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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Hakenkreuze an Bushaltestelle

    22.08.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Bushaltestelle Kaulsdorf-Nord wurden drei Hakenkreuze eingeritzt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • III. Weg-Flyer in Pankow-Zentrum

    22.08.2022 Bezirk: Pankow

    In der Arnold-Zweig-Straße wurden in Briefkästen Flugblätter der neonazistischen Partei "III. Weg" entdeckt. Es wurde soziale Gerechtigkeit für Deutsche gefordert.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Julius-Fucik-Denkmal in Pankow-Zentrum besprüht

    22.08.2022 Bezirk: Pankow

    Das Denkmal von Julius Fucik im Bürgerpark Pankow wurde beschmiert. Engagierte Bürger*innen haben das Denkmal wieder sauber gemacht. Julius Fucik wurde am 8.September 1943 in Berlin-Plötzensee von den Nationalsozialisten ermordet.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindliche Sprühereien im Tiergarten

    22.08.2022 Bezirk: Mitte

    Auf dem Radweg auf der Straße des 17. Juni wurden zahlreiche LGBTIQ*-feindliche Sprühereien und Schmierereien gegen den CSD mit ähnlichem Inhalt ("FCK CSD", "CSD stoppen", "CSD Stören", "Homos stoppen", "Homos jagen") entdeckt . Sie befanden sich alle auf der Höhe der Sichtachse zum Schloss Bellevue.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Massive LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Alt-Treptow

    22.08.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Lohmühlenstraße wurden gegen 21.00 Uhr zwei Männer, die als queere Personen erkennbar waren, von einem Mann mit einem Totschläger angegriffen. Die beiden liefen auf der Lohmühlenstraße am Ufer entlang Richtung Kreuzberg als ihnen ein Mann entgegenkam, der sie mit dem Totschläger bedrohte, ausholte und sie schlagen wollte. Die beiden Betroffenen reagierten sofort, liefen weg und riefen um Hilfe. Sie wurden nicht verletzt.

    Quelle: Berliner Register
  • NS-verharmlosende Propaganda bei Demonstration in Charlottenburg

    22.08.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer verschwörungsideologischen Versammlung in Charlottenburg zeigte eine Teilnehmerin ein Schild, welches durch Bezugnahme auf den "Nürnberger Kodex" von 1947 die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie mit dem Nationalsozialismus vergleicht und diesen somit bagatellisiert.

    Quelle: Register CW
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Charlottenburg

    22.08.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße in Charlottenburg wurde ein den Nationalsozialismus verherrlichender Fan-Aufkleber von Hertha BSC entdeckt, auf welchem Berlin als "Reichshauptstadt" bezeichnet wird.

    Quelle: Register CW
  • Rassismus gegen Asiat*innen bei Kiezspaziergang

    22.08.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Während eines Kiezspaziergangs durch den Friedrichshainer Westen bezeichnete die leitende Person einen asiatisch geführten Laden mit einer rassistischen Bezeichnung. Sie wurde darauf aufmerksam gemacht und entschuldigte sich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sachbeschädigung in Friedrichshagen

    22.08.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bölschestr. wurden ausgehängte (laminierte) Flyer des Nachbarschaftszentrums mit Angeboten für ukrainische Geflüchtete mit schwarzer Farbe übersprüht.

    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • Schoa bagatellisierende Nachrichten

    22.08.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person erhielt zahlreiche antisemitische Nachrichten. Unter anderem wurde darin durch Vergleiche mit Massentierhaltung die Schoa bagatellisiert, die Erinnerung an die Schoa abgewehrt sowie Jüdinnen und Juden für Antisemitismus verantwortlich gemacht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • NPD- und extrem rechte Sticker in Alt-Hohenschönhausen

    21.08.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Große-Leege-Straße wurden wieder ein Aufkleber mit der Aufschrift "Heimat Freiheit Tradition" gemeldet und ein weiterer der NPD mit dem Text "Asylflut stoppen". Beide wurden entfernt und gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische "III. Weg"-Propaganda in Moabit

    21.08.2022 Bezirk: Mitte

    In der Turmstraße und in der Rostocker Straße in Moabit wurden vier rassistische Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Polizeigewalt im Wrangelkiez

    21.08.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Laut Zeug*innenbericht auf Twitter kam es gegen 18:00 Uhr in der Falckensteinstraße zu einem Polizeiübergriff. Ein Schwarzer Mann wurde von der Polizei kontrolliert. Er verweigerte das Anlegen von Handschellen aufgrund einer schweren Handverletzung, woraufhin er mit Gewalt zu Boden gebracht wurde: Die Hände auf dem Rücken, ein Knie im Nacken, ein Knie auf den Beinen. Er schrie vor Schmerzen, woraufhin mehrere Passant*innen das Vorgehen der Polizei lautstark kritisierten. Die Polizisten verloren die Nerven: Einer zog seine Dienstwaffe, ein weiterer seinen Taser. Anwesende Passant*innen und Nachbar*innen deeskalierten die Situation. Die kontrollierte Person schrie weiter vor Schmerzen und verlor schließlich das Bewusstsein, ein Rettungswagen brachte ihn in eine Klinik.

    Quelle: Twitter
  • Rassistische und Hakenkreuz-Sprüherei im Wedding

    21.08.2022 Bezirk: Mitte

    Auf ein Toilettenhäuschen auf dem Zeppelinplatz im Wedding wurde der rassistischer Spruch, „Ihr scheiß Türken Schweine“ und ein Hakenkreuz in Verbindung mit dem Buchstaben „G“ in Blau gesprüht.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rechte Veranstaltung am Boxhagener Platz

    21.08.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:00 Uhr fand eine Zwischenkundgebung des rechten Fahrzeug- und Fahrradkorsos "Wir, die FREIEN GEISTER, fahren für unsere Kinder und gegen die Spaltung unserer Gesellschaft" an der Ecke Grünberger Str. / Gabriel-Max-Str. statt. Es handelte sich um ca. 10 Autos, ein Motorrad und ein Fahrrad. Über Lautsprecher und auf Plakaten wurde verschwörungsideologischer Content verbreitet.

    Am Helm des Motorradfahrers klebte ein antisemitischer Sticker. Der mit einer Deutschlandfahne angereiste Radfahrer fiel durch Äußerungen gegen politische Gegner*innen auf. Die Person war in der Vergangenheit schon mehrmals durch aggressives Verhalten gegen Maskenträger*innen im Kiez aufgefallen und war u. a. als Ordner bei einer Querdenken-Veranstaltung im Mauerpark tätig.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Mahnwache

    21.08.2022 Bezirk: Mitte

    Vor dem Bahnhof Friedrichstraße fand eine Mahnwache aus dem heterogenen verschwörungsideologischem Spektrum gegen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Sticker in Alt-Hohenschönhausen

    20.08.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Große-Leege-Straße und Simon-Bolivar-Straße wurde jeweils ein Aufkleber gemeldet. Er hat im Hintergrund die Farben der Reichskriegsfahne und titelt "Heimat Freiheit Tradition". Sie wurden entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Angriff im Einkaufscenter in Gesundbrunnen

    20.08.2022 Bezirk: Mitte

    In einem Sportgeschäft eines Einkaufscenters in der Badstraße in Gesundbrunnen beleidigte gegen 14.40 Uhr ein 32-jähriger Kunde eine 21-jährige Verkäuferin auf rassistische Weise als diese ihm Beratung anbot und spuckte nach ihr. Anschließend ging er mit geballten Fäusten auf die Verkäuferin zu und machte mehrfach Ausholbewegungen in ihre Richtung. Ein 25-jähriger Zeuge versuchte daraufhin, den Angreifer mit Worten zu beruhigen, wobei ihm der Tatverdächtige mit dem Kopf gegen die Stirn schlug. Um den Mann zurückzuhalten, schritten anschließend mehrere Kunden des Geschäfts ein, wobei der 32-Jährige zu Boden ging. Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma brachten den Angreifer schließlich zu einer Sitzbank im Einkaufscenter außerhalb des Geschäfts. Dort griff der Mann vor seiner Festnahme auch noch einen Polizeibeamten mit Fäusten an, was dieser jedoch abwehren konnte.

