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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Neonazi-Schriftzug am Bahnhof Lichtenberg

    03.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am Vorplatz des S-Bhf. Lichtenberg wurde ein Antifa-Schriftzug von der Neonazi-Sprühercrew AHM ("Antifa Hunter Miliz") mit ihrem Kürzel übermalt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazis vom III. Weg beteiligen sich an verschwörungsideologischem Protest

    03.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Abend zog ein verschwörungsideologischer Protest durch Hellersdorf-Nord. Daran beteiligten sich auch Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Sie trugen dabei erkennbare Parteizeichen und verteilten Werbematerial an die restlichen Versammlungsteilnehmer*innen.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rechter Sticker im Boxikiez

    03.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Seumestraße wurde von einem Parkscheinautomaten ein Sticker vom "Demokratischen Widerstand" entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Demonstration

    03.01.2022 Bezirk: Mitte

    In Mitte gab es eine Demonstration von Impfgegner*innen aus dem verschwörungsideologischen Milieu. Aus der Demonstration heraus wurden Journalist*innen des ZDF-Hauptstadtstudios beleidigt. Die Demonstration wurde von der extrem rechten Gruppierung „Patriotic Opposition Europe“ angemeldet.

    Quelle: Twitter, Registerstelle Mitte
  • Racial Profiling im Wrangelkiez

    02.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wie ein Zeuge berichtete, wurde in der Wrangelstraße eine POC-Person gegen 15:15 Uhr kontrolliert. Der Mann war zu Besuch bei seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Kind. Es wurde Marihuana in einer geringen Eigenbedarfsmenge beschlagnahmt. Darüber hinaus behielten die Beamt*innen die Ausweispapiere der kontrollierten Person ein, so dass die jetzt neu besorgt werden müssen.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Schoa bagatellisierende Schmiererei

    02.01.2022 Bezirk: Mitte

    An einer Hauswand in der Otto-Braun-Straße wurde die Schoa bagatellisierende Schmiererei "Früher die Juden, heute die Ungeimpften" entdeckt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin
  • Angriff auf politische*n Gegner*in

    01.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Nacht rannten 4 vermummte Personen, die der Neonazi-Szene angehören, mit Baseballschlägern bewaffnet auf eine Person zu, die sie als politische:n Gegner*in labelten. Die Person konnte unverletzt fliehen. Zum Schutz der betroffenen Person wurde das Datum und Details des Vorfalls anonymisiert.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antiziganistischer Vorfall im Jobcenter Lichtenberg

    01.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Im Jobcenter Lichtenberg ereignete sich ein Vorfall von antiziganistischer struktureller Benachteiligung, bei dem Leistungen verweigert wurden. Zum Schutz des Betroffenen wurde das Datum sowie der Inhalt des Vorfalls anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro
  • Kinder in Imbiss am Mehringdamm geschlagen

    01.01.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwei Jungen (12 und 13 Jahre) aßen in einem Schnellimbiss am Mehringdamm. Ebenfalls im Imbiss war ein Gast in Begleitung einer Frau. Dieser kam zu den Jungen an den Tisch und schlug beiden ins Gesicht. Dann entfernte er sich, stieg in einen Mercedes und fuhr weg. Beide Kinder klagten über Kopfschmerzen. Der 12-Jährige wurde vor Ort versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt aufgrund einer rassistischen Körperverletzung.

    Quelle: Polizei Nr. 0020
  • Neonazistische Pöbelei in der Tram

    01.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Um etwa 16:00 Uhr hat in der Tramline M13 ein Mann, im Alter von etwa Mitte 40, zwei zusteigende Fahrgäste mit BFC-Keidung mit "Reisegruppe Hitler" begrüßt und dabei den Hitlergruß gemacht. Er stieg in der Station Möllendorf-/Storkower Straße aus. Die Melder*innen gaben an, der Mann sei alkoholisiert gewesen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Pyrotechnik- und Graffiti-Aktion vom III. Weg

    01.01.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einer Wand beim Haus Sonneneck in Hellersdorf wurde ein Graffiti entdeckt, das für die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" wirbt. Auf Online-Kanälen der Partei wurde ein Propagandavideo gepostet, auf dem zu sehen ist, wie über ein Dutzend Anhänger*innen der Neonazi-Partei vor dem Graffiti posieren, Pyrotechnik abbrennen und Parolen rufen.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Struktureller Antiziganismus im Jobcenter in Johannisthal

    01.01.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Antrag des Betroffenen wurde unrechtmäßig abgelehnt. Nachdem dieser sich mit anwaltlicher Unterstützung gewehrt hatte, bekam er innerhalb kürzester Zeit Recht.

    Zum Schutz des Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Transfeindliche Grabschändung in Lichtenberg-Nord

    01.01.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Das Grab einer trans Frau auf dem Friedhof Friedrichsfelde wurde heute und am 1. Januar mehrfach geschändet. Die Frau, die aus dem Iran geflüchtet war, hatte sich auf dem Berliner Alexanderplatz mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Wenig später starb sie im Unfallkrankenhaus Berlin an den Verletzungen. Die auf dem Grab befindlichen Erinnerungsstücke wurden beschädigt und dort wurde ein Feuerlöscher und ein Benzinkanister deponiert.

    Quelle: Queer.de, Polizei Berlin, LSVD Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    31.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Pöbelei in Pankow

    31.12.2021 Bezirk: Pankow

    Eine Frau verteielte selbstgeschriebene Flyer in der Straßenbahn. In diesen Flyer standen Worte wie "Stasi-Waffe Mikrowelle", "biologische Prozesskontrollwaffen als Massenvernichtungsmittel". Eine Person sammelte alle Flyer in der Straßenbahnein und folgte der Frau und sprach die Frau auf die Flyer an. Daraufhin rief sie "jüdischer Faschismus", "antideutsche Mafia" und "ihr betreibt Genozid am deutschen Volk".

    Quelle: RIAS
  • Extrem rechte Aufkleber am Edeka Hasenheide /Südstern

    31.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Mehrere Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle u.a. "Antifa halts Maul Hungrige-Wölfe. De", "Deutschland Deutschland über alles auf Schwarz rot weisser Fahne", sowie Sticker gegen Gates und Claudia Roth wurden an einer Edeka-Filiale angebracht.
    Quelle: AnDi-App
  • Rechte Querdenken-Kundgebung am Moritzplatz

    31.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Um 14 Uhr trafen sich ca. 100 Teilnehmer*innen einer rechten Querdenken-Kundgebung. Nach einer polizeiliche Durchsage zu Abstand und Mund-Nasen-Schutz-Pflicht versuchten sie den Moritzplatz zu verlassen. Die Polizei bildete eine Kette und wies darauf hin, dass die Anmeldung eine Standkundgebung sei. Zeitgleich startete der rechte Autokorso in der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain. Gegen 15:30 Uhr fanden sich alle vor dem taz-Gebäude in der Friedrichstraße 51 ein. Aufrufende rechte Gruppen und Vereinigungen waren u. a.: Freedom Parade, Studenten stehen auf, Eltern stehen auf, Karlshorst steht auf, Nicht ohne uns, Berliner Kommunarden, Räuchern für Mutter Erde, die Basis, Querdenken 30, Straßenaufklärung Treptow, Freiheitsboten, Demokratischer Widerstand.
    Quelle: Twitter
  • Rechte Querdenker belagern Tageszeitung

    31.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 15:30 treffen sich der, in der Karl-Marx-Allee gegen 14 Uhr gestartete, rechte Autokorso und ca. 100 Querdenken-Demonstrant*innen, die sich bereits gegen 14 Uhr am Moritzplatz versammelten, vor dem Eingang der Tageszeitung taz. Sie bekleben den Eingang mit Propaganda und werfen der taz "Antifa-Verblendung" und "Lügen" vor. Während ein Redner die taz als "gekauftes Sprachrohr" und "genozidale Tageszeitung" diffamiert, werden Journalist*innen beschimpft, gefilmt und gestalkt. Ein Redner beschimpft die taz und Journalist*innen antisemitisch: "Warum lasst Ihr Euch zum Sprachrohr der Kabale machen..." Auch auf dem verschwörungsideologischen Telegram-Kanal des extrem rechten Demokratischen Widerstand wird die taz als "Lügenpresse" und "genozidal" beschimpft, ein Journalist wird als "Hilfspropagandist" diffamiert. Beobachter*innen interpretieren das Verhalten der Demonstrationsteilnehmer*innen als einen Versuch, kritische Berichterstattung über die Querdenken-Akteure einzuschüchtern und werten die Veranstaltung als versuchten Angriff auf die Pressefreiheit. Die Polizei war informiert, aber nicht vor Ort.
    Quelle: Twitter
  • Rassistische Diskriminierung in Neukölln

    30.12.2021 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln fand eine rassistische Benachteiligung in einer Schule statt. Aus Datenschutzgründen werden keine Details veröffentlicht. Das Datum wurde zu Datenschutzgründen verändert.

    Quelle: ADAS Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Rassistische Leistungsverweigerung in einer Apotheke in Mitte

    30.12.2021 Bezirk: Mitte

    In einer Apotheke am Rosenthaler Platz wollte ein aus Syrien geflüchteter Mann den Impfausweis seiner gehbehinderten Mutter sowie den seines Vaters digitalisieren lassen. Eine Apothekerin verweigerte ihm dies jedoch und behauptete, die Impfausweise seien gefälscht und es wäre notwendig, unterschriebene Dokumente des Arztes mitzubringen, die belegen, dass die Impfungen wirklich durchgeführt worden seien, obwohl dazu ja die Impfausweise als Beleg da sind.

    In einer anderen Apotheke konnte der Mann problemlos die Impfausweise digitalisieren lassen.

    Quelle: Berliner Register
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in der Simplonstraße

    30.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden ein bis zweimal pro Woche wiederholt Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle angebracht, die sich inhaltlich gegen politische Gegnerschaft richteten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff in Supermarkt in Wilmersdorf

    29.12.2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In einem Supermarkt in der Berliner Straße kam es gegen 18 Uhr zu einem rassistischen Angriff. Ein 55-Jähriger Kunde beleidigte einen 43-Jährigen Security-Mitarbeiter rassistisch und schlug ihm ins Gesicht. Der Verletzte wurde von Rettungskräften vor Ort behandelt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2791
  • Rechte Sticker in der Haase- und Seumestraße

    29.12.2021 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ecke Haase- / Revaler Straße wurden Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Bereits am Vortag wurden Politaufkleber auch an der Ecke Wühlisch- / Seumestraße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Massenzuschrift

    29.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Zahlreiche Adressat*innen, darunter jüdische und zivilgesellschaftliche Institutionen, Politiker_innen, Verwaltungsstellen und andere, erhielten eine verschwörungsideologische E-Mail, in der Israel implizit die Verantwortung für die Impfkampagne gegen COVID-19 unterstellt wurde.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische E-Mail

    28.12.2021 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische oder israelische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Flugblätter in Neu-Hohenschönhausen

    28.12.2021 Bezirk: Lichtenberg

    Ein extrem rechter Aktivist verteilte in der Zingster Straße Flugblätter eines neonazistischen Versands aus Halle, in denen auch das antisemitische "Ungeimpft"-Motiv (mit Judenstern) beworben wurde.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Propaganda in Steglitz

    28.12.2021 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An die Wand eines Einkaufszentrums in Steglitz in der Lepsiusstraße wurde ein Shoa-relativierendes Graffiti gesprüht. Impfgegner:innen vergleichen sich dort mit Jüd:innen während der NS-Zeit.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Rassistische Aufkleber in Plänterwald

    28.12.2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bergaustr. wurden zwei rassistische Aufkleber, die sich gegen Geflüchtete richteten und aus einem neonazistischem Onlineversand stammten, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rechte Aufkleber in der Stadtrandsiedlung Malchow

    28.12.2021 Bezirk: Pankow
    Auf dem Blankenburger Pflasterweg wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. den Slogan "Integration ist eine Lüge" (Identitäre Bewegung), "Black Lives Don't Matter" oder "NPD - die Nationalen".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechte Aufkleber in Heinersdorf

    28.12.2021 Bezirk: Pankow
    In der Tino-Schwierzina-Straße und Blankenburger Straße wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. als Motiv eine Reichskriegsflagge (Druck18), als Slogan "Good night left side", "Lügenpresse" (Druck18), "No solidarity with criminal N*[Wort]" sowie ein Aufkleber mit der Darstellung von Adolf Hitler und einem Slogan mit antisemitischen Inhalt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
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