Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Hakenkreuz in Altglienicke

    01.06.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Köpenicker Str./ Schule wurde ein Hakenkreuz am Dach der Bushaltestelle entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • III. Weg Aufkleber am Auerbacher Ring und auf dem Kastanienboulevard

    01.06.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Auerbacher Ring Ecke Maxie-Wander-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit rassistischem Motiv entdeckt und entfernt. Weitere Aufkleber des "III. Wegs" wurde auf dem Kastanienboulevard entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Benachteiligungen an der Uni und Leistungsverweigerungen bei Weiterbildungseinrichtungen

    01.06.2022 Bezirk: Mitte

    Ein nicht-deutscher Student berichtete, dass er an einer Hochschule in Mitte mehrfach zu Kursen nicht zugelassen wurde, während deutsche Studierende mit gleichen Voraussetzungen und selbst späteren Anmeldungen noch zugelassen wurden. Ebenso wurde er bei zwei beruflichen Weiterbildungsangeboten im Bezirk Mitte trotz aller von ihm erfüllten Voraussetzungen und korrekter und rechtzeitiger Anmeldung nicht angenommen, während deutsche Bekannte von ihm keine Probleme hatten, angenommen zu werden.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff in Treptow-Köpenick

    01.06.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein ca. 30-jähriger Radfahrer wurde von einem weiteren unbekannten Radfahrer aus rassistischen Gründen beleidigt und abgedrängt. Der Betroffene stürzte und wurde schwer verletzt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut
  • Strukturelle Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt

    01.06.2022 Bezirk: Mitte

    Ein wohnungsloser Mann wurde ohne Vertrag von einer Baufirma beschäftigt, um den ganzen Tag auf einer Baustelle zu arbeiten. Ihm wurden 140 Euro für 12 Stunden Arbeit pro Tag versprochen, am Ende hat ihm der Chef im Auto nur 50€ gegeben.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Anti-Schwarzer Rassismus an der Uni

    31.05.2022 Bezirk: Mitte

    Eine Schwarze Studentin erlebte an einer Universität im Bezirk Mitte Mobbing durch Lehrende und Studierende nach einem von ihr gehaltenen Vortrag, der Rassismus thematisierte.

    Quelle: EOTO
  • Antisemitische Sprüherei im Prenzlauer Berg

    31.05.2022 Bezirk: Pankow

    Am Thälmann-Denkmal wurde eine antisemitische Sprüherei entdeckt. Der Slogan war "Wir sind die Neue Welt Ordnung". NWO oder Neue Welt Ordnung ist Teil einer antisemitischen Verschwörungsideologie in der Jüd*innen nach der Weltherrschaft streben. Es wurde ebenso die Sprüherei "4. Reich" an dem Denkmal entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Diffamierung des "Bündnis für Demokratie und Toleranz" durch AfD-Abgeordneten

    31.05.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf der Facebook-Präsenz eines AfD-Abgeordneten aus Marzahn-Hellersdorf wurde ein Beitrag gepostet, in dem dem Bürgermeister von Marzahn-Hellersdorf als Schirmherr des "Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf" unterstellt wird, nicht auf dem Boden des Gesetzes zu stehen. Vorausgegangen war ein Aufruf des Bündnisses zu einer polizeilich angemeldeten Versammlung gegen eine AfD-Veranstaltung mit einem Referenten, der dem völkisch-nationalistischen Flügel zugeneigt ist. In der Nacht vor der Veranstaltung gab es einen Farbanschlag gegen den Veranstaltungsort. Mit den Worten "Das Pikante daran ist nicht die Kundgebung als solche, sondern dass zuvor die Fassade des Veranstaltungsortes mit linken Hassparolen beschmiert wurde. Herr Bezirksbürgermeister Lemm, ich fordere Sie dazu auf, sich von diesem sogenannten „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ und seinen Umtrieben zu distanzieren und ihre „Schirmherrschaft“ aufzugeben. Tun Sie es nicht, machen Sie sich mit den linksfaschistoiden Umtrieben in unserem Bezirk, dessen Bürgermeister Sie sind, gemein." wird der Eindruck erweckt, Mitglieder des Demokratiebündnisses seien für Straftaten verantwortlich.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Hakenkreuz vor Karlshorster Schule

    31.05.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Auf eine Mülltonne vor dem Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Es wurde gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • NSDAP-Schriftzüge auf Werbeplakat

    31.05.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf ein Werbeplakat am S-Bahnhof Springpfuhl wurden zwei große Schriftzüge mit der nationalsozialistischen Abkürzung "NSDAP" entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Wannsee

    31.05.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Es wurde erneut ein Aufkleber gefunden, der die Impfpflicht mit Nationalsozialismus und Nazis gleichsetzt. Der Aufkleber verharmlost damit die NS-Zeit. Der Sticker wurde entfernt.

    Quelle: http://hass-vernichtet.de
  • Rassismus an Bildungseinrichtung

    31.05.2022 Bezirk: Berlinweit

    An einer Bildungseinrichtung wurden mehrere Schwarze Studierende rassistisch gemobbt und sie erlebten alltagsrassistische Vorfälle durch Lehrende und andere Studierende.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Rassistische Online-Beiträge der NPD Charlottenburg-Wilmersdorf

    31.05.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Mai teilte die NPD Charlottenburg-Wilmersdorf auf ihrer Facebook-Seite diverse Beiträge mit verschiedenen extrem rechten Inhalten. Darin wurden u.a. rassistische Stereotype über Migration verbreitet, diese mit Kriminalität in Verbindung gebracht und gegen Flucht und Asyl gehetzt. Zudem wurde gegen (Rechte für) LGBTIQ*-Personen gehetzt und andere extrem rechte Themen, wie die Ablehnung der öffentlich-rechtlichen Medien, bedient, sowie der politische Gegner diskreditiert.

    Quelle: Register CW via Facebook
  • Rassistische Sticker am Roederplatz

    31.05.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "the white race" gemeldet. In der Umgebung waren gleichzeitig mehrere extrem rechte Aufkleber, die zuvor überklebt worden waren, wieder freigelegt worden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Reichsfahne in Hellersdorf geschmiert

    31.05.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Nahe der Schneeberger Straße in Hellersdorf wurde eine Reichsfahne geschmiert. Die Reichskriegsflagge war die offizielle Kriegsflagge der Streitkräfte des Deutschen Reiches in der Zeit von 1871 bis 1945. Es gab sie in sieben zur Verwendung gelangten Versionen. Die Flagge des Kaiserreichs wird gegenwärtig auch von Gruppierungen des neonazistisches Spektrums verwendet, da die Verbreitung und Darstellung der Version der Kriegsflagge wie sie im Nationalsozialismus (mit Hakenkreuz) verwendet wurde, strafbar ist. Die kaiserliche Reichskriegsfahne wurde bereits in der Weimarer Republik von rechten Gruppierungen benutzt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in der Simplonstraße

    31.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In unmittelbarer Nähe einer weltoffenen Kultureinrichtung und in direkter Nachbarschaft wurden wöchentlich rechte Sticker entfernt.

    Seit Jahren waren es überwiegend Sticker des rechten Onlinehandels "Politaufkleber". Mit der Abschaltung der Website des wegen Volksverhetzung verurteilten Rechtsextremisten im April diesen Jahres, ist das Sticker-Aufkommen merklich gesunken. Anders als die Botschaften auf den Stickern, bleiben die Urheber*innen der derzeit angebrachten rechten Sticker oft im Verborgenen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Übergriff von BVG-Security in der U7 auf Mensch ohne Obdach

    31.05.2022 Bezirk: Neukölln

    Nach Bericht einer Augenzeug:in wird eine friedliche, obdachlose Person in der U7 von mehreren BVG-Securities an der Station Grenzallee brutal aus der U-Bahn gedrängt und zu Boden gedrückt. Es bestand keine Notwendigkeit Gewalt auszuüben.

    Quelle: #BVGWeilWirUnsFürchten
  • Antisemitischer Kommentar

    30.05.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt unter einem Facebook-Beitrag einen antisemitischen Kommentar.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    30.05.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Gelände der Technischen Universität Berlin am Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Mit Sprühfarbe wurde groß "Stop Great Reset" sowie ein "Q" an eine Wand geschmiert. Der Verschwörungsmythos des „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“. Das "Q" steht für die extrem rechte Verschwörungserzählung "Q-Anon". Außerdem sind zahlreiche Symbole der Gruppe "Studenten Stehen Auf" gesprüht worden.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Brandanschlag in der Grünberger Straße

    30.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem linken Hausprojekt wurde am frühen Morgen zwischen 5:00 und 6:00 Uhr der Müllstandplatz im Hof in Brand gesteckt. Die Flammen schlugen bis in den 2. Stock hoch. Es entstand Sachschaden, Bewohner*innen wurden nicht verletzt. Eine nicht entzündete vermutliche zweite Brandquelle wurde in einem der Hausflure entdeckt. Nicht das erste Mal wurde ein Anschlag auf das Haus verübt. In der Vergangenheit z. B. wurden von Identitären Schmierereien im Hof hinterlassen oder es wurden an der Straßenseite Flaschen durch offene und geschlossene Fenster geworfen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, taz vom 01.06.22
  • Plakate vom III. Weg in Hellersdorf

    30.05.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Hellersdorf-Ost wurden mehrere Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistischer Angriff in Adlershof

    30.05.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend beleidigte ein Mann zwei Jugendliche in der Dörpfeldstr. rassistisch und schlug einem Jugendlichen mit der Faust ins Gesicht.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 07.06.22
  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    30.05.2022 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz fand eine Kundgebung der extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppe "Freie Geister" statt. Die Kundgebung richtete sich gegen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Auch Personen aus dem Reichsbürgermilieu und aus der extremen Rechten waren anwesend und mit Plakaten und Schildern wurden Reichsbürgerideologien verbreitet. Teilnehmende verbreiteten dabei auch NS-verharmlosende Vergleiche und strukturell antisemitische Verschwörungsmythen. So bezog sich ein Redner positiv auf den NS-Verbrecher Rudolf Heß und verbreitete Thesen über die angebliche Kriegsschuld der Alliierten.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • Verschwörungsideologische Veranstaltung in Charlottenburg

    30.05.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Charlottenburg fand eine Demonstration von Corona-Leugner*innen statt. Dort wurden auf Schildern die antisemitischen Verschwörungsmythen des "Great Reset" sowie der "Neuen Weltordnung" verbreitet und der Holocaust durch den Spruch "Wahrheit macht frei" bagatellisiert. Darüber hinaus wurde eine extrem rechte Internetseite beworben, und die Verschwörungserzählung aus dem Reichsbügermilieu verbreitet, Deutschland habe keinen Friedensvertrag.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Bedrohung durch zwei Männer

    29.05.2022 Bezirk: Neukölln

    Zwei Männer näherten sich in Neukölln einer als jüdisch erkennbaren Person, sprangen aggressiv auf sie zu und schrien ihr "Jude!" ins Gesicht. Als sie merkten, dass die betroffene Person Angst bekam, zwinkerten sie ihr zu und gingen weiter.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    29.05.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post einen antisemitischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    29.05.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post einen antisemitischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • III. Weg-Plakate in Karow

    29.05.2022 Bezirk: Pankow

    In Karow wurden vereinzelt Plakate der neonazistischen Partei "III. Weg" entdeckt. Diese befanden sich auf Altkleider-Container.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindliche Nachfrage in Arztpraxis

    29.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Transperson wird bei einer ärztlichen Untersuchung ohne jegliche Notwendigkeit nach ihren Genitalien befragt und empfindet dies als äußerst verstörend.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Störung nach Filmvorführung in Programmkino

    29.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Programmkino in der Boxhagener Straße wurde der Film "Volksvertreter" gezeigt. Im Anschluß gab es eine Diskussion mit dem Regisseur. Dabei outeten sich drei ältere weiße Herren als AfD-Anhänger und störten die Diskussion, in dem sie u. a. anwesende Zuschauer*innen beleidigten, bevor sie sich entfernten. Das Gespräch mit dem Regisseur fand dann weiter in kleiner Runde vor der Tür statt und der Regisseur entschied sich aufgrund des Vorfalls keine weiteren Filmvorführungen vor Ort zu machen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antirussischer Aufkleber im Wedding

    28.05.2022 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Russians are murderers - Russische Killer" entdeckt und entfernt, mit dem die ganze russische Bevölkerung pauschal verurteilt wird.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Tweet

    28.05.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post zu Antisemitismus einen antiisraelischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    28.05.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post einen antiisraelischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    28.05.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post einen antisemitischen Tweet als Antwort, der Verschwörungsmythen reproduzierte.

    Quelle: RIAS Berlin
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen