Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
12.05.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nähe des Ullrich-Supermarktes in der Kantstraße wurde ein an eine Hauswand geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.Quelle: Register CW via Twitter
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III. Weg-Flyer in Britz
12.05.2021 Bezirk: NeuköllnBewohner*innen am Britzer Damm entdeckten Propaganda-Flyer des III. Wegs in ihren Briefkästen.Quelle: Register Neukölln -
Israel-Fahne vor CDU-Zentrale geklaut
12.05.2021 Bezirk: MitteUnbekannte stahlen in der Nacht eine Israel-Flagge, die vor CDU-Zentrale in Tiergarten gehisst worden war. Es gebe Videoaufzeichnungen, auf denen zwei Menschen zu sehen seien, wie sie die Fahne entwenden, teilte die Polizei mit.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Rassistische Diskriminierung in Neukölln
12.05.2021 Bezirk: NeuköllnIn einem Neuköllner Supermarkt beleidigte eine Kassiererin eine Schwarze Frau rassistisch und warf einen Gegenstand nach der Kundin. Der Sicherheitsdienst erteilte der Betroffenen Hausverbot. Sie erstattete Anzeige und erhielt eine Gegenanzeige, in der sie des Angriffs beschuldigt wurde.
Quelle: EOTO -
Rassistischer Aufkleber am S-Bahnhof Springpfuhl
12.05.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber stammt von einem extrem rechten Versandhandel aus Sachsen-Anhalt und diffamiert Migrant*innen als kriminell.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Strukturelle Diskriminierung durch die Familenkasse des Bezirkes
12.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie Familienkasse im Bezirk forderte in einem Mitwirkungsschreiben diverse irrelevanten Unterlagen einer rumänischen Angtragstellerin. Zum Schutz der Betroffenen wurde ein Datum abweichend vom Vorfallsdatum gewählt.
Die Familienkasse untersteht der Aufsicht des Bundeszentralamtes für Steuern und ist z.B. für die Gewährung des Kindergeldes zuständig.
Quelle: Amaroforo e. V. -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEs fand eine rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt statt von der eine schwarze Person betroffen war. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Narud e.V. -
Antisemitische E-Mail
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine Institution eine antisemitische E-Mail.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische E-Mail
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine Institution eine antisemitische E-Mail.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische E-Mail
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Kommentare
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt antisemitische Kommentare zu einem Tweet.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Kommentare
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt eine Reihe antisemitischer Kommentare zu einem Tweet.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Kommentare
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitNachdem ein jüdischer Berliner ein israelsolidarisches Bild auf Instagram gepostet hatte, erhielt er zahlreiche antisemitische Kommentare. Verschiedene Personen schrieben Nachrichten wie "Israel are the real monsters and real hitler", "Free the world from Israel", "I miss Hitler. He should come back for a quick wipe out" oder "Möge Allah alle Vernichten die gegen muslime sind".
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Kommentare
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt antisemitische Kommentare zu einem Tweet.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Kommentar
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Tweet.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Kommentar
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine zivilgesellschaftliche Organisation erhielt auf einen Instagram-Post, in dem sie sich solidarisch mit Israel erklärte, den antisemitischen Kommentar: "Hitler hätte euch alle löschen sollen # freepalestine # terroristisrael“.
Quelle: RIAS Berlin -
Bedrohungen bei Instagram
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEin jüdischer Berliner, der auf Instagram ein israelsolidarisches Bild veröffentlichte, erhielt von zwei Personen mehrere Direktnachrichten mit Drohungen gegen ihn und seine Familie. Eine Person, die sich als eine Palästinenserin vorstellte, sagte auf Englisch, "Whereever you are, I can make problem for you. [...] If you live in Israel, I gonna kill you, I gonna kill your mom, kill your dad and family." Eine andere Frau verschickte ebenfalls eine Sprachnachricht und drohte ebenfalls, "I'm gonna kill your face and kill your family."
