Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
05.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Aufkleber der "Identitären Bewegung" in Spindlersfeld
05.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Ottomar-Geschke-Str. wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Friedrichshagen
05.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Hartlebenstr. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bildete u.a. einen Wehrmachtssoldaten hab.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Neu-Hohenschönhausen
05.09.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Zingster Straße Ecke Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber gemeldet, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Der Sticker titelte "Keine Toleranz. Aktivismus gegen links" und zeigte vier durchgestrichene Symbole (Spritze, Regenbogenflagge, Antifaschistische Fahne und Hammer & Sichel).
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Gesundbrunnen
05.09.2025 Bezirk: MitteAm Bahnhof Gesundbrunnen wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber ist Teil einer Bildwelt, in der blonde, junge Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuzschmiererei in Britz
05.09.2025 Bezirk: NeuköllnAn einem Altglascontainer gegenüber der Kreuzung Buschkrugallee/Delfter Ufer in Britz wurde ein großes Hakenkreuz gesichtet. Die Schmiererei wurde übermalt.
Quelle: Register Neukölln -
„III. Weg“-Aufkleber in Pankow
05.09.2025 Bezirk: PankowIn der Talstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“ entdeckt. Er enthielt Slogans wie „Kampf, Sozialistisch, Vaterland, National, Treu“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Mehrfache antiasiatisch-rassistische Beleidigungen an der East-Side-Gallery
05.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine asiatisch gelesene Person wurde an der East-Side-Gallery innerhalb kurzer Zeit von verschiedenen Personen zweimal rassistisch angepöbelt und einmal aggressiv beleidigt.
Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi -
Nationalsozialistische Parolen auf der Warschauer Brücke
05.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Mann bedrängte kurz nach Mitternacht eine Frau auf der Warschauer Brücke. Beim Eintreffen der Polizei äußerte er nationalsozialistische Parolen.
Quelle: Tagesspiegel vom 06.09.25, Polizei Berlin 06.09.25 #2115 -
Pöbelei gegen politische Gegner*innen in Gropiusstadt
05.09.2025 Bezirk: NeuköllnAm U-Bahnhof Wutzkyallee wurden drei Personen aus einer Gruppe heraus angepöbelt. Eine Person aus der Gruppe rief ihnen zu, "dass sich Linke doch wieder nach Kreuzberg verpissen sollen". Dabei wurde "Sieg Heil" gerufen und der Hitlergruß gezeigt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassismus und NS-Verherrlichung in Hellersdorf-Ost
05.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Maxie-Wander-Straße Ecke Schneeberger Straße wurden zwei Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Sie zeigten u.a. den rassistischen Slogan: "Asylflut stoppen"
In der Riesaer Straße wurden zwei NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Augenzeug:in -
Rassistische Beleidigung in Mitte
05.09.2025 Bezirk: MitteEin Sicherheitsmitarbeiter wurde im Ortsteil Mitte von zwei jungen weißen Männern rassistisch beleidigt, als er sie von einem Privatgrundstück verwies.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Beleidigung und rassistisch motiviertes Mobbing in Wedding
05.09.2025 Bezirk: MitteEin alter Mann hatte seine türkische Nachbarsfamilie mit vier Kindern zu einem Grillfest in seinen Schrebergarten im Wedding eingeladen. Seitdem wird er von einigen Nachbarn in seinem Schrebergartenverein geschnitten und ein Nachbar äußerte sich ihm gegenüber rassistisch über seinen Besuch: Diese "Kanaken mit ihren vielen Kindern" seien immer so laut und "gehörten hier nicht hin."
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Pöbelei in Mitte
05.09.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte kam es zu einer antiasiatisch-rassistischen Pöbelei.
Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi -
Rassistische Propagandaaktion in Charlottenburg
05.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Gehweg in der Tauentzienstraße wurden in den frühen Morgenstunden fünf Betonklötze aufgestellt, die mit Botschaften bemalt waren und ein Mahnmal darstellen sollten. Neben einem schwarzen Kreuz war auf den Betonklötzen die Aufschrift "In Gedenken an die Opfer der Masseneinwanderung", "2015-2025" und mehrere Darstellungen von Angela Merkel mit blutverschmierten Händen zu sehen. Darauf wurden Blumen niedergelegt und Fotos von Menschen angebracht, die durch Gewalttaten von geflüchteten Menschen ums Leben gekommen sein sollen. Die Klötze wurden aus dem Umfeld eines rechten Mediums an diesem Ort aufgestellt, um Bezug zum islamistischen Anschlag am Breitscheidplatz 2016 zu nehmen. Verschiedene rechte Medien und Politiker*innen berichteten anschließend von der Aktion und der Entfernung der Klötze durch die Polizei.
Der Ausdruck der Propagandaaktion kann als rassistisches Narrativ gedeutet werden, das Migrant*innen als besonders gewalttätig darstellt und das Migration seit 2015 als eine pauschale Bedrohung für die Gesellschaft darstellt. Diese Erzählung kann Angst vor geflüchteten Menschen schüren.
Quelle: Register CW -
Rassistischer Aufkleber in Adlershof
05.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Ottomar-Geschke-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives matter" entdeckt und entfernt. 'White Lives Matter' (dt.: Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
05.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Kiekebuschstr./ Seelenbinder Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der zur sog. "Remigration" aufruft, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber und neonazistischer Zahlencode in Niederschöneweide
05.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Spreestr./ Schnellerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Oberspree wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Sticker in Marzahn-Mitte
05.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Marzahn wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt und entfernt. Er zeigte den Spruch: "Refugees not Welcome".
Quelle: Augenzeug:in -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Marzahn-Süd
05.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Poelchaustraße Ecke Märkische Allee wurde eine Schmiererei entdeckt und unkenntlich gemacht, die sich gegen politische Gegner*innen richtete.
Quelle: Augenzeug:in -
Angriff in Friedrichshain
04.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn Friedrichshain ereignete sich ein Angriff. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert und es werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Propaganda in Wedding
04.09.2025 Bezirk: MitteIn der Frauentoilette einer Berliner Hochschule im Ortsteil Wedding wurden antisemitische Schmierereien entdeckt, darunter u.a. „Fuck your made up country“ sowie ein durchgestrichener Davidstern.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Neukölln
04.09.2025 Bezirk: NeuköllnEine Person wurde vor einem Supermarkt antisemitisch beschimpft und bedroht.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber der "NRJ" in Niederschöneweide
04.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Spreeufer in der Nähe der Spindlersfelder Brücke wurde ein Aufkleber der "NRJ" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Berlin
04.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine behinderte Person wurde bei der Teilhabe an einem Kulturangebot strukturell benachteiligt.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Diskriminierung bei der Arbeit
04.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte behindertenfeindliche Diskriminierung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Diskriminierung bei der Arbeit
04.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte behindertenfeindliche Diskriminierung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Erneut LGBTIQ*-feindliche Beleidigung im Eiswerderpark
04.09.2025 Bezirk: SpandauIm Eiswerderpark wurde eine Person am Abend zum wiederholten Mal homofeindlich von einem Mann mittleren Alters beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Mitte
04.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Landsberger Allee wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Verandshop entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen richtete.
In der Trusetaler Straße Ecke Schleusinger Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit dem rassistischen Spruch "Ausländergewalt beenden, Massenabschiebung starten" entdeckt.
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Süd
04.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Parkplatz am Helene-Weigel-Platz fand sich ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran". Dazu waren die Reichsfarben abgebildet.
Quelle: Internationaler Bund -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
04.09.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Saufen gegen Links" aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Sticker in Hellersdorf-Nord
04.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Zossener Straße Ecke Alte Hellersdorfer Straße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt. Er hatte den Slogan: "Braun ist bunt genug".
Quelle: Augenzeug:in -
Extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Süd
04.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Erich-Kästner-Straße wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Er machte Werbung für die Jugendorganisation der Gruppe "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ"). Der Aufkleber wurde entfernt.
Am U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden zwei Sticker aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt. Einer der Sticker titelte "I love NS".
Quelle: Augenzeug:in -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber im Allendeviertel
04.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Müggelschlößchenweg / Fliederstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Friedrichshagen
04.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem S-Bahnhof Friedrichshagen wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Pöbelei in Schöneberg
04.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn einem Supermarkt auf der Hauptstraße ruft ein Mann mittleren Alters einer Person "Du kannst mir gar nix! Verpiss dich, du Kanacke" hinterher. Dem Mann wurde von Umstehenden gesagt er solle die rassistische Beleidigung lassen. Dieser versuchte, sich zu rechtfertigen und wiederholte seine Beleidigung an die Person. Ein weiterer Passant meldete sich zu Wort und nannte den Störer einen Nazi.
Daraufhin echauffierte sich der Störer und rief: "Ich soll ein Nazi sein? Ich bin jetzt also ein schwuler Nazi oder was?" Da der Streit zunehmend lauter wurde, wandte sich das Personal des Supermarktes an den Mann und deeskalierte die Situation.
Quelle: Persönliche Meldung -
Rassistischer Aufkleber im Sewan-Viertel
04.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Sewanstraße wurde gegenüber von einem Supermarkt ein aus einem Neonaziversand stammender Aufkleber mit dem rassistischen Motiv "Defend Europe" auf einem temporärem Straßenschild gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Schmiererei in Lankwitz
04.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Bushaltestelle "Am Gemeindepark" wurde der rassistische Schriftzug "Fuck N-Wort" entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Rassistisches Flugblatt in Charlottenburg
04.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem Fahrradkorb in der Windscheidstraße wurde ein mehrseitiges rassistisches Flugblatt entdeckt. In dem Flugblatt wird eine angeblich gestiegene Zahl von Gruppenvergewaltigungen in Deutschland auf Täter aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und der Türkei zurückgeführt. Die Erzählung von Gruppenvergewaltigungen durch Migrant*innen wird von extrem-rechten Akteur*innen immer wieder genutzt, um Rassismus zu verbreiten.
Im letzten Teil des Flugblattes sind Namen und Links zu Seiten von verschiedenen verschwörungsideologischen bis extrem-rechten Blogs und Influencern aufgelistet.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Lichterfelde
04.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Bushaltestelle Krahmerstraße/Stockweg wurden zwei Sticker entdeckt. Einer der Sticker richtete sich mit dem Slogan "Organisiert die Anti-Antifa" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der andere Sticker war von "White Lives Matter" und titelte: "Stop the white genocide". Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Angriff auf vermeintliche Antifaschistin in der Köpenicker Dammvorstadt
03.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Borgmannstr./ Seelenbinder Str. wurde eine Frau aus einem Auto heraus als "Scheiß Zecke" beschimpft und mit einer Wasserpistole mit einer Flüssigkeit bespritzt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antiasistisch- und antimuslimisch-rassistische Diskriminierung in einem Wohnverhältnis
03.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Familie wurde in Kreuzberg im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine antiasistisch- und antimuslimisch-rassistische Diskriminierung.
Quelle: Narud e. V. -
Antimuslimische Beleidigung im Prenzlauer Berg
03.09.2025 Bezirk: PankowEin Mann, der eine Kufiya trug, wurde in der Kastanienallee von einem anderen Mann antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: NARUD e.V. -
Antisemitische Sprüherei im Prenzlauer Berg
03.09.2025 Bezirk: PankowIn der Zionskirchstraße wurde eine antisemitische Sprüherei entdeckt. Diese hatte als Titel "I [Herzabbildung] Hamas" und einen längeren Text, in dem es an mehreren Stellen zu isrealbezogen-antisemitischen Äußerungen gekommen war.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
03.09.2025 Bezirk: MitteVor dem Roten Rathaus im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch", "There is only one state Palestine 48" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auf einem Schild stand "Wollt ihr den totalen Völkermord?". Außerdem wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Antiziganistische Äußerung im Prenzlauer Berg
03.09.2025 Bezirk: PankowIn der Saarbrücker Straße sprachen zwei Personen miteinander. Eine von ihnen äußerte dabei: „Wir haben ja keinen Gypsi-Laden.“ Der Begriff wurde in abfälliger Weise verwendet. Gypsy ist ein englisches Wort, um Rom*nja rassistisch abwertend zu bezeichnen.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Allendeviertel
03.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurden min. 15 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Darunter waren auch Aufkleber, die zu Gewalt aufgerufen haben und aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" stammten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Lichterfelde
03.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Bushaltestelle "Unter den Eichen/Drakestraße" in Lichterfelde West wurde ein Aufkleber des Presseorgans "Deutsche Stimme" der extrem rechten Partei "Die Heimat" (früher: NPD) entdeckt. Der Sticker titelte: "Lasst sie nicht davon kommen. Volksfeinde anklagen. Politikerhaftung umsetzen". Der Begriff "Volksfeind" wurde im Nationalsozialismus als ideologischer Kampfbegriff gegen politische Gegner*innen genutzt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Instagram -
Extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Nord
03.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Stendaler Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt und entfernt. Der Sticker hatte den rassistischen Slogan "White Lives Matter"
In der Hellersdorfer Straße wurden mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Außerdem ein Sticker von "Die Heimat". Die Sticker wurden unkenntlich gemacht.
Quelle: Augenzeug:in -
Feier von extrem Rechten in Blankenburg
03.09.2025 Bezirk: PankowAm Ilsenburggraben feierten etwa 15 Personen, mehrere trugen Kleidung in schwarz-weiß-roten Farben mit Aufdrucken wie „heimatverbunden“ und weiteren extrem rechten Symbolen.
Quelle: Pankower Register