Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Antisemitische Kommentare

    06.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einem Tweet einer jüdischen Institution, der Bezug zu einer Querdenker-Veranstaltung in Leipzig nahm, wurden antisemitische Kommentare veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Erneut antisemitische Aufkleber in Weißensee

    06.11.2021 Bezirk: Pankow
    In der Roelckestraße in der Nähe eines Einzelhandelskaufhaus wurde an einem Schild der antisemitische Aufkleber, mit einer Darstellung von Adolf Hitler und einem Spruch, bei dem antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien bedient werden, entdeckt. Dieser Aufkleber wurde ebenso an der Kreuzung Roelckestraße Ecke Lehderstraße entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Extrem rechte Schriftzüge in Alt-Treptow

    06.11.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Heidelberger Str. sowie in der Elsenstr. wurden insgesamt 4 Schriftzüge einer extrem rechten Graffiti-Gruppe entdeckt. Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Mahnmal beschmiert

    06.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Kaulsdorfer Straße wurde ein Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager mit Farbe beschmiert. Auf zwei Pollern sowie dem Steinboden vor den Informationstafeln wurde der extrem rechte Zahlencode „88“ hinterlassen. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: dpa / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Maskengegner attackiert schwules Paar

    06.11.2021 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    Ein schwules Paar, das gegen 12.15 Uhr am U-Bahnhof Uhlandstraße in einem Zug der Linie 1 einen Mann mit einer Geste auf die bestehende Maskenpflicht hinweist, wird von diesem verfolgt, mit Gegenständen geworfen, bedrängt und homophob beleidigt.
    Quelle: queer.de, 7.11.2021
  • NS-Devotionalien auf Karlshorster Flohmarkt

    06.11.2021 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Riesenflohmarkt in Karlshorst wurden durch die Polizei an mehreren Marktständen NS-Devotionalien, etwa Broschen mit Hakenkreuzen, Anhänger mit Reichsadlern, SS-Totenköpfe oder Aschenbecher mit SS-Insignien gefunden und in Verwahrung genommen. Es wurden vier Anzeigen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gemacht.

    Quelle: Antisemitismusbeauftragter Lichtenberg
  • NS-Relativierung bei verschwörungsideologischem Autokorso

    06.11.2021 Bezirk: Mitte
    Bei einem verschwörungsideologische Autokorso, der ab 13 Uhr in Heinersdorf gestartet war und durch den Wedding bis zum Pariser Platz führte, wurden am Abschlussort auf Plakaten NS-relativierende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • NS-verharmlosende Stickerserie in Friedrichshain

    06.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Kopernikusstraße (zwischen Simon-Dach- und Warschauer Straße, südliche Straßenseite, angebracht ca. alle 10 bis 20 Meter) und an der Ecke Grünberger - / Gabriel-Max-Straße wurde eine weitere NS-verharmlosende Sticker-Serie entfernt. Die entfernten Sticker hatten verschiedene Aufschriften und richteten sich gegen Geimpfte. Auf einigen Stickern wurde mit dem Text "Kauft nicht bei Geimpften" auch ein verharmlosender Vergleich zur NS-Zeit gezogen, als Juden diskrimininiert und verfolgt wurden (Kauft nicht bei Juden).
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Äußerungen auf einer Veranstaltung in Treptow-Köpenick

    06.11.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Ein Teilnehmer einer Veranstaltung in Köpenick verwendete in indirekter Rede/ Zitatform mehrere Male das N-Wort. Außerdem erwähnte er, dass er eine Anfrage an den Senat gestellt hätte, zur Umbenennung einer Straße in Adolf-Hitler-Straße. Auf Wunsch der meldenden Person wurde der Vorfall anonymisiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung in Grunewald

    06.11.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Gegen 10:30 Uhr wurde eine Person in dem Edeka in der Trabener Str. in Grunewald von einem Mann mittleren Alters rassistisch und sozialchauvinistisch beleidigt. Der Mann stellte sich hinter die Person, forderte sie auf Mindestabstand zu halten und beleidigte die Person und deren Begleitung mehrfach rassistisch. Er drohte, die Polizei zu rufen, damit die Person abgeschoben werden würde. Der Mann versuchte ein Foto von dem Betroffenen zu machen und verschwand dann aus dem Laden.
    Quelle: AnDi-App
  • Rassistische Flugblätter verteilt

    06.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Marzahn-Mitte wurden rassistische Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" verteilt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Schnipsel von neonazistischer Kleinstpartei vor Einkaufszentrum

    06.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Vor dem Einkaufszentrum "Eastgate" wurden gegen Abend hunderte Schnipsel von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf den Schnipseln werben sie für ihre Partei und geben rassistische Statements ab.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antiasiatischer Rassismus am S-Bahnhof Wedding

    05.11.2021 Bezirk: Mitte

    Eine asiatisch wahrgenommene Frau wurde am S-Bahnhof Wedding von einer Frau rassistisch beschimpft und beschuldigt: "Wegen euch Chinesen geht das jetzt schon wieder los mit Corona. Ihr solltet verschwinden!"

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische E-Mail

    05.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Hakenkreuz in Rummelsburg

    05.11.2021 Bezirk: Lichtenberg
    Im Park am S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurde ein gesprühtes goldenes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Berlin

    05.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde eine LGBTIQ*-feindliche Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum stimmt zum Betroffenen-Schutz nicht exakt mit dem Vorfalls-Datum überein.

    Quelle: L-Support
  • Neonazistische Aufkleber in Karow

    05.11.2021 Bezirk: Pankow
    In der Achillesstraße wurden verschiedene Aufkleber der neonazistischen Partei NPD und deren Jugendorganisation JN sowie der JN-Kampagne "Schülersprecherinfo" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten einmal zum Thema, dass Grenzen geschlossen werden sollen, ein Motiv richtete sich gegen die Partei Bündnis 90/Die Grünen und ein Motiv hatte einen völkisch-nationalistischen Inhalt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-verharmlosende Sticker am Boxhagener Platz

    05.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf einer Parkbank am Boxhagener Platz wurden mehrere Sticker mit dem NS-relativierenden Text "Kauft nicht bei Geimpften" (Analogie zu „Kauft nicht bei Juden“) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Diskriminierung an Hochschule

    05.11.2021 Bezirk: Mitte
    Eine Studentin berichtete, dass sie während ihres Studiums an einer Hochschule mehrfach aus rassistischer Motivation diskriminiert wurde. Sie thematisierte ihre Ungleichbehandlung bei Lehrenden und der Hochschulleitung und wurde ohne ihr Wissen nach ca. einem Jahr Studium exmatrikuliert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen zum Vorfall veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • Verschwörungsideologischer Autokorso durch Charlottenburg

    05.11.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Abend fand ein verschwörungsideologischer Autokorso statt, welcher an der TU Berlin startete und durch Charlottenburg zog. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie wurden mit Diktatur und Faschismus gleichgesetzt, sowie der antisemitische Verschwörungsmythos des "Great Reset" verbreitet.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Antisemitische E-Mail

    04.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Pöbelei durch Fußball-Fans

    04.11.2021 Bezirk: Mitte

    Am Nachmittag sang eine Gruppe von Fans des niederländischen Fussballclubs Feyenoord Rotterdam im Eingangsbereich zum U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz einen antisemitischen Fangesang. Die Fans waren wohl zum UEFA Europa Conference League beim 1. FC Union Berlin angereist. In der gemeldeten Szene sangen sie von einem ehemaligen Spieler und bezeichneten ihn mehrmals als "kankerjood" ("Krebsjude").

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitischer Angriff durch Fußballfans

    04.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Drei Fans des Fußballklubs Feyenoord Rotterdam griffen an der Kreuzung Friedrichstraße/Kochstraße einen unbeteiligten 25-jährigen Mann an und verfolgten ihn zum U-Bahnhof Kochstraße. Dort trat einer der Fußballfans dem Mann in den Rücken, beleidigte ihn antisemitisch und zeigte den Hitlergruß. Die Polizei nahm die drei Fans fest.
    Quelle: B.Z. vom 05.11.2021
  • Antisemitischer Kommentar

    04.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Unter einem Facebook-Beitrag einer jüdischen Institution wurde ein israelbezogener antisemitischer Kommentar veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Behindertenfeindlichkeit in der Schule

    04.11.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es fand ein behindertenfeindlicher Vorfall in einer Schule statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Morddrohung nach Veranstaltung zu NSU

    04.11.2021 Bezirk: Berlinweit

    Im Anschluss an eine Veranstaltung auf der Rassismus in der Polizeiarbeit und der NSU thematisiert wurden, erhielten Mitarbeitende von Amaro Foro und der Amadeu-Antonio-Stiftung Morddrohungen auf Twitter.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    04.11.2021 Bezirk: Lichtenberg
    In der Ribnitzer Straße wurden mehrere Aufkleber mit anti-Schwarz rassistischem und gegen politische Gegner*innen gerichtetem Inhalt gefunden und entfernt. Sie waren größtenteils bei einem extrem rechten Versand aus Halle bestellt worden. In der Ernst-Barlach-Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" gefunden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • Angriff auf einen Taxifahrer durch bekannten Neonazi

    03.11.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Gegen 19.30 Uhr wird ein Taxifahrer in der Göttinger Straße von einem bekannten Neuköllner Neonazi aus rassistischer Motivation beleidigt, mit einem Teleskop-Schlagstock geschlagen und verletzt.

    Quelle: ReachOut
  • Behindertenfeindliches Mobbing in Neukölln

    03.11.2021 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln fand ein Mobbing gegen ein Schulkinds mit einer Behinderung in einer Schule statt. Aus Datenschutzgründen werden keine Details veröffentlicht. Das Datum wurde zu Datenschutzgründen verändert.

    Quelle: ADAS Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Gedenkplatte zerstört

    03.11.2021 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Zossener Straße wurde eine Gedenkplatte zerstört, die nur einen Tag zuvor im Gedenken an einen durch Neonazis getöteten Mann in der Nähe des Tatorts angebracht wurde.
    Quelle: Initiative "Niemand ist vergessen Berlin" / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Hass-Mail an Moschee in Tiergarten

    03.11.2021 Bezirk: Mitte
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail, in der Gemeindemitglieder bedroht werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • NS-verharmlosende Sticker in Friedrichshain

    03.11.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein bekannter Vertreter der rechten Querdenker-Szene verklebt derzeit massiv vermutlich selbstproduzierte Sticker, u. a. in der Grünberger Straße und in der Kopernikusstraße. Die entfernten Sticker hatten verschiedene Aufschriften und richteten sich gegen Geimpfte. Auf einigen Stickern wurde mit dem Text "Kauft nicht bei Geimpften" auch ein verharmlosender Vergleich zur NS-Zeit gezogen, als Juden diskriminiert und verfolgt wurden ("Kauft nicht bei Juden").
    Quelle: Twitter
  • Rassistische Außerung eines Senatsmitarbeiters in Neukölln

    03.11.2021 Bezirk: Neukölln

    Bei einer Podiumsdiskussion der Amadeu-Antonio-Stiftung in der Lenaustraße in Neukölln behauptete ein Mitarbeiter Senatsverwaltung für Inneres, dass Trickdiebstahl überwiegend von Rom*nja begangen würde. Er räumte ein, dass dies für die Ermittlungsarbeit der Polizei keinen Mehrwert habe.

    Quelle: Amaro Foro
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen