Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
17.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bezirk Marzahn-Hellersdorf ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Fair Mieten – Fair Wohnen
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Verschwörungsideologische Kundgebung in Mitte
17.10.2025 Bezirk: MitteIn der Klosterstraße fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit etwa 15 Teilnehmenden statt. Die Kundgebung wurde von der Querfront-Organisation "Demokratischer Widerstand" organisiert. Ein Redner sagte mit Bezug auf Maßnahmen während der Corona-Pandemie, dass "eine solche Schweinerei ... sich ja noch nicht mal die Nazis ausgedacht" hätten und das man "auch von dieser Schweinerei ... noch in 80 Jahren sprechen" werde. Die Teilnehmenden riefen in Richtung des Verfassungsschutzes: "Stasi raus", worauf der Redner sagte: "Also mit der Stasi hat das durchaus etwas zu tun, aber man hätte auch sagen können Gestapo raus.". Ein anderer Redner sagte, die "Umverteilung" während der Coronapandemie hätte der "Hochfinanz" gedient. "Hochfinanz" ist ein im Kontext von Verschwörungsmythen zumeist antisemitisch konnotierter Begriff.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
16.10.2025 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Antisemitische Propaganda in Alt-Treptow
16.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Charlottenburg
16.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einem Stromkasten am Savignyplatz wurde eine Schmiererei entdeckt, die Israel mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Steglitz-Zehlendorf
16.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Um betroffene Personen zu schützen, wurde der Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
16.10.2025 Bezirk: MitteAuf dem Alexanderplatz kam es zu einer antisemitischen Demonstration mit etwa 30 Teilnehmenden. Eine Installation, die Teil der Kundgebung war, beinhaltete Puppen, die israelische Soldaten darstellen sollten und diese als Teufel und Blut trinkend darstellten.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistischer und rassistischer Beitrag in der BVV
16.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem Redebeitrag in der Bezirksverordnetenversammlung äußerte ein Vertreter der "AfD"-Fraktion im Zusammenhang mit einem Antrag zum Erhalt des Pangea-Hauses, dass bestimmte dort ansässige Vereine „entbehrlich“ seien. Dabei kritisierte er Beratungsangebote für „reisende Familienverbünde aus Osteuropa“ und unterstellte diesen unter Verweis auf angebliche Auskünfte von Jobcentern einen missbräuchlichen Bezug von Sozialleistungen. Durch die Verwendung von Chiffren wie „reisend“, „Osteuropa“ und „große Familienverbünde“ sowie das Narrativ des Sozialleistungsmissbrauchs wurden klassische antiziganistische Stereotype reproduziert.
Im weiteren Verlauf des Redebeitrags sprach sich der "AfD"-Vertreter dafür aus, Vereine zu fördern, die „ausreisewillige oder ausreisepflichtige Ausländer“ bei der „Repatriation“ beraten, und verwies zustimmend auf sogenannte „Remigrationsmaßnahmen“. Der Begriff „Remigration“ ist eine zentrale Chiffre extrem rechter Diskurse für die massenhafte Abschiebung von Menschen mit Migrationsgeschichte. Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, sowie, dass ihnen jeder andere Begriff genauso Recht wäre, doch ändert dies nichts an seiner Bedeutung und Verbreitung im extrem rechten Diskurs. Durch die stetige Nutzung der "AfD"-Fraktion wird das dahinterstehende extrem rechte Konzept normalisiert.
Quelle: Livestream BVV 16.10.25 -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Bohnsdorf
16.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Grünbergallee wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
16.10.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Schmierereien in Hellersdorf-Nord
16.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Gothaer Straße und Kyritzer Straße wurden an Straßenlaternen extrem rechte Schmierereien („1161“ und „D3W“) entdeckt. In der Nelly-Sachs-Straße wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ überklebt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Schmierereien in Marzahn
16.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Akazienwäldchen hinter dem Helene-Weigel-Platz wurde auf einem Bauzaun zweimal groß der neonazistische Zahlencode „1161“ sowie ein Keltenkreuz angebracht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Schmiererei vor dem Ullsteinhaus
16.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einen Stromkasten vor dem Ullsteinhaus wurden ein Keltenkreuz und das Kürzel "ANB" geschmiert, das für die extrem rechte Vereinigung "Autonome Nationalisten Berlin" steht. Außerdem wurde auf dem selben Stromkasten der gemalte Zahlencode "161", der für antifaschistische Aktion steht, übermalt.
Quelle: Persönliche Meldung -
Hakenkreuz in Marzahn-Mitte
16.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn die Fassade einer sozialen Einrichtung in Marzahn wurde in blauer Farbe ein großes Hakenkreuz gesprüht. Es wurde noch am selben Tag entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Beleidigung in Niederschöneweide
16.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Schöneweide wurde eine ein Kopftuch tragende Schwarze Frau von einem Mann antimuslimisch und anti-Schwarz rassistisch beleidigt und bedroht.
Quelle: Register Mitte -
Rassistischer Angriff in Lichtenberger Supermarkt
16.10.2025 Bezirk: LichtenbergEin Mann wird in einem Supermarkt von einem anderen Kunden rassistisch beleidigt und mit einer Wodkaflasche geschlagen. Der Mann erleidet Schnittwunden. Die gerufene Polizei kommt und es gibt zunächst eine Täter-Opfer Umkehr.
Quelle: ReachOut -
Rassistischer Flyer in Briefkasten in Westend
16.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Westend wurde ein Flyer des "AfD"-Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf und die Parteizeitung Blauer Bote des Landesverband der "AfD" (Ausgabe Sommer 2025) in einem Hausflur entdeckt. In dem Flyer wurde mit abwertender Sprache („Riesen-Asylantenheim“, „Asylanten“) Stimmung gegen die geplante Geflüchtetenunterkunft in der Soorstraße gemacht und ein Zusammenhang von Migration zu Kriminalität und Verwahrlosung hergestellt. In der Zeitung wurde die Einführung eines „Tags gegen Islamfeindlichkeit“ in Berlin kritisiert und Engagement gegen antimuslimischen Rassismus wurde pauschal in Zusammenhang mit „islamistischen Aktivisten“ gebracht. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.
Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf -
Rassistisches Online-Posting
16.10.2025 Bezirk: BerlinweitAuf Facebook verglich eine Frau eine Rattenplage der Stadt mit migrantisierten Berliner*innen.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Gropiusstadt
16.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Grünanlage zwischen den Bahnhöfen Lipschitzallee und Wutzkyallee wurden erneut mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese propagierten zum Beispiel "Sicherheit statt Multikulti" oder "FCK LGBTQ". Ein weiterer Sticker warb für das extrem rechte Online-Radio "Kontrafunk".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Schmiererei gegen Antifaschismus in Weißensee
16.10.2025 Bezirk: PankowIn der Langhansstraße wurde an einem Bauzaun der Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Rotherstraße entfernt
16.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 16:50 Uhr wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel, der sich gegen die politische Gegnerschaft richtete, in der Rotherstraße von einem Parkscheinautomaten entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antikurdisch rassistischer Angriff in Neukölln
15.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn einer Neuköllner Schule ereignete sich ein antikurdisch rassistischer Angriff. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Yekmal e.V. -
Antimuslimische, rassistische und Hakenkreuz-Schmierereien in Spandau
15.10.2025 Bezirk: SpandauIm Ortsteil Staaken in Spandau wurden antimuslimische Schmierereien, die das K*-Wort, andere Beleidigungen und Morddrohungen gegen Araber*innen enthalten, in zwei Fahrstühlen in einem Wohnhaus in der Obstallee entdeckt. Die Schmierereien enthalten auch teilweise unlesbar gemachte, anti-Schwarze rassistische und antiziganistische Ausdrücke. Außerdem wurden Hakenkreuz-Schmierereien an den Häusern entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarze rassistische Bedrohung vor Sammelunterkunft in Mitte
15.10.2025 Bezirk: MitteVor einer Sammelunterkunft im Bezirk Mitte wurde eine Schwarze Person rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Beleidigung in Neukölln
15.10.2025 Bezirk: NeuköllnBei einem Besuch eines Bürgermeisters einer israelischen Stadt aufgrund einer Städtepartnerschaft mit Neukölln kam es zu einer antisemitischen Beleidigung in der Bezirksverordnetenversammlung. So wurde dem Bürgermeister vermittelt, er sei "nicht willkommen". Zusätzlich wurde er von einem Fraktionsmitglied einer Partei als "Völkermörder" beschimpft. Mehrere Verordnete verließen zudem den Saal.
Die Unterstellung, dass ein jüdisch-israelischer Bürgermeister grundsätzlich als Völkermörder zu sehen sei, kann als antisemitisch gewertet werden.
Quelle: Register Neukölln, Tagesspiegel vom 15.10.2025 -
Antisemitische Propaganda in Berlin
15.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
15.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
15.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
15.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Gesundbrunnen
15.10.2025 Bezirk: MitteIn Gesundbrunnen wurde antisemitische Propaganda entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitischer Vorfall in Schöneberg
15.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
15.10.2025 Bezirk: MitteIn der Jägerstraße im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 30 Teilnehmenden statt. Eine Teilnehmerin zeigte ein Schild, auf dem eine blau-weiße Schlange mit Davidstern, die sich um die Erde wickelt, abgebildet war. Das Schild bediente damit das antisemitische Narrativ, dass sich die Welt "im Würgegriff der hinterlistigen und gefährlichen Juden*Jüdinnen befinde". Eine andere Person zeigte ein Schild, auf dem Israel als "IrzHell" dämonisiert wurde. Teilnehmende riefen die das Existenzrecht Israels negierende Parole "There is only one state - Palestine 48".
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Diskriminierung im Bezirk Pankow
15.10.2025 Bezirk: PankowEin Kind berichtete seinen Eltern, dass es in der Schule gemobbt wurde. Die Eltern wandten sich daraufhin an die Klassenlehrerin, die das Anliegen jedoch als unbedeutend abtat und keine Maßnahmen ergriff.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Diskriminierung im Bezirk Pankow
15.10.2025 Bezirk: PankowEs fand eine antiziganistischer Vorfall im Bezirk Pankow statt. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Diskriminierung in Reinickendorf
15.10.2025 Bezirk: ReinickendorfEs fand ein antiziganistischer Vorfall im Bezirk Reinickendorf statt. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistischer Vorfall in Berlin
15.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine Berliner Romni erlebte eine antiziganistische Kulturalisierung auf ihrer Arbeit.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Antiziganistischer Vorfall in Berlin
15.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine Berliner Romni wurde bei ihrer Arbeit kulturalisierend abgewertet.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Antiziganistischer Vorfall in Berlin
15.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine Romni wird in ihrer Berliner Nachbarschaft antiziganistisch gemobbt und als faul beleidigt, obwohl sie zwei Jobs hat.
Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
15.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Schöneberg durch Polizei und Jobcenter
15.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergDie Polizei führt gemeinsam mit dem Jobcenter eine Razzia in einer Berliner Unterkunft durch, in der vor allem rumänische und bulgarische Menschen untergebracht sind. Die allgemeine Razzia ist eine kriminalisierende Unterstellung gegenüber den Bewohner*innen der Unterkunft und Antiziganistisch.
Antiziganismus ist eine spezifische Form von Rassismus gegen Menschen mit selbst- oder fremdzugeschriebenem Roma-Hintergrund. Dieser Rassismus hat nichts mit der tatsächlichen Minderheit zu tun, sondern ist eine Projektion der Mehrheitsgesellschaft. Rom*nja oder dafür gehaltenen Menschen wird oft unterstellt, keiner „produktiven Arbeit“ nachzugehen bzw. auf Kosten anderer zu leben – sei es durch ein Leben als Schausteller, Musiker und Wahrsager oder durch Kriminalität, Bettelei und sogenannten Sozialbetrug.Quelle: Amaro Foro e.V. -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
15.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einer medizinischen Einrichtung kam es zu einer antiziganistisch motivierten strukturellen Benachteiligung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro Projekt DOSTA -
Aufkleber gegen Antifaschismus und Linke in Weißensee
15.10.2025 Bezirk: PankowIn der Else-Jahn-Straße wurden Aufkleber gegen Antifaschismus und Linke entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber und Sprüherei von der Neonazi-Kleinstpartei "Der III.Weg" in Alt-Hohenschönhausen
15.10.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bereich Altenhofer Dreieck (befindet sich zwischen Landsberger Allee, Mittel- und Altenhofer Straße) wurden mehrere Aufkleber und eine Sprüherei der Neonazikleinstpartei "Der III.Weg" gemeldet. Auf den Aufklebern war jeweils Eigenwerbung für den "III.Weg" und deren Jugendorganisation "NRJ" (Nationalrevolutionäre Jugend) zu sehen. Bei der Sprüherei handelte es sich um das mit einer Schablone auf einer Wand aufgesprühte Logo der parteinahen Arbeitsgruppe (AG) „Körper & Geist“ in Form eines Wolfskopfes. Diese Arbeitsgruppe bietet verschiedenste Angebote von Kampfsporttraining über "Leistungsmärsche" bis hin zum Besuch von Sport- und Vortragsveranstaltungen "für alle Mitglieder und Freunde" der Neonazis von der Kleinstpartei „Der III.Weg“ an. Diese Angebote dienen der nationalsozialistischen Indoktrination insbesondere auch von jungen Menschen und der Vorbereitung auf den Straßenkampf mit politischen Gegner*innen.
Auf einem weiteren Aufkleber wurde ebenfalls für die parteinahe Arbeitsgruppe (AG) „Körper & Geist“ geworben. Auf dem Motiv stand: "Körper und Geist - Disziplin - hart/sauber/gesund - Sport - fit und trainiert - Blutlinie - Körperkultur - Wider der Degeneration - Leibeszucht".
Quelle: Gangway -
Ausgrenzung durch die Nachbarschaft
15.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Person wird permanent durch die Nachbarschaft aufgrund einer rassistischen ethnischen Zusschreibung ausgeschlossen.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
15.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Adele-Sandrock-Straße wurde an einer Regenrinne ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Erneut mehrere Sticker gegen politische Gegnerschaft am Rudolfplatz entfernt
15.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Umfeld des Rudolfplatzes wurden Sticker von einem extrem rechten Onlinehandel mit den Aufschriften "Keine Liebe für die Antifa" und "FCK ANTIFA" entfernt. Sie waren zuvor u.a. vor Bildungseinrichtungen angebracht worden.
Die Sticker sind Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
15.10.2025 Bezirk: MitteIn der Nazarethkirchstraße in Wedding wurde ein Aufkleber, auf dem eine Reichsfahne abgebildet war, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung