenweg wurde die extrem rechte Schmiererei „ZKN BXN“ (Zecken Boxen), sowie mehrere „1161“-Tags entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Schmiererei gegen politische Gegner in Hellersdorf-Nord
07.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Stromkasten in der Klausdorfer Straße war „Fuck Antifa“ geschmiert.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Schmiererei in Waidmannslust
07.10.2025 Bezirk: ReinickendorfAm S-Bahnhof Waidmannslust wurde erneut eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistische Aktivist*innen richtete und ihnen den Tod wünschte. Des Weiteren war ein Aufkleber angebracht, der sich gegen Grüne richtete.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Shitstorm und Morddrohungen nach Veranstaltung
07.10.2025 Bezirk: BerlinweitAnfang Oktober kam es zu einem Shitstorm gegen die Amadeu-Antonio-Stiftung, insbesondere eine Mitarbeiterin. Die Mitarbeiterin berichtete am 30. September 2025 bei einer lokalen Veranstaltung in Treptow über rechte Medien. Der Vortrag wurde von einem Medienportal ohne Zustimmung mitgeschnitten und als Grundlage für eine Verbreitung diffamierender Narrative über die Stiftung genutzt. Dieser wird vorgeworfen, sie wolle die Pressefreiheit gewaltvoll einschränken. Verbunden wird dies mit der Forderung, ihnen die staatliche Förderung für die Demokratiearbeit zu entziehen. Weitere, zum Teil rechte Publikationen, nahmen diese Darstellung auf und verbreiteten sie. Extrem rechte Akteur*innen teilten in den Sozialen Medien Beiträge gegen die Stiftung und die Mitarbeiterin. Infolgedessen erhielt die Stiftung massenhaft rassistische und antisemitische Zuschriften. Die betroffene Mitarbeiterin, deren Bilder in extrem rechten Kreisen verbreitet wurden, erhielt gezielte rassistische Beleidigungen, Abschiebungs- und Morddrohungen. Auch gegen andere Mitarbeitende der Stiftung kam es zu Gewaltaufrufen. Die Veranstaltungsort wurde zudem mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Berliner Register -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Zehlendorf
07.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Winfriedstraße Ecke Berliner Straße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Antimuslimische Pöbelei im Ortsteil Reinickendorf
06.10.2025 Bezirk: ReinickendorfAuf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Franz-Neumann-Platz im Ortsteil Reinickendorf pöbelte ein Mann aus rassistischer Motivation eine Frau mit Kopftuch an. Gegen 21:30 Uhr redete der Mann, der ein Bier in der Hand hielt, auf sie ein und behauptete dabei, dass alle Türken nach Deutschland kämen, um Sozialhilfe zu kassieren, und dass Muslime und Türken sich nicht in Deutschland integrieren würden. Als sich eine Person, die die Situation beobachtet hatte, dem Mann näherte, ging die Frau mit zwei anderen Frauen von dem Mann weg. Er folgte ihnen nicht, rief aber weiter rassistische Bemerkungen, ohne sich an jemanden Bestimmten zu wenden.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
06.10.2025 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
06.10.2025 Bezirk: MitteIn der Sophienstraße im Ortsteil Mitte wurde auf einem Aufkleber mit der Aufschrift „Jewish Lives Matter“ das Wort „Jewish“ durchgestrichen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in der Gitschiner Straße
06.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 14:45 Uhr wurde ein 54-jähriger Mann festgenommen, nachdem Zeugen die Polizei informierten. Der Mann war gerade dabei, in der Gitschiner Straße ein Wegweiserschild des Jüdischen Museums zu beschmieren und darunter ein Plakat mit anti-israelischem Inhalt anzubringen.
Quelle: Polizei Berlin Nr. 2267 vom 07.10.2025 -
Antisemitische Schmiererei in Dahlem
06.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfNahe des U-Bahnhofs Freie Universität Berlin wurde die Schmiererei "Fck Zios" entdeckt. "Zios" steht für Zionisten. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
06.10.2025 Bezirk: MitteVor dem Auswärtigen Amt am Werderschen Markt hielten etwa 100 Personen eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmenden riefen die Parolen "Kindermörder Israel" und "Zionisten sind Faschisten - töten Kinder und Zivilisten". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Eine Person zeigte ein Schild mit der Aufschrift "IzrHell Killing Machine". Mit der Parole "IzrHell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Pöbeleien in Steglitz
06.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Bus der Linie 181 ungefähr auf Höhe der Haltestelle Feuerbachstraße tätigte ein Mann rassistische Aussagen. Er sprach keine bestimmte Person an, beleidigte aber u.a. Romn*ja und Sinti*zze mit der rassistischen Fremdbezeichnung.
Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger -
Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
06.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Gang zum S-Bahnhof Schöneweide wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt, die zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufriefen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Neu-Hohenschönhausen
06.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurde ein Aufklebermotiv mit der Aufschrift "Enkel gegen Links" gemeldet. Dieses Motiv soll den politischen Gegner diffamieren, indem die zivilgesellschaftliche Organisation "Omas gegen Rechts" persifliert wird.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Diskriminierung bei der Arbeit
06.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine chronisch kranke Person erlebte Benachteiligung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf
06.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Kastanienboulevard wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Diskriminierende Äußerungen in Reinickendorf
06.10.2025 Bezirk: ReinickendorfBei einem queeren Vernetzungstreffen im Bezirk Reinickendorf kam eine Person unangemeldet zu der Gruppe und äußerte sie sich abwertend über Muslim*innen, jüdische Personen und trans Personen. Sie wurde gebeten, den Raum zu verlassen, und ging, wobei sie noch mehr beleidigende Worte von sich gab.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
06.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte einen rassistischen Inhalt, die anderen Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen, wobei auf einem Aufkleber zu Gewalt aufgerufen wurde. Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Extrem rechte Aufkleber und antisemitische Schmiererei in Alt-Hohenschönhausen
06.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Hohenschönhauser Straße Ecke Weißenseer Weg wurden zwei aus einem extrem rechten Versand stammende Aufkleber gefunden und zum Teil entfernt. Auf einem Motiv war die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "FCK Antifa" abgebildet. Auf dem anderen Motiv stand die rassistische Forderung nach "Remigration".
Zudem sind an der Straßenbahn-Haltestelle Oberseestraße Schmierereien von Anhängern des BFC Dynamo mit u.a. antisemitischem Inhalt aufgetaucht. Auf einem Schriftzug ist die antisemitisch konnotierte und gegen Fans des Ligakonkurrenten des FC Carl Zeiss Jena gerichtete Parole "Juden Jena" zu lesen. Andere Parolen waren u.a. "Nur der BFC! Jugend voran!", "Aktive Jugend voran!" und "Jugend voran!".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
06.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Zossener Straße wurde an einem Glascontainer diee Schmiererei „D3W“ (für „Der III. Weg“) entdeckt. Auf dem Fußballplatz neben einer Jugendeinrichtung an der Alten Hellersdorfer Straße wurde eine weitere „D3W“-Schmiererei entdeckt, sowie drei „1161“-Schmierereien (für: „Anti-Antifa“).Schmierereien.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Französisch-Buchholz
06.10.2025 Bezirk: PankowIn der Aubertstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Onlineversandhandels "Sturmzeichen Versand" entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt