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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Neonazistische Propaganda in Hellersdorf

    28.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Neuen Grottkauer Straße Ecke Etkar-André-Straße sowie in der Carola-Neher-Straße fand sich jeweils der gleiche Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • NS-verharmlosender Sticker am Rudolfplatz

    28.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Rudolfplatz wurde ein "Regugees welcome"-Sticker mit einem Sticker mit der Aufschrift "Wer der Antifa heute applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert" überklebt. Der Vergleich mit Antifaschismus mit der NSDAP stellt eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sprüherei gegen Antifaschismus in Heinersdorf

    28.09.2025 Bezirk: Pankow

    In der Indrastraße wurde der Zahlencode "1161" entdeckt und übermalt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antiantifaschistische Schmierereien in der Rummelsburger Bucht

    27.09.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am nördlichen Uferweg an der Rummelsburger Bucht Höhe Charlotte-Salomon-Hain und am Medaillonplatz wurden auf einer Sitzbank und einem Schild mehrere Schmierereien in Form des Zahlencodes "1161" in Kombination mit dem Kürzel "EHL" (="Einheit Lichtenberg") bzw. "ZKN BXN" (= "Zecken boxen" - mit "Zecken" betiteln Neonazis politische Gegner*innen) entdeckt. Die „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Bedrohung in Kreuzberg

    27.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf einer Versammlung am Moritzplatz wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen und Schilder mit antisemitischen Aufschriften gezeigt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte

    27.09.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte fanden zwei große propalästinensische Demonstrationen mit über 50.000 Teilnehmenden statt. Dabei waren verschiedene Schilder zu sehen, auf denen der Krieg im Nahen Osten mit NS-Verbrechen und dem Holocaust gleichgesetzt und dieser damit relativiert wurde. So wurde ein Schild mit der Aufschrift " Netanjahu = Hitler, Gaza = Auschwitz, Grossisrael = Grossdeutschland" gezeigt. Ein anderes Schild wies auf die Nürnberger Prozesse hin. Auch ein Mast mit verschiedenen Straßenschildern, an dem neben einer Anne-Frank-Straße und einer Geschwister-Scholl-Straße ein "Palestine will never die!!!" Schild abgebildet war, wurde gezeigt. Ein weiteres Schild hatte die Aufschrift "Wollt ihr den totalen Volkermord?" und bezogt sich damit auf die Sportpalastrede von Josef Goebbels. Verschiedene Schilder rückten Mitglieder der israelischen Regierung in die Nähe des Satanismus oder stellten diese Regierungsmitglieder selbst als Teufel dar. Solche Dämonisierungen Israels erneuern seit dem europäischen Mittelalter existierende Jüdinnen*Judenbilder, mit denen diese als Ritual- und Kindermörder, die mit dem Teufel im Bunde seien, dargestellt wurden. Auch die antisemitische Parole "Kindermörder Israel" wurde mehrfach gerufen. Mit dieser Parole wird ebenfalls auf die antisemitischen Ritualmordlegenden angespielt. Teilnehmende trugen Kleidung mit der Aufschrift "FCK ZIOS" und die Parole "Zionisten sind Faschisten - morden Kinder und Zivilisten" wurde gerufen. Der Begriff "Zio" wurde in der Vergangenheit hauptsächlich von amerikanischen Neonazis verwendet. Eine Person, die in der Vergangenheit auch durch die Teilnahme an extrem rechten Demonstration auffiel, zeigte eine antisemitische Karikatur, die unterstellte, dass Israel und eine proisraelische Lobbygruppe die US-Regierung kontrollieren würden. Der Vorwurf, Israel oder Jüdinnen*Juden würden Regierungen heimlich kontrollieren, ist eine übliche antisemitische Verschörungstheorie.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 28.09.2025, Spiegel vom 27.09.2025
  • Fundamentalistisch christliche Demonstration in Tempelhof

    27.09.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Anlässlich des Musicals Jesus Christ Superstar der Komischen Oper im Flughafen Tempelhof demonstrierte eine fundamentalistisch christliche Gruppe gegen die Aufführung. Auf ihrem Transparent bewarben sie ihren Onlineauftritt auf dem offen gegen das Recht auf Abtreibung mobilisieren.

    Quelle: Rechts im Bild
  • NS-verherrlichende "NRJ"-Schmiererei in Lichtenberg-Nord

    27.09.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Magdalenenstraße - kurz vor der Frankfurter Allee - wurde auf einer Häuserwand ein in roter Farbe aufgebrachter "Heil NRJ"-Schriftzug in Anspielung auf die Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" der Neonazi-Kleinstpartei "Der III.Weg" entdeckt. Ergänzt wurde die Schmiererei durch eine aufgemalte Hakenkreuzflagge und einem "Schwuchtel"-Gekritzel oberhalb eines antifaschistischen Aufklebermotivs.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Propaganda vom "III.Weg" in Alt-Hohenschönhausen

    27.09.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hohenschönhauser Straße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei "Der III.Weg" mit dem Motiv "Europa verteidigen!" gemeldet.

    Zudem wurde an mindestens drei Stellen (Laternenmast und Fahrradständer) ein Aufkleberband aus dem Materialvertrieb der neonazistischen Kleinstpartei "Der III.Weg" entdeckt. Auf dem Aufkleberband werden die parteieigenen Arbeitsgruppen wie "Feder und Schwert", "Erde und Zukunft", "Körper und Geist" sowie die Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) beworben.

    Zudem wurden in der Hohenschönhauser Straße jeweils ein "D3W"(= "Der III.Weg")- und ein "NRJ"(= "Nationalrevolutionäre Jugend")-Schriftzug in schwarzer bzw. weißer Farbe auf Laternenmasten entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Aufkleber in Adlershof

    27.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Adlergestell / Seidenbaustr. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber enthielt die Forderung nach einer sog. "Remigration", der andere zeigte Symbole der "Identitären Bewegung".

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Beleidigungen und Hitlergruß in Marzahn

    27.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Um 16:55 Uhr bedrohten ein Mann und eine Frau eine Nachbarin, die gerade mit ihrem Hund im Hochzeitspark nahe der Ludwig-Renn-Straße in Marzahn spazieren war. Die beiden sprachen die Frau an, welche Nationaltiät sie habe. Dann zeigten sie der Frau zwei Hitlergrüße. Schließlich beschimpfte er die Frau mit den antislawisch rassistischen sowie sexistischen Worten: "Ich bin Nazi. Deutschland gehört die Deutschen. Das ist mein Land. Raus, russische Schlampe!" Die beiden verließen die Parkanlage in Richtung Stolzenhagener Straße.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Propaganda in Hellersdorf

    27.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Ausgang zum Park Hellwichstorp des U-Bahnhofs Cottbusser Platz fand sich der rassistische Aufkleber: „Abschieben schafft Sicherheit“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistischer Aufkleber in Wendenschloß

    27.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Pritstabelstr. / Sandschurrepfad wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistisches Plakat in der Reichenberger Straße

    27.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wiederholt wurde rassistische Propaganda im Reichenberger Kiez angebracht. Dieses Mal handelt es sich um ein Plakat mit antimuslimisch rassistischen Aussagen an einem Stromkasten in der Reichenberger Straße, das den Anschein erwecken soll, als sei es von der Partei Die Linke.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Angriff in Kreuzberg

    26.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganistische Beleidigung im Wedding

    26.09.2025 Bezirk: Mitte

    Ein aus Bulgarien stammender Mann wurde bei der Arbeit in einem Imbiss im Wedding von einem Gast aus gegen Rom*nja gerichtetem Rassismus beschimpft und beleidigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen politischen Gegner in Pankow-Zentrum

    26.09.2025 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Pankow wurde auf der Rolltreppe ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt. Der Aufkleber richtete sich gegen den politischen Gegner der extremen Rechten und hatte als Slogan "Kein Bier mit Linken!".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    26.09.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tram-Haltestelle Hohenschönhauser Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration" in Kombination mit einem Abschiebeflieger gemeldet.

    In der Gärtnerstraße wurden drei verschiedene Aufklebermotive von einem einschlägig bekannten Neonaziversand entdeckt. Dort waren die rassistischen, anti-antifaschistischen und NS-verherrlichenden Parolen "Abschieben schafft Wohnraum", "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" und "NS Area - Unser Viertel, unsere Regeln" abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Propaganda in Kaulsdorf

    26.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Wernerstraße in Höhe des Ohserings fand sich die Schmiererei: „1161“. Die Zahlenfolge steht für „Anti-Antifa“, eine langjährige neonazistische Kampagne.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Hakenkreuz in Fahrstuhl eines Wohnhauses in Lichtenberg-Nord

    26.09.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Wohnhaus in der Landsberger Allee wurde in einem Fahrstuhl ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht. Im dort befindlichen Fahrstuhl tauchten laut Melder*in bereits in der Vergangenheit immer wieder Hakenkreuze auf.

    Quelle: Berliner Register
  • Neonazistische Versammlung in Hellersdorf

    26.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Nach deren eigenen Angaben soll sich die neonazistische "Nationalrevolutionäre Jugend" im südlichen Liberty-Park nahe des Beerenpfuhlgrabens versammelt haben. Dabei hinterließen sie ein Graffiti mit ihrem Namen an der Wand und veröffentlichten ein Gruppenfoto.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Beleidigung im Hauptbahnhof

    26.09.2025 Bezirk: Mitte

    Laut Zeitungsberichten ermittelte die Bundespolizei, weil ein Bundestagsabgeordneter der „AfD“ in der DB-Lounge im Hauptbahnhof einen sehbehinderten Schwarzen Mann rassistisch beleidigt haben soll. Er soll laut Zeitungsangaben zu ihm gesagt haben: „Geh aus dem Weg, du Scheiß-Bimbo.“ Der Mann bestritt die Vorwürfe der Bundespolizei gegenüber einer Zeitung.

    Quelle: Berliner Morgenpost vom 01.10.2025, BZ vom 01.10.2025, Münchner Merkur vom 07.10.2025
  • Rassistischer Aufkleber in Adlershof

    26.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Adlergestell/ Seidenbaustr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Berliner Register
  • Wiederholt rechte Sticker am Rudolfplatz

    26.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die meldenden Personen teilten mit, dass z. Z. fast täglich neu angebrachte Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel von Mülleimern am Rudolfplatz und im nahen Umfeld entfernt werden. Auch heute wurden Sticker von Mülleimern am Rudolfplatz entfernt. Sie richteten sich gegen Antifaschist*innen und Migrant*innen. Der rassistische Charakter dieser Sticker wurde beispielsweise die Forderung nach "Remigration" und direkte Beleidigung erkenntlich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antimuslimisch rassistische Schmiererei am Görlitzer Park

    25.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Eingang zum Görlitzer Park, nahe des Kinderbauernhofs Glogauer Straße, wurde auf dem Gehweg in großen Buchstaben mit schwarzer Schrift die Schmiererei "Tot Muslim People" und ein Hakenkreuz angebracht.

    Quelle: Bürgerinnenmeldung
  • Anti-Schwarze rassistische Bedrohung in Neukölln

    25.09.2025 Bezirk: Neukölln

    In der U8, zwischen der Hermannstraße und der Boddinstraße, wurden eine Schwarze Frau und ihre drei kleinen Kinder massiv rassistisch bedroht und beleidigt. Ein Mann setzte sich ihnen im Waggon gegenüber, die meldende Person saß wenige Sitzplätze entfernt. Der Mann beugte sich zu den Betroffenen und hustete heftig und ununterbrochen in ihre Richtung. Daraufhin sprach er die Frau an und fragte, ob sie aus Afrika seien. Das ununterbrochene und offensive Husten in Richtung der Familie wurde weniger und er fragte abermals, ob sie aus Afrika kämen und sagte, dass sie „dahin zurückgehen sollten“. Die Betroffenen standen auf und stellten sich gegenüber dem Ausgang an die verschlossene Tür. Doch der Mann ließ nicht von ihnen ab, drehte sich zu ihnen um pöbelte weiter mit den Worten: "Geht zurück nach Afrika, N*-Pack". Die meldende Person stellte sich dazwischen und wurde von dem Mann misogyn beschimpft. Weitere beobachtende Personen stellten sich ebenfalls zwischen den Mann und die Betroffenen. Dieser pöbelte weiter und merkte an, dass "sie doch lieber links wählen sollten, statt gegen ihn zu sprechen". Als die U-Bahn an der Haltestelle Boddinstraße einfuhr, trafen Personen des BVG-Sicherheitsdienstes ein und geleiteten den Mann hinaus.

    Quelle: Register Neukölln
  • Antisemitische Propaganda in Kreuzberg

    25.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
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