Ableistische Diskriminierung
Eine Person mit Behinderung wurde diskriminiert, weil die Bedingungen für eine Prüfung nicht barrierefrei waren. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Eine Person mit Behinderung wurde diskriminiert, weil die Bedingungen für eine Prüfung nicht barrierefrei waren. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Mehrere Jüdische und staatliche Institutionen erhielten eine E-Mail mit israelbezogenen antisemitischen Inhalten.
Die Freie Universität Berlin bietet im Rahmen des Hochschulsports den Kurs "Roma Dance" an. Bei diesem werden die Teilnehmer:innen aufgefordert stereotype Kleidung zu tragen.
Ein sich im Bezirk aufhaltender Querdenken-Aktivist beleidigte in einem Social-Media-Post einen RBB-Journalisten und bot gegen Bezahlung von 2,50 € dessen Handynummer an, damit dieser "täglich" telefonisch beleidigend konfrontiert werden könne.
Im Amtsgericht Tiergarten in Moabit wurde eine rassistische Beleidigung beobachtet.
Erneut wurden Flyer des Nachbarschaftszentrums Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete gestohlen. Einer dieser Flyer wurde wieder in den Ständer des Nachbarschaftszentrums gelegt, mit einem selbstgemachten Schild mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" beklebt. Gleichzeitig wurden alle vorhandenen Flyer gestohlen.
In einem Mitwirkungsschreiben wurde ein:e Antragsteller:in aufgefordert Nachweise zu erbringen, die für die Antragsstellung unerheblichs sind.
Rund um die Dörpfeldstraße wurden ca. 5 Aufkleber der NPD und der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
In der Müggelheimerstr. in der Nähe der Wendenschloßstr. wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf ihm war eine Schwarze Sonne abgebildet und der Spruch "auch ohne Sonne braun".
Ein Schwarzer Mann wurde rassistisch motiviert angegriffen und zusammengeschlagen. Er wurde zudem mit dem N-Wort beschimpft. Auf Wunsch des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Ein Junger Schwarzer Mann wurde durch die Security eines Clubs schwer verletzt. Zahlreiche Zeug*innen waren dabei. Die Polizei wurde gerufen. Der junge Schwarze Mann wurde ohne vorherige Befragung in Gewahrsam genommen und ihm wurden Handschellen angelegt. Er versuchte sich zu verteidigen. Erst als die Zeug*innen am Tatort den Tathergang erklärten ließ man ihn frei. Dennoch lehnte die Polizei ab, seine Anzeige gegen die Security aufzunehmen.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht
In einem Fitnessstudio im Wedding riet ein Mitarbeitender einem potenziellen Neukunden davon ab, in ein anderes Fitnessstudio im Bezirk zu gehen. Dort seien “mittlerweile nur noch Rumänen, die ganzen Z***** sind da”.
Wieder wurde eine Aufkleberroute zwischen Monimboplatz und Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstr. gemeldet. Die Aufkleber richten sich weiter gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, insbesondere gegen die Antifa. Diesmal waren auch Aufkleber der "Identitären" dabei.
Eine Person, die sich seit Langem zivilgesellschaftlich und bei den Grünen engagiert, fand auf ihrem Schwerbehindertenparkschild einen rassistischen Aufkleber, der sich gegen die Grünen richtet. Die Betroffene war in den letzten Jahren mehrfach von verbalen Übergriffen, einer Sachbeschädigung an ihrem Auto und Einschüchterungen betroffen. Durch das gezielte Anbringen des Aufklebers an ihrem Parkschild stellt diese Handlung eine persönliche Bedrohung dar. In diesem Fall verbinden sich verschiedene Inhalte. Es handelte sich um einen anti-asiatischen Aufkleber, die Einschüchterung einer politischen Gegnerin und durch den Ort des Aufklebers lässt sich ebenfalls von einer behindertenfeindlichen Motivation ausgehen.
An der Haltestelle Fährallee wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
Ein muslimische Frau, die ein Kopftuch trägt, berichtete dass sie sich bei einem Verein als Erzieherin beworben hatte, der sie nur aufgrund des religiösen Symbols nicht einstellen wollte. Ihre Qualifikation wurde dagegen gelobt.
Auf einem Anwohnendenparkplatz wurde das Auto einer Person aus transfeindlicher Motivation beschädigt. Es wurde zerkratzt und zusätzlich die Worte "sexy men" eingeritzt.
Es fand ein anti-muslimisch rassistischer Vorfall an einer Schule statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.
Am Comeniusplatz und im Gebiet darum wurden viele Sticker der Partei "die Basis" entdeckt. Sie dienten vermutlich sowohl der Wahlwerbung, wurden aber in vielen Fällen gezielt als Crossw-Sticker-Aktion verwendet (Überklebung von linken Stickern). Fundorte u. a. : Am Comeniusplatz, Gubener Strasse, Marchlewkistrasse oder Torellstrasse.
Es wurde eine LGBTIQ*-feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.
Eine Person wurde am Abend in einem Späti in der Nähe des U-Bhf Magdalenenstraße aufgrund ihres "FCK NZS" Aufnähers von einem Mann angepöbelt. Er würde ihn scheiße finden. Der Täter ließ erst nach, nachdem ihm der Betroffene auf eine weitere Person mit einem antifaschistischem Aufnäher in Geschäft aufmerksam machte.
Einer Schwarzen jungen Frau wurde von der Polizei unterstellt etwas gestohlen zu haben, obwohl ein*e Zeug*in die Unschuld der Frau versicherte.
An einer Schule fand eine anti-muslimisch-rassistische strukturelle Diskriminierung statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Institution, der an den Terroranschlag in Halle erinnerte, wurde ein antisemitischer Kommentar veröffentlicht.
In der S-Bahn zwischen Ostkreuz und Köpenick fuhr ein Mann mittleren Alters mit einem Pullover mit der Shoa-relativierenden Aufschrift "Impfen macht frei". Von den Mitfahrenden hat niemand reagiert. Die kontaktierte Berliner Polizei stellte fest, dass dies "keine strafbare Äußerung" und "völlig im Rahmen der Meinungsfreiheit" sei.
An der Haltestelle Radickestr./ Nipkowstr. wurden vier rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. An einer Ampel am S-Bhf. Adlershof wurde ein weiterer rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Eine zivilgesellschaftliche Initiative erhielt einen Kommentar zu einem Video einer Veranstaltung zu einem jüdischen Thema. In diesem Kommentar wurde die Schoa verhöhnt.
Es wurden Aufkleber entdeckt, in denen Jüd*innen als Feinde markiert und sie als das Übel der Welt bezeichnet wurden.