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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rechte Aufkleber in Pankow

    21.04.2021 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Brehmestraße und im Rettigweg verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und enfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Islamist not welcome" (Identitäre Bewegung), "Good Night Left Side" (Druck18) oder "Love gehacktes hate Halal".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Schmiererei an Mülleimer

    21.04.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tramhaltestelle Michendorfer Straße wurde ein Mülleimer mit dem Schriftzug "Fuck Islam" beschmiert.

    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • Verschwörungsideologische Demo in Tiergarten

    21.04.2021 Bezirk: Mitte

    In Regierungsviertel in Tiergarten fand eine verschwörungsideologische Demonstration statt, bei der sich wieder ein breites Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und an diesem Tag besonders vielen extremen Rechten zusammen fand. Auf von der AfD waren besonders viele Bundes- und Landespolitiker*innen anwesend. Es wurden vielfach NS-relativierende und gelegentlich antisemitische Vergleiche verbreitet

    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2104
  • Verschwörungsideologische Propaganda im Tiergarten

    21.04.2021 Bezirk: Mitte
    Im Tiergarten wurden zwischen Brandenburger Tor und Schloss Bellevue 92 verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt. Mehrere Aufkleber verbreiteten die Shoah-relativierende ("Impfen macht frei") und NS-verharmlosende Vergleiche. Andere Sticker ohne solche direkten Vergleiche stammten jedoch aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle, der von einem ehemaligen Blood & Honor-Mitglied betrieben wird, oder von anderen extrem rechten Gruppierungen.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Verteilaktion von AfD-Zeitung in Charlottenburg-Wilmersdorf

    21.04.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Die AfD Charlottenburg-Wilmersdorf verteilte die AfD-Bezirkszeitung „Blauer Bote“ in der Ausgabe 01/2020. Darin finden sich viele Aussagen, die sich gegen die Regierungsmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie richten und verschwörungsideologische Bilder reproduzieren. Das beigelegte Flugblatt „Corona. Ist die Politik schlimmer als die Krankheit?“ enthält zudem diverse Falschinformationen über das Coronavirus. Die Zeitung enthält außerdem rassistische, antifeministische, und LGBTQ-feindliche Inhalte. So wird beispielsweise gegen den Bau zweier Unterkünfte für Geflüchtete im Bezirk gehetzt und rassistische Stereotype über Migrant*innen in Verbindung mit Kriminalität zu verbreitet. Darüber hinaus werden Politiker*innen der Partei Die Linke als antidemokratisch diskreditiert.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Antimuslimische Schmiererei in der Frankfurter Allee

    20.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf der Südseite der Frankfurter Allee wurde der Spruch "ISLAM RAUS" (bereits durchgestrichen) mit dickem schwarzen Filzstift geschmiert. Er ist Teil einer ganzen Serie von Schmierereien im Gebiet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antimuslimisch-rassistische Flyer von "III. Weg" in Lichtenberg Nord

    20.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Paul-Junius-Straße wurden Flyer von der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" in Briefkästen gesteckt, die den muslimischen Fastenmonat Ramadan zum Anlass nehmen, dazu aufzurufen, Verstöße von "Ausländern" gegen die Kontaktbeschränkungen zu melden und einen "Ausländerbonus" behaupten. Außerdem wurden drei Aufkleber zur Mobilisierung zum 1. Mai gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitischer Vorfall

    20.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Vorfall

    20.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Vorfall

    20.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Bedrohung in der S-Bahn

    20.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Zwei Frauen saßen gegen 20 Uhr in der S5 Richtung Straußberg. Bereits am Alexanderplatz wurden sie von zwei Männern angesprochen, ob ihnen bekannt sei, welcher Geburtstag heute ist. Trotz des Wissen, wurde die Frage verneint. Einer der Männer meinte eine Betroffene daraufhin aufklären zu müssen: Ihr müßt wissen, daß "der Führer" Geburtstag hat oder du bist keine gute Deutsche. Die Betroffene ging den Dialog mit "Jeder darf seine Meinung haben" ein. Offensichtlich gefiel dem Mann die weltoffene Meinung nicht. Sein Freund mußte ihn beruhigen. Beim Verlassen der S-Bahn am Bhf. Warschauer Straße äußerten beide Männer "Heil Hitler" und "Wir gehen jetzt ein paar "N....." verprügeln und hauen sie kaputt".
    Quelle: AnDi-App
  • Extrem rechter Slogan im Fenster in Karlshorst

    20.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Im Fenster eines Wohnhauses auf der Treskower Allee Ecke Waldowallee wurde eine gelbe Weste mit der Aufschrift "Merkel muss weg" gehängt. Die Parole wird vorwiegend vom extrem rechten Spektrum verwendet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuze und extrem rechte Propaganda in Altglienicke

    20.04.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In den Straßen Keltensteig, Grünauer Str. und Köpenicker Str. wurden mehrere Hakenkreuze sowie extrem rechte Aufkleber mit rassistischen, NS-verherrlichenden Inhalten, sowie gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz in der Frankfurter Allee

    20.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf der Südseite der Frankfurter Allee wurde ein Hakenkreuz (bereits durchgestrichen) entdeckt. Es gleicht der Ausführung (Art, Stift) mehrerer weiterer Hakenkreuze, die in der Vergangenheit im Gebiet bereits entdeckt und entfernt wurden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz-Schmiererei im Wohnumfeld

    20.04.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    In Alt-Tempelhof wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei in einem Aufzug in einem Wohnhaus angebracht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus – bundesweite Koordination (RIAS – BK)
  • NS-verherrlichende Plakate in der Warschauer, Simon-Dach- und Kopernikusstraße

    20.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Warschauer Straße, der Simon-Dach-Straße und an der Kopernikusstraße wurden weitere Plakate entdeckt und entfernt, aus der gleichen Serie, die "Captain Future" gestern verklebte. In der Simon-Dach-Straße klebte die "Fahndungsliste" auf einem Plakat einer Corona-Teststation.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Pöbelei gegen Antifaschist*innen in Mitte

    20.04.2021 Bezirk: Mitte
    In der Rosenthaler Straße wurden gegen 16.30 Uhr zwei Jugendliche mit Hoodies der Antifaschistischen Aktion auf der Höhe Auguststraße von einem ihnen entgegenkommenden ca. 30 jährigen Mann angeschrien: „Scheiß-Antifa, verpisst euch!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Propaganda im Volkspark Friedrichshain

    20.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 16:45 Uhr fuhr ein Mann mit einem Fahrrad mit Anhänger und einer Fahne durch den Volkspark Friedrichshain. An dem Gefährt angebracht waren ein rassistisches, muslimfeindliches Bild, mehrfach "Merkel muß weg" und Corona-Leugnung. Außerdem wurde laute Musik abgespielt, die nicht näher zugeordnet werden konnte. Die Person wurde vor mehreren Wochen auch in der Nähe vom Alexanderplatz gesehen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Mitte

    20.04.2021 Bezirk: Mitte
    An einer Tram-Haltestelle am Hackeschen Markt wurde ein rassistischer Aufkleber aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rechte und rassistische Übermalungen in Mitte

    20.04.2021 Bezirk: Mitte
    In der Rungestraße im Ortsteil Mitte übermalten Unbekannte Aufkleber für Black Lives Matter und gegen Nazis und die AfD sowie ein chinesisches Neujahrs-Emblem an einer privaten Wohnungstür mit weißer Farbe.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschiedene Neonazi-Aufkleber in Neu Hohenschönhausen

    20.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Auf dem Parkplatz einer Polizeiwache wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Nazizone" gemeldet und entfernt. In der Nähe, auf einem Briefkasten am S-Bhf. Hohenschönhausen, wurden Aufkleber von der NPD ("Nein zur Zwangsimpfung") und vom "III. Weg" ("1. Mai 2021") gemeldet und entfernt. Auch in der Nähe, in der Falkenberger Chaussee, wurde ein Aufkleber des "III. Weg" ("Homo-Propaganda stoppen") gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verschwörungsideologische Propaganda in Mitte

    20.04.2021 Bezirk: Mitte
    Mehrere Litfaßsäulen im Ortsteil Mitte wurden mit Plakaten mit „Fahndungsfotos“ von Mitgliedern der Bundesregierung, die als „Terror-Regime“ beschimpft wurde, beklebt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, BZ vom 21.04.2021
  • Anti-Antifa-Aufkleber in Mitte