    Quelle: Polizeimeldung vom 21.08.2022
  • Reichsbürger beleidigt Ukraine-Geflüchtete antiziganistisch

    20.08.2022 Bezirk: Mitte

    Ein Mann, der vorher an einer Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Bundestag teilgenommen hatte, beleidigte am späten Nachmittag am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof eine Gruppe von Geflüchteten aus der Ukraine mit antiziganistischen und einwanderungsfeindlich-rassistischen Sprüchen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung am Pariser Platz

    20.08.2022 Bezirk: Mitte

    Ab 15.00 Uhr fand eine Kundgebung von Reichsbürger*innen und verschwörungsideologisch orientierten Friedensbewegten mit ca. 15 Teilnehmenden am Pariser Platz statt, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Anti-Corona-Maßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Vorfall

    19.08.2022 Bezirk: Mitte

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Frau wird rassistisch beleidigt und bespuckt

    19.08.2022 Bezirk: Neukölln

    Eine 30-Jährige Frau wird gegen 9:20 Uhr im Vorbeigehen von einem unbekannten Mann sexistisch und anti-asiatisch rassistisch beleidigt. Die 30-Jährige wird von dem Unbekannten angespuckt und im Haar getroffen.

    Quelle: ReachOut
  • Hitlergruß in Baumschulenweg

    19.08.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend zeigte ein Mann vor einer Kneipe in der Baumschulenstr. aus einer Gruppe heraus den Hitlergruß.

    Quelle: Register Mitte
  • Sprühereien gegen Antifaschismus in Blankenburg

    19.08.2022 Bezirk: Pankow

    In Blankenburg wurden erneut mehrere Sprühereien, die sich gegen Antifaschismus wenden, entdeckt. Diese befanden sich beim S-Bahnhof Blankenburg, Alt-Blankenburg, Bahnhofstraße und Blankenburger Chaussee. Slogans waren "Fuck Antifa" (= Scheiß Antifaschismus) oder "Scheiß Antifaschismus".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Anti-Schwarz rassistische Pöbelei am Zoo

    18.08.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Bahnhof Zoologischer Garten schrien zwei stark alkoholisierte weiße junge Männer eine muslimische Schwarze Frau und ihren Sohn an und drohten Ihnen mit Gewalt.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Anti-Schwarz-rassistischer Angriff in Schöneberg

    18.08.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Person wurde während ihre Tätigkeit als Fahrkartenkontrolleur von zwei Fahrgästen aus anti-Schwarz-rassistischen Gründen beleidigt und auf das Auge geschlagen. Aufgrund der schweren Verletzung muss er operiert werden. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut
  • Antisemitischer Aufkleber aus Neonaziversandhandel

    18.08.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Glambecker Ring Ecke Grumsiner Straße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber verweist auf einen neonazistischen Versandhandel.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antiziganistische Äußerungen

    18.08.2022 Bezirk: Mitte

    Einem Gast in einem Berliner Biergarten fiel auf, dass Schweineschnitzel auch in der Variation "Z-Wort-Art" angeboten wird, was bei der gesamten Gruppe auf Irritation gestoßen ist.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Extrem rechte Aufkleber in Mahlsdorf

    18.08.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Haltestelle Roseggerstr. in Mahlsdorf wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, u.a. vom III. Weg und der NPD, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Westend

    18.08.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der U-Bahnhaltestelle Kaiserdamm in Westend wurden sieben extrem rechte und rassistische Aufkleber mit den Aufschriften "it's okay to be white" und "Bevölkerungsaustausch stoppen! Remigration jetzt" gefunden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Frau aufgrund von Gegenwehr gegen antisemitische Äußerungen verletzt

    18.08.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine 24-jährige Frau, die mit mehreren Freund*innen in einem Lokal sitzt, hört wie sich drei Männer antisemitisch und antifeministisch äußern. Der Besitzer der Kneipe greift ein und verweist die Männer aus der Kneipe. Einer der Männer setzt die Äußerungen fort und greift der 24-Jährigen plötzlich an den Arm und verletzt sie.

    Quelle: ReachOut Berlin
  • Frau und Kinder rassistisch angepöbelt

    18.08.2022 Bezirk: Mitte

    Zwei ältere Personen riefen einer Frau, die Kopftuch trug und mit zwei Kleinkindern unterwegs war, laut rassistische Parolen hinterher. Sie behaupteten, die Frau auf Kosten "der Deutschen" lebe und nur deswegen so viele Kinder hätte. Die Frau ignorierte die Pöbelei.

    Quelle: Recherche- & Dokumentationsprojekt Antimuslimischer Rassismus (REDAR)
  • Gedenk-Stele für Dorothee und Harald Poelchau beschädigt

    18.08.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Marzahn wurde ein Mann dabei beobachtet, wie er vor der Gedenk-Stele zu Ehren von Dorothee und Harald Poelchau pöbelte. Der Mann schrie lautstark antisemitische Verschwörungsmythen und rief dabei zum Mord an Juden und Jüdinnen auf. Anschließend bespuckte er die Stele, zog einen spitzen Gegenstand aus seiner Tasche und beschädigte das Denkmal. Im Anschluss fuhr er mit einem Auto davon.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • NPD/JN-Aufkleber im U-Bahnhof Turmstraße

    18.08.2022 Bezirk: Mitte

    An einer Rolltreppe im U-Bahnhof Turmstraße in Moabit wurde ein Aufkleber der NPD/JN-Aktion "Schülersprecher.info" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber waren viele Schwarze und wenig weiße Personen abgebildet und darüber die Überschrift: "Das ist die deutsche Minderheit an unseren Schulen."

    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr) Berlin
  • Rassistische Äußerungen bei Kundgebung in Berlin-Buch

    18.08.2022 Bezirk: Pankow

    Ein Vertreter einer demokratischen Partei hatte vor das Bucher Bürgerhaus eingeladen, um einen Spaziergang durch den Ortsteil durchzuführen. Im Vorfeld dieser Veranstaltung waren Zettel in Briefkästen verteilt worden, die dazu aufriefen zu dem Spaziergang zu gehen, um sich mit Politik und Polizei über die Situation in Buch "zu unterhalten". Rassistische Vorurteile gegenüber Geflüchteten aus Moldau und Rom*nja und Sinti*zza wurden auch in lokalen Facebookgruppen geäußert. Der Veranstalter hatte mit zwanzig Personen gerechnet, es kamen aber ca. 120 Menschen. Die Personengruppe war nicht homogen und nicht alle wollten konstruktiv reden. Einzelne Teilnehmende artikulieren, rassistische Kommentare und rassistische Vorurteile gegen Rom*nja und Sinti*zza und dass die Geflüchteten "weg müssen". Als die Polizei eintraf, verteilte sich die Menge und löste sich nach und nach auf.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Angriff in Reinickendorf-Ost

    18.08.2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf-Ost wurde eine 34-Jährige und ihr 15-jähriger Sohn aus rassistischen Motiven angegriffen. Gegen 17:30 Uhr waren die beiden in einem Supermarkt in der Emmentaler Straße einkaufen und unterhielten sich in einer nicht-deutschen Sprache, als die Mutter sich von einem Mann und einer Frau, die ihr unbekannt waren, beobachtet fühlte. Nach Verlassen des Supermarkts beleidigte die Unbekannte die Mutter zunächst rassistisch und frauenfeindlich. Als diese sie aufforderte, sie in Ruhe zu lassen, rannte ihr der unbekannte Mann hinterher und schlug ihr mit der Faust gegen den Oberarm. Der Sohn ging dazwischen und wurde von dem Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Währenddessen soll der Unbekannte die Mutter weiterhin beleidigt haben. Nachdem Mitarbeiter*innen des Supermarkts dazwischengegangen waren, flüchteten die Angreifer*innen mit einem Auto. Beim Vorbeifahren sollen sie der Mutter massiv gedroht haben. Die Betroffenen erlitten Blutergüsse am Kopf und Arm. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1663 vom 20. August 2022; Pressestelle der Polizei
  • Rechte Fotoaktion in Friedrichshain

    18.08.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Politiker der AfD ließ sich an Orten in Friedrichshain und Leipzig fotografieren, die als Symbole der linken Szene bekannt sind. Die Fotos wurden genutzt, um im extrem rechten Compact-Magazin einen Artikel über vermeintliche No-Go-Areas zu bebildern. Im Artikel wurde u.a. antifaschistisches Engagement als Gefahr für die Gesellschaft diffamiert.

    UPDATE:
    Am 26.08.22 veröffentlichte der AFD-Politiker dazu ein Video auf Youtube, in dem weitere populistische Lügen verbreitet wurden.
    Am 28.08.22, nach der Veröffentlichung des Videos, wurden als Reaktion darauf in rechten Telegram-Kanälen Mord- und Gewaltphantasien gegen politische Gegner*innen gepostet (z. B. erschlagen, mit einem Maschinengewehr aufräumen).

    Quelle: Twitter
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