Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
30.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
30.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker in Wilmersdorf
30.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm U-Bahnhof Konstanzer Straße in Wilmersdorf wurde ein Sticker entdeckt, der zum Boycott Israels aufruft und auf eine Website verweist, die das Gebiets Israels und der palästinensischen Gebiete als Palästina ausweist.
Quelle: Register CW -
Antisemitische Schmiererei am Fraenkelufer
30.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem großen öffentlichen Müllbehälter, im Einzugsgebiet einer Synagoge, wurde die Schmiererei "FUCK ISRAEL!" angebracht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Schmiererei an Restaurant in der Gabriel-Max-Straße
30.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Fassade eines Restaurants wurden gegen 12:00 Uhr geschmierte antisemitische Parolen entdeckt "Fuck Israel" und "Gaza". "Fuck Israel" wird verwendet, wenn der jüdische Staat Israel verunglimpft werden soll. Somit wird die Schmiererei als antisemitisch gewertet.
Da es in der Vergangenheit im Umfeld zu weiteren Vorfällen auf Gastronomiebetriebe gekommen ist, was teilweise auch deren Auszug zur Folge hatte, war der Inhaber der Gastronomie in große Sorge, dass es zu weiteren Vorfällen kommen könnte. Es wurde Anzeige erstattet und die Fassade wurde übermalt.
Quelle: Berliner Register -
Antisemitismus auf Kundgebung am Potsdamer Platz
30.05.2024 Bezirk: MitteAm Potsdamer Platz kam es zu einer propalästinensischen Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden. Eine Aktivistin aus der verschwörungsideologischen Szene verglich in einer Rede die deutsche Unterstützung für Israel mit den Verbrechen des NS-Regimes. Ein Redner bezeichnete Israelis als Kindermörder.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber des "III. Weg" und neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord
30.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Gehsener Str. /Mittelheide wurden zwei rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der Mittelheide wurde an einer Laterne der neonazistische Zahlencode "88" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Friedrichshagen
30.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Löcknitzstr./ Petzseestr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber vom Dritten Weg in Gropiusstadt
30.05.2024 Bezirk: NeuköllnAn einem öffentlichen Mülleimer in der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register Neukölln -
Aufkleber von "Der III. Weg" in Alt-Friedrichsfelde
30.05.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Rhinstr. wurde ein Aufkleber von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf dem Aufkleber ist zu lesen: "Kriminelle Ausländer raus".
Quelle: Lichtenberger Register -
Erneut NS-verharmlosende Sticker in der Altstadt Spandau
30.05.2024 Bezirk: SpandauWieder wurden zwei NS-relativierende Sticker entdeckt, deren Text die Abwandlung eines Zitats von Martin Niemöller darstellt. Er bezieht sich auf den Umgang von Kirche und Regierung mit Gegnern der Corona-Maßnahmen bzw. Impfgegner*innen, siehe auch. Die Sticker waren an einer Laterne bzw. am U-Bahneingang in der Nähe des Reformationsplatzes angebracht. Sie wurden entfernt.
Quelle: Register Spandau -
Hakenkreuze auf Wahlplakat
30.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf zwei Wahlplakaten auf der Potsdamer Chaussee wurden Schmierereien entdeckt. Die Plakate befanden sich zwischen den Kreuzungen Lissabonallee und Kurstraße. Es handelte sich um Plakate der Parteien SPD und FDP. Den abgebildeten Politiker*innen wurden sogenannte "Hitlerbärtchen" gemalt. Auf das Plakat der FDP wurden zudem Hakenkreuze und der Spruch "Heil Hitler" geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Soziales Netzwerk -
Hakenkreuz-Schmiererei auf Spielplatz
30.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Spielplatz nahe des Brodowiner Rings wurde ein Hakenkreuz sowie eine doppelte Sig-Rune an eine Kletterinstallation geschmiert.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Johannisthal
30.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Straße am Flugplatz wurde ein Aufkleber mit einer durchgestrichenen Regenbogenfahne entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verharmlosendes Plakat an der TU Berlin
30.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Technischen Universität (TU) Berlin in Charlottenburg wurde an einer Plakatwand vor einem der Gebäude in der Marchstraße ein NS-verharmlosendes Plakat entdeckt und entfernt. Darauf wird die Präsidentin der TU Berlin mit Adolf Hitler verglichen. Die Universität hat eine Strafanzeige gestellt.
Quelle: Register CW via Twitter -
NS-verherrlichende Schmiererei in Schöneberg-Nord
30.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIm Nelly-Sachs-Park, Eingang Dennewitzstraße, wurden mehrere rechte Schmierereien entdeckt, von "Nazi-Kiez" über Hakenkreuze und gleich daneben "AFD" auf den Mülleimern im Park.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
30.05.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Rüdickenstr. wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel entdeckt. Auf diesem ist zu lesen: "abschieben verhindert straftaten".
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Bedrohung gegen Arztpraxis
30.05.2024 Bezirk: LichtenbergEin Arzt einer Praxis in Neu-Hohenschönhausen erhielt ein rassistisches Schreiben in seinen Briefkasten. Auf diesem war: "Scheiss Ausländer" zu lesen. Hierbei handelt es sich um einen Einschüchterungsversuch gegen Personen mit Migrationserfahrung.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Diskriminierung in Wohnheim
30.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Schwarze Person wurde von der Hausverwaltung in einem Wohnheim rassistisch diskriminiert. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: EOTO -
Rassistischer Aufkleber am S-Bhf. Kaulsdorf
30.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer digitalen Anzeigetafel der Busstation am S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber vom "III. Weg" am S-Bhf. Biesdorf
30.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Geländer am S-Bahnhof Biesdorf wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Veranstaltung in Charlottenburg
30.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfVor dem Schloss Charlottenburg fand eine Kundgebung der AfD im Rahmen des Wahlkampfes zur Europawahl statt.
In den Redebeiträgen wurden Narrative wiederholt, die als rassistisch eingeordnet werden können. Darunter war die Behauptung, dass eine vermeintliche Toleranz gegenüber Geflüchteten zu vermehrter sexualisierter Gewalt führe oder die Andeutung, dass LGBTIQ*-Feindlichkeit vorwiegend in Neukölln vorkomme. Dies kann als eine rassistische Verlagerung der beiden Probleme gewertet werden. Außerdem wurde sich für „ein Europa der Vaterländer“ ausgesprochen, das u. a. die „kulturelle Vielfalt der Nationen“ schützen solle. Diese Idee erinnert an das Konzept des Ethnopluralismus, das aus der Neuen Rechten stammt. Dabei wird das Wort "Rasse" durch "Kultur" ersetzt. Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist jedoch nicht gewünscht.
Es gab zudem Äußerungen, die als LGBTIQ*-feindlich eingeordnet werden können. So wurde die Präsenz von Regenbogenfahnen mit Symbolen aus der DDR oder „Zeiten, an die wir uns nicht erinnern wollen“ verglichen. Diese Vergleiche delegitimieren die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und verharmlosen Unrechtsstaaten. Eine weitere Aussage bestritt die Existenz von mehr als zwei Geschlechtern, was gegen die Existenzberechtigung und Selbstbestimmung von inter-, trans- und nicht-binären Menschen gerichtet ist.
Neben der Bühne war zudem ein Stand der extrem rechten Jungen Alternative (Jugendorganisation der AfD). Neben Werbung für die extrem rechte Gruppierung wurde ebenfalls die AfD-Zeitung „Blauer Bote“ in der Ausgabe Frühjahr/Sommer 2024 verteilt. In der Zeitung wurde u. a. eine rassistische Erzählung wiederholt, in der ein Zusammenhang zwischen sozialen Problemen wie Wohnungsnot sowie Migration konstruiert wird.
An der Veranstaltung nahmen etwa 100 Personen teil.
Quelle: Register CW -
Rassistische Wahlwerbung der Partei "Die Heimat" im Allendeviertel
30.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeviertel wurden rassistische Flyer der Partei "Die Heimat" in privaten Briefkästen entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Sachbeschädigung an linkem Hausprojekt in der Scharnweberstraße
30.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNicht einmal 10 Stunden, nachdem im Hauseingang gezündelt wurde, wurden in der Nacht alle Schlösser des Hausprojekts verklebt. Betroffen war auch eine Sprachschule im Haus. An der Fassade wurden Schmierereien wie „viva rafah“, „Fuck Anti-D“ und „Rassistenhaus“ angebracht. Die Bewohner*innen gehen davon aus, dass die Täter*innen aus dem antisemitischen linken Lager kommen, wie in einem Statement veröffentlicht wurde. (siehe dazu auch den Chronik-Eintrag vom 29.05.24)
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Sticker einer extrem rechten Band in Spandau
30.05.2024 Bezirk: SpandauAuf einem Mülleimer in der Mittelstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Band "Sleipnir" gefunden und entfernt. Die Band trat u. a. 2017 auf einem großen Neonazi-Konzert in Themar auf. Der Aufkleber beinhaltete zudem einen QR-Code, der zum Shop der Band führte.
