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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitischer Vorfall in Mitte

    31.03.2021 Bezirk: Mitte

    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Aufkleber des "III. Weg" auf Frankfurter Allee

    31.03.2021 Bezirk: Lichtenberg
    An der Magdalenenstraße Ecke Frankfurter Allee und in der Nähe wieder Frankfurter Allee wurden Aufkleber vom "III. Weg" gemeldet und entfernt. Er mobilisiert zu einer Demonstration am 1. Mai.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Sticker im Weitlingkiez

    31.03.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Fischerstraße, Leopoldstraße und Eitelstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber ("Refugees not welcome", "Heimatliebe ist kein Verbrechen", "Invasoren gehören in Abschiebelager" und schwarz-weiß-rote Fahne) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Journalist erhält rassistische Leserbriefe

    31.03.2021 Bezirk: Spandau
    Nachdem der Journalist Robert Klages im Newsletter für Spandau des Tagesspiegels über nachbarschaftliche Entwicklungen in der Neubausiedlung „Pepitahöfe“ in Spandau Hakenfelde berichtet hatte, erhielt er rassistische Leserbriefe an seine Arbeitsmailadresse. Demnach seien für Müllprobleme und Lärmbelästigungen ausschließlich Nachbarn mit Migrationshintergrund verantwortlich. So heißt es u.a.: „Es sind einfach zu viele nicht Deutsch Sprechende in dieser Wohngegend eingezogen.“ und „Integrationsunwillige" sollten bestraft werden. Der Journalist stufte das Leserfeedback als rassistisch ein und machte über einen Tweet auf der Plattform Twitter darauf aufmerksam.
    Quelle: Tweet via Twitter vom 31.03.2021
  • LGBTIQ*-feindlichen Diskriminierung

    31.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Es kam zu einer Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Identität. Zum Schutz der Person werden weitere Informationen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Fair Wohnen - Fair Mieten
  • LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Berlin

    31.03.2021 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde eine LGBTIQ*feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.

    Quelle: L-Support
  • Neonazi-Aufkleber an Hausprojekt in Kaskelkiez

    31.03.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Im Kaskelkiez wurden an die Haustür eines Hausprojekts Neonazi-Aufkleber geklebt und entfernt. Einer mit rassistischem Inhalt gegen Geflüchtete und einer gegen ein Verbot der schwarz-weiß-roten Reichskriegsflagge.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • NS-relativierende Propaganda im Wedding

    31.03.2021 Bezirk: Mitte
    Auf einem Fahrradständer in der Sprengelstraße Ecke Tegeler Straße in Wedding wird handgeschrieben mit NS-verharmlosenden Vergleichen für eine Anwaltskanzlei eines Verschwörungsideologen geworben. Auf der Tafel des Fahrradständers steht: "Schon wieder 1933 und Du merkst es nicht? Öffentliche Medien, Politik, Weltorganisationen, Verbände, Wirtschaft im [sic] feindlichen Händen". Auf der anderen Seite der Tafel wird für die Anwaltskanzlei des Verschwörungsideologen geworben. Der in der Mischszene von Coronaleugner*innen und Verschwörungsideolog*innen aktive Anwalt hatte eine Sammelklage gegen den Virologen Christian Drosten versprochen und in dieser Szene dafür Geld eingesammelt, doch die Sammelklage wurde offenbar nie eingereicht.
    Quelle: Amadeu-Antonio-Stiftung, Tagesspiegel vom 30.03. 2021
  • NS-Verharmlosung und LGBTIQ-feindliche Aussagen in Reinickendorfer Telegram-Gruppen

    31.03.2021 Bezirk: Reinickendorf
    In verschiedenen Telegram-Gruppen, in denen sich Menschen aus Reinickendorf gegen Corona-Maßnahmen organisieren und austauschen, wurden im ersten Jahresquartal erneut Inhalte extrem rechter Telegramkanäle und Verschwörungserzählungen weiterverbreitet. Bei den geteilten Text-, Video- und Sprachnachrichten handelt es sich unter anderem um gewaltvolle Umsturzfantasien, positive Bezüge zum Reichsbürger-Spektrum und einen Bill Gates betreffenden Mordaufruf. In verschiedenen Nachrichten wurden Corona-bedingte Einschränkungen mit NS-Verbrechen gleichgesetzt. Mit solchen Vergleichen werden NS-Verbrechen relativiert sowie nationalsozialistische Ideologien verharmlost und normalisiert. Zudem wurden in den Telegram-Gruppen LGBTIQ-feindliche Aussagen verbreitet, etwa das Absprechen der Existenz von Identitäten, die sich außerhalb eines binären Geschlechtssystem verorten.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • Rassistische strukturelle Diskriminierung

    31.03.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Zeitraum von 2018 bis März 2021 fand eine andauernde rassistische Diskriminierung im Bereich Wohnen/Vermietung statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, Fair mieten – Fair wohnen
  • Schoa bagatellisierende Pöbelei

    31.03.2021 Bezirk: Neukölln

    Ein Passant in der Schudomastraße rief unvermittelt und zu keiner erkennbaren Person "Früher war auch in der Dusche Gas. Passt gut auf beim Impfen." Zwei Zeug*innen, die zufällig in der Straße waren, reagierten laut und wiesen ihn an, ruhig zu sein. Der Mann betrat ohne Reaktion ein Haus.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in der Simplonstraße

    31.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden ein bis zweimal pro Woche wiederholt Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle angebracht, die sich inhaltlich gegen politische Gegnerschaft richteten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antimuslimische Schmiererei in der Grünberger Straße

    30.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Grünberger Straße / Ecke Gärtnerstraße wurden zwei weitere Graffiti mit dem Text "ISLAM RAUS" entdeckt. Diese waren zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung schon von Bürger*innen weitgehend unkenntlich gemacht worden. Die Ausführung (Schwarzer Edding, Großbuchstaben) ist identisch mit den Graffitis, die z. B. im Kiez zwischen Traveplatz und Wismarplatz mehrfach entdeckt wurden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Aufkleber in der U9

    30.03.2021 Bezirk: Mitte

    Im Weding wird an einer Waggontür der Linie U9 ein israelbezogen antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Drag Queens LGBTIQ*feindlich beleidigt

    30.03.2021 Bezirk: Mitte
    Während zwei Drag Queens am Potsdamer Platz im Ortsteil Mitte ein Video drehten, wurden sie von einem Mann LQBTIQ*feindlich beleidigt.
    Quelle: Jurassica Parka auf Youtube
  • JN-Sticker beim Tierpark

    30.03.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Im Umfeld des Tierparks wurden Aufkleber der NPD-Jugendorganisation JN gefunden, die sich positiv auf die Wehrmacht bezogen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • LGBTIQ*feindlicher Angriff in Charlottenburg

    30.03.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Ein 60-jähriger Mann wird gegen 18.30 Uhr in der U-Bahn der Linie 7 aus einer Gruppe Jugendlicher, von denen manche keine Maske tragen, aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt. Auf dem U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße wird er von einem der Angreifer*innen gestoßen und ihm wird vor die Füße gespuckt.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin, 01.04.2021 queer.de, 01.04.2021
  • Rassistische Diskriminierung im Wohnumfeld

    30.03.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person wurde rassistische im Wohnumfeld diskriminiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Fachstelle Fair mieten Fair wohnen
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in der Friedenstraße

    30.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ecke Friedenstraße / Palisadenstraße wurde ein selbstgemachter Sicker im Graffiti-Style mit dem Text "KOMMIES !!! KREMIEREN" entdeckt und entfernt. Motiv und Machart sind identisch mit vorherigen Funden z. B. am EDEKA Markt Jessener Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische verschwörungsideologische Schmiererei im Wedding

    29.03.2021 Bezirk: Mitte

    Im Wedding wurde ein Fahrradständer vor einem Bioladen beschmiert mit "Schon wieder 1933 und du merkst es nicht? Öffentliche Medien, Politik, Weltorganisationen, Verbände, Wirtschaft in feindlichen Händen!"

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Bedrohung am Rande einer extrem rechten Veranstaltung in Baumschulenweg

    29.03.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Platz vor der Kirche in der Baumschulenstr. fand eine Veranstaltung von Anhänger*innen der extrem rechten Q-Anon Verschwörungserzählung statt. Als ein engagierter Bürger die Polizei über diese unangemeldete Kundgebung informierte und die Beamten über die Situation aufklärte, kam es aus der Gruppe der Kundgebungsteilnehmenden zu Drohungen wie "Man sieht sich immer zweimal." und "Du wohnst doch hier gleich.".

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Erneut Hakenkreuz an Bushaltestelle

    29.03.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    An der Bushaltestelle Britzer Straße / Rixdorfer Straße ist erneut ein Hakenkreuz mit Edding geschmiert worden.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechte Q-Anon Kundgebung in Baumschulenweg

    29.03.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Platz vor der Kirche in der Baumschulenstr. fand eine Veranstaltung von Anhänger*innen der extrem rechten Q-Anon Verschwörungserzählung statt. Ca. 10 Personen beteiligten sich daran und zeigten Symbole der Verschwörungserzählung. Die Veranstaltung war nicht angemeldet und wurde, nachdem ein engagierter Bürger diese meldete, aufgelöst.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • "Nazi F* Antifa"-Schmiererei in Weißensee

    29.03.2021 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Weißensee wurde an das KuBiZ (Kultur- und Bildungszentrum) ein Spruchband geklebt. Dieser hatte die Slogans "Hier tagt staatlich finanzierter Antifa-Nazi -Ausschuss" sowie "Nazi Fotzen Antifa".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Angriff

    29.03.2021 Bezirk: Berlinweit

    Mehrere Personen wurden wiederholt rassistisch beleidigt und ihr Eigentum wurde mehrfach massiv beschädigt. Zum Schutz der Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut
  • Rechte Aufkleber in Blankenburg

    29.03.2021 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Blankenburg wurden am Purpurkardinalweg Ecke Heinersdorfer Straße rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Love your nation, hate Antifa" (Anti-Antifa).
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Verschwörungsideologischer Autokorso durch Wedding

    29.03.2021 Bezirk: Mitte
    Ein verschwörungsideologischer Autokorso gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie führte durch Wedding und angrenzende Ortsteile und Bezirke. Auf einer Zwischenkundgebung am Leopoldplatz im Wedding verbreitete ein Redner den Nationalsozialismus relativierende Vergleiche und solidarisierte sich mit dem Antisemiten Attila Hildmann.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Angriffe auf Journalist*innen auf Verschwörungsideolog*innen-Demo

    28.03.2021 Bezirk: Mitte
    Ab 16.30 Uhr kam es auf einer verschwörungsideologischen Demonstration von Demo-Teilnehmenden hinter der „Querdenken“-Bühne nah bei einem Impfzentrum in der Müllerstraße zu zwei körperlichen Angriffen gegen Journalist*innen, außerdem zu neun massiven Bedrängungen von Journalist*innen. Unter den Angreiferinnen waren auch zwei Täterinnen die bereits in der Vergangenheit Journalist*innen wiederholt bedrängt und körperlich angegriffen haben. Anwesende Polizeikräfte blieben passiv.
    Quelle: DJU in Verdi
  • Antisemitismus auf verschwörungsideologischer Demo in Wedding und Mitte

    28.03.2021 Bezirk: Mitte
    Am Rande der verschwörungsideologischen Demonstration durch Wedding und Mitte wurden mehrere Teilnehmer mit einem T-Shirt mit aufgedruckten Judenstern und dem Wort "Ungeimpft" beobachtet. Vor dem BND-Gebäude in der Chausseestraße schimpfte einbekannter Shoah-Leugner gegen die "Rothschilds" und verbreitete antisemitische Verschwörungsmythen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Twitter #b2803
  • Bürgerbüro der Partei Die Linke in Hakenfelde beschädigt

    28.03.2021 Bezirk: Spandau

    Auf die Scheiben des Bürgerbüros von Franziska Leschewitz (Die Linke) wurden Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" geklebt. Vor dem Büro wurden Böller gezündet, außerdem war rote Farbe verprüht. Der Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt.

    Quelle: Berliner Register
  • Kiosk-Verkäufer am Leopoldplatz rassistisch beleidigt und mit dem Tode bedroht

    28.03.2021 Bezirk: Mitte
    Gegen 15 Uhr betrat ein unbekannter Mann den Verkaufsraum eines Kiosks am U-Bahnhof Leopoldplatz im Wedding, worin sich bereits ein weiterer Gast befand. Als ihn der 33-jährige Kioskbetreiber ansprach, dass sich zurzeit wegen der Corona-Pandemie nur ein Kunde im Laden aufhalten dürfe, wurde er von dem Unbekannten rassistisch beleidigt. Daraufhin bekam der Beleidiger vom Verkäufer ein Hausverbot ausgesprochen. Bevor der Mann anschließend verschwand, drohte er dem 33-Jährigen Kioskverkäufer an, dass er ihn umbringen werde.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.03.2021, BZ vom 29.03.2021
  • NS-Parolen und Hitlergruß in der U5

    28.03.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Der Betroffene wurde von einem Mann angestarrt, der ihn aufgrund seiner Davidstern-Kette als Juden identifizierte. Der Mann stand auf und suchte, bis er neben dem Betroffenen stand, dessen Blickkontakt. Als die U-Bahn anhielt, drehte sich der Mann um und sagte laut "Jedem das Seine. Arbeit macht frei, Heil Hitler". Er verließ den Wagen, stellte sich am Gleis stramm hin und zeigte den Hitlergruß. Niemand in der U-Bahn reagierte.

    Quelle: Rias
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