Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
16.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Vorfall in Friedrichshain
16.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall in Friedrichshain. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechter Aufkleber in Französisch Buchholz
16.05.2024 Bezirk: PankowIn Französisch Buchholz wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels mit der Aufschrift "Fuck Communism, Fuck Antifa" gefunden.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Drohbrief an SPD Reinickendorf
16.05.2024 Bezirk: ReinickendorfDer Reinickendorfer Kreisverband der SPD erhielt in Waidmannslust einen Drohbrief mit extrem rechtem Inhalt. Darin wurden die Regierungen der letzten 20 Jahre – insbesondere SPD und Grüne – als „verbrecherisch“ diffamiert und für den angeblichen „Untergang Deutschlands“ verantwortlich gemacht. Der Verfasser hetzte gegen Sozialpolitik, lobte die AfD als „wahre Volkspartei“ und warf den demokratischen Parteien Manipulation und Propaganda vor.
Besonders bedrohlich waren die offenen Gewaltfantasien: Der Autor drohte mit „Volksaufstand, Bürgerkrieg und Umsturz“, sollten SPD und Grüne nicht ihre Politik ändern. Nach einem „Machtwechsel“ sollten eine halbe Million „Politverbrecher“ in „Straflagern“ zur „Wiedergutmachung“ gezwungen werden. Die SPD erstattete Anzeige. Bereits zuvor hatten die Grünen Reinickendorf einen ähnlichen Brief erhalten, was auf eine systematische Bedrohung demokratischer Parteien durch extrem rechte Kreise hindeutet.
Quelle: SPD Reinickendorf -
Neonazistische Zahlencodes in Altglienicke
16.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einem Großaufsteller der SPD zum Europawahlkampf an der Ecke Schönefelder Chaussee/ Siriusstr. wurden die Gesichter der Kandidat*innen durchgestrichen, zweimal der neonazistische Zahlencode "1161" und zweimal der Schriftzug "AFD" aufgebracht.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistischer Aufkleber auf dem Fritz-Lang-Platz
16.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Fritz-Lang-Platz wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Wahlplakate in Mitte
16.05.2024 Bezirk: MitteIn der Leipziger Straße in Mitte hingen Wahlplakate der Neonazikleinpartei "Die Heimat". Abgebildet war ein Flugzeug und der Slogan "Remigration Jetzt!".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Restaurant schließt nach antisemitischen Bedrohungen
16.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWie der Tagesspiegel berichtete, hat das israelische Restaurant DoDa’s-Deli in der Kopernikusstraße geschlossen, weil die Sicherheit der Mitarbeitenden nicht mehr gewährleistet werden konnte (s. auch Chronikeintrag vom 08.10.2023). Auch 2024 fanden sich immer wieder antisemitische Sticker an Aushängen und an der Fassade des Lokals, wie auch antisemitische Parolen, wie z. B. "Fuck Israel". Auch im Innenbereich kam es zu Sachbeschädigung, z.B.: durch in einen Tisch geritzte Parolen. Ebenso riss der von pro-Palästinenser*innen organisierte Hass im Netz nicht ab.
Quelle: Tagesspiegel vom 16.05.24 -
Strukturelle Diskriminierung in Marzahn-Hellersdorf
16.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEin Asylsuchender berichtete von diskriminierender Ungleichbehandlung in einer Unterkunft aufgrund von Nationalität. Weitere Details zum Vorfall wurden zum Schutz der betroffenen Person anonymisiert.
Quelle: BUBS - Berliner unabhängige Beschwerdestelle -
Strukturelle Diskriminierung in Reinickendorf
16.05.2024 Bezirk: ReinickendorfBei der Sozialen Wohnhilfe in Reinickendorf kam es zu einer antiziganistisch motivierten Diskriminierung. Die Behörde lehnte die Unterbringung für eine rumänische Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern trotzt bestehendem Anspruch ab. Die Soziale Wohnhilfe bezeichnete es als zumutbar, dass die Familie die Obdachlosigkeit mit der Rückkehr in ihr Heimatland beendete.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Struktureller Rassismus in einer Gemeinschaftsunterkunft in Charlottenburg-Wilmersdorf
16.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Charlottenburg-Wilmersdorf berichtet wiederholt vom Personal der Einrichtung rassistisch diskriminiert worden zu sein. Auf den Versuch hin dies anzusprechen, folgten weitere diskriminierende Aussagen und Abmahnungen. Das Datum wurde geändert zur Anonymisierung des Vorfalls.
Quelle: Berliner unabhängige Beschwerdestelle (BuBS) -
Wieder verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord
16.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
Quelle: Einzelperson über X -
Antifeministischer Angriff in Pankow
15.05.2024 Bezirk: PankowEs ereignete sich ein antifeminitischer Angriff in Pankow. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 20166 -
Antisemitische Äußerungen auf Kundgebung
15.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Kundgebung mit dem Motto "No Teck for Apartheid" in der Luckenwalder Straße, vor dem Amazon AWS Summit, wurde von Demonstrant*innen Israel "Apartheid" vorgeworfen.
Quelle: Berlin Tech Workers Coalition auf X -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
15.05.2024 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
15.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
15.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
15.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in der Lucy-Lameck-Straße
15.05.2024 Bezirk: NeuköllnDer Schaukasten einer Einrichtung, in dem ein Plakat mit einem Aufruf zu einer Demonstration gegen Antisemitismus hing, wurde beschmiert.
Quelle: Register Neukölln via Instagram -
Antisemitische Schmiererei in der Rotherstraße
15.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Rotherstraße wurde die Schmiererei „Stop Israhell“ an einer Hauswand entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Mitte
15.05.2024 Bezirk: MitteIn der Nähe einer Synagoge in Mitte wurde eine antisemitische Karikatur, eine Figur mit Schläfenlocken, Kippa und Reißzähnen, an einen Stromkasten angebracht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistischer Angriff in Pankow
15.05.2024 Bezirk: PankowEs ereignete sich ein antiziganistischer Angriff in Pankow. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 20166 -
Antiziganistischer Angriff in Pankow
15.05.2024 Bezirk: PankowEs ereignete sich ein antiziganistischer Angriff in Pankow.
Quelle: Amaro Foro / Dosta -
Behindertenfeindliche Diskriminierung im Bus
15.05.2024 Bezirk: BerlinweitEin Hamburger Mann wurde in einem Berliner Bus von Kontrolleuren wegen seiner Schwerbehinderung benachteiligt. Er berichtete einer Zeitung, dass er sein 24-Stunden-Ticket aus der BVG-App nicht habe zügig vorzeigen können. Als er den Kontrolleur um Hilfe bei der App-Bedienung bat, sei er angeschrien und zurechtgewiesen worden. Der Hamburger Mann konnte schließlich seinen gültigen Fahrschein vorzeigen. Dennoch wurde ihm ein Bußgeld auferlegt, denn die maximale Kontrollzeit von zehn Sekunden sei überschritten worden. Der Kontrolleur teilte der BVG sogar mit, der Mann habe gar kein Ticket gezeigt. Die BVG gab der Beschwerde des Mannes nicht statt. Erst die Nachfrage einer Journalistin bei der BVG ergab, dass die Zehn-Sekunden-Regel gar nicht existiere. (Das tatsächliche Datum des Vorfalls ist nicht bekannt.)
Quelle: Tagesspiegel Checkpoint 06.06.24 -
Erneut Steinwürfe auf Geflüchtetenunterkunft
15.05.2024 Bezirk: LichtenbergAuf eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Wollenberger Str. wurden Steine geworfen. Die Steine landeten auf dem Gelände und den von Familien bewohnten Containern.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf
15.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Peter-Edel-Straße wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt. Diese waren unter anderem von "Der III. Weg".
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf
15.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Spielplatz in Hellersdorf-Nord wurde ein Aufkleber, der sich gegen Antifaschismus richtete, entdeckt und entfernt. Der Slogan war "FCK Antifa" (= Fuck Antifaschismus).
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Mitte
15.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Glambecker Ring in Marzahn wurden ein Aufkleber der extrem rechten Band "Sleipnir" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Flyer des "III. Wegs" im Briefkasten in Buch
15.05.2024 Bezirk: PankowEin Flugblatt der Neonazi-Partei "Der III. Weg" mit dem Titel „Asylflut endlich stoppen!“ wurde in einem Briefkasten einer Wohnung in der Groscurthstraße in Buch gefunden. In diesem Flugblatt wird angeprangert, dass der Berliner Senat 1500 weitere Asylbewerber in Buch unterbringen will. In dem Flugblatt wird "ein Aufnahmestopp der Flüchtlinge, Abschiebungen von kriminelle Asylbewerbern und Verwendung von deutschem Steuergeld für volkseigene Belange" gefordert.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuze in Adlershof
15.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Wand der Unterführung am S-Bahnhof Adlershof wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
15.05.2024 Bezirk: MitteIm Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistischer Angriff im Bezirk
15.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein rassistischer motivierter Angriff im Bezirk.
Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
Quelle: AGH Berlin, Schriftliche Anfrage, DS 19/20166 -
Rassistischer Angriff in Marzahn-Hellersdorf
15.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEs ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 20166 -
Rassistischer Angriff in Tempelhof-Schöneberg
15.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 20166 -
Rassistischer Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
15.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Übergang Schnellerstr./ Oberspreestr. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische und antisemitische Beleidigung
15.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag hielten zwei Mitarbeitende eines Discounters am Adlergestell eine mutmaßliche Ladendiebin fest. Die Frau wehrte sich und beleidigte die Mitarbeitenden rassistisch und antisemitisch. Als eine Passantin dazu kam, wurde auch sie rassistisch beleidigt.
Quelle: Polizeimeldung vom 16.05.24 -
Reichsflagge in Mitte
15.05.2024 Bezirk: MitteAn einem Wohnhaus im Bezirk Mitte wurde eine Reichsflagge gezeigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde
15.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Fahrstuhl am S-Bahnhof Lichterfelde West wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen die SPD richtete. Die Partei wurde an einem Galgen dargestellt. Zudem wurden behindertenfeindliche Worte benutzt, um die Mitglieder der Partei zu beleidigen.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Altstadt
15.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Stromkasten an der Ecke Müggelheimer Str./ Wendenschlossstr. wurden mehrere Schriftzüge entdeckt und entfernt. Es wurden Antifaschist*innen als "Hurensöhne" bezeichnet, sowie das Kürzel "FSN" (frei-sozial-national), als auch "Nationaler Widerstand" geschrieben.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Versammlung mit antisemitischen Inhalten in Charlottenburg
15.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einer sogenannten "Nakba-Demonstration" in Charlottenburg wurde u.a. ein antisemitisches Plakat gezeigt. Außerdem wurde in einem Redebeitrag der Nationalsozialismus verharmlost, indem Waffenlieferungen von Deutschland mit Vernichtungslagern in Polen gleichgesetzt wurden.
Quelle: RIAS Berlin, JFDA e. V. -
Antifeministischer Aufkleber in Friedrichshagen
14.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Müggelseedamm wurde ein antifeministischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen gendergerechte Sprache richtete.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Antisemitische Propaganda in Tempelhof
14.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergErneut wurde auf einem Wahlplakat am Tempelhofer Damm entdeckt, dass einer darauf abgebildeten Politikerin ein Davidstern auf die Stirn gemalt worden war.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
14.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
14.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
14.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt unter einem Tweet einen Kommentar, der Jüdinnen_Juden kollektiv haftbar für die Handlungen der israelischen Regierung macht.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien im Graefekiez
14.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 8:00 Uhr entdeckte eine Zeugin eine Schmiererei an einer Hausfassade in der Graefestraße, an einem Durchgang zum Hinterhof. Angebracht waren antisemitische und antiisraelische Parolen und Symbole („Fuck Israel“, „Hamas“ und zwei Hakenkreuze). Es waren verschiedene Schriftarten in verschiedenen Farben. Die Polizei machte die Schmiererei unkenntlich.
Gegen 18:00 Uhr rückte die Polizei erneut an. Es wurde wiederholt eine antisemitische Schmiererei an einer Hausfassade in der Graefestraße entdeckt. Angebracht waren ein Hakenkreuzsymbol und die Schriftzüge „Hitler“, „Fuck Israel“ und „Hezbollah“ auf ca. 6 m Länge und ca. 2 m hoch. Wie schon am Morgen machte die Polizei die erneute Schmiererei unkenntlich.
Quelle: BZ vom 20.05.24 -
Aufkleber des "III. Weg" in Köpenick-Nord
14.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Schild Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuz auf Toilette im Burger King in Prenzlauer Berg geschmiert
14.05.2024 Bezirk: PankowEin Hakenkreuz wurde an eine Toilettenwand in einer Filiale von Burger King geschmiert.
Quelle: [moskito] - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Im Supermarkt in der Skalitzer Straße transphob beleidigt und verletzt
14.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei junge Frauen standen gegen 22:00 Uhr an einer Kasse eines Supermarktes in der Skalitzer Straße und hörten, wie sich zwei Männer transfeindlich in ihre Richtung äußerten. Beim Verlassen der Filiale folgten ihnen die Männer, äußerten erneut transphobe Beleidigungen und bewarfen die Frauen mit einer Flasche und einer Eispackung. Eine Frau wurde mehrfach am Arm und Oberkörper getroffen und verletzt und mußte ambulant behandelt werden. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Polizei Nr. Nr. 0998; LasMigras -
"Nazizone"-Aufkleber in Marzahn
14.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bürgerpark Marzahn wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Nazizone; national befreite Zonen schaffen" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in