Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
05.10.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tram-Station Helene-Weigel-Platz wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber mit antisemitischen Chiffren entdeckt. Der Aufkleber verweist auf den Verschwörungsmythos des sogenannten „Great Reset“ und zeigt Bill Gates, George Soros und Klaus Schwab. Der Mythos vom „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
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Extrem rechte Propaganda in Grunewald
05.10.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Häuschen der Wasserrettungsstation Grunewaldturm in Grunewald, sowie auf Müllsäcken, wurden zahlreiche Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei III.Weg entdeckt.Quelle: Register CW -
Hakenkreuze in Altglienicke
05.10.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Wegedornstr./ Semmelweisstr. wurden mehrere Hakenkreuze auf den Sitzen entdeckt. Diese wurden von einer engagierten Person an die BVG gemeldet, die sie entfernen ließ.
Quelle: Via Twitter Register Treptow-Köpenick -
Hitlergrüße bei Eishockey-Spiel in Mercedes-Benz Arena
05.10.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergBei einem Spiel der Eisbären Berlin gegen den HC Lugano wurden aus dem Publikum heraus Hitlergrüße gezeigt. Polizei und Security griffen nicht dagegen ein.Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-Devotionalien auf Karlshorster Flohmarkt
05.10.2021 Bezirk: LichtenbergAuf dem Riesenflohmarkt in Karlshorst wurden NS-Devotionalien mit NS-Symbolen an mehreren Ständen, an einem Stand geschichtsrevisionistische Literatur aus dem NS und an einem Stand eine Reichskriegsflagge gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
04.10.2021 Bezirk: BerlinweitEs fand eine rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt statt von der eine Schwarze Person betroffen war. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Narud e.V. -
Antisemitische Aufkleber an der Mehrower Allee
04.10.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Mehrower Allee wurden antisemitische Sticker entdeckt, auf denen ein durchgestrichener Davidstern und eine Parole gegen den Staat Israel gedruckt ist.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Antisemitische Aufkleber mit Hitler-Darstellung in Weißensee
04.10.2021 Bezirk: PankowIn der Pistoriusstraße wurden erneut Aufkleber mit einer Darstellung von Adolf Hitler und einem Spruch, bei dem antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien bedient werden, entdeckt.Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Antisemitischer Angriff
04.10.2021 Bezirk: NeuköllnGegen 15.00 Uhr wurde in Britz eine Frau, die sich mit ihrem Bruder im Garten ihrer Wohnung auf Hebräisch unterhielt, von einer unbekannten Person durch die Hecke hindurch mit Reizgas besprüht.
Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 19-10301 -
Erneut extrem rechte Propaganda in Wilmersdorf
04.10.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Gegend rund um den Hohenzollerndamm und die Eisenzahnstraße in Wilmersdorf sind zum wiederholten Mal Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aufgetaucht. Sie wurden entfernt.
Quelle: Register CW -
Holocaustrelativierung in einem Restaurant in Lübars
04.10.2021 Bezirk: ReinickendorfDas Restaurant der „Alten Fasanerie“ in Lübars bietet seit dem 4. Oktober nur noch geschlossene Veranstaltungen an. Zuvor lag der Speisekarte ein Schreiben mit NS-verharmlosendem und Holocaust-relativierendem Inhalt bei. In dem Schreiben verglich der Betreiber des Restaurants die in Berlin geltende 2G- oder 3G-Regel mit dem Holocaust.
Quelle: Tagesspiegel Checkpoint -
Plakate von neonazistischer Kleinstpartei in Hellersdorf
04.10.2021 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Alice-Salomon-Platz sowie in der Kastanienallee wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Auf den Plakaten werden politische Gegner*innen abgewertet.Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassismus i Therapie
04.10.2021 Bezirk: BerlinweitEine Schwarze Frau erfuhr Rassismus in therapeutischen Kontext.
Quelle: Each One Monitoring -
Rassistische Aufkleber in Niederschönweide
04.10.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bhf. Schöneweide wurden vier rassistische Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
04.10.2021 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische NPD-Sticker am Roederplatz
04.10.2021 Bezirk: LichtenbergAuf einem Parkplatz am Roederplatz wurden mehrere Aufkleber der NPD ("Kriminalität bekämpfen, Grenzen sichern", "Schächten ist geistesgestört", "Natürlich deutsch") gefunden und entfernt.Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Angriff
04.10.2021 Bezirk: NeuköllnMehrere Personen wurden gegen 15.30 Uhr durch einen Mann rassistisch beleidigt und bedroht. Ein Mann konnte einem Faustschlag ins Gesicht ausweichen, wurde dann von dem Täter am Arm ergriffen und gestoßen. Der Tatverdächtige beleidigte die Geschädigten rassistisch und bedrohte sie.
Quelle: ReachOut, Kleine Anfrage 19-10301 -
Rechte Sticker an Tramhaltestelle Krankenhaus Friedrichshain
04.10.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei Sticker rechter Gruppen wurden an der Tramhaltestelle Krankenhaus Friedrichshain entfernt. Einer hatte einen verschwörungsideologischen Inhalt von "Ärzte für Aufklärung", der andere von "Nicht ohne uns" machte Werbung für das extrem rechte Bündnis "Demokratischer Widerstand".Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechte Sticker im Boxi-Kiez entfernt
04.10.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuch heute wurden wieder Sticker der rechten Bewegung "Studenten stehen auf" in der Gründberger Straße, Simon-Dach- und Gabriel-Max-Straße entfernt und ein Sticker am Boxhagener Platz, der für eine verschwörungsideologische Demo bereits Ende September warb. "Studenten stehen auf" ist Teil des extrem rechten Querdenken-Netzwerkes.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antifeministischer Aufkleber vor dem Hauptbahnhof
03.10.2021 Bezirk: MitteAm Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein antifeministischer Aufkleber entdeckt und entfernt
Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/ -
Antisemitische Bedrohung am Rand einer Reichsbürger-Kundgebung
03.10.2021 Bezirk: MitteAm Rand einer Reichbürger*innen-Veranstaltung vor dem Bundestag protestierten zwei Frauen gegen die Verbreitung von Verschwörungsideologien. Eine männliche Personengruppe in Motorradkleidung mit russischer Schrift kam auf sie zu, entzifferten das Protest-Schild einer der Frauen und einer der Männer aus der Gruppe sagte: "Geht mit eurem Schild nach Auschwitz!“
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitischer Tweet
03.10.2021 Bezirk: BerlinweitEin rechtsextremer Twitteraccount adressierte einen jüdischer Twitternutzer und beleidigte ihn antisemitisch. So hieß es, "scheiss juden habt einfach kein taktgefühl weg mit euch", zudem wurde Jüdinnen_Juden implizit abgesprochen, Deutsche sein zu können.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus bei Reichsbürger*innen-Kundgebung
03.10.2021 Bezirk: MitteVor dem Bundestag fand eine Veranstaltung der Reichsbürger*innen von staatenlos.de um einen ehemaligen NPD-Politiker mit ca. 25 Teilnehmenden zum Tag der deutschen Einheit statt. Dort wurden antisemitische Propaganda, Reichsbürger- und Verschwörungsideologien verbreitet.
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Aufkleber der "Republikaner" in Tegel
03.10.2021 Bezirk: ReinickendorfIn Tegel wurde ein Aufkleber der rechten Partei "Die Republikaner" gesichtet.Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Hakenkreuz in Altglienicke
03.10.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle An der Werderlake in der Rudower Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rechte und antisemitische Aufkleber in Weißensee
03.10.2021 Bezirk: PankowIn den Straßen Am Steinberg, Langhansstraße, Jacobsonstraße und am Hamburger Platz wurden Aufkleber, mit dem Bild eines rechten und verschwörungsideologischen Kochs und dem Slogan "Deutschland erwache!", entdeckt und entfernt. Ebenso wurden Aufkleber mit der Darstellung von Adolf Hitler, die mit einem antisemitischen Spruch versehen wurden, entdeckt und entfernt. Bereits am 1.10.2021 wurde in der Heinersdorfer Straße der antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt. Es wurde darüber hinaus ein antisemitischer Aufkleber entdeckt, der Jüd:innen als das "Übel der Welt" bezeichnet und sie als Feinde markiert.Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Antisemitischer Kommentar
02.10.2021 Bezirk: BerlinweitUnter einem Youtube-Video einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Flyer gegen Linksextremismus in Karlshorst
02.10.2021 Bezirk: LichtenbergEin extrem rechter Funktionär verteilte in Karlshorst Flyer gegen "Linksextremismus" in Briefkästen.Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz auf SPD-Wahlplakat
02.10.2021 Bezirk: MitteAuf einem Wahlplakat der SPD in der Nähe der Heinrich-Heine-Straße im Bereich des Ortsteils Mitte wurde ein Hakenkreuz geschmiert und das S von SPD durch ein N wie NPD ersetzt. Bereits am 26.9.2021 wurde ganz in der Nähe ein SPD-Wahlplakat mit einer Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.Quelle: Registerstelle Mitte -
Hakenkreuze auf Bushaltestelle geschmiert
02.10.2021 Bezirk: NeuköllnAuf die Sitze der Bushaltestelle der Station Naumburgerstr. wurden geschmierte Hakenkreuze sowie der Spruch "NS-Zone" entdeckt und an BVG bzw. Polizei gemeldet.Quelle: RIAS -
Hakenkreuze und Sticker im Weitlingkiez
02.10.2021 Bezirk: LichtenbergIn der Weitlingstraße wurden mehrere Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt. In der Wönnichstraße und Friedastraße fanden sich mehrere Hakenkreuze an Mülleimern.Quelle: Lichtenberger Register -
"III. Weg" aktiv beim Bhf. Wartenberg
02.10.2021 Bezirk: LichtenbergDie Neonazi-Partei "Der III. Weg" verteilte Flugblätter gegen "kriminelle Ausländer" im Umfeld des S-Bahnhofs Wartenberg und verklebte Aufkleber der Partei in der Gegend.Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Angriff und Bedrohung mit Schusswaffe
02.10.2021 Bezirk: LichtenbergUm 1 Uhr wurde am S-Bhf. Wartenberg ein 21-Jähriger von einem anderen Mann rassistisch beleidigt und mit einer Schusswaffe bedroht. Er zielte mit der Waffe auf den Betroffenen. Dabei fiel ihm jedoch das Magazin aus der Waffe. Anschließend verletzte der Angreifer den Betroffenen mit einem Kopfstoß gegen die Nase. Der blutende Mann rief die Polizei, während sich der Täter Richtung Ribnitzer Straße entfernte. Die Polizei konnte den Täter nicht festnehmen.
Quelle: Polizei Berlin -
Rechte Aufkleber an Parkautomat Wühlischstraße
02.10.2021 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Parkscheinautomaten Ecke Wühlisch- / Simon-Dach-Straße wurden Aufkleber der rechten Organisation "Querdenken 711" entfernt. Text: "FRIEDEN FREIHEIT LIEBE WAHRHEIT", Querdenken 711 und ein QR Code. Auch ein Aufkleber der rechten Gruppe "Studenten stehen auf" wurde vom Automaten entfernt. Ein weiteres Exemplar von diesem Aufkleber befand sich an der Ecke Simon-Dach- / Krossener Straße.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag
02.10.2021 Bezirk: MitteAb 15:00 fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag mit ca. 20 Teilnehmenden statt, auf der NS-Relativierungen verbreitet wurden.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Anfeindung auf Twitter
01.10.2021 Bezirk: BerlinweitEine jüdische oder israelische Institution wurde auf Twitter antisemitisch angefeindet.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Aufkleber mit Hitler-Darstellung im Prenzlauer Berg
01.10.2021 Bezirk: PankowAuf der Ostseestraße Ecke Goethestraße wurden antisemitische Aufkleber mit der Darstellung von Adolf Hitler entdeckt und entfernt. Der Slogan beinhaltete antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien. Darüber hinaus wurden in der Ostseestraße Höhe eines Einzelhandelskaufhauses ein antisemitischer Aufkleber entdeckt, der Jüd:innen für das "Übel der Welt" verantwortlich macht und sie als Feinde markiert.Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Antisemitischer Aufkleber in Wilmersdorf
01.10.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Fehrbelliner Platz ein antisemitischer Aufkleber mit einem durchgestrichenen Davidstern und einem antiisraelischen Schriftzug entdeckt und entfernt. Solche Aufkleber werden von einem rechtsextremen Versandhandel aus Südthüringen vertrieben.
Quelle: Register CW via Twitter -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung beim Jobcenter
01.10.2021 Bezirk: MitteBei einem Jobcenter im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von antiziganistischer struktureller Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: AmaroForo -
Extrem rechte Propaganda in Wilmersdorf
01.10.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Fehrbelliner Platz Ecke Westfälische Straße wurden rechte Aufkleber entdeckt. Die Aufkleber zeigen die schwarz-weiß-rote Reichsflagge sowie die Jahreszahl 1871, welche sich auf die Gründung des deutschen Kaiserreichs bezieht. Sie proklamieren außerdem, dass es Souveranität "nur in diesen Farben" gäbe. Dies suggeriert, dass die Bundesrepublik kein souveräner Staat sei. Außerdem wird dadurch die parlamentarische Demokatie abgelehnt und eine Rückkehr zur Monarchie gefordert.Quelle: Register CW -
Hitlergruß am S-Bahnhof Gesundbrunnen
01.10.2021 Bezirk: MitteEin Teilnehmer eines Autokorsos von Verschwörungsideolog*innen und Impfgegner*innen zeigt am S-Bahnhof Gesundbrunnen einen Hitlergruß.Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter -
LGBTIQ*-Aufkleber mit rechtem Aufkleber überklebt
01.10.2021 Bezirk: PankowIm Bezirk Pankow wurde ein LGBTIQ*-Aufkleber mit einem rechten Aufkleber überklebt. Die Meldung kam über die AnDi-App. Die genaue Straße wurde leider nicht angegeben.Quelle: AnDi-App -
Plakate und Aufkleber vom III. Weg in Rudow
01.10.2021 Bezirk: NeuköllnInsgesamt wurden acht Plakate vom III. Weg und vom "Nationalen Widerstand" entdeckt und entfernt. Ebenfalls wurden 18 Aufkleber gefunden und teilweise entfernt.Quelle: Initiative „Hass vernichtet“ -
Rassismus gegen Romnj*a und Sint*iezza bei einer Clearing Stelle
01.10.2021 Bezirk: Tempelhof-SchönebergBei einer Clearing-Stelle hat eine Klientin den Einzug in eine Unterkunft verweigert, weil sie "nicht mit Z******n zusammenwohnen" wollte.
