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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Aufkleber in Neukölln-Britz

    30.04.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung des Neuköllner Krankenhauses im Ortsteil Britz wurden Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und von "FN Hessen" mit der Aufschrift "NS Area" gesichtet und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Extrem rechte Aufkleber in Neukölln-Rudow

    30.04.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung des Selgenauer Weges wurden Aufkleber von "Der III. Weg" und von "FN Hessen" mit der Aufschrift "NS Area" gesichtet und teilweise entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Extrem rechte und neurechte Veranstaltungen in Lichterfelde

    30.04.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im März und im April fanden in den Räumen eines ehemaligen AfD-Politikers in Lichterfelde mehrere Veranstaltungen statt, deren Redner der neurechten und extrem rechten Szene zuzuordnen sind. Ein Redner tritt regelmäßig in den Räumen auf. Er ist u.a. Gründer einer extrem rechten Organisation und Referent in der neurechten Bibliothek des Konservatismus in Charlottenburg. Ein weiterer Redner hat Kontakte in die neurechte Szene und schreibt u.a. für das Compact Magazin. Dieses gilt als „gesichert rechtsextrem“. Er war zudem auf mehreren verschwörungsideologischen Veranstaltungen und Kongressen.

    In den Veranstaltungsräumen in Lichterfelde finden regelmäßig (extrem) rechte und neurechte Veranstaltungen statt.

    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • III. Weg-Sticker im Barnim- und Friedenstraßen-Kiez

    30.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Kontinuierlich werden Sticker vom III. Weg, überwiegend im Bereich Platz der Vereinten Nationen, Weydemeyerstraße und Strausberger Straße, entfernt. Das Stickeraufkommen reicht von täglich 5 oder mehr Sticker bis zwei Wochen keine Sticker. Inhaltlich richten sich die Sticker gegen politische Gegner*innen und/oder sind rechte Selbstdarstellungen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Online-Beiträge von NPD-Reinickendorf im April

    30.04.2023 Bezirk: Reinickendorf
    Die extrem rechte NPD Reinickendorf (jetzt "Die Heimat") postete im April mehrere Beiträge in den Sozialen Medien. Ein Beitrag machte "Zuwanderer" pauschal für Angriffe auf Rettungskräfte verantwortlich. Weitere Beiträge berichteten über einen Partei-Ausflug nach Bayern.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • Rassistische Internet-Postings von Marzahn-Hellersdorfer AfD-Abgeordneten im April 2023

    30.04.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Ein Marzahn-Hellersdorfer AfD-Abgeordneter verbreitete im Verlauf des Aprils 2023 rassistische Propaganda im Internet. Bei seinen Postings verwendete er u.a. rassistisch abwertende Begriffe wie "Bananenrepublik". Außerdem verbreitete er Falschinformationen, in dem er schrieb "Halb Afrika wandert in die EU ein!".

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Sticker am Bahnhof Albrechtshof (Staaken)

    30.04.2023 Bezirk: Spandau

    An der Ecke Hamburger Straße / Seegefelder Weg in Staaken sowie an dem nahe gelegenen Bahnhof Albrechtshof wurden mehrere Sticker der Jungen Alternativen (Jugendorganisation der AfD) entdeckt, die als rassistisch gelesen werden können, da sie den Slogan "Black Lives Matter" der internationalen Bewegung gegen rassistische Polizeigewalt und Racial Profiling entstellen und Schwarze Menschen und Messer in einen Kontext stellen ("Black Knives matter").

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische und NS-verherrlichende Sprüherei in Lichtenberg-Nord

    30.04.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Möllendorffstr./Ecke Paul-Junis-Str. wurde die rechte Zahlenkombination "1488" an einen Laternenpfosten gesprüht. Hierbei handelt es sich um die „14 words“ ( „We must secure the existence of our people and a future for white children“ („Wir müssen die Existenz unseres Volkes und die Zukunft weißer Kinder schützen“), und der Zahl 88, die für "Heil Hitler" steht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Weißenhöher Straße

    29.04.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Weißenhöher Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Freiheit für Deutschland" entdeckt, auf denen das Hermannsdenkmal abgebildet ist, dessen Figur eine schwarz-weiß-rote Flagge (Reichsfahne) in der Hand hält.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Israelbezogene antisemitische Schilder bei verbotener Versammlung in Mitte

    29.04.2023 Bezirk: Mitte

    Ca. 15 Personen kamen zu einer israelfeindlichen Versammlung, die in der Brunnenstraße in Berlin-Mitte angemeldet und kurzfristig von der Berliner Polizei verboten worden war. Dabei wurden zwei Schilder mitgeführt, auf denen Israel das Existenzrecht abgesprochen wurde.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Israelfeindliche Propaganda vor dem Jüdischen Museum

    29.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor dem Jüdischen Museum in Kreuzberg hielten drei Männer Schilder mit den Aufschriften „Kolonialpolitik hat kein Existenzrecht“, "Nieder mit der kolonialen Ordnung!“ und „Stoppt die Kriegsverbrechen in Palästina“ hoch und sprachen Israel somit das Existenzrecht ab. Die Personen gaben vor, dass es um Israel und den israelisch-palästinensischen Konflikt ginge. Gezielt suchten sie aber einen als jüdisch wahrgenommen Ort auf und identifizierten so Juden_Jüdinnen mit der Situation in Israel. Häufig sind mit dem Begriff der „Zionisten“ Jüdinnen_Juden im Allgemeinen gemeint. Eine vierte Person fotografierte die Männer, die sich unmittelbar danach wieder entfernten.

