Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
08.05.2023 Bezirk: BerlinweitEs wurde eine Diskriminierung an einer Schule in Berlin dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
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Extrem rechte Symbole u.a. in Oberschöneweide
08.05.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Weg vom S-Bhf. Wuhlheide zum FEZ wurden fünf Keltenkreuze, sowie zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Äußerungen in Reinickendorf-West
08.05.2023 Bezirk: ReinickendorfBei einer Anwohner*innenversammlung in Reinickendorf-West fielen rassistische Äußerungen. Hintergrund waren Nutzungskonflikte um die Klixarena, einem Spiel- und Bolzplatz an der Zobelitzstraße, die seit Wochen antiziganistisch und antimuslimisch aufgeladen wurden. Nachbar*innen hatten sich zuvor mehrfach beim Ordnungsamt beschwert. Themen waren die Vermüllung des Platzes und Lärm durch Jugendliche, die sich abends dort trafen. Die Versammlung wurde von Senatsverwaltung und Ordnungsamt zusammen mit Streetworkern durchgeführt. Dabei machten verschiedene Nachbar*innen einen Gegensatz zwischen vermeintlich deutschen und nicht-deutschen Nachbar*innen auf. Nichtweiße und Muslim*innen wurden zu Nicht-Deutschen erklärt. Ihren Kindern wurde pauschal zugeschrieben, dreist und unerzogen zu sein und Lärm und Dreck zu verursachen. Unter anderem fielen Äußerungen wie: "Ihr kommt hierher und versaut hier den Kiez" oder "Wir erziehen unsere Kinder ja auch, ihr nicht". Eine Person behauptete: "Man kann mit eigenen Kindern nicht mehr kommen. Das ist jetzt ein Spielplatz für Ausländer."Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Diskriminierung in Neuköllner Schule
08.05.2023 Bezirk: NeuköllnEs wurde eine Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Rassistische Herabwürdigung in Arztpraxis
08.05.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einer Marzahner Zahnarztpraxis kam es zu einer rassistischen Herabwürdigung eines Patienten. Zum Schutz der betroffenen Person wurden Details des Vorfalls anonymisiert.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Angriff in Reinickendorf-Ost
08.05.2023 Bezirk: ReinickendorfIn der Markstraße in Reinickendorf-Ost wurde eine Ladenbesitzerin gegen 9.15 Uhr rassistisch beleidigt und massiv bedroht. Der Täter trat gegen die Auslagen vor dem Laden und versuchte dann hineinzugehen. Die Betroffene hatte die Tür verschlossen. Der Täter beleidigte sie rassistisch und zeigte den Hitlergruß. Anschließend bedrohte er einen Zeugen mit einem Messer.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0719 vom 8. Mai 2023 -
Rassistisch motivierter Angriff in Schule
08.05.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einer Marzahn-Hellersdorfer Schule kam es zu einem rassistisch motivierten Angriff gegen einen Schüler, weil dieser vermeintlich nicht gut genug deutsch gesprochen habe.
Quelle: Augenzeug*in -
Reichsbürger*innenversammlung in Tiergarten
08.05.2023 Bezirk: MitteAm sowjetischen Ehrenmahl in Tiergarten versammelten sich zirka 10 Reichsbürger*innen anlässlich des Tages der Befreiung. Sie trugen Anstecker mit russischen - und Reichsfahnen. Die Polizei forderte sie auf, diese zu verdecken. In sozialen Medien verbreiteten sie Videos der Versammlung, in denen das NS-Regime verharmlost wurde.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Sticker von Junger Alternative am Tierpark
08.05.2023 Bezirk: LichtenbergBei der Kreuzung Am Tierpark und Köpitzer Straße wurde ein Aufkleber der Jungen Alternative mit der Aufschrift "Brennen für Deutschland" gemeldet und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Strukturelle Benachteiligung durch das Bezirksamt
08.05.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEiner Person wurde der Zugang zu einer Dienstleistung (Anerkennung eines EU-Führerscheins) grundlos versagt. Zum Schutz der Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Unangemeldete Demonstration im Bergmann-Kiez
08.05.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWiederholt liefen Demokratiegegner*innen, als "Montagsspaziergang" getarnt, durch den Bergmann-Kiez. Sie starteten um 18:00 Uhr am Bezirksamt Yorckstraße. Die ca. 10 Teilnehmer*innen trugen z. T. Schilder mit verschwörungsideologischem Inhalt bei sich, die sich gegen die Politik der Regierung richteten. Die Demonstrant*innen wurden von Gegenprotesten begleitet.
