Selbstorganisation erhielt Hass-Mail
Eine Selbstorganisation erhielt eine beleidigende Hass-Mail in der zudem extrem rechte Narrative verbreitet wurden.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Eine Selbstorganisation erhielt eine beleidigende Hass-Mail in der zudem extrem rechte Narrative verbreitet wurden.
In der Unterführung Schlichtallee Ecke Zobtener Straße, unterhalb der S-Bahn Brücke, wurde ein gesprühter „EHL“-Schriftzug (= "Einheit Lichtenberg") in Kombination mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“ gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
In einem Bus der Linie 112 wurde auf Höhe der Fischerhüttenstraße ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
In der Rothenburgstraße wurde eine große Anzahl an Stickern entdeckt und teilweise entfernt. Die Sticker stammten u.a. von der extrem rechten Gruppierung "aktiv.berlin". Einige der Sticker propagierten das rassistische Konzept der sog. "Remigration". Andere Sticker warben für die extrem rechte Kampagne "Stolzmonat".
Eine Frau wurde gegen 18.00 Uhr in einem Supermarkt in der Friedrichstraße von einem unbekannten Mann aus antischwarzem Rassismus gestoßen. Die Ware in ihrer Hand wurde dabei beschädigt. Auch ein Mann, der den Täter daraufhin zur Rede stellte, wurde beleidigt und bedroht. Die Polizei wurde nicht informiert.
In Schöneberg Süd, in einer queeren Einrichtung, kam es bei einer Diskussion über die Zugänglichkeit des Raumes für verschiedene Gruppen zu antifeministischen und lesbenfeindlichen Äußerungen.
Die Linke Spandau erhielt zwei Emails von derselben Person mit antimuslimischem rassistischen Inhalt. Die E-Mails enthielten auch Schimpfwörter und Beleidigungen gegen die Parteien Die Linke und Die Grünen.
In der Kochhannstraße wurde der Spruch „Stop Muslim Invasion“ angebracht.
Auf einer Kundgebung am Wittenbergplatz wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen und Schilder gezeigt, die z.B. den Zionismus mit Faschismus, Rassismus und Nationalsozialismus gleichsetzen.
Vor der Philharmonie im Ortsteil Tiergarten wurde ein Zettel an eine Laterne geklebt, der u.a. die Schoa bagatellisierte, eine antisemitische Täter-Opfer-Umkehr vornahm und das Judentum als „Volksmafia“ beschrieb.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz betroffener Personen wurden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall in Steglitz-Zehlendorf. Um betroffene Personen zu schützen wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Eine Mutter mit drei Kindern bittet in einer Unterkunft um einen Krankenwagen für ihr Kind, das hohes Fieber hatte, was ihr verweigert wurde. Dies wurde als antizigainistische Benachteiligung bewertet.
Bei einem Schulprojekttag einer Willkommensklasse benutzte eine Lehrerin ganz selbstverständlich das Z[...]-Wort, sodass alle Kinder es hören.
Securitys in Marzahn-Hellersdorfer Unterkünften verweigerten Auskünfte und Hilfe in medizinischen Notfällen. Dies wurde als antiziganistisch motiviert bewertet.
In Neukölln ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In Neukölln ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In Neukölln ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In Neukölln ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Im Müggelschlößchenweg wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Am Bahnsteig des Bahnhofs Lichterfelde Ost wurde eine Schmiererei entdeckt, die sowohl rassistisch, als auch queerfeindlich war. Sie lautete "Fuck N-Wort, K-Wort, Schwule, Linkswähler" (das N- und K-Wort waren ausgeschrieben). Die Schmiererei wurde unkenntlich gemacht.
In der Lückstraße Ecke Rummelsburger Straße wurden auf einer Regenrinne drei Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Die Aufkleber vermittelten rassistische und anti-antifaschistische Botschaften.
An der Ecke Maxstraße / Schulstraße wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.
In der Genter Straße in Wedding wurden sechs extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vier der Aufkleber waren gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet, ein Aufkleber zeigte eine Reichsfahne, einer glorifizierte Soldaten der Wehrmacht.
An einem Café in der Ortolfstr. wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels, der sich gegen queere Menschen und Antifaschist*innen richtete, entdeckt.
Im Springpfuhlpark wurde auf dem Boden eine „1161"-Schmiererei entdeckt (Anti-Antifaschistische Aktion). In Wuhletal wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Support your local H.K.O.“ entfernt. Dies steht für „Head Kicks Only“ und ist einer extrem rechten Jugendgruppe aus Berlin zuzuordnen, welche vorgibt, zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophile vorzugehen. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert.
Am S-Bahnhof Mahlsdorf wurden auf einem Snack-Automaten drei kleine, geschmierte Hakenkreuze entdeckt und überklebt.
An einer Hauswand in der Kopernikusstraße wurde ein Hakenkreuz angebracht.
An einem Stromkasten am S-Bahnhof Hirschgarten wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Im Bahnhof Wutzkyallee und auf dem Weg zum Bahnhof Lipschitzallee wurden mehrere Hakenkreuzschmierereien entdeckt und entfernt. Außerdem wurden zwei Sig-Runen an einem Mülleimer gesichtet.
An der Mauer der S-Bahnbrücke an der Bergstraße wurde zweimal der extrem rechte Zahlencode "18" (=Adolf Hitler) entdeckt. Er war dorthin gesprüht worden.
In der Straße 142, am Malchower Weg und am Eingangsbereich einer Jugendfreizeiteinrichtung wurden ca. zehn queerfeindliche Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie abgebildet, die sich mit einem schwarzen Regenschirm mit einem darauf abgebildeten christlichen Kreuz vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Progress Pride Regenbogenflagge schützt.
Im S-Bahnhof Wedding wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration schützt Frauen" entdeckt und entfernt.
In der Dregerhoffstr. wurden ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" und ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Ribnitzer Straße wurde ein aus einem Neonaziversand stammender Aufkleber mit der antimuslimischen und rassistischen Aufschrift "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" kombiniert mit einem Reichsadler gefunden und entfernt.
Zudem wurden am Rötkenring und an der Tramhaltestelle Arnimstraße mehrere Aufkleber mit gegen Antifaschist*innen bzw. Linke gerichteten Inhalten gefunden und entfernt. Auf den Aufklebern waren die Slogans "Keine Liebe für die Antifa" und "Kräuterschnäpse statt linker Hetze" zu lesen.
In der Bibliothek des Konservatismus fand ein Vortrag statt, in dem u. a. das Buch „Good morning Germanistan - wird jetzt alles besser?“ durch die beiden Autoren vorgestellt wurde. Der Begriff „Germanistan“ kann so verstanden werden, dass er durch die Anlehnung an Namen arabischer Staaten eine vermeintliche Rückschrittlichkeit Deutschlands verdeutlichen soll. Dies kann als rassistisch eingeordnet werden, weil arabische Staaten pauschal mit Rückständigkeit gleichgesetzt werden. Im Laufe des Vortrags wurden diese Bilder immer wieder aufgegriffen und untermauert. Beispielsweise wurden Muslim*innen wiederholt kollektiv mit Zwang, Gewalt und Terror in Verbindung gebracht. Muslimisches Leben kann dadurch als grundsätzliche Gefahr dargestellt verstanden werden. Weitere Inhalte des Vortrags betrafen LGBTIQ*-Personen: Aussagen zum Selbstbestimmungsgesetz und zu trans, inter und nichtbinären Menschen können als abwertend und ausgrenzend bewertet werden. Aussagen zu Politikerinnen können als antifeministisch motiviert eingeschätzt werden.
Nach einem Interview einer Selbstorganisation mit einem großen Medium erhielt die Organsiation mehrere beleidigende Hass-Mails, in denen zudem auch rassistisch-antiziganistische Narrative verwendet wurden.
Im Bezirk kam es zu einer anti-Schwarzen Beleidigung gegen einen Vater. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Bezirk Mitte wurde eine Schwarze Person von Nachbar*innen bedroht und mit dem [N-Wort] beleidigt.