Quelle: Register Spandau -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
29.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
29.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
29.05.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Tempelhof-Schöneberg
29.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergSeit dem 7. Oktober wurde der Briefkasten einer jüdischen Person wiederholt angespuckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien an der Admiralbrücke und am Fraenkelufer
29.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 9:00 Uhr wurde wiederholt an der Admiralbrücke eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Der Spruch "FREE GAZA" wird aufgrund der Nähe zur Synagoge in die Chronik aufgenommen, auch wenn der Slogan allein grundsätzlich nicht aufgenommen wird. Darüber hinaus wurde am Fraenkelufer 38 "HAMAS" mit einem Herz an eine Hauswand geschmiert. Jemand hat mit blauer Farbe "HAMAS" mit HERTHA übermalt, so das die Schmiererei in etwas Positives umgewandelt wurde.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische strukturelle Diskriminierung in Nord-Neukölln
29.05.2024 Bezirk: NeuköllnIn einem Copyshop in Neukölln weigerte sich ein Mitarbeiter des Ladens, Plakate zu drucken, die auf das Schicksal der von der Hamas am 7. Oktober 2023 entführten Geiseln aufmerksam machen sollten.
Quelle: RIAS Berlin -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Britz
29.05.2024 Bezirk: NeuköllnEiner Person wurde im Britzer Garten erst der Eintritt verwehrt, da sie für ihren E-Rollstuhl eine Sondergenehmigung hätte beantragen müssen. Der zuständige Mitarbeiter bestand darauf, die betroffene Person ohne Genehmigung nicht in den Park zu lassen, obwohl es sich bei dem E-Roller um ein zugelassenes Hilfsmittel handelt. Nach weiteren Diskussionen und einem Anruf bei dem Vorgesetzten wurde die Person eingelassen. Der betroffenen Person wurde jedoch noch das Formular zur Sondergenehmigung ausgehändigt.
Quelle: Tagesspiegel vom 29.05.2024 -
Extrem rechte Aufkleber in der Zeltinger Straße
29.05.2024 Bezirk: ReinickendorfIn der Zeltinger Straße in Frohnau wurden eine Reihe von extrem rechten Aufklebern gesehen und entfernt. Sie richteten sich unter anderem gegen Antifaschismus und Geflüchtete.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide
29.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Hartriegelstr./ Rudower Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechter Aufkleber in Nähe des Kissingenstadions
29.05.2024 Bezirk: PankowIm Zellinger Weg wurde ein extrem rechter Aufkleber mit dem Wortlaut: "Familie wachse - Deutschland lebe" entdeckt und entfernt. Darunter lassen sich die Fahnen des Deutschen Reiches (Schwarz-weiß-rot) finden.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Hakenkreuz und rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Nord
29.05.2024 Bezirk: LichtenbergAm Roedeliusplatz wurde ein Hakenkreuz auf einer Bank entdeckt. Dieses wurde unkenntlich gemacht. An der Haltestelle Landsberger Allee/Weißenseer Weg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan: "Lieber Kernkraft als Flüchtlingsstrom" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber im Treptower Park
29.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Treptower Park wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber nahm Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* lächerlich zu machen und zu delegitimieren. Der Aufkleber stammte von der extrem rechten Jungen Alternative.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Mehrere antisemitische Vorfälle auf pro-palästinensischer Demo in Kreuzberg
29.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUnter dem Motto „We Charge you with Genocide, stop the massacre in Rafah“ (Wir klagen Sie des Völkermordes an. Stoppen Sie das Massaker in Rafah.) begann gegen 18:30 Uhr eine Demo mit rund 3000 Teilnehmer*innen am Oranienplatz. Gegen 20:00 Uhr erreichte die Demo das Kottbusser Tor. Dort rief eine Teilnehmer*in eine verbotene, die Existenz Israels negierende Parole. Die Polizei griff ein und wurde angegriffen. Es entstand ein größerer Tumult, der sich eine Weile fortsetzte.
Aus einem Mehrfamilienhaus an der Kottbusser Straße flogen eine unbekannte Flüssigkeit und Eier.
In der Spitze der Demo befand sich eine einzelne Person, die ein pro-israelisches Plakat zeigte. Dies führte zu Unmutsbekundungen anderer Versammlungsteilnehmer*innen. Die Person wurde deshalb und aufgrund der bereits gezeigten Gewalt aus dem Aufzug heraus, angesprochen und mit ihrem Einverständnis aus dem Aufzug geleitet. Versammlungsteilnehmer, die der Person nachströmten, mussten durch unmittelbaren Zwang zurückgehalten werden.
Gegen 20:30 wurden über den Demo-Lautiwagen mehrere verbotene, das Existenzrechts Israels negierende Parolen gerufen. Die Versammlungsleiterin wurde daraufhin aufgefordert, diese Parolen zu unterlassen.
