Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
14.07.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Gleiwitzer Straße in Biesdorf wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen und propagierten LGBTIQ*-feindliche Inhalte. Auf einem der Aufkleber war ein QR-Code zur Homepage der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" zu finden.Quelle: Augenzeug*in
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NS-verherrlichende Bedrohung in Charlottenburg
14.07.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfGegen 19:30 Uhr bedrohte ein Mann im RE1 Richtung Frankfurt Oder mehrere Frauen auf NS-verherrlichende Weise und sprach Todesdrohungen aus. So beschimpfte er die Betroffenen sinngemäß mit Äußerungen wie "Ihr gehört alle ins KZ" und "Ich vergas euch alle". Am Bahnhof Charlottenburg nahm die hinzugerufene Polizei den 39-Jährigen vorläufig fest.
Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizei vom 17.07.2023 -
Rassistischer und LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Nord-Neukölln
14.07.2023 Bezirk: NeuköllnAn der Ecke Richardstraße/Böhmische Straße in Nord-Neukölln wird ein 22-jähriger Mann im Vorbeigehen von einem Unbekannten aus rassistischer und LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt und ins Gesicht gespuckt.
Quelle: ReachOut -
Wieder Aufkleber der "Jungen Alternative" in Tegel
14.07.2023 Bezirk: ReinickendorfAn einem leeren Schaukasten vor einem Supermarkt in der Bernauer Straße in Tegel-Süd wurden Aufkleber der "Jungen Alternative", der Jugendorganisation der AfD, bemerkt und entfernt. Sie richteten sich gegen Safe Spaces an Universitäten, also Schutzräume für Personen, die von Diskriminierung betroffen sind.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Antifeministische Schmiererei am Kiehlufer
13.07.2023 Bezirk: NeuköllnAm Kiehlufer, zwischen der Innstraße und der Elsenstraße, wurde auf dem Boden ein antifeministisches Graffiti mit dem Slogan "Femi Sluts" entdeckt. Zudem wurden bei weiteren Graffitis das Hammer und Sichel-Symbol mehrfach durchgestrichen und mit dem Wort "Hure" überschmiert.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische E-Mail
13.07.2023 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhält eine antisemitische Mail.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff im S-Bahnhof Alexanderplatz
13.07.2023 Bezirk: MitteAuf dem S-Bahnhof Alexanderplatz wurde ein jüdischer Israeli von zwei jungen Männern angegriffen. Die Täter sagten, dass er Jude und Israeli sei, verfluchten ihn, dann wurde er bespuckt, getreten, geschlagen und auf arabisch beschimpft. Die Täter versuchten auch, sein Telefon zu stehlen.
Quelle: Twitter, ynet vom 15.07.2023 -
Antisemitischer Vorfall
13.07.2023 Bezirk: SpandauEs ereignete sich ein antisemitischer Angriff.
Quelle: RIAS Berlin -
Hakenkreuz in Marzahner Grünanlage geschmiert
13.07.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einer Grünanlage zwischen Wuhletalstraße und Trusetaler Straße wurde ein Hakenkreuz auf einen Weg geschmiert.
Quelle: Augenzeug*in -
Homofeindlicher Sticker im Volkspark
13.07.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Volkspark Friedrichshain wurde ein Sticker angebracht, der im Layout Bezug auf eine Aktion von Fussballfans gegen Homophobie nimmt und sich gegen diese Aktion richtet.
Angebracht wurde er über einem Sticker von Merchbaenchen "Antitransphobe Aktion", die sich für Gleichberechtigung, Menschlichkeit und Toleranz einsetzen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
"III. Weg" - Aufkleber in Gropiusstadt
13.07.2023 Bezirk: NeuköllnAn der Ecke Lipschitzallee/Fritz-Erler-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet und entfernt. Unter dem Logo der Partei stand der Slogan "Familie - Heimat - Tradition".
Quelle: Register Neukölln -
LGBTIQ*-feindliche und extrem rechte Aufkleber in Friedenau
13.07.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Grazer Damm und am Grazer Platz wurden drei queerfeindliche Aufkleber mit dem #stolzmonat entdeckt. Im Hintergrund ist eine in schwarz-rot-gold abgeänderte Regenbogenfahne zu sehen. Unter dem Hashtag "Stolzmonat" wendet sich die extreme Rechte gegen den Pride-Monat. Außerdem wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Kontrolliert die Grenzen - nicht das Volk" entdeckt.
