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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Transfeindliche Beleidigungen in Zehlendorf

    22.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Vor einem Supermarkt in der Clayallee wurde eine Person von Jugendlichen beleidigt. Die Jugendlichen nutzten Worte, die trans Personen herabwürdigen.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Antisemitische Bedrohung in Berlin

    21.08.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Baumschulenweg

    21.08.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    21.08.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitisches und verschwörungsideologisches Flugblatt in Charlottenburg

    21.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In mehreren Briefkästen in Charlottenburg wurde ein antisemitisches, verschwörungsideologisches, und ebenso rassistisches und NS-verharmlosendes Flugblatt entdeckt. Auf der ersten Seite wird behauptet, dass Adolf Hitler bei seinem Machtantritt geleitet wurde durch verschiedene jüdische Personen und Geheimbünde. Bei den Ausführungen wurden auch Verbindungen gezogen zum Vatikan, der Familie Rothschild und den Freimaurern. Es handelt sich um klassische antisemitische Verschwörungserzählungen, welche jüdischen Menschen eine Weltverschwörung unterstellen und die Verbrechen des Nationalsozialismus, als von jüdischen Menschen selbst insziniert darstellen wollen.

    Auf der zweiten Seite wird als aktuelle Strategie des "jüdischen Adels" unter anderem, ein gezielter Bevölkerungsaustausch beschrieben, welcher angeblich durch Zuwanderung nach Europa, den durchschnittlichen IQ von Euopäer*innen senken soll. Diese sehr verbreitete Verschwörungstheorie des "Großen Austauschs" ist als rassistisch einzuordnen, da sie PoCs und Schwarze Menschen pauschal abwertet.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, RIAS
  • Bedrohung gegen politische Gegner*innen in Pankow

    21.08.2025 Bezirk: Pankow

    Eine junge Frau wurde in der Neumannstraße von einem Mann bedroht und beleidigt. Der Mann rief unter anderem „Zecke“ sowie „Wenn ich dich hier nochmal sehe, bring ich dich um“.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung an der Uni

    21.08.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine Person erlebt wiederholt behindertenfeindliche Benachteiligung an einer Universität. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    21.08.2025 Bezirk: Mitte

    Im Südpankepark im Ortsteil Mitte wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen, der andere Aufkleber war antimuslimisch-rassistisch.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide

    21.08.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Rathenaustr. / HTW wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Kniet nieder die Deutschen kommen" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Sticker und Hakenkreuz in Hellersdorf-Ost

    21.08.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf einem Steinsockel im Regine Hildebrandt Park wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Um das Hakenkreuz herum, waren die Farben Schwarz, Rot und Gelb/Gold gemalt.

    Im Hellwichstorp-Park wurde ein Sticker der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Der Aufkleber der "Nationalrevolutionären Jugend" (NRJ) hatten den Slogan: "Kampf den Feinden von Volk und Nation". Am Auerbacher Ring am Eingang zum Park wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Beide Sticker wurden entfernt.

    An der Tramstation Hellersdorf auf der Riesaer Straße wurden zwei Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und deren Jugendorganisation "NRJ" entdeckt.

    Auf dem Boulevard Kastanienallee wurde ein Aufkleber gefunden, der sich gegen politische Gegner*innen richtete.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Hakenkreuz und extrem rechte Plakate in Hellersdorf-Nord

    21.08.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf der Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Sie riefen dazu auf, "Teil unserer Nationalrevolutionären Bewegung" zu werden und führten die Kontaktdaten der Gruppe auf.

    Auf der Kastanienallee / Ecke Zossener Straße wurde ein Hakenkreuz auf einen Laternenpfahl geschmiert. Es wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Hitlergruß und Pöbelei in Köpenick-Nord

    21.08.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ampel in der Mahlsdorfer Str. am S-Bahnhof Köpenick wurde eine junge Frau aus einer Gruppe junger Menschen erst angepöbelt. Und als sie nicht reagierte, zeigte ein Jugendlicher den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verherrlichende Schmiererei in Schmargendorf

    21.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einer Bank am Elsterplatz wurde eine Schmiererei der NS-verherrlichenden Parole "Heil Hitler" entdeckt und entfernt.

    Zusätzlich wurde unweit davon entfernt an einem Postkasten der Schmargendorfer Kirche ein Sticker des extrem rechten Online-Radios "Kontrafunk" gesichtet.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistische Beleidigung

    21.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Schule wird ein Schüler mit dem N-Wort beleidigt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlich.