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte und antisemitische Aufkleber des III. Weg in Adlershof
11.05.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Gebiet um den Marktplatz und die alten Marktpassagen wurden ca. 35 Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt. Dabei handelte es sich um Aufkleber, die die Partei bewarben, sowie Aufkleber, die Israel als "Terrorstaat" bezeichneten. Auch in den angrenzenden Straßen wurden weitere Aufkleber entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Neonazi-Aufkleber vor Schule
11.05.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVor der Rudolf-Virchow-Oberschule wurden dutzende Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.Quelle: Augenzeug*in / Register ASH -
NS-verharmlosende Schmiererei in der Dieffenbachstraße
11.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand im Gräfekiez war die NS-verharmlosende Schmiererei „Heil Corona“ angebracht worden.Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verharmlosende Vergleiche auf Querdenken-Veranstaltung
11.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAb 13.00 Uhr demonstrierten bis zu 19 Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" / „Freedom Parade“ vor dem Eingang zum Büro des Tagesspiegels am Askanischen Platz "für Pressefreiheit" und gegen die "Lügenpresse". Dabei wurden NS-verharmlosende Vergleiche geäußert und Journalist*innen bedrängt.
Quelle: DJU in verdi -
Rassismus bei BVG-Kontrolle
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine Frau wurde bei einer Kontrolle in der U-Bahn von Kontrolleuren rassistisch beleidigt und man unterstellte ihr, nicht alle erforderlichen Dokumente dabei zu haben. Weitere Informationen werden auf Wunsch der Betroffenen nicht veröffentlicht.
Quelle: Berliner unabhängige Beratungsstelle (BuBS) -
Rassistische Flyer von neonazistischer Kleinstpartei
11.05.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNahe des Blumberger Damms wurden Flyer von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" in Briefkästen gesteckt. Sie rufen dazu auf, in der Zeit des Fastenmonats Ramadan "Ausländer" zu melden, die gegen die Beschränkungen zur Einschränkung der Corona-Pandemie verstoßen würden.Quelle: Augenzeug*in / Register ASH -
Rassistische Polizeigewalt im Görlitzer Park
11.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Görlitzer Park, Eingang Cuvrystraße, wurde beobachtet, wie gegen 20.15 Uhr eine Person, mit angelegten Handschellen, von der Polizei durchsucht wurde. Als nichts gefunden wurde, wurde die Person mit einem Platzverweis entlassen. Zwei Zeug*innen wurden von den Einsatzkräften konfrontativ immer wieder zu größerem Abstand aufgefordert. Gegenüber den Zeug*innen äußerte sich die betroffene Person im Anschluss, dass er ohne Grund von einem Zivilbeamten festgehalten und mehrfach in die linke Hüfte/ an den Oberschenkel getreten worden sei. Außerdem wurde er an einen Zaun geworfen. Weder bei ihm selbst noch nach Absuche des Umfelds durch die Beamt*innen wurde etwas gefunden, was dann zur Freilassung und zum Platzverweis führte.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistisches Tag am S-Bhf. Ostkreuz
11.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Bahnhof Ostkreuz auf dem Gleis der S42 wurde gegen 18 Uhr auf der Rückseite eines Ladens ein Tag entdeckt, der sich gegen schwarze Menschen richtete. Ins Tag eingebaut wurde das verbotene Keltenkreuz und eine einfache "Sig"-Rune, wie sie auch im Nationalsozialismus verwendet wurde.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechte Aufkleber in Pankow
11.05.2021 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow wurden im Rettigweg und der Brehmstraße rechte Aufkleber entdeckt und enfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Schluss mit der Corona Show" (Druck 18) oder "Good Night Left Side" (Druck 18). Ein anderes Motiv hatte lediglich die Faben der Reichsfahne schwarz-weiß-rot.Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Schoa-Relativierung in Tweetkommentaren
11.05.2021 Bezirk: MitteEine Person kommentierte Inhalte älterer Tweets einer jüdischen Person, die im Zusammenhang mit Raketenbeschüssen aus Gaza auf Israel stehen, und verglich die israelische Reaktion mit dem Nationalsozialismus und die Situation in Gaza mit der Schoa.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Schoarelativierung und Täter-Opfer-Umkehr
11.05.2021 Bezirk: BerlinweitIn einem israelbezogenen Tweet wurde die Schoa relativiert und die Politik Israels mit der NS-Deutschlands gleichgesetzt. Eine Person kommentierte Inhalte älterer Tweets einer jüdischen Person, die im Zusammenhang mit Raketenbeschüssen aus Gaza auf Israel stehen, und verglich die israelische Reaktion mit dem Nationalsozialismus und die Situation in Gaza mit der Schoa.
