Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • "NRJ"-Schmierereien an Schuleingang in Pankow

    12.09.2024 Bezirk: Pankow

    Am Eingang einer Schule in der Dolomitenstraße wurden zwei Schmierereien mit Bezug zur "NRJ" ("Nationalrevolutionäre Jugend"), der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Pankower Register
  • Rassistischer Aufkleber auf Schaukasten in Reinickendorf-Ost

    12.09.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Im Vierwaldstätter Weg in Reinickendorf-Ost wurde auf einem Schaukasten der Partei Die Linke ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels gesehen und entfernt. Er trug im Design des antirassistischen Slogans "Kein Mensch ist illegal" die Aufschrift "sozialstaat und offene grenzen schließen sich aus". Der Aufkleber ist als Versuch zu verstehen, Migrant*innen pauschal als Belastung für die Sozialsysteme darzustellen. Der Aufkleber war über den Hinweis geklebt, dass das Büro eine Anlaufstelle des Registers ist und richtete sich somit auch gegen das Register Reinickendorf.

    Quelle: Die Linke Reinickendorf
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding

    11.09.2024 Bezirk: Mitte

    Auf dem Leopoldplatz kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden. Dabei wurde die israelbezogene, antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen im Weitlingkiez

    11.09.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wönnichstraße und an der Lichtenberger Brücke wurden Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Ein Sticker richtet sich gegen die Antifa, andere gegen die Rechercheplattform "Correctiv". Auf dem Aufkleber ist folgendes zu lesen: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung". Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber am Kurt-Schumacher-Platz

    11.09.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Am U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf-West wurden rassistische und extrem rechte Aufkleber dokumentiert und entfernt. Auf einem Aufkleber stand "White Lives Matter". Der Slogan wurde von rassistischen Organisationen in den USA als Reaktion auf die Black-Lives-Matter-Bewegung geprägt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • "III. Weg"-Aufkleber in der Allee der Kosmonauten Ecke Poelchaustraße

    11.09.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Allee der Kosmonauten Ecke Poelchaustraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Am S-Bahnhof Poelchaustraße sowie in der Poelchaustraße wurden mehrere Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Motive richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Tegel

    11.09.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In der Gorkistraße in Tegel wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber dokumentiert und entfernt. Der Aufkleber von der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" trug die Aufschrift "Homo-Propaganda stoppen!".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazipropaganda auf Supermarktparkplatz

    11.09.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Allee der Kosmonauten (Höhe Alt-Marzahn) wurde der extrem rechte Zahlencode "1161" an einen Streugut-Behälter geschmiert. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Am Supermarkt sowie auf Schildern des Parkplatzes wurden außerdem mehrere neonazistische Aufkleber, u.a. von der Kleinstpartei "Der III. Weg", entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • NS-verherrlichender Sticker in Hohenschönhausen

    11.09.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber entdeckt, der den Nationalsozialismus verherrlicht. Auf diesem ist die Reichskriegsflagge und ein Wehrmachtssoldat abgebildet. Zu lesen ist folgender Satz: "Sie waren die besten Soldaten der Welt".

    Am Berl wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Auf diesem ist die Aufschrift "Lesen, Lieben, Kämpfen" abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Aufkleber in Niederschöneweide

    11.09.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An die Geschäftsstelle der Grünen in der Schnellerstr. wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1%" geklebt.

    Quelle: Bündnis 90/ Die Grünen Treptow-Köpenick
  • Rassistische Leistungsverweigerung in Charlottenburg

    11.09.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Charlottenburg kam es zu einer rassistischen Leistungsverweigerung im Gesundheitssektor. Das Datum sowie weitere Informationen zu dem Vorfall liegen dem Register vor, wurden jedoch zum Schutz der betroffenen Person anonymisiert.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Schmiererei mit Mordaufruf in Grunewald

    11.09.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer der Bushaltestellen Ecke Roseneck Teplitzer Straße wurde ein antimuslimisch-rassistischer Sticker und eine Schmiererei entdeckt, die einen Mordaufruf gegen Muslim*innen enthielt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistisch konnontierte Falschinformationen in den sozialen Netzwerken

    11.09.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In einer lokalen Ortsgruppe in den sozialen Netzwerken wurde in der Kommentarspalte ein Artikel zu den geplanten Geflüchtetenunterkünften rassistisch kommentiert. Unter anderem wurde die Falschinformation verbreitet und behauptet, dass Wohnraum nur noch an "Ausländer" vermietet wird.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • "Stolzmonat"-Sticker in Reinickendorf-West

    11.09.2024 Bezirk: Reinickendorf

    An der Station General-Woyna-Straße in Reinickendorf-West wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber gesehen. Der Aufkleber zeigte eine imitierte Regenbogenflagge in schwarz-rot-gelb mit der Aufschrift "#Stolzmonat". Unter dem Hashtag wendete sich die extreme Rechte gegen den Pride-Monat der queeren Bewegung.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Strukturelle Diskriminierung am Treptow-Köpenicker Wohnungsmarkt

    11.09.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Frau in Treptow-Köpenick wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine anti-muslimische rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu körperlicher Gewalt.

    Quelle: Fair mieten - Fair wohnen
  • Antimuslimisch-rassistischer Angriff in Gesundbrunnen

    10.09.2024 Bezirk: Mitte

    Eine Frau, die auf der Brunnenstraße zum U-Bahnhof Voltastraße lief, wurde von einem Mann verfolgt. Dieser schubste sie, drohte ihr mit der Faust und beleidigte sie rassistisch. Die Frau trug ein Kopftuch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1864 vom 11.09.2024
  • Antisemitische Parolen auf Kundgebung in Mitte

    10.09.2024 Bezirk: Mitte

    Auf der Straße Unter den Linden kam es zu einer pro-palästinensischen Demonstration mit über 100 Teilnehmenden. Dort wurden die israelbezogenen, antisemitischen Parolen "From the river to the sea, Palestine will be free", "Yallah Yallah Intifada" und "Viva Viva Intifada" gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antiziganistische Diskriminierung im Sozialamt Charlottenburg

    10.09.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine Sozialarbeiterin begleitete eine Familie zum Sozialamt, um eine Zuweisung für ein Wohnheim zu bekommen. Nachdem sie ihr sagte, dass die Familie aus Bulgarien kommt, verzog die Mitarbeiterin ihr Gesicht. Ihre Reaktion ist aus Sicht der Betroffenen und der Sozialarbeiterin auf antiziganistische Bilder zurück zu führen.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Erneute Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Mitte

    10.09.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Mittags wurde erneut ein extrem rechter Aufkleber im Parsteiner Ring entdeckt und entfernt. Dieser klebte über einem bereits unkenntlich gemachten "Good Night Left Side"-Aufkleber. Bereits seit Anfang des Monats tauchen fast täglich neue Aufkleber an der gleichen Stelle auf, sobald sie beseitigt wurden.

    Nachmittags wurde in der Marzahner Promenade ein Aufkleber entdeckt, welcher sich gegen Antifaschist*innen richtete.

    Die entdeckten Aufkleber stammen aus bekannten Neonaziversandhandlungen.

    Quelle: Augenzeug*innen
  • Extrem rechter Aufkleber gegen Antifaschist*Innen in Pankow

    10.09.2024 Bezirk: Pankow

    In der Grunowstraße Ecke Schulstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Black metal against antifa" entdeckt und überklebt. Der Aufkleber verweist auf einen extrem rechten Onlineshop.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Sticker am Ostpreußendamm

    10.09.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einer Turnhalle am Ostpreußendamm wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift „Deutsche Jugend Voran“ entdeckt, der eine vermummte Person mit schwarz-rot-goldener Hasskappe zeigt.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechter Sticker im U-Bhf. Schlesisches Tor

    10.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am frühen Morgen wurde im U-Bhf. Schlesisches Tor ein extrem rechter Sticker eines Online-Versandhandels aus Waren an der Müritz entfernt. Abgebildet war auf schwarz-weiß-rotem Hintergrund (Farben der Deutschen Reichsflagge) ein Reichsadler, darunter stand in Frakturschrift "Deutsches Reichsgebiet).

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Sticker in Charlottenburg-Nord

    10.09.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Jungfernheide wurde ein Sticker mit dem Schriftzug „shoot your local pedophile“ gefunden, auf dem eine Hinrichtung einer Person mit einer Schusswaffe abgebildet ist.

    Der Aufruf zur Selbstjustiz ist ein häufiges Motiv in der extrem rechten Szene. Er spiegelt ein Misstrauen gegenüber dem Rechtsstaat wider, mit der Annahme verbunden, dass man selbst für Gerechtigkeit sorgen müsse.

    Das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist seit vielen Jahren ein präsentes Thema in der extremen Rechten. Die Thematisierung ist meist weniger von einer echten Sorge um das Wohlergehen von Kindern motiviert, sondern dient politischen und propagandistischen Zwecken

    Quelle: Register Reinickendorf
  • "III. Weg"-Aufkleber in Prenzlauer Berg

    10.09.2024 Bezirk: Pankow

    In der Wisbyer Straße, Ecke Baumbachstraße, wurde mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese trugen die Slogan "Keine Macht den Drogen!"

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Fennpfuhl

    10.09.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Elli-Voigt-Str. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt. Dabei sind Personen abgebildet, die sich mit einem Regenschirm gegenüber einem Regenbogen schützen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Oberschöneweide

    10.09.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber nahm Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Neonazistischer Zahlencode u.a. in der Köpenicker Dammvorstadt

    10.09.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Puchanstr./ Friedrichshagener Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    In der Puchanstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber, der zusätzlich positiv auf den Nationalsozialismus anspielt, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen