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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Schmiererei in Alt-Mariendorf

    09.04.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Am Heidefriedhof Richtung Walther-Schreiber-Platz wurde eine Schmiererei mit der rassistischen Parole „KANACKEN RAUS“ entdeckt.

    Quelle: Einzelperson über E-Mail
  • Antisemitische Parolen und Inhalte bei Demonstration in Neukölln

    08.04.2023 Bezirk: Neukölln

    Bei einer Demonstration, die vom Rathaus Neukölln bis zum Kottbusser Tor in Kreuzberg mit rund 300 Teilnehmenden führte, wurden antisemitische, israelfeindliche und gewaltverherrlichende Parolen gerufen. Teilnehmende der Demonstrationen riefen unter anderem "Tod den Juden", "Tod, Tod, Tod Israel", "Tel Aviv, die Antwort wird kommen" und "Qassam, Tag für Tag". Eine Rednerin forderte ein Palästina "vom Fluss [Jordan] bis zum [Mittel]Meer", was die Auslöschung des israelischen Staats bedeuten soll.

    Zu sehen waren die Buchstaben "BDS", eine antisemitische Kampagne. Organisiert wurde die Demonstration von der Gruppierung "Samidoun", welche 2012 von Mitgliedern der PFLP ("Volksfront zur Befreiung Palästinas") gegründet wurde. Die EU und die USA führen die PFLP auf ihren Listen terroristischer Gruppierungen.

    Die Polizei Berlin war zugegen, nahm die Parolen aber nicht wahr. Daran gab es in den folgenden Tagen Kritik in der Berliner Stadtgesellschaft.

    Quelle: Register Neukölln, Democ 09.04.23, Tagesspiegel 10.04.23, ZDF heute.de 10.04.23, Belltower 10.04.23, JFDA 10.04.23
  • Antisemitischer Tweet

    08.04.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Person erhielt auf einen Twitter-Post einen antisemitischen Kommentar.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechter Sticker in Karlshorst

    08.04.2023 Bezirk: Lichtenberg

    An einen Supermarkt in der Marksburgstraße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Heimatliebe ist kein Verbrechen" gemeldet und überklebt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Gruppe greift in Friedrichshain Männer an

    08.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Nacht zum Samstag wird ein Mann aus rassistischer Motivation aus einer Gruppe heraus beleidigt. Der Betroffene wird ins Gesicht geschlagen. Seine sechs Begleiter werden geschlagen und gegen den Körper getreten. Als die Polizei eintrifft, werden zuerst die Opfer als Täter verdächtigt.

    Quelle: ReachOut
  • III. Weg-Aufkleber in Karow

    08.04.2023 Bezirk: Pankow

    Auf der Piazza wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte das Logo der Partei sowie einen Hinweis auf deren Internetseite.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • III. Weg-Flyer in Rosenthal

    08.04.2023 Bezirk: Pankow

    In Briefkästen wurden Flyer der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt. Der Slogan war "Die wahre Krise ist das System".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • III. Weg-Flyer in Wilhelmsruh

    08.04.2023 Bezirk: Pankow

    In der Herztstraße tauchten Flyer der extrem rechten Partei "III. Weg" in Briefkästen auf. Der Slogan war "Die wahre Krise ist das System".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-Relativierung auf Ostermarsch in Wedding

    08.04.2023 Bezirk: Mitte

    Im Wedding begann eine Querfrontdemonstration, auf der eine Reihe von NS-verharmlosenden Äußerungen getätigt wurde. Auf der als Friedensdemonstration beworbenen Veranstaltung wurden Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen und einseitige Abrüstungsforderungen verbreitet. Neben einer Reihe von linken Parteien, Vereinen und Initiativen war ein breites Spektrum an extrem rechten und verschwörungsideologischen Gruppen vertreten. Die verschwörungsideologische Kleinpartei „Die Basis“ war an der Organisation der Demonstration beteiligt. Die extrem rechte, verschwörungsideologische Gruppe „Freedom Parade“ war mit einem eigenen Lautsprecherwagen vor Ort. Daneben waren Personen aus extrem rechten Gruppen wie „Studenten stehen auf“, „Freie Geister“ und „Autokorso Berlin“ anwesend. Die Gruppe „Freie Geister“, aber auch andere Teilnehmende sind dem Reichsbürger*innenmilieu zuzuordnen. Auch eine Reihe von Gruppen aus dem Berliner Umland reiste an. So waren unter anderem „Oberhavel steht auf“, „Freie Brandenburger“ und „Die Basis Oberhavel“ anwesend. Auf Schildern und Plakaten verbreiteten Teilnehmende eine Reihe von NS-Vergleichen. Meist wurden Mitglieder der Partei „Die Grünen“ mit NS-Verbrechern gleichgesetzt. Auch trugen Teilnehmende Kleidung, die der extrem rechten Szene zuzuordnen ist. Ein Teilnehmer trug eine Mütze mit SS-Runen. Die Demonstration hatte in etwa 1500 Teilnehmende. Sie wurde von extrem rechten Medienaktivist*innen begleitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung am Pariser Platz

    08.04.2023 Bezirk: Mitte

    Reichsbürger*innen und verschwörungsideologisch orientierte Friedensbewegte hielten eine Kundgebung für „Weltfrieden, Freiheit, Souveränität“ mit ca. 10 Teilnehmenden am Pariser Platz ab, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Pandemieeindämmungsmaßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden. Die Teilnehmenden trugen Reichsfahnen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Tweet

    07.04.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Person erhielt auf einen Twitter-Beitrag einen antisemitischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    07.04.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Person erhielt auf einen Twitter-Beitrag einen antisemitischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Erneuter Vorfall am Briefkasten von ITAP e. V.

    07.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Schon wieder wurde die Intiative Togo Action Plus Ziel eines rassistischen Vorfalls. Nach vielen Sachbeschädigungen und erst vor kurzem der Sprengung des Briefkasten, wurde in den neu angebrachten Briefkasten nun Fleisch gestopft.

    Quelle: ITAP e. V.
  • NS-Spruch in Autoscheibe in der Scharnweberstraße entdeckt

    07.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem in der Scharnweberstraße Höhe Tram-Haltestelle geparkten Mercedes war in einem Seitenfenster ein Aufkleber mit dem Spruch "Klagt nicht, kämpft" angebracht.

    Der Ausspruch wurde im 2. Weltkrieg vorwiegend von den Fallschirmjägern der deutschen Wehrmacht geprägt. Auch wenn er nicht verboten und auch in der Bundeswehr genutzt wird, findet er überwiegend in Form von Tattoos, Schlüsselanhängern, Stickern und Kleidungsstücken in der rechten Szene öffentlich Verwendung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Veranstaltung von NPD Reinickendorf

    07.04.2023 Bezirk: Reinickendorf

    Die extrem rechte NPD Reinickendorf (heute "Die Heimat") warb auf Social Media für einen "Osterstammtisch" am heutigen Tag.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Antisemitische Nachricht auf Social Media

    06.04.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine User*in kommentierte auf den Social Media Beitrag einer jüdischen Person u.a., dass Juden sich heute wie Nazis verhalten würden. Ebenfalls bezeichnet die Person es als "gerechte Strafe" Gottes, das Israel eines Tages nicht mehr existieren werde.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    06.04.2023 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde in Reaktion auf einen Post auf Social Media eine jüdische Userin von einer anderen Person antisemitisch und sexistisch beschimpft.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    06.04.2023 Bezirk: Berlinweit
    Auf einen Social-Media-Beitrag erhält eine jüdische Nutzerin einen antisemitischen Kommentar.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    06.04.2023 Bezirk: Berlinweit
    Auf einen Tweet in dem sie auf eine antisemitische Beleidigung hinweist, erhält eine jüdische Person einen Kommentar, in dem Jüdinnen_Juden kollektiv mit Israel assoziiert und Israel dämonisiert wird.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Bedrohung von Linken-Politiker in Alt-Hohenschönhausen

    06.04.2023 Bezirk: Lichtenberg

    An der Landsberger Allee Ecke Weißenseer Weg wurde um etwa 12:30 Uhr ein Mann als politischer Gegner der extremen Rechten bedroht, der Neonazi-Aufkleber mit solchen von Die Linke.SDS überklebt hatte. Ein Passant hatte ihn dabei beobachtet, ihn dann bedroht und durch den Kiez verfolgt. Dabei hatte er ihn als "Staatsfeind Nummer eins" bezeichnet, ihm den Mittelfinger gezeigt und auch ein Foto von ihm gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Wannsee

    06.04.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Fahrkartenautomat im Bahnhof Wannsee wurde ein Sticker der Jungen Nationalisten entdeckt. Die Jungen Nationalisten (JN) sind die offizielle Jugendorganisation der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD). Bei dem Inhalt des Stickers handelt es sich um eine Kampagne, die besonders junge Menschen ansprechen soll.

    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • Neonazi-Sticker in Lichtenberg-Mitte

    06.04.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zachertstraße wurde ein Aufkleber gemeldet, auf dem "Freiheit für Deutschland" steht und eine Reichskriegsfahne abgebildet ist. Er wurde entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische beleidigende E-Mail an Berliner Verein

    06.04.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine Berliner Selbstorganisation von Rom*nja erhielt eine beleidigende E-Mail. Darin gab es zahlreiche rassistische und antisemitische Äußerungen. Unter anderem wurde mehrmals das abwertende Wort „Zi[…]“ verwendet und etymologisch falsch von kriminellen Handlungen hergeleitet. Darüber hinaus wurde behauptet, das Wort als rassistisch zu bezeichnen sei der eigentliche Rassismus. Dies kann als Täter-Opfer-Umkehr verstanden werden. Darüber hinaus behauptete die E-Mail „all Romas are Zionists= jews“, eine sowohl antiziganistische als auch antisemitische Abwertung in einem. Obendrein verwendete die E-Mail mehrfach das „N[-Wort]“.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Rassistische Sticker in Lichterfelde

    06.04.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle Krahmer Straße/Stockweg wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Mehrere dieser Sticker, sowie ein Sticker gegen die Antifa wurden ebenfalls in der Nähe des Friedhofs gefunden und entfernt.

    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • Rechter Sticker im Kiez Rathaus Yorckstrasse

    06.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Schaukasten des Modellprojekts Rathausblock, in der Nähe des Finanzamts und der LPG, wurde ein Sticker ("Konsensstörung im Save Space") von der Jungen Alternative, der Jugendorganisation der AFD, entfernt.

    Quelle: Kieznetz Rathausblock
  • Sprühereien gegen Antifaschismus in Blankenburg

    06.04.2023 Bezirk: Pankow

    In der Bahnhofstraße bis nach Karow wurden eine Vielzahl von Sprühereien gegen Antifaschismus gefunden. Der Slogan war u.a. "Scheiß Antifa" oder "Fuck Antifa".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitische Nachricht auf Social Media

    05.04.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Social Media-Nutzerin erhält auf einen Post einen antisemitischen Kommentar, in dem Jüdinnen_Juden abgewertet und kollektiv mit Israel assoziiert werden.

    Quelle: RIAS Berlin
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