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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Queerfeindliche Äußerung in Lichterfelde

    20.06.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Bei einer Veranstaltung in Lichterfelde kam es zu einem queerfeindlichen Vorfall. Eine besuchende Person bezeichnete eine Person in Drag als „Fasching“. Die Dragqueen war auf der Veranstaltung, um über queere Themen zu informieren. Der Vergleich würdigte die Kunstform „Drag“ als „Kostüm“ und damit als lächerlich herab.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Rassistische, ableistische und neonazistische Parolen in der S-Bahn am Hauptbahnhof

    20.06.2026 Bezirk: Mitte

    Am Hauptbahnhof stieg eine Gruppe von ca. 10 bis 15 alkoholisierten Jugendlichen in die S-Bahn in Fahrtrichtung Lichtenberg. Die Personen trugen Kleidung mit Aufschriften wie „Lonsdale“ und „Deutschland“ und zeigten ein aggressives, randalierendes Verhalten.

    ​Während der Fahrt verhielt sich die Gruppe rassistisch und ableistisch. Zudem riefen sie den Code „1161“ (Anti-Antifa). Beim Aussteigen eines Teils der Gruppe am Bahnhof Ostkreuz (wo noch ca. 5 bis 10 Personen in der Bahn verblieben) wurde mutmaßlich die verbotene neonazistische Parole „Sieg Heil“ gerufen. Die verbleibenden Personen fuhren weiter in Richtung Nöldnerplatz/Lichtenberg.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei in der Köpenicker Altstadt

    20.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Kinderbereich des Kiezer Sommer spielten bei sehr hohen Temperaturen mehrere Kinder mit Wasserspritzpistolen. Als eine Gruppe Männer über den Platz ging und einer von ihnen ein wenig Wasser abbekam, baute er sich vor einem Jungen bedrohlich auf und sagte "Jetzt reden wir Deutsch!". Andere Gäste intervenierten in die Situation, da die Kinder massiv eingeschüchtert waren.

    Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick, Projekt Begegnung
  • Rassistische Propaganda auf Wahlkampfstand einer Partei in Wittenau

    20.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am 20.6. veranstaltete der Bezirksverband der "AfD" einen Infostand in Wittenau. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt.

    In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    20.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nalepastr. und der Helmholzstr. wurden insgesamt ca. zehn rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die rassistischen Aufkleber enthielten die Forderung nach einer sog. "Remigration", die extrem rechten Aufkleber hatten die Aufschrift "Patriotische Aktion".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmiererei gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum

    20.06.2026 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Pankow wurde der Zahlencode 1161 entdeckt und übermalt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus. Ebenso wurde der Slogan "Fuck Antifa" entdeckt und übermalt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde West

    20.06.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle S Lichterfelde West klebte ein Sticker, der sich in seiner Darstellung gegen politische Gegner*innen der extremen Rechte richtete. Er verwendete den entmenschlichenden Ausdruck "Zecke" für politische Gegner*innen. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide

    19.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Scheibe eines Kiezbüros der SPD an der Kreuzung Siemensstr./ Deulstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in Charlottenburg

    19.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Jebensstraße in der Nähe des Bahnhof Zoologischer Garten in der Charlottenburg zeigten zwei Personen bei einem Konflikt mit einer Gruppe von ca. 15 Jugendlichen den Hitlergruß.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Mobile Nachtlichter Charlottenburg
  • Neonazistischer Zahlencode in Alt-Tegel übermalt

    19.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Einkaufsstraße Alt-Tegel wurde ein Graffiti mit dem Zahlencode „161“ durch das Ergänzen einer „1“ in den neonazistischen Code „1161“ („Anti-Antifaschistische Aktion“) verändert. Der gegen Antifaschist*innen gerichtete Code wird von der extremen Rechten auch zur Markierung von Präsenz im öffentlichen Raum genutzt. Die ergänzte „1“ wurde später mit einem „X“ durchgestrichen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazistische Schmierereien in Frohnau

    19.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle Hubertusweg wurde sowohl auf einem Mülleimer als auch an Stromkästen der extrem rechter Zahlencode "1161" und Schmierereien mit der rassistischen Forderung nach „Remigration“ entdeckt und teilweise überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazi-Zahlencodes und Naziaufkleber in Lichtenberg-Nord

    19.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Übergang am S-Bahnhof Storkower Straße, in Richtung Storkower Bogen, wurde der rassistische und NS-verherrlichende Neonazizahlencode "1488" gemeldet.

    In der Oderbruchstraße Ecke Landsberger Allee wurde ein Aufkleber von der extrem rechten Berliner Jugendgruppierung "HKO" (="Headkicks only")-Crew gefunden und entfernt. Auf dem Aufkleber stand "Pädophilen die Fresse polieren! Division H.K.O.". Diese junge Neonazigruppierung gibt vor, zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophilie vorzugehen. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Auch laut dem Verfassungsschutz setzen extreme Rechte zunehmend auf das Thema Pädokriminalität. Mit Aktionen wie dem "Pedo-Hunting" treffen sie auch auf gewaltbereite, bislang eher unpolitische Jugendliche.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Angriff am Lausitzer Platz

    19.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 15:00 Uhr wurde eine 23-jährige Frau am Lausitzer Platz rassistisch angegriffen. Zwei Männer kamen auf sie zu, beleidigten sie rassistisch, zogen ihr an den Haaren und schlugen ihr gegen den Kopf, die Rippen und den Kiefer. Als die Frau zu Boden ging, traten sie weiter auf sie ein.
    Als ein Zeuge der Frau zu Hilfe kam, flohen die Täter.
    Die Frau flüchtete sich nach Hause, wo sie zunächst ohnmächtig wurde und später die Polizei alarmierte. Ein Rettungswagen brachte sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0739 vom 20.06.2026
  • Rassistische und antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    19.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilhelmsaue wurde erneut eine Bank des Projekts "Rote Bänke" beschädigt. Über der Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" wurde "Okay dann Remigration für Verbrecher und Grenzen dicht, sonst wirds schlimmer" geschmiert. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden. Die Bank musste anschließend neu gestrichen und gestaltet werden.

    Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren. In der Schmiererei wurde das Thema instrumentalisiert, um rassistische Narrative zu verbreiten.

    Quelle: BENN Wilmersdorf
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschönhausen

    18.06.2026 Bezirk: Pankow

    Im Schloßpark wurden zwei Aufkleber entdeckt, die sich gegen den politischen Gegner richteten. Die Slogan waren "FCK Linke" und "FCK Antifa".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Zehlendorf

    18.06.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Erneut klebten an einem Kiosk am Teltower Damm Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel. Die Sticker richteten sich wieder gegen Antifaschist*innen. Außerdem klebte dort ein Sticker, der eine Information zu Vielfalt und Menschenwürde als Islamismus, Linksextremismus und Antisemitismus bezeichnete. Die Sticker wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechte Aufkleber und Hakenkreuz-Kritzeleien in Neu-Hohenschönhausen

    18.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Vincent-van-Gogh-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden.

    Auch rund um die Tramhaltestelle Welsestraße wurden 5-6 weitere Exemplare des rassistischen "Remigration"-Motivs gefunden und entfernt.

    In einer Bahn der M17 wurden zudem auf Höhe Neu-Hohenschönhausen zwei Hakenkreuz-Kritzeleien in Kombination mit dem Spruch "Für die AfD" gemeldet.

    In der Pablo-Picasso-Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem NS-verherrlichenden Motiv war eine Reichsflage, ein Reichsadler und die Parole "Deutschland, meine Heimat!" zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    18.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Damerowstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    18.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Florastraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • "III. Weg"-Aufkleber in Heinersdorf

    18.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Nähe des S-Bahnhofes Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt sowie ein Aufkleber von dessen Jugendorganisation "NRJ - Nationalrevolutionäre Jugend".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-verherrlichende Wolfsangel in Lichtenberg-Nord

    18.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Kreuzung Ruschestraße Ecke Bornitzstraße wurden im öffentlichen Raum extrem rechte Graffiti entdeckt. Sie zeigen eine Wofsangel-Schmiererei in weißer Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    ​Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code.

    Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Äußerungen eines Livestreamers in Alt-Hohenschönhausen

    18.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Am Nachmittag wurde im öffentlichen Raum nahe der Schalkauer Straße eine Person dabei beobachtet, wie sie einen lautstarken Livestream mit rassistischen Inhalten auf der Plattform TikTok durchführte und Passant*innen ungefragt filmte.

    ​In dem fortlaufenden Livestream äußerte sich die Person mehrfach negativ über die Stadt Berlin sowie über das Thema Migration. Dabei fiel unter anderem die nationalistische, rassistische und ausgrenzende Parole, Berlin müsse „wieder deutsch werden“.

    ​Eine nachträgliche Überprüfung des öffentlich zugänglichen Profils der Person durch die meldende Person ergab zudem eine deutliche Nähe zur extrem rechten Szene. Auf dem Account wurde unter anderem ein Video hochgeladen, das einen Informationsstand der Neonazipartei „Die Heimat“ (ehemals NPD) am 13.6.2026 am nahegelegenen Allee-Center (Landsberger Allee 277) positiv darstellt und bewirbt. Die Inhalte des Accounts vermitteln insgesamt eine starke Sympathie für die Positionen dieser Partei.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber am Roederplatz

    18.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Supermarkt am Roederplatz wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden und unkenntlich gemacht.

    In der Möllendorffstraße Nähe Stadtpark Lichtenberg wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Versandes entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Verbotener SS-Spruch in Alt-Hohenschönhausen

    18.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Siegfriedstraße wurde ein älterer Neonazi mit dem auf den Arm tätowierten NS-verherrlichenden und in Deutschland verbotenen Wahlspruch der Waffen-SS "Meine Ehre heißt Treue" in Frakturschrift gesehen.

    Die Verwendung des Spruchs ist nach §86a des Strafgesetzbuchs (StGB) als Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen strafbar. Das Gesetz verbietet das öffentliche Zeigen, Tragen und Verbreiten solcher Symbole und Parolen. Das gilt für Tätowierungen gleichermaßen wie für Textilien oder Flaggen.

    In der Simon-Bolivar-Straße Ecke Goeckestraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet und unkenntlich gemacht. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand die Parole "Support your local Anti-Antifa" in Kombination mit einem durchgestrichenem Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Anarchiezeichen und einem durchgestrichenen Black lives matter-Symbol.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimische Schmiererei in Tegel

    17.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Kreuzung Gorkistraße Ecke Buddestraße wurde mit einem schwarzen Stift "Fuck Islam" auf einen Ampelpfahl geschmiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Anti-Schwarze rassistische Bedrohung im Bus am Hauptbahnhof

    17.06.2026 Bezirk: Mitte

    In einem Bus im Bereich des Hauptbahnhofs bedrängte ein junger weißer Mann eine Schwarze Frau, die mit einem Kind im Kinderwagen unterwegs war. Er zeigte ihr den Mittelfinger, kam ihr sehr nah, blockierte ihren Weg und verfolgte sie im Bus so, dass sie eingeschüchtert ihren Sitzplatz verließ. Doch andere Fahrgäste und der Busfahrer sprachen das Verhalten als rassistisch an. Der Busfahrer verwies den Mann schließlich aus dem Bus und sagte sinngemäß: „Raus mit dir, kein Platz für Rassismus.“

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitischer Sticker in der Kottbusser Straße

    17.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Bushaltestelle in der Kottbusser Straße wurde ein Sticker entfernt, auf denen stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und darunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmiererei in Mitte

    17.06.2026 Bezirk: Mitte

    In einer Toilette eines Theaters in Berlin Mitte wurde die Schmiererei "Satanyahu" entdeckt. Die Behauptung, dass sich Juden*Jüdinnen im Pakt mit dem Teufel befinden, ist ein klassisches antisemitisches Narrativ.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Mitte

    17.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Straße wurde neben einer Kneipe ein rassistischer Aufkleber aus einem Naziversand gemeldet. Auf dem Motiv war der NS-verherrlichende und antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen.

    In der Weitlingstraße Ecke Irenenstraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand die Parole "Überklebt Du Zecke" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel-Logo, einem durchgestrichenen Anarchie-Symbol und einer durchgestrichenen Flagge der "Antifaschistischen Aktion".

    An der Bushaltestelle Nöldnerplatz wurde außerdem ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der rassistischen Aufschrift "Raus mit die Viecher" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    In der Archenholdstraße wurde ein weiterer Naziaufkleber mit der rassistischen Parole "Refugees not welcome" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-Verherrlichung in Kneipe in Lichtenberg-Mitte

    17.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Person beobachtete an ihrem Probearbeitstag in einer Kneipe in Lichtenberg-Mitte eine massive Präsenz der lokalen Neonazi-Szene.

    Mehrere Gäste begrüßten sich beim Betreten des Lokals offen mit dem verbotenen Hitlergruß („S… H…“) und es wurden Hakenkreuze und neonazistische Zahlencodes gesichtet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Facebook
  • Reichsbürger-Aufkleber in Spandauer Neustadt

    17.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Schönwalder Straße wurde ein Aufkleber der verschwörungsideologischen Reichsbürgergruppe "Ewiger Bund 1871" auf dem Schaukasten eines Stadtteilzentrums entdeckt. Die auf dem Aufkleber genannte Website enthält rassistische sowie den Nationalsozialismus verharmlosende Inhalte.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register, Stadtteilzentrum Paul Schneider Haus
  • Schmiererei gegen Antifaschismus in Weißensee

    17.06.2026 Bezirk: Pankow

    Vor einer Schule in der Buschallee wurde der Zahlencode „1161 Connection“ entdeckt. Dabei handelt es sich um einen Zahlencode, der sich gegen Antifaschismus richtet.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten

    16.06.2026 Bezirk: Spandau

    Am Spekteweg wurden am Vorgartenzaun eines Jugendzentrums, das Jugendlichen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Erfahrungen Sozialberatung, Gruppenaktivitäten, Sportangebote usw. anbietet, zwei Aufkleber entdeckt. Auf einem der Aufkleber stand: „Go Woke Go Broke“. Dieser Slogan wird häufig von US-amerikanischen rechtskonservativen Gruppen benutzt. Dort wird „woke” als abwertender politischer Begriff verwendet, um Engagement gegen Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit negativ darzustellen.

    Der weitere Aufkleber trug die Aufschrift „Antidemokratische Waschlappen“ und richtete sich auch in seiner Bildsprache gegen Antifaschist*innen.

    Quelle: Jugendtreff Kandeler Weg
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und Neonaziaufkleber in Spandau

    16.06.2026 Bezirk: Spandau

    Im Koeltzepark wurden zwei Aufkleber an verschiedenen Seiten im Park entdeckt. Einer davon trägt die Aufschrift „Zecken-Jagt-Kommando Deutschland 49“ entdeckt. Der Aufkleber überklebte einen antifaschistischen Aufkleber.

    Ein weiterer teilweise entfernter Aufkleber trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Einer von ihnen wurde unter anderem wegen nationalsozialistischer Aussagen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

    Quelle: Register Spandau
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen

    16.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Peetzseestr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    In der Klutstr. wurden drei Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels sowie ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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