    19.04.2021 Bezirk: Mitte
    In der Friedrichstraße Ecke Claire-Waldoff-Straße wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische "Rezension"

    19.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Mitte April hinterließ eine Person auf Google Maps eine antisemitische Rezension einer jüdischen Kinderbetreuungseinrichtung.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    19.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einem Social-Media-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Schriftzug in Charlottenburg

    19.04.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Kunstautomat wurde der antisemitische Schritzug "Arbeit macht frei" entdeckt. Dieser war über Eingangstoren zu Konzentrations- und Vernichtungslagern des Nationalsozialismus angebracht.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitischer Vorfall

    19.04.2021 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Verschwörungsmythen in Corona-Testzentrum

    19.04.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In einem Corona-Testzentrum in Charlottenburg wurde ein Mann, der sich als jüdisch zu erkennen gab, von einem Mitarbeiter mit antisemitsichen Verschwörungsmythen konfrontiert. Dieser sprach englisch mit der meldenden Person und sagte: "Jews are always very clever. The problem is that they always control everything, the world and the media. Corona is also made and controlled by the Jews."
    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber gegen Linke in Karlshorst

    19.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Hönower Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" und "Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt" gemeldet und entfernt. Zwei weitere wurden im Römerweg und in der Hönower Straße gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Erneut rechte Aufkleber an "Gegen Rassismus"-Banner in Weißensee

    19.04.2021 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Parkstraße erneut rechte Aufkleber an einem Banner, der den Slogan "Pankow bekennt Farbe. Gegen Rassismus. Für Menschenrechte" hat, entdeckt. Diese trugen erneut die Slogan "Braun ist bunt genug", "In uns brennt die schwarze Sonne" oder "Linker Lump zur praktischen Arbeit".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Großplakate mit NS-Verherrlichung im Friedrichshainer Südkiez

    19.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    "Captain Future" wurde zufällig dabei beobachtet, wie er im Friedrichshainer Südkiez drei verschiedene Groß-Plakate mit dem Aufruf zu einer rechten Demo im Regierungsviertel am 21. April verklebte, die sich gegen politische Gegner*innen richteten: "Nein zum Merkeldiktat", ein NS-verherrlichendes "Fahndungsplakat" auf dem 16 Politiker*innen abgebildet wurden und "Nein zur Diktatur". Die geklebte Plakatserie von ca. 20 Plakaten wurde umgehend entfernt.
    Quelle: Twitter
  • Neonazi-Graffiti in Mitte

    19.04.2021 Bezirk: Mitte
    Ein etwa 80cm langes Graffiti „NS jetzt" (NS = Nationalsozialismus) wurde an einem Stromkasten in der Chauseestraße im Ortsteil Mitte entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Plakat gegen politische Gegner*innen im Weidenweg

    19.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Im Weidenweg wurde ein Großplakat mit Aufruf zu einer rechten Demo am 21. April im Regierungsviertel entfernt, welches sich gegen politische Gegener*innen richtete.
    Quelle: Koordinierungs- und Fachstelle Friedrichshain-Kreuzberg
  • Racial Profiling im Görlitzer Park

    19.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ohne Anlaß durchsuchten mehrere Polizist*innen gegen 21 Uhr ca. 8-10 schwarze Personen, die zum Ramadan-Abend Tee tranken. Es kamen immer mehr Polizist*innen mit kläffenden Hunden dazu. Nach kurzer Zeit waren es bereits 18 Polizist*innen. Die durchsuchten Personen verhielten sich zu keinem Zeitpunkt agressiv oder auffällig. Mehrmals merkte eine Zeugin an, daß die Hunde die Situation nicht entspannen würden, wenn diese nicht beruhigt werden. Letztendlich erhielten alle Personen Platzverweise.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistisch beleidigt und von Hund gebissen in Pankow

