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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Galgen-Malerei in der Gensinger Straße

    09.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Gensinger Straße wurde ein gemalter Galgen mit einer Person und der Unterschrift "MKL" gefunden (abgekürzt für Angela Merkel).
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Israel-delegitimierender und -dämonisierender Tweet

    09.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Der Tweet einer zivilgesellschaftlichen Organisation wurde mit einem Posting beantwortet, in dem die Existenz von Antisemitismus in Europa geleugnet, Israel dämonisiert sowie als "Apartheid" delegitimiert wurde.

    Quelle: RIAS Berlin
  • LGBTIQ-feindliche Sachbeschädigung an Gedenktafeln in Moabit

    09.04.2021 Bezirk: Mitte
    Die Gedenktafeln am Berliner Magnus-Hirschfeld-Ufer in Moabit, die in der Nähe des Bundeskanzleramts an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, wurden erneut beschädigt. Die Gesichter von Anita Augspurg (1857-1943), Karl Heinrich Ulrichs (1825-1895) und Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935) wurden durch Ausbrennung unkenntlich gemacht. Hinzu kämen Schmierereien auf den Gedenktafeln, "die auf ein eindeutig LSBTI*-feindliches Motiv" schließen ließen", wie der LSVD Berlin-Brandenburg mitteilte. Die Gedenktafeln waren auf ähnliche Weise bereits zuletzt im Oktober und August 2019 beschädigt worden.
    Quelle: LSVD Berlin-Brandenburg, Queer.de vom 09.04.2021
  • Rassistische Beleidigung in Niederschöneweide

    09.04.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick
    An den Eingang eines Wohnhauses in der Schnellerstr. wurde "Hier wohnen Parasiten" geschrieben. Das Wort 'Parasiten' wurde bereits im Nationalsozialismus benutzt, insbesondere gegen Jüd*innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Verschwörungsideologischer Autokorso durch Lichtenberg Mitte

    09.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Ein Autokorso mit coronaleugnerischen und verschwörungsideologischen Inhalten ist ab 19:00 Uhr bis etwa 20:30 Uhr mit etwa 50 Fahrzeugen durch Lichtenberg Mitte gefahren. Der Korso fuhr unter anderem durch die Marie-Curie-Straße, Alfred-Kowalke-Straße und die Sewanstraße. Einige davon trugen Aufschriften wie "Deutschland wehr dich".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antiasiatisch-rassistischer Kommentar auf der Straße

    08.04.2021 Bezirk: Neukölln

    Ein unbekannter Mann beleidigte eine asiatische Frau an der Ecke Erkstraße/ Donaustraße. Vorausgegangen war, dass er die Frau mit "ni hao" angesprochen hatte und sie ihm daraufhin antwortete, dass das rassistisch sei.

    Quelle: Register Neukölln
  • Anti-Schwarze rassistische und sexistische Beleidigung und Bedrohung in Gesundbrunnen

    08.04.2021 Bezirk: Mitte
    Eine Schwarze Frau wurde gegen 21.30 Uhr in der Osloer Straße in Gesundbrunnen von einem ihr nachgehenden Unbekannten rassistisch und sexistisch beleidigt und bedroht. Erst als sie sich an eine Straßenbahnhaltestelle stellte, an der auch noch andere BIPoC-Personen (Black, Indigenous, People of Color) warteten, ließ der Unbekannte von ihr ab und ging weiter.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Kommentar

    08.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Dietmar Bartsch twitterte anlässlich des Jom haSchoa, des israelischen Gedenktages für die Opfer der Schoa und den jüdischen Widerstand. Daraufhin antwortete ein Account: "Hr. Bartsch, wie lange noch? Wir Nachkriegsgeneration haben damit nichts am Hut. Dass was unsere Vorfahren getan haben, können wir nichts. Warum wird es immer wieder uns in die Schuhe geschoben?Juden wollen nur das Geld, sonst nichts. Sie waren auch nicht ohne".

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganistische Facebook-Kommentare

    08.04.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Lokale Medien haben auf Facebook eine Aktion zum internationalen Roma-Tag am 8.4.2021 geteilt. Bei dieser Aktion wurde in 12 Berliner Bezirken die Roma-Flagge vor dem Rathaus gehisst. Unter einem Posting des Bezirks Marzahn-Hellersdorf auf Facebook folgten mehrere antiziganistischer Kommentare als Reaktion.

    Quelle: Amaro Foro
  • Flyerserie vom "III. Weg" in Staaken

    08.04.2021 Bezirk: Spandau

    Erneut wurden Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" in Staaken (Maulbeerallee) entdeckt, in der Menschen mit Migrationshintergrund kriminalisiert werden.

    Quelle: Stadtteilzentrum Obstallee/ Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V.
  • Mann mit SS-Runen-Tattoo in Lichtenberg

    08.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Bei einer Fahrzeugkontrolle wurde festgestellt, dass ein 25-jähriger Fahrer auf seinem Handrücken eine gut sichtbare "SS-Rune" tätowiert hatte. Die Polizei ermittelt jetzt u. a. wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
    Quelle: Polizei 09.04.2021
  • Rassistische Beleidigung in U-Bahn-Station

    08.04.2021 Bezirk: Neukölln
    In der U-Bahn-Station Hermannstr. beobachtete eine Person ein Streitgespräch zwischen zwei Männern, wobei der eine den anderen rassistisch mit dem N-Wort beleidigte.
    Quelle: Register Neukölln
  • Verschwörungsideologisches Netzwerk eines Berliner Künstlers enttarnt

    08.04.2021 Bezirk: Berlinweit
    Wie heute über das Redaktionsnetzwerk Deutschland bekannt wurde, teilte ein Berliner Künstler seit mehreren Monaten eine neue Verschwörungsideologie mit antisemitischen Inhalten und Anschlußfähigkeit an die extrem rechte Szene in über 140 getarnten Telegram-Kanälen mit ca. 1 Mio Followern, um QAnon-Anhänger*innen und andere anzusprechen. Sowohl als Teil der Verschwörungserzählung als auch zur Abwehr der Kritik an ihr wird Bezug auf George Soros genommen. Die Erzählung beschreibt sich als "weder rechts noch links" sondern als Teil eines "dritten Wegs". Die Drei-Finger-Grußform ist auch als "Kühnengruß" oder "Widerstandsgruß" in der extem rechten Szene bekannt. Sich gebildete neue Telegram-Kanäle beschreiben sich als Teil der "12 Generals under SABMYK", einer z. B. nutzt als Icon "Punisher" (verzerrter Totenkopf), der sich in der rechten Szene großer Beliebtheit erfreut. Nach der Enttarnung durch "Hope not hate" in Großbritanien bezeichnete der Künstler das Netzwerk in einer 76-seitigen Erklärung als "Kunstaktion", mit der er einen Fußabdruck in der Welt hinterlassen wollte. Er vergleicht u. a. den in den USA unter Terrorismus eingestuften QAnon mit dem Weltkünstler Banksy. Letztendlich wurden aber verschörungsideologische, antisemitische und extrem rechte Inhalte verbreitet, mit denen sich dafür offene Menschen in geschützten Räumen vernetzen und radikalisieren konnten. Anhänger*innen ähnlicher Verschwörungsideologien haben in Deutschland bereits gemordet (z. B. der Anschlag in Halle).
    Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Gesundbrunnen

    07.04.2021 Bezirk: Mitte
    Unbekannte beschädigten in der Nacht zu diesem Mittwoch eine Gedenkstele für den jüdischen Verleger, Varietéunternehmer und Kino-Pionier Karl-Wolffsohn. Die gläserne Vorder- und Rückseite der Stele, die in der Behmstraße an einem Fußgängerüberweg zum Gesundbrunnen-Einkaufszentrum steht, wurde zerstört.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.04.2021.
  • Antisemitische Schmiererei im Prenzlauer Berg

    07.04.2021 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im S-Bahnhof Landsberger Allee ein Schriftzug mit antisemitischen Motiv entdeckt. Der Schritfzug hatten den Slogan "ISIS = ISRAEL".
    Quelle: Register Lichtenberg
  • Antisemitische Zuschrift

    07.04.2021 Bezirk: Neukölln

    Eine Person erhält eine antisemitische Zuschrift. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber der NPD-Jugendorganisation am Roederplatz

    07.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Am Roederplatz wurden zwei Sticker gemeldet, die von den JN (Junge Nationalisten) stammt und sich mit dem Slogan "Aus Anne wird Frank, das ist doch krank" gegen "Genderwahnsinn" richtet. Beide wurden gemeldet und entfernt. Auf dem Ampelmast an der Kreuzung Weißenseer Weg/Herzbergstraße wurde am folgenden Tag ein weiterer Aufkleber der JN gemeldet, der sich gegen "Genderwahnsinn" richtet. Er wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber vom "III. Weg"

    07.04.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Rund um den U-Bahnhof Kienberg sowie an der Haltestelle Cecilienstraße/Hellersdorfer Straße wurden mehrere Aufkleber von "III. Weg" gemeldet und entfernt, die zu einer Demonstration am 1. Mai nach Zwickau mobilisieren.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • BVG-Kontrolle eskaliert

    07.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Bei einer BVG-Kontrolle hatte eine bulgarische Familie den aktuellen Jobcenter-Bescheid nicht dabei und konnte somit nicht nachweisen, dass ihr Ticket bzw. der Berlinpass gültig ist. Die Kontrolleure beleidigten dann die Familie antiziganistisch. Es folgten gegenseitige Beschimpfungen auf Türkisch. Auch die Polizei wurde involviert und war vor Ort. Der Familie wurde Körperverletzung und Beförderungserschleichung vorgeworfen und alle mussten zusätzlich zu den BVG-Bußgeldern jeweils 120€ zahlen.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Einwanderungsfeindliche AfD-Kundgebung vor dem Kanzleramt

    07.04.2021 Bezirk: Mitte
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden kamen auch Verschwörungsideolog*innen zur Wort, welche die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als "Merkel-Diktatur" angriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Racial Profiling im Görlitzer Park

    07.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein einzelner PoC-Mann (People of Color) mit schwäbischem Akzent wird von sechs Polizeibeamt_innen kontrolliert. Er muss seinen Rucksack auspacken, darin ist ein Schlafsack. Zwei Spaziergänger_innen mischen sich ein und kritisieren die Beamt_innen lauthals, ein weiterer Spaziergänger ergreift Partei für die Beamt_innen. Eine weitere Spaziergängerin beobachtet die Szene und spricht später mit dem Betroffenen. Er ist den Tränen nahe und erzählt, dass er einen Platzverweis ohne Angabe von Ort und Zeitraum erhalten hat und als Obdachloser im Park Flaschen gesammelt habe.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Behandlung durch Polizeibeamte in Charlottenburg

    07.04.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Leibnizstraße auf Höhe der Schillerstraße in Charlottenburg wurde eine Frau gegen 08.50 Uhr von zwei Polizisten einer Fahrradstaffel angehalten. Die Polizisten traten aggressiv auf. Die Frau bat sie wiederholt, langsam und deutlich zu sprechen, um sie zu verstehen. Die Polizisten drückten sie mit dem Gesicht gegen die Wand. Die Frau rief um Hilfe und sagte, dass sie keine Luft bekäme und verletzt sei. Sie wurde nicht ernst genommen. Eine Zeugin wies die Beamten wiederholt auf ihr gewaltvolles und unverhältnismäßiges Handeln hin. Es kam ein Mannschaftswagen mit 10-12 weiteren Polizist*innen hinzu. Die Zeugin und die Betroffene werten diesen Vorfall als rassistischen und sexistischen Übergriff seitens der Beamten. Die Frau wurde verletzt, hatte eine Schürfwunde und einen schmerzenden Arm.
    Quelle: Register CW
  • Schoa bagatellisierender Tweet

    07.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein Tweet einer jüdischen Organisation zum jüdischen Schoa-Gedenktag Jom haSchoa wurde mit einer Gleichsetzung der Politik Israels mit der Schoa beantwortet.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Unbekannte stören Online-Gottesdienst

    07.04.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    Der Online-Gottesdienst der Evangelische Gemeinschaft Alt-Schöneberg ist am Ostersonntag durch Unbekannte massiv gestört worden. Es seien Hakenkreuze und Geschlechtsteile gezeichnet worden und störende Musik sowie "Anti-Merkel"-Videos sind abgespielt worden. 

    Quelle: rbb24, 7.4.21
  • Hakenkreuze an Bushaltestelle

    06.04.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    An der Bushaltestelle des M76, S-Bahnhof Priesterweg, Richtung Lichtenrade, wurden auf den Sitzen vier handgroße Hakenkreuze, mit Edding gemalt, entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassismus bei Psychotherapie

    06.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Ein Schwarzer junger Mann berichtete, dass er im psychotherapeutischen Kontext Rassismus erfährt.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistischer Angriff

    06.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person wurde rassistisch beleidigt und angegriffen. Zum Schutz der Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut
  • Rassistisches Graffiti gegen Muslima*e

    06.04.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    In einer S-Bahn, die zwischen Oranienburg und Wannsee fuhr, wurde die Schmiererei "Moslem not welcome" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Rechte Schmiererei in Weißensee

    06.04.2021 Bezirk: Pankow
    In der Rennbahnstraße wurde ein Mülleimer mit dem Slogan "Die BRD ist kein Staat. Art 133" entdeckt. In dem Milieu der Reichsbürger wird diese Behauptung immer wieder aufgestellt und ist tragendes Moment deren Ideologie.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Regenbogen-Banner zerstört

    06.04.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    Ein von der Kirchengemeinde an der Schöneberger Hauptstraße neu aufgehängter Regenbogen-Banner mit der Aufschrift "Segen" wurde zerstört.
    Quelle: rbb24, 7.4.21
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