Quelle: RIAS Berlin -
Stolperstein im Wedding mit SS-Rune beschmiert
11.05.2021 Bezirk: MitteEin Stolperstein vor einem Wohnhaus in der Barfusstraße 11 im Wedding, zur Erinnerung an eine 1941 im KZ Buchenwald ermordete Jüdin, wurde von Unbekannten mit einer SS-Rune beschmiert. Von Anwohner*innen herbeigerufene Polizeieinsatzkräfte beseitigten das vermutlich mit einem Permanentmarker aufgetragene Zeichen und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung unter Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.Quelle: Polizeimeldung vom 12.05.2021, Berliner Zeitung vom 12.05.2021, B.Z. vom 12.05.2021 -
Strukturelle Benachteiligung durch Familienkasse
11.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie Familienkasse fordert mehrmals Nachweise aus dem Herkunftsland, welche über Amtswege eingholte werden können. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Amaroforo e. V. -
Strukturelle Benachteiligung in Corona-Testzentrum am U-Bahnhof Kochstraße
11.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDas Corona-Testzentrum U-Bahnhof Kochstraße warbt per Aufsteller und auf seiner Homepage damit, dass „Deutsche“ bzw. „Deutsche Staatsbürger“ und Personen mit „deutscher Wohnanschrift“ einen kostenlosen Bürgertest erhalten können. Die kostenlosen Bürgertests sind jedoch für alle Berliner*innen, unabhängig von der Staatsbürgerschaft. Hier wurden Bürger*innen mit anderen Pässen ausgeschlossen, obwohl sich die Senatsregeln zu Bürgertests dezidiert an alle Berliner*innen richten. Update 21.05.21: Die über den Vorfall informierte LADG-Ombudsstelle informierte heute die Betreiber des Testzentrums über § 6 Abs. 2 Nr. 4a der Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung – TestV) vom 8. März 2021 und forderte die Berichtigung auf der Website sowie auf dem Hinweisschild vor Ort.Quelle: Kotti e. V. -
Struktureller Rassismus bei Familienkasse
11.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie Familienkasse forderte mehrmals Nachweise über die Einstellung der Kindergeldzahlungen und die Abmeldung aus dem Herkuntsland, bevor Zahlungen erfolgen. Üblicher Weise werden solche Auskünfte per Amtsweg eingeholt und nicht von Antragstellern eingefordert.
Quelle: Amaroforo e. V. -
Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in Mitte
10.05.2021 Bezirk: MitteGegen 18.40 Uhr wurde in der Alten Schönhauser Allee Ecke Münzstraße eine 40-jährige Frau von einer alkoholisierten 53-jährigen Frau aus anti-Schwarzer rassistischer Motivation angepöbelt und rassistisch beleidigt. Anschließend schüttete ihr die 53-Jährige ein Getränk ins Gesicht und auf die Kleidung.Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 11.05.2021 -
Antisemitische Bedrohung in Zehlendorf
10.05.2021 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Geschäft in Zehlendorf wurden zwei Personen antisemitisch bedroht. Zum Schutz der Personen wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Direktnachricht
10.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine Person schrieb an eine in Berlin ansässige jüdische zivilgesellschaftliche Einrichtung eine Direktnachricht auf Facebook: "Möge sich Gott an euch Juden rechen für das was ihr Palästina antut. Schmort in der Hölle dafür!"
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Kommentare
10.05.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt eine Reihe antisemitischer Kommentare zu einem Tweet.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Massenzuschrift
10.05.2021 Bezirk: BerlinweitMehrere jüdische und nicht-jüdische Organisationen erhielten eine antisemitische Massen-E-Mail.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Parolen in Mariendorf entdeckt
10.05.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Mariendorfer Damm wurden verschwörungsideologische und antisemitische Parolen entdeckt.