    Quelle: EOTO / Each One Monitoring
  • Rassistische Diskriminierung in Mitte

    21.08.2025 Bezirk: Mitte

    Eine Frau berichtete, dass die Polizei sie aufgefordert habe, ihre Kufiya abzulegen. Sollte sie dies nicht tun, würde sie einen Platzverweis für den Alexanderplatz bekommen. Die Polizei habe dies damit begründet, dass zu diesem Zeitpunkt keine angemeldete Demonstration stattfand.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Pöbelei im Krankenhaus in Wilmersdorf

    21.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Notaufnahme eines Krankenhauses in Wilmersdorf wurde eine Person von zwei wartenden Männern beim Einlass kommentiert, mit den Worten "Tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Und die sieht nicht so aus, als ob die lesen kann". Die Person ging davon aus, aufgrund rassistischer Annahmen so respektlos angesprochen worden zu sein. Die Person war daraufhin während des weiteren Aufenthalts im Krankenhaus eingeschüchtert und besorgt aufgrund der aggressiven Präsenz der zwei Männer. Einer der beiden Männer trug zudem ein Tattoo des neonazistischen Symbols "Schwarze Sonne".

    Das Personal des Krankenhauses unterstützte die betroffene Person.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische und extrem rechte Propaganda in Marzahn-Mitte

    21.08.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf der Mehrower Allee, Ecke Schleusinger Straße wurde ein Plakat der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit dem Slogan: "Kampf der Rotfront" entdeckt.

    Im Bürgerpark Marzahn wurden drei Aufkleber der Partei gefunden. Sie hatten den rassistischen Slogan: "Ausländergewalt beenden, Massenabschiebungen starten". Außerdem waren im Park mehrere Sticker mit Keltenkreuzen geklebt. Die Sticker wurden entfernt.

    Auf der Skateanlage in der Wuhletalstraße wurden zwei Aufkleber des "III. Wegs" entdeckt. Sie titelten "Deutsch bleiben statt Mainstream“. Die Aufkleber wurden entfernt.

    An der Ecke Jan-Petersen-Str. / Raoul-Wallenberg-Str. hatte jemand die rassistische Schmiererei "Ausländer abschieben" hinterlassen. Außerdem wurde auf der Jan-Petersen-Straße an der Ecke Oppermannstraße ein Sticker mit dem Slogan: "Jung & Revolutionär. Wir sind die Deutsche Jugend und das ist unsere Zukunft" gefunden. Der Aufkleber verwies auf einen Telegramkanal. Der Sticker wurde entfernt.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Rassistische und NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    21.08.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Spazierweg nahe der Falkenberger Chaussee, hinter einer Jugend- und Freizeiteinrichtung, wurden verschiedene Aufklebermotive aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand entdeckt. Auf den Motiven waren rassistische und NS-verherrlichende Parolen wie "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot!", "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" kombiniert mit einem Reichsadler und "Make germany great again" vor einer Reichsflagge zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • "Sieg Heil"-Rufe und Hitlergrüße in Weißensee

    21.08.2025 Bezirk: Pankow

    Gegen 01:45 Uhr stieg am Antonplatz eine Gruppe von ca. zehn Jugendlichen (männlich) am Antonplatz aus. Aus der Gruppe heraus wurde "Sieg Heil!" gerufen und mehrfach der Hitlergruß gezeigt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Anti-Schwarzer Rassismus in einer Behörde

    20.08.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine Person erlebte eine anti-Schwarze Diskriminierung in einer Behörde. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Each One Monitoring / EOTO
  • Antisemitische Bedrohung in Berlin

    20.08.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Kreuzberg

    20.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Alexandrinenstraße wurde ein Stencil mit dem Schriftzug „Kindermörder Israel“ gesprüht. An der Stelle des „S“ in dem Wort Israel befindet sich ein Hakenkreuz.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Vorfall in Mitte

    20.08.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding

    20.08.2025 Bezirk: Mitte

    Am Leopoldplatz kam es zu einer propalästinensischen Kundgebung mit etwa 80 Teilnehmenden. Teilnehmende riefen die Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch", "There is only one state Palestine 48" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Es wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein anderes Banner hatte die Aufschrift "Even the Nazis bombed Hospitals". Damit wird der nationalsozialistische Angriffs- und Vernichtungskrieg mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antiziganistische Bedrohung in Lichtenberg

    20.08.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Person bedrohte eine andere Person mit antiziganistischem Inhalt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Altstadt

    20.08.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    AN der Ecke Müggelheimer Str. / Wendenschloßstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, der zusätzlich noch transfeindliche Inhalte und die Reichsfarben enthielt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber am Bahnhof Parchimer Allee

    20.08.2025 Bezirk: Neukölln

    Im U-Bahnhof Parchimer Allee, an der Kreuzung Parchimer Allee/Dörchläuchtingstraße und in der Paster-Behrens-Straße in Britz wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Diese titeln "Deutschland meine Heimat" mit Reichsadler und schwarz-weiß-roter Reichsflagge im Hintergrund.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    20.08.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Hellersdorf-Süd wurden mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf der Etkar-André-Straße klebte ein Sticker mit dem Slogan: "Kampf der Rotfront". Zwei Aufkleber an der Ecke Carola-Neher-Straße / Maxie-Wander-Straße hatten den Titel: "Berlin. Familie. Heimat. Tradition".

    Quelle: Augenzeug:in
  • Extrem rechte Aufkleber in Köpenick-Nord

    20.08.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Stellingdamm in der Nähe der Haltestelle Hirtestr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt. Daneben klebte ein Aufkleber, der Teile eines Plakates der transnationalen rechtsterroristischen "Atomwaffen Division" zeigte und sich ebenfalls gegen Antifaschist*innen richtete. Etwas weiter wurde noch ein weiterer extrem rechter Aufkleber, der die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Plakate in Marzahn-Mitte

    20.08.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf der Raoul-Wallenberg-Straße in der Nähe der Tramhaltestelle Jan-Petersen-Str. wurden zwei Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Ein Plakat richtete sich mit dem Slogan: "Kampf der Rotfront" gegen politische Gegner*innen, das andere Plakat zeigte Logo und Kontaktdaten der Gruppe.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    20.08.2025 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Neustädtische Kirchstraße / Dorotheenstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte eine Reichsfahne mit der Aufschrift "Make Germany Great Again" mit "Germany" in Frakturschrift.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda und antisemitische Schmiererei in Lichtenberg-Mitte

    20.08.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hauptstraße in der Rummelsburger Bucht wurde eine "1161"-Schmiererei entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".

    In der Wönnichstraße Ecke Lückstraße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand mit der Aufschrift "Remigration" und einem darauf abgebildeten Abschiebeflugzeug entdeckt und entfernt.

    Zudem wurde an der Bushaltestelle Archibaldweg Ecke Lückstraße ein antisemitischer und zum Mord aufrufender "Kill zionist"-Schriftzug auf einem BVG-Mülleimer gemeldet und unkenntlich gemacht. Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Schmierereien in Wilmersdorf

    20.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Bushaltestelle Am Volkspark in Wilmersdorf wurden auf einer Sitzfläche zwei Schmierereien mit rotem und schwarzem Edding entdeckt. Bei dem Tötungsaufruf "Kill all Moslems" handelt es sich um antimuslimischen Rassismus. Ergänzt wurde dieser Ausspruch durch eine Hakenkreuz, welches eine Verherrlichung des Nationalsozialismus ist.

    An einem Bauzaun in der Mehlitzstraße wurde zudem eine "1161"-Schmiererei entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Antifaschistische Aktion".

    Quelle: Register CW via Signal, Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte und antifeministsche Sticker in Charlottenburg

    20.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Christstraße und Nehringstraße wurden mehrere Sticker mit der Abbildung eines Kindes im Mutterbauch mit einer Schusswaffe in der Hand entdeckt. Unterschrieben war die Abbildung mit dem Ausspruch "Don't Tread on me" (deutsch: Zertritt mich nicht). Sowohl die Abbildung, als auch der Spruch wird unter US-amerikanischen Abtreibungsgegner*innen häufiger genutzt. Bei der Darstellung einer Abtreibung als "Zertreten" eines Kindes handelt es sich um ein antifeministisches Narrativ.

    In der Neuen Christstraße wurde zudem ein Sticker eines extrem rechten Versandshops entdeckt und entfernt, der sich gegen die politischen Gegner*innen der extrem Rechten richtet. Der Sticker titelte: "Antifa freie Zone" und war mit den Reichsfarben hinterlegt. Auf dem Sticker war auch ein transfeindliches Piktogram zu sehen.

    Quelle: Register CW
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