Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Oberschöneweide

    15.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kottmeierstr. wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber nahmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    15.12.2024 Bezirk: Mitte

    Am Hackeschen Markt wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber verweist auf eine Webseite des extrem rechten Vereins und Kampagnennetzwerks "Ein Prozent".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Angriff durch extrem Rechte in Lichterfelde

    14.12.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Bushaltestelle an der Lankwitzer Straße wurden zwei Mitglieder der SPD von mehreren extrem rechten Personen angegriffen. Die SPD-Mitglieder hatten an dem Tag an einem Infostand auf dem Kranoldplatz gearbeitet. Sie trugen Mützen, die ihre Parteizugehörigkeit zeigten. Beim Einstieg in einen Bus rissen zwei der extrem Rechten den betroffenen Personen die Mützen vom Kopf und beleidigten diese erst. Dann griffen sie beide Betroffenen körperlich an, wobei eine Person zu Boden ging. Diese wurde am Boden liegend weiter angegriffen.

    Von hinzukommenden Polizist*innen wurde ebenfalls ein Polizist erst rassistisch beleidigt und dann angegriffen. Sowohl das Mitglied der SPD als auch die Polizist*innen wurden bei dem Angriff verletzt.

    Ermittlungen gegen die extrem rechten Akteure laufen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2572 vom 15.12.2024; Tagesspiegel vom 14.12.2024
  • Anti-Schwarze rassistische Bedrohung am S-Bahnhof Bornholmer Straße

    14.12.2024 Bezirk: Mitte

    Ein Schwarzer Mann wurde am späten Abend von zwei jugendlichen Neonazis rassistisch beleidigt und bedroht, als er vom S-Bahnhof Bornholmer Straße zur nahegelegenen Tram-Haltestelle im Wedding ging. Erst nachdem drei junge Männer den Vorfall bemerkten und dazu kamen, ließen sie von ihm ab und entfernten sich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Pöbelei in Alt-Treptow

    14.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Einer Person, die mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fuhr, wurde von einer Frau zugerufen, dass sie den Fahrradweg nutzen sollte. Im Anschluss sagte sie in einem aggressiven Tonfall „...alle Juden und Fahrradfahrer…“ und etwas unverständliches.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Drei extrem rechte Sticker an Geschäftsstelle von DIE LINKE

    14.12.2024 Bezirk: Spandau

    Mehrere extrem rechte Sticker wurden am Schaufenster der Geschäftsstelle von Die Linke entdeckt und entfernt. Am Schaufenster war von innen der Schriftzug: "Solidarität statt Faschismus. Nie wieder ist jetzt" angebracht. Das Wort Faschismus war von außen mit einem Sticker überklebt worden. Unter dem Schriftzug hing das Plakat "Björn Höcke ist ein Nazi." Das Gesicht von Björn Höcke war mit einem rassistischen, anti-Schwarzen Sticker überklebt (White Lives Matter). Daneben klebte ein NS-verherrlichender Sticker eines extrem rechten Versandhandels.

    Quelle: DIE LINKE, Geschäftsstelle Bezirksverband Spandau
  • Extrem rechter Aufkleber im Weitlingkiez

    14.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Paketstation in der Sophienstraße Ecke Weitlingstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV) mit der Auschrift "Alles fürs Vaterland!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    14.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Rudower Str./ Schnellerstr. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt, der für die extrem rechte Szene wirbt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte und rassistische Stickerserie am Ku'Damm

    14.12.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Entlang des Kurfürstendamms wurden ab dem Breitscheidplatz mehr als 30 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die meisten Aufkleber wirkten selbst hergestellt. Hauptsächlich warben sie für eine extrem rechte Gruppierung und enthielten rassistische Inhalte, die sich gegen Geflüchtete richteten. Außerdem gab es im kleineren Umfang Inhalte, die sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richteten oder auf ein antisemitisches Meme referierten. Zwei weitere Aufkleber waren von einer verschwörungsideoligischen Gruppen und verharmlosten den NS.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Rassistischer Angriff

    14.12.2024 Bezirk: Spandau

    Es ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 21617
  • Rassistischer Aufkleber in Mahlsdorf

    14.12.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Bushaltestelle am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rechte Demo durch Friedrichshain

    14.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Unter dem Motto "Für Recht und Ordnung: gegen Linksextremismus und politisch motivierte Gewalt“ zog eine extrem rechte Demonstration mit ca. 60 Teilnehmenden durch Friedrichshain. Organisiert wurde die Demonstration vom neu gegründeten „Aktionsbündnis Berlin“. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei der "III. Weg" und der "JS" (gewaltbereites Bündnis Jung und Stark). Die Teilnehmenden skandierten rassistische Parolen, darunter „Freiheit, Heimat, Tradition – Multikulti ist Kastration“ oder "Remigration". Zudem wurden Personen als "Kanacken" beleidigt und vermehrt das "White Power"-Handzeichen gezeigt. Außerdem riefen Teilnehmende extrem rechte Sprüche wie „Freiheit für Deutschland“, „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ und „Alle Zecken sind Schweine“. Anwohner*innen, die sich gegen die Demo positionierten, wurden mit geballten Fäusten und Sprechchören bedroht.

    Aufgrund massiver Gegenproteste mit über 3000 Teilnehmer*innen, die von einem breiten zivilgesellschaftlichem Bündnis organisiert wurden, konnte die Demonstration erst mit großer Verspätung am Ostkreuz starten und musste von der Polizei bereits vorzeitig am U-Bahnhof Frankfurter Allee beendet werden.

    Quelle: Register FK
  • Rechter Aufkleber in Köpenick-Nord

    14.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Mahlsdorfer Straße wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    14.12.2024 Bezirk: Mitte

    Auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude hielten Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Neben NS-relativierenden Aussagen wurden auch antisemitische Verschwörungsmythen, Verschwörungsmythen über eine angebliche Nichtstaatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland und Verschwörungsmythen über "Freimaurerlogen" verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Tempelhof

    14.12.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Attilastraße an der Ecke Ringstraße wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Ein Graffiti mit der Aufschrift "Antifa <3 Area" wurde mit der Parole "Zecken Boxen! 88 Area" übersprüht.

    Quelle: Einzelperson über Instagram
  • Strukturelle Diskriminierung am Arbeitsplatz

    14.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Bezirk kam es zu einem Vorfall von antimuslimischer und antiasiatischer rassistischer Diskriminierung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Register Mitte
  • Zahlreiche extrem rechte Handgesten und Pöbeleien nach Demonstration

    14.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Nach einer neonazistischen Demonstration in Friedrichshain zeigten zahlreiche Teilnehmende der Demonstration bei der Abreise in Lichtenberg am U-Bahneingang Frankfurter Allee mehrfach das "White-Power"-Handzeichen. Eine Person zeigte einen Hitlergruß. Sie sangen zudem lautstark "Antifa Hurensöhne" und richteten sich damit auf beleidigende Weise gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Am S-Bahnhof Lichtenberg pöbelten sie beim Einsteigen in die S-Bahn Passant*innen, die sie nach ihrer Einschätzung als Antifaschist*innen identifizierten, an und gröhlten abermals "Antifa Hurensöhne!".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber des "III. Weg" in Oberschöneweide

    13.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kottmeierstr. wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber bewarben die Partei, richteten sich gegen Linke und waren rassistisch.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    13.12.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Louis-Lewin-Straße/Oschatzer Ring wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser richtet sich gegen Antifaschist*innen als politische Gegner*innen der extrem Rechten. Zudem propagiert der Aufkleber einen "Nazi Kiez".

    Quelle: Augenzeug*in
  • Hakenkreuze und Neonazi-Schmierereien in der S-Bahn

    13.12.2024 Bezirk: Mitte

    Kurz hinter dem S-Bahnhof Friedrichstraße wurden in einem Wagon der S25 Hakenkreuzschmierereien auf zwei Sitzen und an einem Fenster entdeckt. Außerdem wurde an einer Wagonwand der Schriftzug gefunden: "Deutsche wehrt euch! Es ist Zeit!!!"

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • "III. Weg"-Infostand in Einkaufspassage in Buch

    13.12.2024 Bezirk: Pankow

    In einer Einkaufspassage in der Walter-Friedrich-Straße hielt die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" einen Infostand ab und verteilte dabei Spielzeug für Kinder.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Niederschöneweide

    13.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstr. zwischen Fennstr. und Hasselwerderstr. wurden vier LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber nahmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Mitte

    13.12.2024 Bezirk: Mitte

    In der Friedrichstraße im Ortsteil Mitte wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosende Schmierereien in Charlottenburg

    13.12.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Fußweg zwischen der Fraunhoferstraße und der Otto-Suhr-Allee wurden zwei Aufkleber von "Aufstehen gegen Rassismus" mit einer NS-verharmlosenden Schmiererei übermalt, die sich zudem gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Außerdem wurde ein Sticker von "Auf1 TV" entdeckt. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte. Alle Aufkleber wurden entfernt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rechte Graffitis in Schöneberg-Süd

    13.12.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Nacht tauchte in der Röblingstraße ein Graffiti mit den Worten "Zecken boxen 88-Area" auf. Dabei steht der Zahlencode 88 für "Heil Hitler". Mit dem rechten Graffiti wurde ein bestehendes "Antifa-(Herz)-Area" übersprüht. Daneben wurde, mutmaßlich von derselben Person, ein "Nazis raus" mit dem Wort "Hurensohn" übersprüht.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Karow

    13.12.2024 Bezirk: Pankow

    In der Münchehagenstraße wurden die Schmierereien "1161" (Anti-Antifa) und „Scheiß Antifa“ entdeckt. Sie richten sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen