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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Holocaust-Leugnung im Prenzlauer Berg

    02.03.2022 Bezirk: Pankow

    Zeug*innen in einem Bistro in der Pappelallee beobachteten, dass ein Mann vor einem benachbarten Friedhofspark mehrfach den Holocaust leugnete und anschließend an das Tor der Friedhofsanlage urinierte.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei Berlin vom 03.03.2022 (Nr.0472)
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Wilmersdorf

    02.03.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Eisenzahnstraße in Wilmersdorf wurde ein Aufkleber von der Gruppe "Studenten Stehen Auf" mit dem NS-verharmlosenden und antisemitischen Spruch "Impfen macht frei". Dieser Schriftzug ist bereits in der Vergangenheit im Zuge von Protesten gegen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus aufgetaucht. Er bezieht sich auf den Schriftzug „Arbeit macht frei“, welcher über den Eingängen von Konzentrationslagern während des Nationalsozialismus angebraucht wurde.

    Quelle: Register CW
  • Rassistischer Sticker nahe U-Bahnhof Friedrichsfelde

    02.03.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Nähe des U-Bahnhofs Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber gemeldet, der einen Vergleich zwischen der Apartheid und den Corona-Schutzmaßnahmen der deutschen Regierung zieht. Damit wird das Leid Schwarzer Menschen unter der rassistischen Segregation [Trennung] in Südafrika verharmlost und relativiert.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechte Aufkleber in Wilmersdorf

    02.03.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Blissestraße in Wilmersdorf wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigungen im Wedding

    01.03.2022 Bezirk: Mitte

    In einem Lebensmittelgeschäft in der Müllerstraße im Wedding wurde gegen 21.30 Uhr eine 52 Jahre alte Schwarze Frau beim Betreten des Ladens von einem 45-jährigen Mann zunächst rassistisch beleidigt und dann aufgefordert, zurück in ihr Land zu gehen. Als ein 44-jähriger Schwarzer Mann den Tatverdächtigen auf sein Verhalten ansprach, zeigte dieser ihm beide Mittelfinger.

    Quelle: Polizeimeldung vom 02.03.2022
  • Antisemitische Massenzuschrift

    01.03.2022 Bezirk: Berlinweit

    Mehrere Adressat*innen aus der Zivilgesellschaft erhielten im März an zwei Tagen die gleiche E-Mail mit antisemitischen Inhalten.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Hakenkreuze an Botschaft in Plänterwald

    01.03.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An die belarussische Botschaft in der Straße Am Treptower Park wurden zwei Protesttransparente angebracht, eins davon enthielt zwei Hakenkreuze. Die Verwendung von Hakenkreuzen in diesem Kontext stellt eine Relativierung des Nationalsozialismus und des Holocaust dar.

    Quelle: Berliner Zeitung
  • Hakenkreuz geschmiert

    01.03.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf dem Gehweg am Gewerbepark Georg Knorr am S-Bahnhof Marzahn wurde ein Hakenkreuz mit gelber Farbe geschmiert.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • LGBTIQ*-feindliches Mobbing im Bezirk

    01.03.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In den vergangenen Wochen wurde eine Person nahezu täglich in ihrem Wohnumfeld transfeindlich beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person wurde der Vorfall anonymisiert.

    Quelle: L-Support
  • Neonazi-Sticker am Roederplatz

    01.03.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz und in der Möllendorffstr. bis zum Ringcenter wurden mehrere Neonazi-Aufkleber („White lives matter“) sowie Aufkleber der „Patrioten mit Migrationshintergrund“ gefunden und entfernt. Außerdem wurde in der Mauritiuskirchstraße ein Aufkleber gemeldet, der einen Vergleich zwischen der Apartheid und den Corona-Schutzmaßnahmen der deutschen Regierung zieht. Damit wird das Leid Schwarzer Menschen unter der rassistischen Segregation in Südafrika verharmlost und relativiert.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Pöbelei gegen politische*n Gegner*in

    01.03.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Hellersdorf-Nord wurde eine Person von einem Neonazi verfolgt und beleidigt. Der Neonazi verfolgte die Person mit dem Fahrrad und bepöbelte sie aufgrund ihres Aussehens. Zum Schutz der betroffenen Person wurde das Datum und Details des Vorfalls anonymisiert.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Beleidigungen

    01.03.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine Frau wird von ihrem Ex-Partner belästigt und bedroht. Er verbreitet zudem rassistische Nachrichten in sozialen Netzwerken.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistischer Angriff in einer Schule

    01.03.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Es fand ein Anti-Schwarzer rassistischer Angriff an einer Schule in Neu-Hohenschönhausen statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: NARUD e.V.
  • Rassistischer Aufkleber in Hermsdorf

    01.03.2022 Bezirk: Reinickendorf

    Im Falkentaler Steig Ecke Hohenzhollernstraße in Hermsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Berlin bleibt deutsch" bemerkt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antimuslimisch-rassistische Hetze im Wedding

    28.02.2022 Bezirk: Mitte

    In einem Blog und auf weiteren Medienkanälen eines christlichen Fundamentalisten aus dem Wedding und in einem von seiner Gruppierung betriebenem Café im Wedding wurden in den letzten Wochen neben Verschwörungsideologien gegen Impfungen und Anti-Corona-Maßnahmen auch mehrfach antimuslimisch-rassistische Hetze verbreitet. So wurde u.a. behauptet, dass "der" Islam angeblich die Vergewaltigung von nicht-muslimischen Frauen rechtfertigen würde.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Aufkleber vom III. Weg

    28.02.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Neuen Grottkauer Straße Ecke Etkar-Andre-Straße wurden antisemitische Aufkleber vom III. Weg entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Bedrohung gegen Protest zu Montagsspaziergängen in Karlshorst

