Person soll zum Auszug aus einer Wohnung gedrängt werden
Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Gegen 16:30 Uhr betraten drei Männer den Görlitzer Park am Eingang Cuvrystraße. Fünf Polizisten, aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug kommend, liefen den Männern in den Park hinterher, befragte sie auf deutsch und englisch, ob sie Drogen gekauft hätten und führten eine Personenkontrolle durch. Die Männer verhielten sich ruhig und ließen alles über sich ergehen. Drogen wurden nicht gefunden.
Von einem Zeugen später angesprochen, stellte sich heraus, daß es Georgier waren, die sich wegen mangelnder Sprachkenntnisse nicht verständigen konnten.
Der Zeuge sprach einen Polizisten an, warum keine weißen Personen kontrolliert wurden und den Kontrollierten ein für Passanten so wahrnehmbarer kriminieller Hintergrund unterstellt wurde, denn eine der Personen wurde separiert und war ca. 20 Minuten lang von sieben Beamten umstellt. Der Polizist antwortete sinngemäß, daß es eine normale Kontrolle sei, niemandem wurden Handfesseln angelegt und Georgier könnte man als weiß durchgehen lassen.
Im Amtsgericht Tiergarten in Moabit wurde eine rassistische Beleidigung beobachtet.
Unter einem Tweet einer jüdischen Organisation in Gedenken an den Terroranschlag im Bataclan wurden israelbezogene antisemitische Kommentare veröffentlicht.
Auf dem evangelischen Friedhof in Spindlersfeld wurden durch die JN (Jugendorganisation der NPD) am Volkstrauertag verschiedene Kerzen mit extrem rechten Aufklebern sowie Kränze niedergelegt.
In der Gegend um die Zingster Straße verteilte ein extrem rechter Funktionär Flugblätter gegen "Gender-Mainstreaming" in Briefkästen.
Ab 15:00 fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag mit ca. 15 Teilnehmenden statt, auf den NS-Relativierungen verbreitet wurden.
Von 13 bis 16 Uhr fand ein verschwörungsideologischer Autokorso statt, welcher an der TU Berlin startete und über u.a. den Kurfürstendamm und die Kantstraße zog. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen. Der Veranstalter äußerte sich bei der Endkundgebung NS-relativierend.
Eine Frau sagte in einem Gespräch gegenüber einem entsetzten Bekannten am Arkonaplatz in Mitte, als zwei orthodoxe Juden vorbeiliefen, unvermittelt: "Diese Juden stören echt das Straßenbild! Die nerven wirklich!"
Am U-Bahnhof Südstern wurden Flyer aus je zwei zusammengehefteten DIN A4-Blättern entdeckt. Auf diesen wurde die Impfkampagne gegen die COVID-19-Pandemie als "ein weiterer Holocaust größeren Ausmaßes" bezeichnet und impfende Ärzt:innen mit Josef Mengele gleichgesetzt.
In der Ernst-Barlach-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Gegen jeden Antisemitismus" überklebt mit einem mit der Aufschrift "Fuck you Israel". Ein weiterer Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen richtet, wurde ebenfalls in der Nähe gemeldet und entfernt.
Bei einer Behörde in Mitte kam es zu einer antiziganistisch motivierten Leistungsverweigerung, gegen die erfolgreich gerichtlich vorgegangen werden konnte. Auf Wunsch der Betroffenen wird Genaueres nicht veröffentlicht.
Am Wuhlewanderweg, rund um das Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager, wurden LGBTIQ*-feindliche Schmierereien entdeckt (u.a. "NO LGBTQ"). Bereits wenige Tage zuvor wurde in der Umgebung eine ähnliche Schmiererei mit dem Spruch "Nein zu LBG" (in Anspielung auf LGBTIQ*) entdeckt.
Eine Nachbarin einer geflüchteten Familie äußerte regelmäßig rassistische Beleidigungen, auch gegenüber den Kindern, welche diese sehr belasten. Die Hausverwaltung wurde eingeschaltet, ohne dass sich das Verhalten der Nachbarin änderte.
Es kam zu einem rasstischen Vorfall in einer Schule. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es kam zu einem rasstischen Vorfall in einer Schule. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Zwei Schüler:innen werden von einer Lehrkraft rassistisch motiviert verbal bedroht.
Zum Schutz der betroffenen Person wurde der Vorfall unter einem anderen Datum eingetragen und nicht näher beschrieben.
An einer Berliner Schule fand ein rassistischer Vorfall statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Rassistisches Mobbing an einer Schule in Pankow wird nicht sanktioniert. Es findet eine Täter-Opfer-Umkehrung statt.
Es findet eine strukturelle Benachteiligung gegenüber einer Schüler*in of Colour statt.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.
Unter mehreren Instagram-Beiträgen einer jüdischen Institution veröffentlichte die selbe Person mehrere antisemitische Kommentare.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In einem Einrichtungshaus in Siemensstadt wurde das Attest eines jungen Mannes, der aufgrund seiner körperlichen Behinderung eine Maskenbefreiung bekam, nicht akzeptiert, obwohl es bei einem früheren Besuch problemlos anerkannt worden war.
An einer Stele in der Raoul-Wallenberg-Straße Ecke Franz-Stenzer-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt.
In der Wilhelmstadt wurden Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" verteilt. Im Flyertext wird ein Zusammenhang zwischen den Mietpreissteigerungen und der Anzahl der Asylsuchenden hergestellt. Vermieter, die an Asylsuchende vermieten, werden als "volksfeindlich" bezeichnet. Es werden rassistische, das Asylrecht in Frage stellende Bezeichnungen für Asylsuchende benutzt verbunden mit der Forderung, diese vom Wohnungsmarkt auszuschließen.
Eine Lehrkraft macht aufgrund rassistischer Zuschreibung Unterschiede in der Notenvergabe.
Zum Schutz der betroffenen Person wurde der Vorfall unter einem anderen Datum eingetragen und nicht näher beschrieben.
Ein asiatisch wahrgenommenes Mädchen ist auf dem Pausenhof einer Schule im Wedding von Mitschüler*innen auf antiasiatisch-rassistische Weise angepöbelt und gehänselt worden.