Antisemitischer Vorfall in Mitte
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es kam zu einer Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Identität. Zum Schutz der Person werden weitere Informationen nicht veröffentlicht.
Es wurde eine LGBTIQ*feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.
Ein Mann wird rassistisch motiviert bedroht. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In einem Zeitraum von 2018 bis März 2021 fand eine andauernde rassistische Diskriminierung im Bereich Wohnen/Vermietung statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
Ein Passant in der Schudomastraße rief unvermittelt und zu keiner erkennbaren Person "Früher war auch in der Dusche Gas. Passt gut auf beim Impfen." Zwei Zeug*innen, die zufällig in der Straße waren, reagierten laut und wiesen ihn an, ruhig zu sein. Der Mann betrat ohne Reaktion ein Haus.
Auf dem Leopoldplatz wird ein israelbezogen antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Im Weding wird an einer Waggontür der Linie U9 ein israelbezogen antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg", die für eine Demo am 1. Mai mobilisierten, wurden an Mülleimern an der Heerstraße entdeckt, entfernt oder überklebt.
In einem Bus der Linie 137 wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Eine Person wurde rassistische im Wohnumfeld diskriminiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Wedding wurde ein Fahrradständer vor einem Bioladen beschmiert mit "Schon wieder 1933 und du merkst es nicht? Öffentliche Medien, Politik, Weltorganisationen, Verbände, Wirtschaft in feindlichen Händen!"
Auf dem Platz vor der Kirche in der Baumschulenstr. fand eine Veranstaltung von Anhänger*innen der extrem rechten Q-Anon Verschwörungserzählung statt. Als ein engagierter Bürger die Polizei über diese unangemeldete Kundgebung informierte und die Beamten über die Situation aufklärte, kam es aus der Gruppe der Kundgebungsteilnehmenden zu Drohungen wie "Man sieht sich immer zweimal." und "Du wohnst doch hier gleich.".
Auf dem Platz vor der Kirche in der Baumschulenstr. fand eine Veranstaltung von Anhänger*innen der extrem rechten Q-Anon Verschwörungserzählung statt. Ca. 10 Personen beteiligten sich daran und zeigten Symbole der Verschwörungserzählung. Die Veranstaltung war nicht angemeldet und wurde, nachdem ein engagierter Bürger diese meldete, aufgelöst.
Im Treptower Park wurden zwei Dragqueens von mehreren Personen LGBTIQ*-feindlich beleidigt, bedroht und verfolgt.
Eine Schwarze Person berichtete davon, Rassismus im sozialen Umfeld zu erfahren.
Mehrere Personen wurden wiederholt rassistisch beleidigt und ihr Eigentum wurde mehrfach massiv beschädigt. Zum Schutz der Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Auf dem Kaisersteg wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete von einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Im Umfeld des Allee-Centers in der Landsberger Allee wurden rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden und entfernt.
Auf die Scheiben des Bürgerbüros von Franziska Leschewitz (Die Linke) wurden Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" geklebt. Vor dem Büro wurden Böller gezündet, außerdem war rote Farbe verprüht. Der Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt.
Der Betroffene wurde von einem Mann angestarrt, der ihn aufgrund seiner Davidstern-Kette als Juden identifizierte. Der Mann stand auf und suchte, bis er neben dem Betroffenen stand, dessen Blickkontakt. Als die U-Bahn anhielt, drehte sich der Mann um und sagte laut "Jedem das Seine. Arbeit macht frei, Heil Hitler". Er verließ den Wagen, stellte sich am Gleis stramm hin und zeigte den Hitlergruß. Niemand in der U-Bahn reagierte.