    Der Vorfall ereignete sich in Zusammenhang mit einer israelfeindlichen Versammlung, die in der Brunnenstraße in Berlin-Mitte angemeldet und kurzfristig von der Berliner Polizei verboten worden war. Das erste Schild wurde an dem Ort der Versammlung gezeigt. Die Schilder der drei Männer waren in dem Design des Aufrufs gestaltet, so dass der Bezug zur Versammlung nahe liegt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Racial Profiling am Kottbusser Tor

    29.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Nach einem Clubbesuch wollten drei Freund*innen mit der U-Bahn nach Hause fahren. Gegen 4:00 Uhr wird am Kottbusser Tor plötzlich der schwarze Mann der Dreiergruppe von der Polizei ohne Ansprache oder Vorwarnung aus der Bahn gezerrt. Er wird von 5-6 Polizist*innen am Boden fixiert und ihm wird mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Auch die beiden Begleiter*innen (eine weiße und eine schwarze Frau) werden zu Boden gestoßen. Die schwarze Frau wird von einem Polizisten als "Schlampe" beschimpft und gewürgt. Von den Verletzungen sollen Fotos angefertigt worden sein. Ohne Gegenwehr wurden den Frauen Handschellen angelegt. Ein Polizist bekennt sich lachend und in Hörweite anderer zur Beleidigung am Einsatzort. Seine Dienstkarte wird den Geschädigten trotz mehrfacher Aufforderung erst in der Zelle ausgehändigt, ohne die Möglichkeit der Überprüfung. Die beiden Frauen werden gegen 8:00 Uhr entlassen. Die Polizei erklärt zu keinem Zeitpunkt ihr aggressives und demütigendes Vorgehen. Zur 3. Person liegen keine weiteren Informationen vor.

    Die Szene am Kottbusser Platz wurde von Passant*innen gefilmt. Die Betroffenen suchen über Social Media nach den Zeug*innen und dem Filmmaterial.

    Quelle: BZ vom 30.04.23, Twitter
  • Rassistische Beleidigung in Tiergarten

    29.04.2023 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer Reichsbürger*innenkundgebung vor dem Reichstagsgebäude beleidigten ein Redner und ein Ordner zwei Ukrainerinnen anti-slawisch rassistisch und geflüchtetenfeindlich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechte Schmiererei an Werbewand

    29.04.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf der B1 zwischen Blumberger Damm und Chemnitzer Straße wurde der rechte Schriftzug "Aus Grün wird Braun" auf der Rückseite einer Werbewand entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Reichstag

    29.04.2023 Bezirk: Mitte

    Auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit ca. 10 Teilnehmenden aus dem Reichsbürgermilieu statt, auf der NS-relativierende Vergleiche verbreitet wurden. Ein Redner äußerte sich transfeindlich.

    Quelle: Register Mitte
  • Sozialchauvinistische Bedrohung und Beleidigung in Halensee

    29.04.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine Person wurde in Halensee aus sozialchauvinistischen Motiven bedroht und ebenfalls mit sozialchauvinistischen Bezeichnungen beleidigt. Der Betroffene wurde von einem Anwohner beschimpft, als er grade seinen Kaffee auf einem Fensterbrett vor einem geschlossenen Geschäft abgestellt hatte. Nachdem der Anwohner die Polizei gerufen hatte, beleidigte er den Betroffenen im Beisein der Beamten als "Abschaum" und drohte ihm.

    Quelle: Berliner Stadtmission - City-Station
  • Sticker für Atomkraft in Karlshorst

    29.04.2023 Bezirk: Lichtenberg

    An der Blockdammbrücke wurde ein Sticker mit "Atomkraft ja bitte" gemeldet. Dieser ist von "Die deutschen Konsvervativen e.V. ". Seit Vereinsgründung fällt der Verein mit rassistischen, NS-verharmlosenden/-verherrlichenden und antisemitischen Aktionen, Flugblättern und Publikationen auf. So vertrieb der Verein u.a. eine Rudolf-Heß-Gedenkmedaille und lehnte den Bau des Holocaust-Mahnmals am Brandenburger Tor ab. Heutige Publikationen und Texte richten sich rassistisch gegen "kriminelle Ausländer", propagieren den Wert der Familie aus Mutter, Vater und Kind und richten sich somit gegen vielfältige Lebensweisen. Zusätzlich finden sich auf der Webseite des Vereins verschwörungsideologische Publikationen, z.B. zum Great Reset.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Anti-asiatisch rassistische Bedrohung in Marzahn

    28.04.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Marzahn-Mitte wurde eine Person während eines Spaziergangs von einer unbekanntlichen männlichen Person anti-asiatisch rassistisch beleidigt und bedroht.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Erneute antiziganistisch motivierte Bedrohung in Niederschöneweide

    28.04.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Wie bereits am Vortag forderte eine Vertreterin des neuen Eigentümers die Mieter*innen eines Wohnhauses in der Fennstr. unrechtmäßig dazu auf, innerhalb von drei Tagen ihre Wohnungen zu räumen. Dabei trat sie mit privater Security und zwei Schäferhunden auf, um so eine Bedrohungssituation für die Mieter*innen zu schaffen.

    Quelle: BARE Berlin
  • Extrem rechte Schmierereien vor Einfamilienhaus in Neukölln-Rudow

    28.04.2023 Bezirk: Neukölln

    Vor einem Einfamilienhaus in Neukölln wurden extrem rechte und rassistische Schmierereien (darunter ein Hakenkreuz) in roter Farbe vorgefunden. In dem Haus leben laut meldender Person unter anderem BIPoC-Personen.

    Die betroffenen Personen haben den Vorfall bei der Polizei angezeigt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Flyer des III. Weg in Alt-Treptow

    28.04.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Isingstraße verteilte die neonazistische Kleinstpartei Der III. Weg Flyer mit völkischen und rassistischen Inhalten.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Neonazistischer Zahlencode in Friedrichshagen

    28.04.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Flaschencontainer in der Aßmannstr. wurde eine große "88" entdeckt.
    Am Marktplatz Friedrichshagen wurde auf ein Verkehrsschild eine "88" geschrieben.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Äußerungen eines Charlottenburger BVV-Mitglieds

    28.04.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Interview sagte ein Mitglied der AfD in der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf, sollten die Probleme im Zusammenhang mit dem „Thai-Markt“ in Wilmersdorf nicht gelöst werden, plädiere die AfD für eine Verlegung des Marktes „nach Bangkok“. Seit einigen Jahren hatte es in der Bezirkspolitik Bestrebungen gegeben, den Streetfood-Markt im Preußenpark wegen der Schädigung der Grünfläche und des entstehenden Mülls an einen anderen Standort in der Umgebung zu verlegen. Zuletzt waren vor allem umliegende Straßen im Gespräch. Durch die Aussage, der Markt solle nicht innerhalb des Bezirks, sondern nach Thailand verlegt werden, wurde die Debatte rassistisch aufgeladen und instrumentalisiert. Die Forderung kann so verstanden werden, dass der Thai-Markt und die Betreiber*innen der Stände nicht nach Deutschland gehören würden.

    Quelle: Tagesspiegel, Bezirksnewsletter vom 28.04.2023
  • Antiziganistisch motivierte Bedrohung in Niederschöneweide

    27.04.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Die neuen Eigentümer*innen eines Hauses in der Fennstr. forderten unrechtmäßig die Mieter*innen auf, innerhalb von vier Tagen ihre Wohnungen zu räumen. Dabei traten sie mit privater Security und einem Schäferhund auf, um so eine Bedrohungssituation zu schaffen.

    Quelle: BARE Berlin
  • Extrem rechte Propagandaaktion in Moabit

    27.04.2023 Bezirk: Mitte

    Wegen eines Prozesses im Amtsgericht Tiergarten in Moabit kamen Menschen aus verschiedenen extrem rechten und verschwörungsideologischen Gruppen zusammen. Diese versammelten sich im und vor dem Amtsgericht, um ihre Unterstützung für einen Angeklagten aus der Corona-Leugner-Szene zu zeigen. Dabei wurden sie von einem Kamerateam des extrem rechten Compact-Magazins begleitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechter Aufkleber an Marzahner Laterne

    27.04.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Blumberger Damm wurde ein Aufkleber mit einer schwarz-weiß-roten Fahne (Reichsfahne) an einer Laterne entdeckt. Auf dem Aufkleber standen die Worte "National. Hetero. Weiss."

    Quelle: Augenzeug*in
  • Hakenkreuze in Altglienicke

    27.04.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Grünauer Str./ Strohblumenweg wurden vier Hakenkreuze an einem Verkehrsschild entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rechter Sticker im Kiez Rathaus Yorckstrasse

    27.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Schaukasten des Modellprojekts Rathausblock, am Hauptzugang auf dem Parkplatz von Finanzamt und LPG, wurde erneut ein Sticker der Jungen Alternative "Berlin ist mehr als Genderstudies und Sojamilch" entfernt.

    Quelle: Kieznetz Rathausblock
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