Quelle: AmaroForo -
Rassistischer Vorfall in Schule
01.10.2021 Bezirk: MitteIn einer Schule ist es zu einem rasstischen Vorfall gekommen. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum wurde anonymisiert.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Antimuslimische und sexistische Beleidigung in der U6
30.09.2021 Bezirk: MitteEine Hidjab-tragende Frau wurde in der U6 am U-Bahnhof Turmstraße von einer an ihr vorbeidrängenden Frau rassistisch beleidigt. Die sie drängelnde Frau zischte ihr leise zu: "Verwinde, Araberhure!"Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Pöbelein am Rande eines Fußballspiels im Olympiastadion
30.09.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten. Zu Beginn des Spiels wurden im Block 13 Fans von Maccabi Haifa rassistisch und homofeindlich beleidigt. Ein Mann mit einem Maccabi-Fanschal wurde mit „Scheiß Jude“ und „Verpiss dich du Scheiß Jude“ angepöbelt. Als der Betroffene einen Ordner darauf ansprach, empfahl dieser ihm, den Fanbeautragten zu benachrichtigen. Der Betroffene verwies darauf, dass der Ordner dafür sorgen müsste, diese Personen aus dem Block zu verweisen. Ein Mann beschimpfte Fans mit Maccabi-Schals, provozierte sie, indem er ihnen den Mittelfinger präsentierte, und zeigte den Hitlergruß. Personen, die dies kritisierten, beschimpfte er ebenfalls. Ein anderer Fan der Heimmannschaft rief mehrere Male "Sieg Heil!". An einem Gestränkestand sagte ein Union-Fan zum anderen „Ich habe richtig Bock, die kleinen Scheiß Juden platt zu machen.“ Nach dem Spiel wurden die Maccabi-Unterstützer*innen um das Stadion geleitet. Von der anderen Seite der Abtrennung riefen einzelne Heimfans von Union Berlin den Maccabi-Unterstützer*innen sexistische Sprüche wie „verpisst Euch ihr Scheißhurensöhne“ zu. In mindestens einem Fall wurde dabei „Judensöhne“ gesagt. Ein Mann aus dieser Gruppe fragte seine Begleiter*innen, „Ei Jungs, hat einer von euch noch ein wenig 74-90-8 in der Tasche?“ Dabei grinste er die Maccabi-Fans an. Die genannten Zahlen bilden die CAS-Registrierungsnummer für Cyanwasserstoff, Wirkstoff des Giftgases Zyklon B.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Tagesspiegel vom 01.10.2021 -
Antisemitischer Angriff im Olympiastadion
30.09.2021 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten. Nach dem Führungstor von Union in der 33. Minute kam es seitens einzelner Fans der Heimmannschaft zu fussballbezogenen Pöbeleien, wobei aus dieser Situation heraus eine antisemitische Beschimpfung fiel. Einzelne Union-Fans pöbelten einige Unterstützer_innen von Maccabi mit "verpisst euch" an. Dabei stieß ein Union-Fan sie mit dem Ellenbogen und der Stirn und packte zudem einen Fan der Gastmannschaft an der Jacke, woraufhin die Auswärtsfans darum baten, sie in Ruhe zu lassen und nicht anzufassen. Nun wurden sie von der anderen Seite von einem weiteren Union-Fan bedrängt und als „Scheiß Juden“ beleidigt. Einige Fans der Heimmannschaft gingen dazwischen. Eine größere Gruppe der Maccabi-Unterstützer_innen entschied sich dennoch, den Block zu verlassen. In Rücksprache mit der Polizei durften sie den Rest des Spiels im Auswärtsblock verbringen.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische und homofeindliche Beleidigung und Angriff in der Köpenicker Dammvorstadt
30.09.2021 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Seelenbinder Str. wurde ein Sozialarbeiter, der in Begleitung von zwei Kindern war, von vier Union-Fans als "Judensau", "weinrote Schwuchtel" (bezugnehmend auf die Farben des Union-Konkurrenten BFC Dynamo) und "Kinderficker" beleidigt. Nachdem er die Kinder in den Jugendclub geschickt hatte, wurde er nur kurze Zeit später von den vier Männern angegriffen.
Quelle: Projekt Begegnung -
Antiziganistische Diskriminierung bei Jobcenter in Mitte
30.09.2021 Bezirk: MitteBei einem Jobcenter im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von antiziganistischer Diskriminierung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: AmaroForo