Quelle: Einzelperson über Twitter -
Pöbelei gegen Jüd*innen
13.07.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEiner Gruppe von als Jüdinnen und Juden erkennbaren Personen wurde während einer Stadtführung in Kreuzberg gegen 17:30 Uhr von zwei jungen Männern „Free Palestine“ zugerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Rassistische Diskriminierung an einer Schule in Mitte
13.07.2023 Bezirk: MitteEs wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Schule im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Rassistischer Aufkleber an Bundestagsbürotür eines AfD-Abgeordneten
13.07.2023 Bezirk: MitteAn der Bürotür des AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt im Otto-Wels-Haus des Deutschen Bundestags klebte über mehrere Tage ein Aufkleber mit den Farben der Regenbogenfahne und dem rassistischen Slogan: "A separate place for every race." "Das Aufklebermotiv entstammt einer extrem rechten Onlinesubkultur in Internetforen wie 4chan", schreibt das RND. "Es wird dort genutzt, um gleichzeitig die rassistische Forderung einer 'Rassentrennung' zu verbreiten und die LGBTQ-Bewegung und -Bestrebungen für gesellschaftliche Diversität verächtlich zu machen." Der Abgeordnete bestreitet, mit dem Aufkleber etwas zu tun zu haben. Das Otto-Wels-Haus ist jedoch nicht öffentlich zugänglich. Zutritt haben nur Inhaber eines Bundestags-Hausausweises.
Der Aufkleber wurde verschiedentlich in Brandenburg auch von Aktivist*innen der extrem rechten, für "Ethnopluralismus" eintretenden "Identitären Bewegung" verbreitet. 2022 berichtete die "Welt“, dass Schmidt einen mehrfach verurteilten Gewalttäter aus der Identitären Bewegung als wissenschaftlichen Mitarbeiter in seinem Bundestagsbüro angestellt hatte.
Quelle: RND vom 14.07.2023, Queer.de vom 15.07.2023, FR vom 15.07.2023, Die Welt vom 30.09.2022 -
Rassistischer Vorfall gegen eine Schwarze Person
13.07.2023 Bezirk: PankowEs fand ein rassistischer Vorfall gegen eine Schwarze Person statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht
Quelle: Each One Monitoring -
Sticker von "Der III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen
13.07.2023 Bezirk: LichtenbergIn der Wustrowerstraße wurde ein Aufkleber von "Der III. Weg" gemeldet und entfernt. Er richtet sich an die "nationalrevolutionäre Jugend".
Quelle: Lichtenberger Register -
Alltagsrassismus in Waidmannslust
12.07.2023 Bezirk: ReinickendorfIm Rollbergeviertel in Waidmannslust äußerten sich Bewohner*innen regelmäßig rassistisch. Häufig behaupteten sie beispielsweise, die "Ausländer" würden Müll auf die Straße werfen.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Antifeministische Veranstaltung in Charlottenburg
12.07.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Bibliothek des Konservatismus fand eine neurechte Veranstaltung statt. Der Redner setzte u. a. das Instrument der Frauenförderung, die Quotenregelungen, mit der Ausgrenzung von Juden*Jüdinnen Anfang des 20. Jahrhunderts gleich. Das kann so verstanden werden, dass die Situation von Juden*Jüdinnen vor und während des NS-Regimes verharmlost wird. Außerdem behauptete er, dass die Gesellschaft in einem „Staatsfeminismus“ leben würde, Feminismus ausschließlich „Männerhass“ sei und dass geschlechterpolitische Gleichstellungsmaßnahmen Jungen und Männer zu Unrecht benachteiligten und nicht wie beabsichtigt, um die strukturelle Bevorteilung von Jungen und Männer auszugleichen.
Diese Behauptungen finden sich auch in folgenden antifeministischen Narrativen wieder: Es würde keine gesellschaftliche Struktur (mehr) existieren, die Frauen diskriminiere; Feminismus sei eine mächtige, in der Gesellschaft und Politik verbreitete „Ideologie“; Feminismus sei totalitär und männerfeindlich, er würde Männer unterdrücken wollen.
Während des Vortrages nutzte der Redner das N-Wort, eine rassistische Fremdbezeichnung für Schwarze Menschen.
Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf -
Antisemitische Pöbelei an Musik-Hochschule in Mitte
12.07.2023 Bezirk: MitteEin 51-jähriger, der sich am frühen Abend unberechtigt Zutritt zu einer Feierlichkeit an einer Musik-Hochschule in der Französischen Straße verschafft hatte, rief dort lautstark antisemitische Parolen und beleidigte eine Frau. Auf die mehrfache Aufforderung einer Hochschulmitarbeiterin, den Ort zu verlassen, reagiert er nicht. Erst nachdem die Polizei gerufen worden war und diese sich hörbar dem Gebäude genähert hatte, lief er davon, wurde jedoch von Polizeieinsatzkräften in der Nähe festgenommen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1194 vom 13.07.2023 -
Antisemitischer Aufkleber in Adlershof
12.07.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Dörpfeldstr. wurde an einer Straßenlaterne ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Behindertenfeindliche Diskriminierung
12.07.2023 Bezirk: BerlinweitEs wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Diskriminierung am Arbeitsplatz
12.07.2023 Bezirk: BerlinweitEs wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Behörde
12.07.2023 Bezirk: BerlinweitEiner gehörlosen Person wurde durch eine Berliner Behörde keine Gebärdendolmetschung zur Verfügung gestellt, obwohl es den rechtlichen Anspruch darauf gibt.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Erneutes Transparent vom III. Weg in Hellersdorf
12.07.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfZwischen U-Bahnhof Hellersdorf und U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurde erneut ein Transparent von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Das Transparent richtete sich gegen politische Gegner*innen. Es wurde so angebracht, dass es von der U-Bahn aus gut zu sehen war. Das Transparent war unterzeichnet mit dem Kürzel "D3W Kiez"(D3W= "Der III. Weg"), was in der entsprechenden Farbgebung des "III. Wegs" gestaltet wurde. Bereits am Vortag wurde ein Transparent mit gleicher Aufschrift zwischen U-Bahnhof Hellersdorf und U-Bahnhof Cottbusser Platz entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Erneut NS-verherrlichender Aufkleber am U- Bahnhof Kienberg
12.07.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Wegweiserschild am U-Bahnhof Kienberg wurde erneut ein Aufkleber entdeckt, der den Nationalsozialismus verherrlicht.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber gegen politische Gegner*innen
12.07.2023 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfErneut wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels am Teltower Damm entdeckt. An der gleichen Stelle wurde am 04.07 ein Sticker entdeckt, der entfernt wurde. Der Aufkleber richtet sich gegen die Antifa und antifaschistische Ansichten. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/ -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung am U-Bahnhof Lichtenberg
12.07.2023 Bezirk: LichtenbergEine Person wurde in der U-Bahnstation Lichtenberg gegen 18:00 Uhr von mehreren Jugendlichen queerfeindich beleidigt und bedroht. Dabei pöbelten die Jugendlichen "Du Schwuchtel". Auch als sich eine Person einmischte und die Jugendlichen eindringlich warnte, dass sie aufhören sollen, pöbelten die Jugendlichen weiter queerfeindliche Dinge.
Quelle: Lichtenberger Register, Twitter -
"Nazikiez"- Sticker am Roederplatz
12.07.2023 Bezirk: LichtenbergAm Roederplatz wurde ein Aufkleber der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Darauf steht "Anti-Antifa Nazikiez".
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazi-Aufkleber des "III. Wegs" in Wedding
12.07.2023 Bezirk: MitteIn der Lütticher Straße in Wedding wurden zahlreiche Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg", die sich zumeist gegen die Antifa richteten, entdeckt und entfernt. Ebenso wurden dort einige weitere Sticker mit Neo-Nazi Parolen sowie mit Reichsbürger-Symbolik entfernt.
Quelle: Meldeformular des Berliner Registers -
NS-verherrlichende Schmierereien in Schöneberg-Nord
12.07.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Eingang des Spielplatzes Katzlerstraße über Hochkirch und Großgörschen wurden auf 3 Mülleimern an und auf einem Kinderspielplatz die Parole "Nazikiez" und Hakenkreuzschmierereien entdeckt und übermalt, teilweise schienen sie schon einmal übermalt und dann erneuert worden zu sein.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
NS-verherrlichende Schmierereien in Schöneberg-Nord
12.07.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn einem Mülleimer in der Neuen Steinmetzstraße wurde eine Schmiererei mit dem Spruch "Nazikiez" neben einem Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Einzelperson über Instagram -
Politischer Gegner in Wedding von Neonazis des "III. Wegs" bedroht
12.07.2023 Bezirk: MitteNeonazis der Kleinpartei „Der III. Weg“ bedrohten einen Antifa-Aktivisten, der am Wochenende an einer Antifa-Demonstration in Marzahn-Hellersdorf teilgenommen hatte. So kommentierten sie ein Video, welches der Teilnehmer im Anschluss an die Demonstration unter Pseudonym über Social Media postete, mit seinem Vornamen. Kurz darauf fand der ehemalige Demonstrationsteilnehmer einen Flyer des „III. Wegs“ in seinem Briefkasten an seinem Wohnort in Wedding vor. Einen Tag später entdeckte er erneut einen Aufkleber des „III. Wegs“ in seinem Briefkasten. In seinem Wohnhaus erhielt sonst niemand Propaganda der Neonazi-Kleinstpartei, weshalb von einer gezielten Bedrohung auszugehen ist.