    28.02.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Es wurde eine antifaschistische Kundgebung gegen den Corona-Montagsspaziergang in Karlshorst organisiert. Die Teilnehmenden des Spaziergangs sind aggressiv auf die Gegenkundgebung zugegangen und haben Personen bedroht. Eine Frau drohte sogar, zuzuschlagen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • III. Weg-Aufkleber in Pankow-Zentrum

    28.02.2022 Bezirk: Pankow

    An der Eingangstür des unabhängigen Jugendzentrums JUP wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte den Slogan "Deutschland den Deutschen".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Propaganda mit rechter Selbstdarstellung am Boxhagener Platz

    28.02.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Krossener - / Gabriel-Max-Straße wurde ein Sticker mit dem antifeministischen Text "Patriarchat ist das feministische Wort für Kultur" entdeckt. Absender ist ein rechtes Magazin, das eher harmlos und professionell erscheint. Herausgegeben wird es von einem Aktivisten der Identitären Bewegung. Ziel ist es ein junges, noch nicht in der rechten Szene verankertes Publikum anzusprechen, als "Türöffner" für extrem rechte Programmatik. Als Kultur-Magazin getarnt, werden Postitionen der "Neuen Rechten" vermittelt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Rassistische Diskriminierung in einer Schule

    28.02.2022 Bezirk: Mitte

    In einer Schule im Bezirk Mitte ist es zu einem Vorfall von rassistischer Diskriminierung gekommen. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum wurde anonymisiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Online-Beiträge der NPD Charlottenburg-Wilmersdorf

    28.02.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Februar teilte die NPD Charlottenburg-Wilmersdorf auf ihrer Facebook-Seite diverse Beiträge mit verschiedenen extrem rechten Inhalten. Darin wurden u.a. rassistische Stereotype über Flucht und Migration verbreitet, diese mit Kriminalität in Verbindung gebracht und der rassistische und antisemitische Verschwörungsmythos eines "Bevölkerungsaustausches" bedient. Zudem wurde mehrmals gegen (Rechte für) LGBTIQ*-Personen gehetzt und die Kernfamilie bestehend aus einer Mutter und einem Vater sowie ihren gemeinsamen leiblichen Kindern, die in einem Haushalt zusammenleben, als fester Bestandteil der rechtsextremen Ideologie thematisiert. Zusätzlich wurden mehrmals die Ablehnung der öffentlich-rechtlichen Medien behandelt sowie der politische Gegner diskreditiert. Zentrales Thema der Beiträge war jedoch die Ablehnung der Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie und eines "Impfzwangs" und der Ukraine-Krieg.

    Quelle: Register CW via Facebook
  • Rechter Aufkleber in der Altstadt Köpenick

    28.02.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Freiheit wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund - Macht mit, Brudis & Schwestis" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Shoa-Relativierende Sprüherei im Prenzlauer Berg

    28.02.2022 Bezirk: Pankow

    In der Nähe der Winsstraße wurde an einem Alt-Kleider-Container der shoa-relativierende Slogan "Damals die Juden, heute die Ungeimpften als Sündenböcke" entdeckt. Als weiterer Slogan stand "Digital geht Faschismus besser als mit Aldolf H."

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in der Simplonstraße

    28.02.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung und in direkter Nachbarschaft wurden ein bis zweimal pro Woche Aufkleber verschiedene rechte Sticker, u. a. eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, angebracht, die sich inhaltlich gegen politische Gegnerschaft richteten.

    Die Sticker werden hier seit Jahren regelmäßig angebracht und wieder entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Demonstration

    28.02.2022 Bezirk: Mitte

    In Mitte kam es zu einer Demonstration unter Beteiligung von extrem rechten und verschwörungsideologischen Gruppen. An der Demonstration waren unter anderem die Gruppen „Freedom Parade“ und „Freie Geister“ beteiligt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Kommentar

    27.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar zu einem Facebook-Post.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Feuerwerkskörper gegen antirassistische Versammlung

    27.02.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Nachmittag warf ein Anwohner einen Feuerwerkskörper aus seinem Fenster in Richtung einer Gedenkveranstaltung. Die Veranstaltung fand auf einer Wiese zwischen Wohnblocks in der Wörlitzer Straße statt und erinnerte an eine vor zwei Jahren ermordete Frau und ihre Tochter, die in der Straße wohnhaft waren. Es wurde während der mehrsprachigen Gedenkveranstaltung wiederholt auf Rassismus innerhalb der Gesellschaft aufmerksam gemacht. Dies löste in dem Anwohner offensichtlich Unmut aus, weshalb er den Feuerwerkskörper in Richtung der Veranstaltung warf. Getroffen wurde niemand.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassismus bei Club-Einlasskontrolle in Mitte

    27.02.2022 Bezirk: Mitte

    Ein Mann mit langen lockigen Haaren wird mit seinen zwei Begleiter*innen von einem Club in Mitte abgewiesen. Auf seine Nachfrage, ob es sich lohne, wiederzukommen, erhält er die Antwort, nein, mit seinen Haare würde er ohnehin nicht rein kommen, da sich andere Gäste daran stören könnten, sie sich womöglich dann mit ihm schlagen wollen würden. Hier in dem Club hätten alle solche (kurz geschorenen) Haare wie der Türsteher.

    Quelle: Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus KIgA e.V.
  • Antisemitischer Tweet

    26.02.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post einen antisemitischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Propaganda von neonazistischer Kleinstpartei in Marzahn

    26.02.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Anhänger*innen der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" verteilten am Vormittag Flyer am Helene-Weigel-Platz. Ebenfalls hinterließen sie Aufkleber mit rassistischem Inhalt vor Ort.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
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