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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Sozialchauvinistischer Angriff in der S-Bahn in Mitte

    20.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der S-Bahnlinie 7 zwischen Friedrichstraße und Hackeschen Markt bedrängten zwei Männer am Nachmittag einen vermutlich wohnungslosen, betrunkenen Mann, forderten ihn immer wieder auf: "Du steigst in der nächsten Station aus!". Sie verwickelten ihn in ein Handgemenge, brachten den Betrunkenen dabei zu Boden und warfen ihn schließlich am Hackeschen Markt aus der Bahn und flüchteten am Alexanderplatz.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-antifaschistische Schmiererei im Sewanviertel

    19.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Dolgenseestraße wurde auf einer Parkbank der aufgesprühte Zahlencode "1161" gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitische Propaganda in Mitte

    19.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Toilette der Staatsbibliothek im Ortsteil Mitte wurde eine antisemitische, verschwörungsideologische und terrorverherrlichende Schmiererei entdeckt, die außerdem Netanjahu mit Hitler gleichsetzt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Kreuzberg

    19.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    19.11.2025 Bezirk: Mitte

    In Mitte fand am Checkpoint Charlie eine propalästinensiche Kindgebung mit ca 120 Teilnehmenden statt. Eine Rednerin gab die nachgesprochene Parole vor: "Zionisten sind Faschisten, Völkermöder, Terroristen und töten Kinder und Zivilisten." Damit wurden Zionist*innen pauschal zu "Volkermördern" erklärt, der Faschismus relativiert und es wurde auf antisemitische Verschwörungsmythen angespielt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung in Berlin

    19.11.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit Benachteiligung beim Jobcenter. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    19.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelschlößchenweg und der Erwin-Bock-Str. wurden insgesamt elf extrem rechte Aufkleber entdeckt. Davon richteten sich sieben gegen Antifaschist*innen, die anderen bewarben Parteien und extrem rechte Gruppierungen, wie "Die Heimat" und die "Jägertruppe Berlin-Brandenburg".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    19.11.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Entlang der Nossener Straße wurden mehr als ein Dutzend extrem rechte Aufkleber entdeckt. Bei einem Großteil davon handelte es sich um Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Die Aufkleber richteten sich hauptsächlich gegen den politischen Gegner der extremen Rechten und propagierten mit dem rassistischen Spruch "Deutschland den Deutschen" einen völkischen Nationalismus.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    19.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Nazarethkirchstraße wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt, der auf ein Antifa-Plakat geklebt worden war. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Nazischmierereien rund um den Landschaftspark Herzberge

    19.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Rund um den Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben, im Bereich zwischen den Straßen Rhinstraße/Allee der Kosmonauten/Arendsweg wurden um die zwanzig, zum Teil großflächige neonazistische Schmierereien auf größtenteils Hauswänden entdeckt. Diese waren allesamt gegen Antifaschist*innen bzw. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet. Darunter waren der Zahlencode "1161", die Buchstabenkombination "aafa" (sowohl "1161" als auch "aafa" stehen für "Anti-antifaschistische Aktion") und zur Gewalt aufrufende Parolen wie "Zecken töten", "Zecken boxen" u.v.m..

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    19.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Umgebung der Berolinastraße im Ortsteil Mitte wurden drei rassistische Aufkleber der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehmals NPD) entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte die Aufschrift "White Lives Matter", zwei Aufkleber hatten die Aufschrift "Kein Asylbetrüger ist legal".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Schmiererei am Franz-Mehring-Platz

    19.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Bauzaun am Franz-Mehring-Platz wurde mit schwarzem Edding das rassistische Wort "Remigration" angebracht. Es wurde unkenntlich gemacht.

    Der Begriff Remigration bedeutet Rückwanderung, also die Rückkehr an den Herkunftsort, nachdem jemand von dort ausgewandert war. Dies kann freiwillig sein oder mit einer Ausweisung erzwungen werden. Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert. Insbesondere die "Identitäre Bewegung" und ihre Vertreter*innen instrumentalisieren den Begriff und fördern seine Verbreitung. Ursprünglich war „Remigration” ein wissenschaftlicher und neutraler Begriff der Migrationsforschung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda in Lichterfelde

    18.11.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Wand in Lichterfelde wurden weitere selbstgeschriebene Zettel entdeckt, deren Inhalt die Shoah bagatellisierten. Bereits vor einer Woche war dort der gleiche Zettel aufgetaucht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    18.11.2025 Bezirk: Mitte

    Auf der Toilette in einer Berliner Hochschule wurde eine Schmiererei in blauer Schrift entdeckt, die Jüdinnen_Juden abspricht, zur deutschen Gesellschaft zugehören. Unterhalb dieser Schmiererei, die auch einen Davidstern beinhaltet, steht in einem anderen Farbton (braun) „In DE gehört ihr in den Ofen.“

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganistischer Vorfall am Wohnungsmarkt in Tempelhof-Schöneberg

    18.11.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum.

    Quelle: Fair Mieten – Fair Wohnen
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    18.11.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf einer Bank in der Mittenwalder Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift „Klagt nicht, kämpft“ entdeckt und teilweise entfernt. In der Nähe des U-Bahnhofes Cottbusser Platz klebte ein Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ an einem Poller, auch dieser wurde entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber und Flyer in Neu-Hohenschönhausen

    18.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße, wurde ein extrem rechter Aufkleber der "Ein Prozent"-Kampagne gefunden und unkenntlich gemacht. Auf dem Motiv wird zur "Wahlbeobachtung" aufgerufen: "Betrug verhindern. Stimmen retten. Wahlbeobachtung".

    Auch in der Ahrenshooper Straße wurde erneut im Briefkasten einer sozialen Einrichtung Propaganda der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne gefunden. Auf der Titelseite des Flyers stand "Verfassungsschutz" - "Der Geheimdienst als Waffe der Regierung".

    Auf einem Imbiss auf der Plattform 2 des S-Bahnhofs Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet. Darauf war "Deutsche Zone", ein Hooliganmotiv und ein Bundesadler zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    18.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Torstraße wurden drei Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wiederholt extrem rechter Sticker am U-Bhf. Prinzenstraße entfernt

    18.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wiederholt wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels an der Rolltreppe U-Bhf. Prinzenstraße Richtung Warschauer Straße entfernt. Abgebildet war der Slogan "LOVE FOOTBALL HATE ANTIFA", wobei das A in HATE als Schlagring dargestellt war. Somit handelt es sich um eine Gewaltandrohung gegen die politische Gegnerschaft.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Gesundbrunnen

    17.11.2025 Bezirk: Mitte

    Am Abend wurde ein Schwarzer Mann an der Tramhaltestelle Bornholmer Straße in Gesundbrunnen von einem Mann rassistisch mit dem N-Wort beleidigt und aufgefordert, "N..." wie er sollten Deutschland verlassen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Bedrohung in Halensee

    17.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen werden keine weiteren Informartionen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    17.11.2025 Bezirk: Berlinweit
    Mehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Moabit

    17.11.2025 Bezirk: Mitte

    Eine Schmiererei, die ursprünglich den Schriftzug „Nuke Moscow“ zeigte, wurde so verändert, dass dort nun „Nuke Israhell“ stand.

    Quelle: RIAS Berlin
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