Quelle: Registerstelle Mitte, Registerstelle Marzahn/Hellersdorf, Bürger*innenmeldung, Twitter -
Rassistische Diskriminierung an einer Schule in Mitte
12.07.2023 Bezirk: MitteEs wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Schule im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen -
Rassistischer Aufkleber in Wittenau
12.07.2023 Bezirk: ReinickendorfIn der Schlitzer Straße in Wittenau wurde ein Aufkleber des extrem rechten Verein "Ein Prozent" gesehen und entfernt. Darauf stand: "Deutschland ist bunt genug!" Das Fotos einer Frau mit langen blonden Locken, die von hinten angeleuchtet werden, wurde dem Bild einer Frau mit Niqab gegenübergestellt. Der Islam wurde so als Bedrohung dargestellt. Unter dem ersten Aufkleber war noch ein beschädigter Sticker von der Patriotischen Jugend mit der Aufschrift "Umweltschutz ist Heimatschutz" sichtbar.
Quelle: Register Reinickendorf -
Sachbeschädigung an Gedenktransparent in Alt-Treptow
12.07.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Fußgängerbrücke ehemalige Görlitzer Bahn/ Elsenstraße wurde ein Gedenktransparent für einen ermordeten Antifaschisten verbrannt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Sticker der Identitären Bewegung in Neu-Hohenschönhausen
12.07.2023 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Rüdickenstraße wurde wieder ein Sticker von der sogenannten Identitären Bewegung gemeldet und entfernt. Darauf stand "Heimatverliebt".
Quelle: Lichtenberger Register -
Transfeindlicher Angriff am Zoologischen Garten
12.07.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einer Bushaltestelle am S+U Bahnhof Zoologischer Garten wurde eine 21-jährige Person gegen 12:30 Uhr von einem Mann ausgelacht und fotografiert. Als der Betroffene den Mann darauf ansprach und ihn aufforderte, das Fotografieren zu unterlassen, beleidigte und bedrohte er ihn. Als der Betroffene schließlich in den 204er Bus einsteigen wollte, wurde er von dem Mann mit der flachen Hand geschlagen und barfuß ins Gesicht getreten. Daraufhin stürzte der Betroffene, erlitt eine Kopfverletzung und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Quelle: Zeit Online vom 13.07.2023, Polizeimeldung Nr. 1196 vom 13.07.2023 -
Transfeindlicher Angriff in der U7
12.07.2023 Bezirk: SpandauGegen 19:20 Uhr wurde eine 18-jährige trans Person in der U7 zwischen Siemensdamm und Rohrdamm von einem 30-jährigen Mann transfeindlich beleidigt. Als Zeuginnen der Person einen Sitzplatz zwischen ihnen anboten, um sie zu schützen, wechselte sie den Platz. Der Angreifer nahm daraufhin gegenüber Platz und schlug der Person mit einer Bierflasche ins Gesicht. Sie wurde an der Augenbraue verletzt und blutete stark. Am Bahnhof Rohrdamm verließ die angegriffene Person den Zug. Die Zeuginnen begleiteten sie und leisteten Erste Hilfe. Der Täter, der weitergefahren war, kehrte zurück und setzte die Belästigungen fort. Daraufhin wurden zwei Sicherheitsmitarbeiter auf den Vorfall aufmerksam und konnten weitere Attacken verhindern. Die Gesichtsverletzungen der angegriffenen Person mussten ambulant behandelt werden. Der Angriff wurde angezeigt.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.07.2023, Mannschaft Magazin 13.07.2023 -
Transfeindliche Schmiererei an Parteibüro in Nord-Neukölln
12.07.2023 Bezirk: NeuköllnZwischen dem 12.07.2023 und dem 17.07.2023 wurde auf die Außenwand des Hauses neben dem Eingang des Grünen-Büros in der Friedelstraße in schwarzen Lettern der Schriftzug "Bonus-löcher für ALLE!" geschmiert. Auf das Büroschild wurde in schwarzen Lettern der Schriftzug "NAZI" geschmiert.
Hintergrund für das erste Graffiti ist eine Debatte um den Begriff "Bonusloch" in Großbritannien. Mehrere deutschsprachige Medien griffen das Thema auf und nutzten es für transfeindliche Mobilisierungen und Propaganda.Quelle: Register Neukölln, tagesschau.de 17.07.2023 -
Wiederholter Rassismus an Reinickendorfer Oberschule führt zu Schulwechsel
12.07.2023 Bezirk: ReinickendorfEin Schüler einer Oberschule in Reinickendorf wechselt zum Schuljahresende die Schule, weil er über Jahre hinweg rassistische Diskriminierung erlebte. Unter anderem fassten ihm Lehrkräfte ungefragt in die Haare. Anlässlich von politischen Ereignissen äußerten Lehrkräfte Sätze wie "Euer Volk hat dieses oder jenes getan". Sie zwangen Schüler*innen dadurch dazu, sich für das Verhalten von Ländern zu rechtfertigen, aus denen sie vermeintlich stammten. Der Schüler hatte auch den Eindruck, schlechter bewertet zu werden.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Antisemitische Propaganda im Park am Gleisdreieck
11.07.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Park am Gleisdreieck wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sticker am Roederplatz
11.07.2023 Bezirk: LichtenbergAm Roederplatz wurden zahlreiche antisemitische Aufkleber von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gemeldet. In der In der Max-Brunnow-Str. wurde ein Sticker gemeldet, der sich verharmlosenden auf den Nationalsozialismus bezieht. Auf diesem steht: "Linke kennen nur 60 Geschlechter aber nur zwei Meinungen. Ihre und Nazi"
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Diskriminierung durch defekten Fahrstuhl
11.07.2023 Bezirk: BerlinweitDurch einen immer wieder defekten Fahrstuhl kann eine Person mit Gehbeinträchtigung nicht ihr Wohnhaus verlassen. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Extrem Rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum
11.07.2023 Bezirk: PankowIn der Brehmestraße und im Rettigweg wurden verschiedene extrem Rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. folgende Slogan "Unser Land unsere Werte" (Gruppe "Identitäre Bewegenung"), "Good night left side", "Arbeite schneller härter und länger - die Flüchtlinge verlassen sich auf dich" (Politaufkleber), "Ahoi, Melonie! Stopp den Menschenhandle! Mach die Häfen dicht" (Krautzone) sowie "Refugees not welcome".
Quelle: NEA (Antifa Nordost) -
Hitlergruß in Rahnsdorf
11.07.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickWährend eines Kita-Festes in der Fürstenwalder Allee tauchte ein Mann vor der Einrichtung auf, bepöbelte Kinder und zeigte mehrfach den Hitlergruß.
Quelle: Polizeimeldung vom 12.07.2023 -
LGBTIQ*feindliche Drohung in der Köpenicker Dammvorstadt
11.07.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag spuckte ein Mann gegen die Mauer des Jugendclub CAFE Köpenick und sagte sehr laut und aggressiv "Die Zeiten von LGBTQ sind vorbei!". In unmittelbarer Nähe auf dem Gelände des Jugendclubs standen mehrere Personen, die er wütend anstarrte, bevor der weiterging.
Quelle: Rabenhaus e.V. -
Neonazi-Sticker am S-Mahlsdorf
11.07.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfBeim S-Bahnhof Mahlsdorf wurden mehrere neonazistische Aufkleber an einer Bushaltestelle entdeckt. Die Aufkleber hatten einen schwarz-weiß-roten Hintergrund. Darauf waren die Worte "NS Zone" zu lesen (NS=Nationalsozialismus).
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verherrlichender Aufkleber am U-Bhf. Kienberg
11.07.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Wegweiserschild am U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber entdeckt, der den Nationalsozialismus verherrlicht. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistisch motivierte Benachteiligung durch BVG-Kontrolleure
11.07.2023 Bezirk: SpandauBei einer Schwarzen Person wurde bei einer BVG-Kontrolle im Bezirk Spandau ein Jobcenter-Bescheid als Ersatz für den Berechtigungsnachweis (Ersatz für den Berlinpass) nicht aktzeptiert.
Dies wurde bei der Anlaufstelle in letzter Zeit häufig von Schwarzen Personen gemeldet. Die Betroffenen wurden aufgefordert, Bußgeld in einer Höhe von 60 Euro zu zahlen. Die Kontrolleur*innen weigerten sich, ihren Namen preiszugeben, als sich die Betroffenen beschweren wollten. Daraufhin wurden die Betroffenen mit rassistischen Aussagen wie ''in Deutschland muss man mit Ticket fahren'' ; ''hier in Deutschland funktioniert es so.....'' laut angesprochen bzw. rassistisch beleidigt. In Einzelfällen wurde auch die Polizei gerufen.
(Datum anonymisiert)
Quelle: Begleitprogramm ''Learning by Doing'' Berliner Stadtmission