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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Keine Barrierefreiheit durch zugestellten Gehweg

    12.09.2023 Bezirk: Berlinweit

    Ein Eiscafé stellt regelmäßig den gesamten Gehweg zu, sodass Menschen mit Einschränkungen nicht mehr dort vorbeikommen.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Rassistische Beleidigung in Mitte

    12.09.2023 Bezirk: Mitte

    Im U-Bahnhof Unter den Linden kam es zu einer rassistischen Beleidigung. Nachdem eine Frau von einer Person auf ihre Kette mit einem Eisernen Kreuz angesprochen wurde, beleidigte sie die Person als "Scheiß Kanacke". Sie sagte mehrfach laut "Scheiß Kanacke" vor sich hin.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Rassistische Propaganda in Lichterfelde

    12.09.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine soziale Einrichtung, welche mit geflüchteten Menschen arbeitet, erhielt rassistische Propaganda per Brief. Um die Einrichtung und die Menschen, mit denen sie arbeitet, zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Meldeformular
  • Rassistischer Angriff mit Körperverletzung in Schöneberg-Nord

    12.09.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle an der Kreuzung Kleiststraße/An der Urania wurde ein Paar von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Nachdem sich der Mann, der mit seiner Partnerin unterwegs war, zur Wehr setzte, wurde er von dem Angreifer mit einem Messer bedroht und mit einer Tasche voller Glasflaschen angegriffen. Anschließend rammte er dem Mann ein Verkehrsschild in den Bauch. Eine Zeug*in kam zu Hilfe, der Angreifer ließ von dem Mann ab. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt geführt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. Nr. 1658
  • Rassistische und behindertenfeindliche Beleidigung am Bhf. Lichtenberg

    12.09.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahngleis des Bahnhof Lichtenberg schrie gegen 13:00 Uhr ein Mann in Richtung des Personals einer Imbissbude rassistische und behindertenfeindliche Dinge. Er stieg dann in die Bahn in Richtung Stadtzentrum ein, wo er weiterhin laut schimpfte, jedoch niemanden mehr beleidigte.

    Quelle: Licht-Blicke
  • Schriftzüge des "III. Weg" u.a. in Niederschöneweide

    12.09.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Ausgang des S-Bhf. Oberspree Richtung Bärlauchstr. wurden in der Umgebung zehn Schriftzüge der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Sie befanden sich an Stromkästen, ein Schriftzug erstreckte sich über eine gesamte Bushaltestelle.
    In der Oberspreestr. wurden 15 Aufkleber der JN (Jugendorganisation der HEIMAT ehemals NPD) und des "III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Schule: Diskriminierender Vorfall

    12.09.2023 Bezirk: Spandau

    Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Sticker der extremen Rechten im Weitlingkiez

    12.09.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Metastr. wurde ein extrem rechter Aufkleber gemeldet und entfernt. Darauf ist die Aufschrift "Nationale Sozialisten" sowie eine schwarz-rote Flagge zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Andauernder Shitstorm gegen die Berliner Register

    11.09.2023 Bezirk: Berlinweit

    In der Woche erschienen drei diffamierende Veröffentlichungen gegen die Berliner Register. In den Artikeln der zum Teil rechten Publikationen (Freilich Magazin, Publikum) wurde die Arbeit der Berliner Registerstellen diskreditiert. Ihnen wurde vorgeworfen nach Vorbild der Stasi in der DDR zur Denunziation von Personen aufzurufen und mit erfundenen Vorfällen die öffentliche Meinung zu manipulieren. Zusätzlich wurden die E-Mail-Adressen und Telefonnummern der Mitarbeiter*innen der Koordinierung der Berliner Register aufgelistet. Ein Abgeordneter der AfD teilte auf „X“ (ehemals Twitter) ein Video von sich vor dem Büro der Registerstelle Charlottenburg-Wilmersdorf, mit einem Hinweis auf die Adressen aller Registerstellen. Im selben Haus befindet sich ein Jugendclub, welcher aufgrund des Videos um die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen besorgt war. Infolge der Falschdarstellungen erhielt die Koordinierung der Berliner Register 37 Falschmeldungen über das Online-Formular, sowie zahlreiche beleidigende E-Mails und Anrufe. Dies war bereits die dritte Woche innerhalb eines über mehrere Wochen anhaltenden „Shitstorms“ gegen die Berliner Register.

    Mehr Informationen zu dem "Shitstorm" gibt es Hier.

    Quelle: Berliner Register
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung

    11.09.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person wurde an ihrem Arbeitsplatz über einen langen Zeitraum behindertenfeindlich diskriminiert.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Extrem rechte Medienaktivist*innen bei Versammlung

    11.09.2023 Bezirk: Mitte

    Anlässlich eines Prozesses gegen eine extrem rechte, verschwörungsideologische Aktivistin versammelten sich Personen aus dem verschwörungsideologischen Milieu vor einem Gerichtsgebäude in Moabit. Begleitet wurde diese Versammlung von einem Kamerateam einer extrem rechten Medienorganisation, welche neben Verschwörungsmythen auch antisemitische, rassistische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Briefkasten von Kinder- und Jugendeinrichtung in Charlottenburg

    11.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Charlottenburg wurde einer Kinder- und Jugendeinrichtung ein A4-Ausdruck mit einer extrem rechten und LGBTIQ*-feindlichen Abbildung in den Briefkasten eingeworfen. Darauf wurde der Hashtag "Stolzmonat" beworben - eine LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne, die wurde während des Pride Months durchgeführt wurde, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren. Die Mitarbeitenden fühlten sich dadurch bedroht.

    Quelle: Register CW
  • NRJ-Aufkleber im Prenzlauer Berg

    11.09.2023 Bezirk: Pankow

    Im Thälmann Park wurde an einem Schild ein Aufkleber der Jugendorganisation der extrem rechten Partei III. Weg - NRJ (Nationalrevolutionäre Jugend) - entdeckt und entfernt. Diese trug den Slogan "Deutsche Jugend voran" sowie das Organisationslogo und die URL der Partei.

    Quelle: Berliner Register Signal
  • Rassistische Beleidigung in der Tram

    11.09.2023 Bezirk: Pankow

    In einer Tram der Linie M13 wurde auf Höhe Prenzlauer Allee/ Ostseestraße eine Schwarze Frau von einem Fahrgast rassistisch beleidigt. Eine Frau griff verbal ein. Der Mann beharrte auf seinen Beleidigungen und sagte noch: "Heil".

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistischer Angriff in Gesundbrunnen

    11.09.2023 Bezirk: Mitte

    Zwei Schwarze Kinder wurden in der S-Bahn von älteren Kindern zuerst angestarrt. Anschließend fassten die Älteren einem der beiden Kinder ungefragt in die Haare und bespuckten beide. Keine der umstehenden Personen griff ein.

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Rechter Sticker auf Spielplatz Grimmstraße entfernt

    11.09.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Mülleimer auf dem Spielplatz in der Grimmstraße wurde ein Sticker des extrem rechten, muslimfeindlichen PI-News-Netzwerkes entfernt.

    PI-News verbreitet extrem rechte Verschwörungsmythen und islamfeindliche Inhalte. Der Bundesverfassungsschutz stellte den Blog 2021 bereits unter Beobachtung und bewertete ihn als „erwiesen extremistisch“.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechte Schmiererei in Britz

    11.09.2023 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Mülleimer in einer kleinen Parkanlage zwischen der Johannisthaler Chaussee und dem U-Bahnhof Britz-Süd wurde "Fuck Antifa" und "Scheiß Zecken" geschmiert.