Insgesamt wurden 19 Strafermittlungsverfahren eingeleitet, u. a. wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
Quelle: Polizei Nr. 1118 -
Neonaziaufkleber am Bürgerpark Marzahn
29.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Bürgerpark Marzahn wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufkleber in Mahlsdorf-Süd an der Grenze zu Brandenburg
29.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Mahlsdorf-Süd an der Grenze zu Waldesruh (Brandenburg) wurden zahlreiche Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufkleber vor Musikschule und Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Biesdorf
29.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVor der Musikschule in der Maratstraße wurde ein Aufkleber des Neonaziversandes "aktivde" entdeckt und entfernt.
An den Pfeiler eines Straßenschildes im Ketschendorfer Weg wurden die Worte "FCK AFA" (=Fuck Antifaschismus") geschmiert. Die Schmiererei richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*innen -
Neonazi-Propaganda-Aktion in Tiergaten
29.05.2024 Bezirk: MitteMitglieder der Neonazi-Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) hielten am Großen Stern in Tiergarten eine Propaganda-Aktion mit Wahlplakaten ab.
Quelle: Berliner Register -
NS-Verharmlosende Sticker auf den Schaukästen von St. Nikolai
29.05.2024 Bezirk: SpandauAn beiden Schaukästen der Evangelischen Kirche St. Nikolai hingen zwei große, gelbe Sticker. Der aufgedruckte Text ist eine Abwandlung eines bekannten Zitats von Martin Niemöller (1892-1984). Der Stickertext bezieht sich auf den Umgang von Kirche und Regierung mit Kritiker*innen der Corona-Maßnahmen und Impfgegner*innen und ähnelt im Aufbau dem Originalzitat. Unter dem Text steht wie eine Quellenangabe, dass ein Zitat von Martin Niemöller abgewandelt wurde inklusive seiner Lebensdaten sowie "Theologe und Widerstandskämpfer während des Nationalsozialismus". Damit wird eine Gleichsetzung zwischen der NS-Diktatur und dem Regierungshandeln während der Covid-Pandemie vorgenommen und der Nationalsozialismus relativiert."
Quelle: Register Spandau -
Plakate mit Fotos von israelischen Geiseln im Ortsteil Spandau zerstört
29.05.2024 Bezirk: SpandauAm nördlichen Ende des Ortsteil Spandau wurden zwei Plakate mit Fotos israelischer Geiseln der Hamas zerstört.
Quelle: Register Spandau -
Rassistische Beleidigung am Moritzplatz
29.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine schwarze Frau mit Kufiya (Kopftuch) um die Schultern wurde gegen 19:15 von einem Mann am Moritzplatz Richtung Oranienplatz auf hebräisch als "Hure" angeschrien. Auf die Ansprache "Wie bitte?" zeigte er ihr den Mittelfinger entgegen.
Quelle: Berliner Register -
Rassistische Beleidigung im Zug am Südkreuz
29.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn einem Regionalzug am Südkreuz schaltete ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn um Mitternacht das Licht an zwei Fahrgastsitzen ein und begründete dies mit Sicherheitsgründen. Als die beiden Fahrgäste versuchten, das Licht wieder auszuschalten, begann ein anderer Fahrgast, unfreundlich auf sie einzureden, sie sollten das Licht nicht anfassen, und rief die Polizei. Gleich darauf fragte der Mann die Fahrgäste, woher sie kämen und sagte: „Wenn ihr in einem fremden Land seid, müsst ihr das respektieren“. Nach dieser respektlosen Annäherung lachte der Mann sie aus und sagte, dass sie keine Deutschen sind.
Quelle: AnDi - die Berliner Antidiskriminierungs-App -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
29.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wilhelminenhofstr. wurden die Schriftzüge "FCK GRN, NUR AFD, FCK 161, FCK AFA" sowie "FCK AFA, NUR AfD, FCK 161" entdeckt und entfernt.
In der Edisonstr. wurde der Schriftzug "FCK AFA, FCK 161, ANTIFA FOTZEN" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Zündelei an linkem Hausprojekt in der Scharnweberstraße
29.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Abend wurde an einem linken Hausprojekt in der Scharnweberstraße im Hauseingang gezündelt, weil auf der Fassade der Spruch „gegen jeden Antisemitismus“ angebracht ist.
Die Bewohner*innen gehen davon aus, dass die Täter*innen aus dem antisemitischen linken Spektrum kommen, wie in einem Statement veröffentlicht wurde.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarzer Rassismus in Neukölln
28.05.2024 Bezirk: NeuköllnIn einer Schule in Neukölln kam es zu einem Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Register Mitte -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
28.05.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin