Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
03.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nossener Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Neonazistischer Zahlencode in Rahnsdorf
03.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einer Laterne an der Bushaltestelle Fürstenwalder Allee/Schule wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verharmlosende Aufkleber in Nord-Neukölln
03.11.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Richardstraße, in der Donaustraße und vor dem Rathaus Neukölln wurden mehrere Aufkleber mit NS-verharmlosendem Motiv entdeckt und überklebt. Der Aufkleber zeigte im oberen Teil einen Zaun, der das Wort "Auschwitz" umgab und an dem eine Hakenkreuzfahne wehte. Darunter war ein Zaun abgebildet, der das Wort "Gaza" umgab und an dem eine israelische Fahne wehte.
Quelle: Register Neukölln -
NS-verharmlosende Inhalte auf verschwörungsideologischer Kundgebung in Charlottenburg
03.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg hielten etwa 20 Verschwörungsideolog*innen und Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab.
In den Redebeiträgen und auf Schildern wurden verschiedene verschwörungsideologische Inhalte zur Corona-Pandemie geteilt. In einem Redebeitrag wurde die aktuelle Regierung mit dem NS-Regime gleichgesetzt. Dabei handelte es sich um NS-Verharmlosung.
Quelle: Register CW, Youtube -
Rassistische Pöbelei im Sewanviertel
03.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Baikalstraße schrie ein Mann rassistische und migrationsfeindliche Parolen wie u.a. "Ihr gehört alle raus aus Deutschland". Möglicherweise war die Parole auch an zwei migrantisch wahrgenommene Frauen gerichtet, die sich in unmittelbarer Nähe des Mannes befanden. Der Mann war bereits in der Vergangenheit wegen rassistischer Pöbeleien in diesem Kiez aufgefallen.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
03.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße in Neu-Hohenschönhausen wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand "Abschieben schafft Sicherheit".
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Rassistische Schmierereien und Hakenkreuz in Lankwitz
03.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf den Sitzen der Bushaltestelle "Halbauer Weg" wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt. Außerdem war der Spruch "Ausländer raus" daneben geschrieben. Die Schmierereien wurden der Polizei und der BVG gemeldet.
Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular -
Rassistische und gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber in der S-Bahn
03.11.2025 Bezirk: MitteIn Gesundbrunnen wurden in einem S-Bahnwaggon meherere rasistische und gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechter Sticker in der Straßmannstraße
03.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Baustellenzaun in der Straßmannstraße wurde gegen 10:40 Uhr ein rechter Sticker von "Patriotische Aktion" überklebt. Darauf befand sich ein abgewandeltes Logo der Antifaschistischen Aktion und die Deutschlandfahne. Der Sticker stammte aus einem Shop eines Rechtsextremisten aus Bayern.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schmiererei gegen politische Gegner in Mahlsdorf
03.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer Straßenabsperrung in der Hummelstraße wurde eine „1161“ (Anti-Antifaschistische Aktion)-Schmiererei entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Sticker gegen Linke in Marienfelde
03.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Eingang zum Gutspark Marienfelde wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Good night Left Side" entdeckt und entfernt.
Quelle: Persönliche Meldung -
Transfeindlicher Sticker in Lichterfelde
03.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf den Schaufenstern einer sozialen Einrichtung in Lichterfelde klebte ein Sticker mit transfeindlichem Inhalt. Der Aufkleber enthielt lediglich folgende Defintion: "woman an adult female human". Ähnliche Texte, die in Form von Lexikoneinträgen daherkommen und somit universelles Wissen beanspruchen, werden in transfeindlichen Kreisen verwendet. Sie suggerieren, dass es bei Menschen zwei natürliche Geschlechter gäbe und sprechen Transpersonen ihre Selbstbestimmung ab. Die Einrichtung arbeitet mit der gesamten Nachbarschaft im Kiez und ist seit Herbst 2023 regelmäßig von Stickern und Briefeinwürfen betroffen.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Türkische faschistische Schmierereien am Mehringdamm
03.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Friedhofsmauer am Mehringdamm wurden türkische Orchon-Runen "𐱅𐰇𐰼𐰰" (in lateinischer Schrift: "Türk") entdeckt und durchgestrichen.
Orchon-Runen werden häufig von den türkischen faschistischen "Grauen Wölfen" als Symbolik verwendet.Quelle: Berliner Register -
Anti-antifaschistische Schmierereien am Rummelsburger Ufer
02.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Erich-Müller-Straße Ecke Friedrich-Jacobs-Promenade, in der Hildegard-Marcusson-Straße (Ende/Südseite) am Medallionplatz und an der Rummelsburger Promenade wurden mehrere Sprühereien und Tags der extrem rechten Gruppierung "EHL" (= "Einheit Lichtenberg") und neonazistische "1161"-Zahlencodes gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Anti-antifaschistische Sprüherei am Anton-Saefkow-Platz
02.11.2025 Bezirk: LichtenbergAm Anton-Saefkow-Platz in Lichtenberg-Nord wurde eine anti-antifaschistische Sprüherei in Form eines "Fck Antifa"-Schriftzuges gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antimuslimische E-Mail
02.11.2025 Bezirk: SpandauDie Linke Spandau erhielt eine E-Mail, die antimuslimischen Rassismus enthielt. Es stand auch in der E-Mail, dass „Terroranschläge gegen diese Parteien (Die Linke, Die Grünen und die Jugendorganisation der SPD-Jusos) gerichtet sein sollten“.
Quelle: Die Linke Spandau -
Anti-Schwarze rassistische und sexistische Beleidigung im Hansaviertel
02.11.2025 Bezirk: MitteIn der Altonaer Straße in der Nähe des U-Bahnhofs Hansaplatz wurden ein Schwarzer Mann und seine weiße Begleiterin von einem weißen Paar rassistisch und sexistisch beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
02.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
02.11.2025 Bezirk: BerlinweitMehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
02.11.2025 Bezirk: BerlinweitMehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in der Boxhagener Straße
02.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Toreinfahrt in der Boxhagener Straße wurde mit rosaner Farbe "YOU.DE (Herz) GAS...A" (Lesart: Juden lieben es Gaza zu vergasen) gesprayt.
"You.de" wird im deutschsprachigen digitalen Raum, vornehmlich in Kommentaren, für das Wort "Jude" verwendet, um zu verhindern, dass antisemitische Botschaften schnell erkannt und gelöscht werden.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Bedrohung in einer Bar am Boxhagener Platz
02.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einer Bar am Boxhagener Platz kam es am Wochenende zu einer massiven Bedrohung. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Behindertenfeindliche Diskriminierung beim Arzt
02.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine autistische Person erlebte behindertenfeindliche Diskriminierung beim Arzt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
02.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Möllenseestr. und im Müggelseedamm wurden insgesamt drei extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Im Park am Alten Wasserwerk wurde ein rassistischer Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost
02.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Döbelner Straße wurden an einem Straßenschild mehrere Aufkleber aus extrem rechten Onlineshops entdeckt, von denen sich zwei mit den Sprüchen „Good Night Left Side“ und „Dumm Dümmer Antifa“ gegen politische Gegner*innen richteten. Sie wurden zum Teil entfernt. In der Waldheimer Straße wurde ein weiterer Aufkleber mit dem Slogan „FCK Antifa“ gesehen und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Graffiti des "III. Weg" in Pankow
02.11.2025 Bezirk: PankowAn der Turnhalle hinter der Kurt-Tucholsky-Oberschule in der Neumannstraße wurden zwei Graffiti der extrem rechten Kleinpartei „Der III. Weg“ sowie ihrer Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ)“ entdeckt.
Bei dem ersten Graffiti handelt es sich um den Schriftzug „NRJ: Antidrogen, Körper und Geist stärken“, bei dem zweiten um „D3.W“. Das Kürzel stellt die Bezeichnung der Partei dar.Quelle: Berliner Register -
Hakenkreuz in Hellersdorf-Nord
02.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Weiherkette wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei auf einem Mülleimer, sowie eine „1161"-Schmiererei auf einem Schild entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz-Schmiererei in Mahlsdorf
02.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Toilettenhäusschen in der Pilgramer Straße wurde ein mit pinker Farbe gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Homofeindlicher Sticker in Charlottenburg
02.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin LGBTIQ*-feindlicher Sticker wurde am U-Bahnhof Adenauerplatz entdeckt. Die Bezeichnung "Gay" und zwei Männlichkeitszeichen werden darauf zur Diffamierung eines Fußball-Teams genutzt. Zudem wird auch eine sexistische Beleidigung genutzt.
Quelle: Register CW via Signal -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der Ritterstraße
02.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 6:00 Uhr verließen ein 20-jähriger Mann und eine gleichaltrige Frau eine Bar in der Ritterstraße. Auf dem Gehweg wurden sie von vier Unbekannten angesprochen und homofeindlich beleidigt. Dem Mann wurde Reizgas ins Gesicht gesprüht und er ging zu Boden. Daraufhin traten die Angreifer auf ihn ein und flüchteten dann.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2377 vom 03.11.2025 -
Neonazistische Zahlencodes in Oberschöneweide
02.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wuhlheide entlang des Ostendgestells zwischen Gleisen und Spielplatz wurde siebenmal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Angriff in Berlin
02.11.2025 Bezirk: BerlinweitAm Wochenende des 1. und 2. November 2025 wurde ein 37-jähriger Berliner Comedian auf offener Straße in Berlin angegriffen, wie er auf Instagram berichtete. Zunächst habe der Angreifer gerufen: "Du scheiß Schlitzauge!" Der Betroffene habe versucht auf den Täter beschwichtigend einzureden. Schließlich habe dieser zugeschlagen. Der Betroffene erlitt ein Verletzung am Auge und im Gesicht.
Quelle: Instagram 04.11.25, Welt Online 04.11.25, B.Z. 04.11.25, rbb24 04.11.25 -
Rassistischer Sticker in der Rotherstraße
02.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Rotherstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Du wirst abgeschoben!" mit einem dargestellten weißen, jungen Mann mit energischem Blick und Fingerzeig, entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Schmiererei in Marienfelde
02.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Haltestelle Nahmitzer Damm wurde ein Schriftzug angebracht, der muslimische Menschen mit einem rassistischen Begriff beleidigt. Damit wurde ein linkes Graffiti übermalt.
Quelle: Persönliche Meldung -
Rechtes Vernetzungsevent in Charlottenburg
02.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einer Bar in Charlottenburg fand eine Studenten-Party der europäischen Fraktion "ESN" (Europa der souveränen Nationen) statt. In der Wissenschaft wird die ESN, als "nicht unwesentlich aus rechtsextremen Parteien bestehend" eingeordnet. Neben "AfD"-Mitgliedern und Politikern waren bei dem Treffen unter anderem Mitglieder der polnischen Partei "Nowa Nadzieja", eine extrem rechte Influencerin aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung" und ein Redakteur der neurechten Zeitung "Junge Freiheit" anwesend.
Veranstaltung wie diese können der Vernetzung und des Austauschs ultrakonservativer bis extrem rechter Akteure und Parteien dienen.
Quelle: Register CW, Instagram -
Angriff aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus in Lichtenberg am Arbeitsplatz
01.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn Lichtenberg ereignete sich Anti-Schwarzer Rassismus sowie ein Angriff aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus am Arbeitsplatz der betroffenen Person in Lichtenberg. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Anti-Schwarze Diskriminierung durch Lichtenberger Jobcenter
01.11.2025 Bezirk: LichtenbergEs fand ein Fall von anti-schwarzer, rassistischer Diskriminierung im Lichtenberger Jobcenter statt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Anti-Schwarzer Rassismus in Steglitz-Zehlendorf
01.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Arztpraxis in Steglitz-Zehlendorf kam es zu Anti-Schwarzem Rassismus gegen eine besuchende Person. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Antisemitische Propaganda in Berlin
01.11.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
01.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Tiergarten
01.11.2025 Bezirk: MitteIn der Staatsbibliothek am Potsdamer Platz wurde eine antisemitische Schmiererei in der Toilette entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Demonstration in Mitte
01.11.2025 Bezirk: MitteEine propalästinensische Demonstration zog mit ca. 250 Teilnehmenden durch Mitte, wobei es zu zahlreichen antisemitischen Äußerungen kam. Teilnehmende riefen „No peace“ und sprachen Israel mit den Parolen „There is only one state, Palestine `48“ und auf Arabisch "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" das Existenzrecht ab. Auch ein Redner ließ daran keinen Zweifel, dass Israel in seiner Gesamtheit ein „Besatzungsstaat“ sei. Es sei das Land der „Kanaananen und Palästinenser. So datiert er den Anspruch auf das ganze Land und die jüdische Besetzung antisemitisch bis in die Antike zurück. Des Weiteren forderte er zum „Widerstand gegen Israel mit allen Mitteln, die man zur Verfügung hat“, auf. Er schloss: „Palästina ist unser Land und wird als Staat […] Gerechtigkeit weltweit verbreiten,“ was in diesem Kontext nur erlösungsantisemitisch zu verstehen ist. Eine teilnehmende Person zeigte ein Bild mit einer blau-weißen Schlange mit Davidstern, die sich um die Erde wickelt. Das Bild bediente damit das antisemitische Narrativ, dass sich die Welt im Würgegriff der hinterlistigen und gefährlichen Jüdinnen*Juden befinde. Dazu zeigte sie ein weiteres Bild mit der Abbildung eines Nazi-Wehrmachtsgenerals. Teilnehmende riefen in Sprechchören: „Down, down with IsraHell!“ Die Behauptung, dass sich Jüdinnen*Juden im Pakt mit dem Teufel befinden, ist ebenfalls ein klassisches antisemitisches Narrativ, das in diesen Sprechchören mit dem Wunsch nach der Beseitigung Israels verbunden wurde. Außerdem wurde in Sprechchören von einigen Teilnehmenden die eliminatorisch antisemitische Hamas bejubelt. Ein Teilnehmer beschimpfte eine am Demo-Rand für proisraelische Solidarität demonstrierende FDP-Politikerin als „Bitch“ und schrie weiter: „Israel ist eine Nutte. Kann nicht am Leben bleiben.“
Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) -
Antiziganismus an Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfSchüler*innen beleidigten und mobbten ein Mädchen an einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf mehrfach antiziganistisch, sowohl in ihrer Klasse als auch auf dem Schulhof. Infolgedessen wollte das Mädchen nicht mehr zur Schule gehen. Das Datum entspricht nicht den Vorfallsdaten.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Diskriminierung im Bezirk Pankow
01.11.2025 Bezirk: PankowEs fand eine antiziganistischer Vorfall im Bezirk Pankow statt. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Diskriminierung im Bezirk Pankow
01.11.2025 Bezirk: PankowNach einem Schulwechsel fühlte sich ein 7-jähriges Kind in der neuen Klasse unwohl und weinte mehrfach während des Unterrichts. Daraufhin wurde das Kind in den Schulflur geschickt, um den Unterricht nicht zu stören.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Diskriminierung in Reinickendorf
01.11.2025 Bezirk: ReinickendorfEs fand ein antiziganistischer Vorfall im Bezirk Reinickendorf statt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Lankwitz
01.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Lankwitz kam es zu einer behindertenfeindlichen strukturellen Benachteiligung. Einer Person wurde ein ihr zustehender Anspruch nicht gewährt. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum geändert.
Quelle: Antidiskiminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
01.11.2025 Bezirk: MitteIn der Oranienburger Straße in Mitte wurde ein nationalchauvinistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Fehlender Kitaplatz für behindertes Kind in Lichtenberg
01.11.2025 Bezirk: LichtenbergDie Suche nach einem Kitaplatz für ein behindertes Kind gestaltet sich schwierig. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderungen -
Gefährliche Körperverletzung gegen politische Gegner in Lichtenberg
01.11.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bezirk Lichtenberg ereignete sich eine gefährliche Körperverletzung gegen politische Gegner der Extremen Rechten. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011