Quelle: Twitter -
Verschwörungsideologische Aufkleber an der BHT im Wedding
08.05.2023 Bezirk: MitteIn Gebäuden der Berliner Hochschule für Technik im Wedding wurden vier Aufkleber der verschwörungsideologischen und extrem rechten Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt und entfernt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoah relativiert.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord
08.05.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 20 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
Quelle: Einzelperson über Twitter -
Verschwörungsideologische Mahnwache vor dem RKI
08.05.2023 Bezirk: MitteVon 12.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem RKI (Robert-Koch-Institut) mit 5 Teilnehmenden aus dem verschwörungsideologischem Spektrum gegen "die Rolle des RKI im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie und den dadurch begründeten Menschenrechtsverletzungen" und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden
Quelle: Registerstelle Mitte -
Angriff und antisemitische Beleidigung in Tiergarten
07.05.2023 Bezirk: MitteAm sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten wurde ein Mann von einem anderen Mann angegriffen und antisemitisch beleidigt. Der Betroffene und seine Begleiterin führten eine ukrainische Fahne mit sich. Der Täter begann daraufhin einen Streit über den Krieg in der Ukraine mit dem Betroffenen. Im Laufe des Streits wurde der Betroffene vom Täter und dessen Begleitern geschlagen und zu Boden gezogen. Anschließend beleidigte der Täter den Betroffenen antisemitisch. Die Polizei schritt ein. Der Betroffene musste im Krankenhaus behandelt werden.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0713 vom 08.05.23, Welt.de vom 08.05.23 -
Extrem rechte "Ein Prozent"-Aufkleber von Neonazi in U-Bahn geklebt
07.05.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der U-Bahn-Linie 5 klebte ein Mann, der offen Symboliken an seiner Kleidung trug, die den Nationalsozialismus verherrlichten, Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" in den Waggon.
Quelle: Augenzeug*in -
Flyer von "Der III. Weg" in Lübars und Waidmannslust
07.05.2023 Bezirk: ReinickendorfAnhänger*innen der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" fotografierten ihre Werbeflyer vor den Ortsschildern von Lübars und dem angrenzenden Waidmannslust. Sie behaupteten, in den Ortsteilen auch Flyer verteilt zu haben. In einem der Flyer machten sie Osteuropäer*innen pauschal für Einbruchskriminalität verantwortlich und warfen den Behörden vor, die Kriminalitätsstatistik nach unten zu manipulieren.
Quelle: Register Reinickendorf -
Hakenkreuz-Schmiererei in der Zossener Straße
07.05.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Zossener Straße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einer Graffiti-Wand entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
III. Weg-Aufkleber in der Rathener Straße
07.05.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Rathener Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Tiergarten
07.05.2023 Bezirk: MitteZwei Männer liefen durch den Tiergarten, als ein Radfahrer mit seinem Hund an ihnen vorbeifuhr. Dabei biss der Hund einen der Männer in die Hand. Als die Männer den Radfahrer darauf ansprachen, bedrohte er die beiden und beleidigte sie homophob.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0711 vom 08.05.2023 -
LGBTIQ*feindlicher Angriff in Wedding
07.05.2023 Bezirk: MitteDrei Männer griffen in der Fehmarner Straße eine jugendliche Person an. Dabei drohten die drei Männer mit einem Messer und schlugen die Person so, dass sie zu Boden ging. Zuvor hatten sie sich im U-Bahnhof Leopoldplatz lautstark über die Kleidung der Person unterhalten. Die Polizei vermutet ein transfeindliches Motiv.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 7014 vom 08.05.2023 -
Rassistische Pöbelei am Wuhlewanderweg
07.05.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Wuhlewanderweg pöbelte eine Frau rassistische gegen eine Personengruppe, die Musik hörte und grillte.
Quelle: Augenzeug*in -
Wieder rassistische Sticker am Bahnhof Albrechtshof
07.05.2023 Bezirk: SpandauErneut wurden in der Hamburger Straße/ Seegefelder Weg und am Bahnhof Albrechtshof mehrere Sticker von der Jungen Alternative mit (u.a.) dem Text:
"Black knives matter" entdeckt und entfernt.Der frühere Vorfall ereignete sich am 30.04.2023.
Quelle: Berliner Register -
Angriff auf Grünen-Fraktionsmitglied der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Marienfelde
06.05.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergBei der Jahreshauptversammlung der Grünen Tempelhof-Schöneberg in Marienfelde wurde Elias Joswich, Mitglied der Grünen-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), von einem Mann ins Gesicht geschlagen. Der Mann hatte auch den Mast einer Fahne mit dem Logo der Grünen abgebrochen. Anschließend beleidigte der Mann die Vereinsmitglieder unter anderem als „Bastarde“. Der Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt, der Staatsschutz ermittelt.
Quelle: Berliner Morgenpost 08.05.2023 -
Gedenken in Halensee gestört
06.05.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAnlässlich des Jahrestages der Befreiung von/des Sieges über Nazideutschland am 08. Mai haben Mitglieder des ver.di Ortsverein Nordwest, der DGB Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf und der SPD Abteilungen Halensee und Grunewald Stolpersteine geputzt und auf ihnen Rosen abgelegt.
Vor einem Gebäude mit mehreren Stolpersteinen in der Westfälischen Straße in Halensee störten zwei Personen das Gedenken und beschimpften die Teilnehmer*innen der Veranstaltung und forderten sie auf "dieses Erinnerungstheater zu unterlassen". Die Teilnehmer*innen bemerkten später auf dem Rückweg, dass einige der dort abgelegten Rosen zertreten waren.Quelle: SPD-Fraktion der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf -
Kurdinnen rassistisch und antifeministisch beleidigt
06.05.2023 Bezirk: MitteDrei Kurdinnen, die in Berlin-Mitte auf dem Weg zu einem Wahllokal zu den Wahlen in der Türkei waren, wurden aus einer Gruppe von sechs Männern heraus antikurdisch-rassistisch und antifeministisch beschimpft und beleidigt. Zwei der Männer zeigten "Wolfsgrüße", ein Handzeichen der türkischen faschistischen "Grauen Wölfe".
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindliche Aussagen in Niederschöneweide
06.05.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickWährend des Fests für Demokratie in der Schnellerstr. gab eine Gruppe Jugendlicher, die zuvor Gummibärchen vom Stand der Grünen genommen hatte, das Tütchen mit einer Regenbogenfahne mit den Worten "Ich mag keine Schwulen" wieder zurück.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verharmlosende Aussagen in Niederschöneweide
06.05.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickWährend des Fests für Demokratie in der Schnellerstr. und Spreestr. kamen im Laufe des Tages mehrere Personen zum Infostand des Zentrums für Demokratie und verglichen unter anderem die "Antifa" mit der "SA" und behaupteten, sie würden behandelt wie Jüd*innen im Jahr 1933. Dies wird als Verharmlosung des Nationalsozialismus gewertet, weil die Verbrechen der SA damit weniger drastisch erscheinen und somit in Zweifel gezogen werden. Das Zentrum für Demokratie rechnete sie dem verschwörungsideologischen Spektrum zu. Einzelne Personen traten dabei aggressiv auf, schrien und weigerten sich zu gehen.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Beleidigung in der Sonnenallee
06.05.2023 Bezirk: NeuköllnAuf der Sonnenallee wurde eine Frau von einem 48-jährigen Mann sexistisch belästigt. Ein 25-jähriger Mann und seine Freundin schritten ein, woraufhin der jüngere Mann von dem älteren Mann gegen den Brustkorb geschlagen und rassistisch beleidigt wurde.
Quelle: Tagesspiegel 07.05.2023, Polizeimeldung vom 07.05.2023 -
Rassistischer Angriff durch Polizist*innen in Mitte
06.05.2023 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurde eine Gruppe von zwei Polizist*innen kontrolliert. Auf die Frage, warum die Polizei nur People of Color kontrolliere, erwiderte ein Polizist, dass der fragende Mann die "Fresse halten" solle. Anschließend wurde der Mann vom Polizisten zu Boden gezogen, ins Gesicht geschlagen und von der Polizistin mit Reizgas besprüht. Der Betroffene erstatte Anzeige.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
Rassistischer Sticker in Lichtenberg-Nord
06.05.2023 Bezirk: LichtenbergAm Roederplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "The White Race" gemeldet und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische und sexistische Bedrohung in Nord-Neukölln
06.05.2023 Bezirk: NeuköllnEine Person (weiblich wahrgenommen, PoC - Person of Color) wurde in der Nähe des S-Bahnhofes Sonnenallee von einem Mann rassistisch beleidigt und bedroht. Bereits seit mehreren Monaten hat der Mann die Person wiederholt im Vorbeigehen sexuell belästigt/gecatcalled. Im Zuge der Auseinandersetzung ist der Täter gegenüber dem Partner der betroffenen Person gewalttätig geworden. Die betroffene Person hat Anzeige bei der Polizei erstattet.
Quelle: Register Neukölln -
Reichsbürger*innen-Kundgebung am Pariser Platz
06.05.2023 Bezirk: MitteReichsbürger*innen hielten eine Kundgebung mit ca. 10 Teilnehmenden vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz ab, auf der NS-Verharmlosungen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden. Die Teilnehmenden trugen Kleidung in Reichsfarben und schwenkten Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schriftzüge des "III. Weg" in der Köpenicker Dammvorstadt
06.05.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Eingang eines Geschäfts in der Bahnhofstr. wurde ca. 25-mal der Schriftzug "NRJ" (Nationalrevolutionäre Jugend, Jugendorganisation des "III. Weg"), sowie ca. 10-mal der Schriftzug "III. Weg" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Angriff in Steglitz
05.05.2023 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Bus der Linie 282 in Richtung Mariendorf wurde eine Frau von einem Mann, der an der Bushaltestelle "Filandastraße" einstieg, rassistisch beleidigt. Mehrere Mitfahrende schritten ein, um die Frau zu schützen. Der pöbelnde Mann schlug daraufhin einer der einschreitenden Personen ins Gesicht. Diese erlitt keine Verletzungen. Die Polizei wurde gerufen und ermittelt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0702 vom 06.05.2023; RBB24 vom 06.05.2023 -
Antiasiatischer Rassismus in der Proskauer Straße
05.05.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine asiatisch wahrgenommene Frau in männlicher Begleitung wurde gegen 16:00 Uhr von einem Mann, der vor einem Restaurant saß, rassistisch durch eine antiasiatische Geste beleidigt. Der Mann zog mit den Fingern seine Augenlider zur Seite und machte eine abwertende Bemerkung.
Quelle: Berliner Register -
Antisemitischer Kommentar bei Instagram
05.05.2023 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhält einen antisemitischen Kommentar bei Instagram.
Quelle: RIAS Berlin -
Behindertenfeindliches Mobbing
05.05.2023 Bezirk: BerlinweitIn einer Berliner Organisation kam es zu behindertenfeindlichem Mobbing. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Extrem rechter Zahlencode geschmiert
05.05.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einen Zaun im Kienbergpark wurde der extrem rechte Zahlencode "88" geschmiert.
Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
LGBTIQ*feindliche Diskriminierung an einer Schule in Mitte
05.05.2023 Bezirk: MitteEs wurde eine LGBTIQ*feindliche Diskriminierung an einer Schule im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Neonazi-Aufkleber in der Louis-Lewin-Straße
05.05.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEntlang der Jenaer Straße und der Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Aufkleber, die aus einem neonazistischen Versandhandel stammen, entdeckt und entfernt. Darüber hinaus wurde ein Plakat der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" von einem Stromkasten entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazi-Stickerreihe in Alt-Hohenschönhausen
05.05.2023 Bezirk: LichtenbergIn der Ecke Gärtnerstraße und Große-Leege-Straße bis hin zum Bezirksamt wurde eine extrem rechte Stickerreihe gemeldet. Die Aufschriften richteten sich gegen "linksextreme Propaganda", die "rote Pest" und die Antifa. Darunter war auch ein Sticker vom "III. Weg", der "LGBTQ?" titelt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Aufkleber vom III. Weg nahe U-Bhf. Kienberg
05.05.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kienberg sowie in der Luzinstraße wurden rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an Mülleimern und Laternen entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Pöbeleien in Zehlendorf
05.05.2023 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfBeim Fest, zum Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung vor dem Rathaus Zehlendorf, wurde am Stand der Registerstelle Steglitz-Zehlendorf gegen das Sichtbarmachen von Diskriminierung gepöbelt. Dabei wurde u.a. das N-Wort genannt und Stereotype gegenüber Menschen aus Einwanderungsländern benutzt ("Die Ausländer sollen arbeiten gehen"). Die Person verließ den Stand, nachdem das Register den Rassismus offenlegte und benannte.
Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf -
Rassistischer Angriff an einer Berliner Schule
05.05.2023 Bezirk: BerlinweitMitschüler*innen schlugen eine Schülerin aus antiziganistischer rassistischer Motivation, sodass sie eine ärztliche Behandlung benötigte. Zuvor hatten sie die Schülerin gemobbt und mit antiziganistischen Diskriminierungen überzogen. Die Schule problematisierte stattdessen das Verhalten der Betroffenen. Dies kann als Täter-Opfer-Umkehr verstanden werden. Als die Familie Anzeige beim Polizeiabschnitt erstattete, bekam sie keine Bestätigung der Anzeigenerstellung ausgehändigt. Das Datum entspricht aus Datenschutzgründen nicht dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Rassistischer Angriff in Lankwitz
05.05.2023 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Buslinie 283 wurde eine Frau von einem unbekannten Mann erst rassistisch beleidigt und dann mehrmals mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Als der Busfahrer anhielt, konnte der Mann fliehen. Die Frau erlitt Kopfschmerzen und wollte sich in Behandlung begeben. Die Polizei ermittelt.
Quelle: Polizeimeldung vom 05.05.2023, Nr. 0698 -
Rassistische und NS-verherrlichende Schmiererei nahe U-Bhf. Louis-Lewin-Straße
05.05.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNahe des U-Bahnhofs Louis-Lewin-Straße wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "Kanaken raus. SS" an einem Werbeaufsteller entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum
05.05.2023 Bezirk: PankowIn der Neumannstraße und Arnold-Zweig-Straße wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. als Slogan "Anti Antifa", "Deutsche Zone" oder "Nein danke" mit Abbildungen von durchgestrichenen Pride-Fahne, Antifa-Fahne und Hammer & Sichel.
Quelle: Twitter vom 5.5.2023 -
Rechter Aufkleber in Charlottenburg
05.05.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Danckelmannstraße wurde ein Aufkleber der verschwörungsideologischen und extrem rechten Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoah relativiert.
Quelle: Register CW -
Sachbeschädigung am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas
05.05.2023 Bezirk: MitteEin Passant bemerkte, dass Unbekannte Geldstücke in das Wasserbecken des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas im Tiergarten geworfen hatten.
Quelle: Amaro Foro/DOSTA