Quelle: RIAS -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
10.05.2021 Bezirk: MitteEs wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Schmiererei an Bushaltestelle
10.05.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Bushaltestelle Alt-Mariendorf, Richtung Walther-Schreiber-Platz, wurde eine antisemitische Schmiererei mit Corona-Bezug angebracht.Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg -
Antisemitismus auf israelfeindliche Kundgebung am Brandenburger Tor
10.05.2021 Bezirk: MitteAm Brandenburger Tor fand eine israelfeindliche Kundgebung von islamistischen und Hamas-nahen Gruppierungen statt, auf der in Reden israelbezogener Antisemitismus verbreitet wurde. Eine Person trug ein Schild mit der Aufschrift: "Apartheid - It wasnt okay in South Africa - It wasnt okay in Nazi-Germany - Why is it okay in Palestine".
Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Aufkleber der "Identitären Bewegung"
10.05.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Kaulsdorf wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.Quelle: Augenzeug*in / Register ASH -
Autoinsassen muslimfeindlich in der Kreutzigerstaße beschimpft
10.05.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Auto blockierte kurzzeitig eine Einfahrt, worauf die etwas aggressive Beschwerde eines vor Ort tätigen Hausmeisters an die Blockierer mit einem Stinkefinger von den Insassen beantwortet wurde. Darauf hin beschimpfte der Hausmeister die Insassen des Autos als „Kanackendreck“.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide
10.05.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Campus der HTW in der Wilhelminenhofstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber der Neonazi-Band "Kategorie C" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuze und Schmierereien in Friedrichsfelde
10.05.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Zachertstraße zwischen Lincolnstraße und U-Bhf. Friedrichsfelde wurden vier Schmierereien mit schwarzem Edding gemeldet und notdürftig entfernt: Drei Hakenkreuze und einmal "Fuck Antifa".Quelle: Lichtenberger Register -
III. Weg Flyer in Gropiusstadt
10.05.2021 Bezirk: NeuköllnIn der Hugo-Heimann-Str. entdeckten Mieter*innen Flyer der Neonazi-Kleinstpartei III. Weg in ihren Briefkästen.Quelle: Register Neukölln -
Müll in Kinderwagen in Wohnhaus im Weitlingkiez
10.05.2021 Bezirk: LichtenbergIn einem Wohnhaus in der Wönnichstraße wurde eine migrantische und politisch links positionierte Familie über Jahre durch mehrere Nachbar*innen schikaniert und es kam zu Sachbeschädigungen.
In den Kinderwagen des Babys der Familie, der sich im Eingangsbereich des Vorderhauses befand, wurde Müll geladen, darunter auch Altglas.
Quelle: Lichtenberger Register -
Verschiedene extrem rechte Aufkleber im Weitlingkiez
10.05.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Wönnichstraße und Lückstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gemeldet ("Volksaufstand Ostdeutschland kämpft", "Good night left side" und zwei rassistische Motive gegen Geflüchtete und Menschen muslimischen Glaubens).Quelle: Lichtenberger Register -
Verschwörungsideologische Kundgebung vor dem Brandenburger Tor
10.05.2021 Bezirk: MitteAm Nachmittag versammelten sich ca. 50 Teilnehmende der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten vor dem Brandenburger Tor zur “Montagsdemonstration” . In einer Rede wurden antisemitische Verschwörungsmythen reproduziert und dazu aufgerufen, sich mit der israelfeindlichen Kundgebung etwas früher am selben Ort zu solidarisieren. Es wurden NS-verharmlosende und antisemitische Vergleiche verbreitet.
Quelle: Registerstelle Mitte, Friedensdemo-Watch -
Antisemitische Beleidigung auf Instagram
09.05.2021 Bezirk: MitteEine Person reagierte auf die Instagram-Story einer jüdischen Frau, die zum Ende des Shabbats ein Bild von einem Brettspielabend mit ihrer Familie mit dem Gruß "Shavua Tov" gepostet hatte, mit antisemitischen Anfeindungen: "Palästina für immer ihr israelischen bastarde ich hoffe gott bestrafte euch hürensohne" [sic!] In ihrer Instagram-Story, auf die die Person reagiert hatte, fanden sich keine Bezüge auf Israel.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)