    19.04.2021 Bezirk: Pankow
    Gegen 22:00 Uhr lief ein Mann (38 Jahre) auf der Berliner Straße als er von einem anderen, betrunkenen Mann (44 Jahre) rassistisch beleidigt wurde und der seinen Hund auf ihn hetzte. Der Betroffene war auf dem Gehweg mit Kopfhörern unterwegs. Als er den betrunkenen Mann wild gestikulierend wahrnahm, nahm der Betroffene seine Kopfhörer ab. Der Betroffene hörte so, dass der betrunkene Mann ihn rassistisch beleidigte. Anschließend hetzte dieser seinen Hund auf den Betroffenen, woraufhin der Hund ihm in den Fuß biss. Ein Augenzeuge (30 Jahre) beobachtete das Geschehen und ging dazwischen. Er wurde anschließend ebenfalls von dem Betrunkenen beleidigt. Die Polizei wurde alarmiert und ermittelt gegen den Täter.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 20.04.2021
  • Rechte Aufkleber in Pankow

    19.04.2021 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Brehmestraße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Aus Anne wird Frank, das ist doch krank" (NPD/JN), "Kein Verbot für Schwarz Weiß Rot" (Druck18), "Wir müssen draußen bleiben" (mit rassistischer Abbildung von muslimisch-gläubigen Menschen) (Druck18) oder "Nafris not welcome" (Druck18).
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechter Flyer in der Seumestraße

    19.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Seumestraße wurde ein Flyer entfernt, der für die rechtsoffene, verschwörungsideologische Demo "Wir sind viele" mobilisierte. Aufrufende Organisationen: "Straßenaufklärung Treptow", "Karlshorst steht auf", "Berliner Kommunarden", "Freedom Parade", "Anwälte für Aufklärung", "Mutigmacher e.V.", "Querdenken 30", "Freie Linke", "Freiheitsboten". In der Krossener Straße wurden wiederholt selbstproduzierte Aufkleber mit verschwörungsideologischen Bezug entfernt, auf denen handschriftlich eine einfche "Sig"-Rune hinzugefügt wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus war die einfache "Sig"-Rune das Emblem des „Deutschen Jungvolkes“, einer Jugendorganisation der Hitlerjugend für 10- bis 14-jährige Jungen. Benutzt wird sie auch als nicht verbotene Alternative zur doppelten "Sig"-Rune, um rechte Gesinnung im Straßenbild zu etablieren.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sieben Hakenkreuze in Lichtenberg Mitte

    19.04.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Sewanstraße bei einem Supermarkt wurden auf ein Regenwasserrohr ein rotes, grünes und ein schwarzes Hakenkreuz entdeckt und gemeldet. In der Dolgenseestraße wurden weitere vier Hakenkreuze übermalt und überklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verschwörungsideologische Kundgebung vor dem Brandenburger Tor

    19.04.2021 Bezirk: Mitte

    Am Nachmittag versammelten sich ca. 90 Teilnehmende der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten vor dem Brandenburger Tor zur “Montagsdemonstration”. In Reden und wurden antisemitische Verschwörungsmythen und NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologische Propaganda mit Shoah-Relativierung im Tiergarten

    19.04.2021 Bezirk: Mitte
    Um die Straße des 17. Juni in Tiergarten wurde ein die Shoah relativierender Aufkleber mit der Aufschrift „Impfung macht frei“ und der Abbildung eines KZ-Tors entdeckt und entfernt. Dort wurden außerdem mehrere Aufkleber gegen die Antifa, gegen Merkel und gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle, sowie weitere verschwörungsideologische und AfD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Wiederholt Baustellenzulieferer mit rechter Propaganda in der Kreutzigerstraße

    19.04.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf einer Baustelle in der Kreutzigerstraße lieferte ein LKW von der Mecklenburgischen Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern) Baumaterial an. Auf dem Führerhaus war Werbung einer rechten Band (Frei.Wild) und der Schriftzug „Der Teufel trägt Geweih“ angebracht, im Führerhaus hing ein Schild mit dem Namen der Band und außen auf der Fahrerkabine war das Wort Schwedenstahl angebracht. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Zulieferfahrzeug extrem rechte Propaganda spazieren fährt. Die Bauleitung des Generalunternehmers wurde bereits in einem anderen Fall von Bewohner*innen informiert, dass solche Fahrzeuge im Kiez nicht erwünscht sind. Im November 2021 teilte die Bauleitung per Aushang an der Baustelle mit, daß keine Zusammenarbeit mit den entsprechenden Firmen mehr stattfindet.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
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