    Quelle: Register Neukölln
  • Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    11.09.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 20 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über Twitter
  • Christlich-fundamentalistischer Aufkleber in Mitte

    10.09.2023 Bezirk: Mitte

    An der Kreuzung Sebastianstraße/ Luckauer Straße in Mitte wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Hitlergruß auf dem Breitscheidplatz

    10.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz zeigte am Nachmittag ein Mann den Hitlergruß und pöbelte mehrere Passant*innen an.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1643 vom 11.09.2023
  • Hitlergruß im Mauerpark

    10.09.2023 Bezirk: Pankow

    Im Prenzlauer Berg im Mauerpark tätigte ein Mann gegen 12:30 Uhr einen Hitlergruß. Dieser war in Begleitung eines weiteren Mannes. Eine Person, die mit dem Fahrrad vorbeifuhr, hat dies beobachtet und gemeldet.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • III. Weg-Aufkleber am Weißen See

    10.09.2023 Bezirk: Pankow

    Am Wasserspielplatz am Weißen See wurden an einem Müllbehälter zwei Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Diese hatten als Slogan "Scheiss System" und einen QR-Code, der auf die Homepage der Partei führt.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • III. Weg-Aufkleber in Karow

    10.09.2023 Bezirk: Pankow

    In der Achillesstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Härtere Strafen für Kinderschänder". Es war darüber hinaus das Parteilogo und die URL der Homepage abgebildet.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Lesbenfeindliche Beleidigung in Friedenau

    10.09.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Rubensstraße an der Ecke zur Begastraße wurde eine Passant*in von einem jungen, auf einem Roller vorbeifahrenden Mann lesbenfeindlich beleidigt.

    Quelle: Einzelperson über Twitter
  • Rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    10.09.2023 Bezirk: Pankow

    In der Berliner Straße Ecke Granitzstraße sowie in der Kissingstraße wurden Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Antifaschismus oder linke Positionen richteten. Die Aufkleber hatten als Slogan "Antifa die Jungs mit den schnellen Beinen" oder "Good night left side". Darüber hinaus wurden weitere rechte Aufkleber entdeckt, die oft in Kombination mit einem Berliner Fußballclub standen.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • "Sieg Heil"-Rufe im Stadtpark Lichtenberg

    10.09.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Im Park Parkaue brüllte gegen 21:30 Uhr eine Gruppe von Jugendlichen lautstark rechte Parolen und "Sieg Heil". Menschen, die das hörten, riefen die Polizei.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Erneut extrem rechte Aufkleber im Selgenauer Weg

    09.09.2023 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Spielplatz im Selgenauer Weg in Neukölln-Rudow wurden drei Aufkleber von der extrem rechten Partei "Der III. Weg" gesichtet und entfernt. Ein weiterer Aufkleber, der sich positiv auf den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß bezog, wurde ebenfalls entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Extrem rechte Propaganda auf verschwörungsideologischer Demonstration in Charlottenburg

    09.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ausgehend vom Breitscheidplatz zog eine verschwörungsideologische Demonstration durch den Bezirk Charlottenburg, zu der die Gruppierung "Friedlich zusammen" aufgerufen hatte. Auf der Versammlung wurde eine Fahne der extrem rechten Gruppierung "Studenten stehen auf" gezeigt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in Texten der Gruppe wird die Zeit des Nationalsozialismus und der Shoa relativiert. Außerdem haben die verschwörungsideologischen Gruppierungen "Freedom Parade" und "Feuerwehrgemeinschaft" teilgenommen. Im Rahmen der Demonstration wurden Verschwörungsmythen über die COVID 19-Pandemie und Impfungen verbreitet.

    Quelle: Register CW
  • Kundgebung von Querfrontorganisation vor dem Brandenburger Tor

    09.09.2023 Bezirk: Mitte

    Vor dem Brandenburger Tor hielt die Querfrontvereinigung „Aufbruch Frieden-Souveränität-Gerechtigkeit“ eine Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden ab. Im Vorstand der Organisation waren in der Vergangenheit verschiedene Personen aus der extremen Rechten vertreten. Vor Ort waren unter anderem ehemalige Mitglieder der NPD und des extrem rechten "Flügels" der AfD. Ein Redner auf der Kundgebung war ein Islamist, der in der Vergangenheit mit antisemitischen Äußerungen aufgefallen ist. Die Kundgebung richtete sich gegen die Nato-Mitgliedschaft Deutschlands und Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Redebeiträge richteten sich mehrfach gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Endstation Rechts vom 08.09.2023
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