Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
01.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Angriff.Quelle: RIAS Berlin
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Antiziganistisch motivierter Angriff in Neukölln
01.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich ein antiziganistisch motivierter Angriff.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19-22451 -
Aufkleber des "III. Weg" in Friedrichshagen
01.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Aßmannstr. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Lichtenberg
01.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Gudrunstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" gesehen und entfernt, der sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber mit antisemitischen Inhalt im Prenzlauer Berg
01.01.2025 Bezirk: PankowAuf einem Auto klebte ein Aufkleber von einem Landkartenumriss, der das israelische Staatsgebiet umfasst, mit dem Schriftzug „Palästina“
Quelle: RIAS -
Erneut rassistischer Angriff in Mitte
01.01.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich erneut ein rassistischer Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 22451 -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
01.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Köpenick wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Reichsflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Mahlsdorf
01.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltstelle Lemkestraße/Kieler Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen richtete. Darauf war der Slogan "Good night left side" und eine Darstellung einer Person, die mit einem Baseballschläger einen roten Stern zertrümmert, abgebildet. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Flugblätter mit Falschinformation in Grunewald
01.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn den ersten Januartagen wurden rund um die Wernerstraße im Grunewald Flyer in Briefkästen verteilt, deren Inhalt als rassistischt eingeordnet werden kann. Es ist unbekannt, wer den Flyer verteilt hat.
In den Flyern wurde die Falschinformation verbreitet, dass im ehemaligen Seniorenheim Elsbeth-Seidel-Haus in der Wernerstraße eine Geflüchtetenunterkunft entstehen soll. Im Text wurde der abwertende Begriff "Asylantenheim" verwendet. Geflüchtete wurden pauschalisierend als Bedrohung für den Ortsteil dargestellt.
Zudem wurde behauptet, dass für deutsche Pflegebedürftige kein Geld vorhanden sei, für Geflüchtete aber schon. Diese Gegenüberstellung dient dazu, eine vermeintliche Konkurrenz zwischen alten, pflegebedürftigen Menschen und Asylsuchenden zu konstruieren, obwohl es sich um zwei völlig unterschiedliche sozialpolitische Bereiche handelt.
Außerdem wurde die Unterbringung von Geflüchteten als „katastrophal“ für den Ortsteil bezeichnet. Dadurch wird suggeriert, dass Migration automatisch mit Verfall, Unsicherheit oder sozialem Niedergang verbunden sei.
Quelle: Newsletter des Tagesspiegel Charlottenburg-Wilmersdorf vom 31.01.25, Register CW -
LGBTIQ*-feindliche strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
01.01.2025 Bezirk: NeuköllnIm Bezirk Neukölln fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
Neonazistischer Angriff am S-Bahnhof Mahlsdorf
01.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Mahlsdorf kam es zu einem neonazistischen Angriff durch einen unbekannten Mann, der in Begleitung einer unbekannten Frau war. Nachdem eine Person einen Aufkleber mit der Aufschrift "I ♥ Hitler" an der Anzeigetafel der Bushaltestelle unkenntlich gemacht hat, wurde die Person unvermittelt von dem unbekannten Mann angegriffen, beschimpft und getreten. Die Begleiterin des Angreifers versuchtemehrfach, diesen zurückzuhalten. Der Angreifer versuchte dennoch, weitere Attacken auszuüben und drohte mehrfach damit, die betroffene Person zu töten. Der unbekannten Frau gelang es nach mehreren Minuten, den Mann von weiteren Taten abzuhalten.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistische und extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
01.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nacht wurden in der Lily-Braun-Straße und Am Baltenring zwei Schmierereien der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und der dazugehörigen Jugendorganisation "NRJ" entdeckt.
Am darauf folgendem Abend wurden zudem zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Einer von ihnen richtete sich gegen geflüchtete Menschen und der andere trug einen "Adolf Hitler- verehrenden" Aufdruck.
Quelle: Augenzeug*innen -
NS-verherrlichende Schmiererei in Westend
01.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Hammarskjöldplatz in Westend wurden mehrmals die Buchstaben "SS" geschmiert.
Quelle: Register CW via Signal -
Queerfeindliche Benachteiligung in Steglitz-Zehlendorf
01.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Steglitz-Zehlendorf fand eine queerfeindliche strukturelle Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Um die betroffenen Personen zu schützen wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: QueerHome* -
Queerfeindliche Benachteiligung in Steglitz-Zehlendorf
01.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Bezirk Steglitz-Zehlendorf kam es zu einer queerfeindlichen strukturellen Benachteiligung. Um betroffene Personen zu schützen, würde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: QueerHome* -
Queerfeindliche Diskriminierung in Reinickendorf
01.01.2025 Bezirk: ReinickendorfIn Reinickendorf fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QUEERHOME* -
Rassistischer Angriff in Mitte
01.01.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 22451 -
Rassistischer Angriff in Pankow
01.01.2025 Bezirk: PankowIm Bezirk Pankow ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 22 451 -
Rassistische strukturelle Benachteiligung in Steglitz-Zehlendorf
01.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Sammelunterkunft in Steglitz-Zehlendorf kam es zu fortgesetzten rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person.
Quelle: Register Mitte -
Strukturelle Diskriminierung von Schwarzer Person mit Behinderung durch Lichtenberger Behörde
01.01.2025 Bezirk: LichtenbergEine Schwarze Person mit Behinderung wurde durch eine Lichtenberger Behörde strukturell diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Transfeindliche Handreichung der Berliner Bäder-Betriebe
01.01.2025 Bezirk: BerlinweitMit Stand des 1. Januars 2025 veröffentlichten die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) eine interne Handreichung zum Umgang mit Badegästen im Bezug auf das Selbstbestimmungsgesetz auf ihrer Website. Das Gesetz regelt das Verfahren für trans- und intergeschlechtliche Menschen bei der Änderung ihres Vornamens und Geschlechtseintrags.
Die Handreichung war zunächst für alle Mitarbeitenden der 63 Standorte der BBB verpflichtend. Sie wurde im März 2025 nach einem Empfehlungsschreiben der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung nicht mehr verwendet .
In ihrem Schreiben unterschieden die BBB zwischen Frauen und trans Personen. Dies kann so verstanden werden, dass sie trans Frauen nicht als Frauen begreifen und ihnen nicht dieselben Rechte zugestehen würden. Darüber hinaus sah die Leitlinie vor, dass Menschen gemäß ihrer primären Geschlechtsmerkmale, also ihrer Genitalien, Umkleiden und Klos zugewiesen werden sollten. Dabei wären Menschen nach Augenschein den vermuteten Genitalien einem der beiden Geschlechter Mann und Frau zugewiesen worden, was zu diskriminierenden Falschbewertungen hätte führen können und auch intergeschlechtliche sowie nicht-binärgeschlechtliche Menschen ausschlösse.
Quelle: Frag den Staat, Abgeordnetenhaus Berlin DS-19/21750, Tagesspiegel 17.03.2025 -
Weiterer rassistischer Angriff in Mitte
01.01.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein weiterer rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 22451 -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung im Wedding
31.12.2024 Bezirk: MitteIm Wedding ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: CLAIM -
Antisemitische Propaganda in Berlin
31.12.2024 Bezirk: BerlinweitAn den Briefkasten einer Person, die eine Israelfahne auf dem Balkon und den Schriftzug „Chanukka Samech“ im Fenster hatte, wurden zwei antisemitische Aufkleber entdeckt
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker an Straßenschild Wilhelmstraße
31.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Straßenschild an der Kreuzung Wilhelmstraße/Anhalter Straße wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt. Darauf ist eine Israelfahne, die statt eines Davidsterns in der Mitte ein blaues Hakenkreuz zeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Tempelhof-Schöneberg
31.12.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
31.12.2024 Bezirk: MitteIm Ortsteil Mitte kam es zu einer pro-palästinensischen Demonstration mit über 100 Teilnehmenden. Dabei wurden die antisemitischen Parolen "Wir sind hier, wir sind laut, weil mann uns die Kinder raubt" und "Zionisten sind Faschisten, morden Kinder und Zivilisten" gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber der extremen Rechten am Tierpark
31.12.2024 Bezirk: LichtenbergAm U-Bahnhof Tierpark wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem reche Sticker in der Lichtenberger Straße entfernt
31.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergMehrmals in diesem Monat wurden verschiedene extrem rechte Sticker von Laternenpfählen entfernt. Bei den Stickern handelte es sich inhaltlich um eine bunte Mischung rechter Selbststdarstellung, Rassismus und gegen die politische Gegnerschaft. Die Sticker stammen von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und verschiedenen extrem rechten Onlineshops (u. a. dem Shop der Rechtsrockband "Kategorie C" oder einem Versandhandel aus Eberswalde). Die Botschaften lauteten u. a. "Anti-Antifa", "Hand in Hand für das Vaterland", "Keine Mensur ist illegal", "Nieder mit der roten Pest" oder "NS Zone" (mit Reichsadler).
Diese Mischung an extrem rechten Sticker wurden seit Monaten, teils bis zu zweimal pro Woche, in der Lichtenberger Straße und angrenzenden Straßen im Bezirk Mitte verklebt (und entfernt). Die genauen Daten wurden durch den Melder nicht vermerkt, daher wird es als Monatseintrag in der Chronik aufgeführt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Gesundbrunnen
31.12.2024 Bezirk: MitteAn der Kreuzung Hochstraße / Gerichtsstraße wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Moabit
31.12.2024 Bezirk: MitteAm Golda-Meir-Steg in Moabit wurden extrem rechte Schmierereien unkenntlich gemacht und ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Facebook-Beiträge von "Die Heimat"-Reinickendorf im Dezember
31.12.2024 Bezirk: Reinickendorf"Die Heimat"-Reinickendorf (ehemals NPD) veröffentlichte im Dezember einige Facebook-Beiträge mit selbst gestalteten Sharepics. Neben allgemeinen Weihnachstposts hatten die Beiträge mehrheitlich rassistische Inhalte. In einem Post thematisierten sie den Bevölkerungszuwachs in Berlin. Reinickendorf habe dabei den größten Anstieg im ersten Halbjahr von 2024 zu verzeichnen. In der Beschreibung stand: "Die Überfremdung unserer Heimat mit sog. ,Flüchtlingen' geht ungebremst weiter". Weitere Beiträge verbanden rassistische Erzählungen mit dem Anschlag in Magdeburg und der Verwendung von Feuerwerk an Silvester.
Quelle: Register Reinickendorf -
Hakenkreuze in Hellersdorf-Ost
31.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Louis-Lewin-Str wurden zwei Hakenkreuze entdeckt. Diese wurden in die Fassade gekratzt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Alt-Lichtenberg
31.12.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Siegfriedstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt, der sich auf rassistische Weise gegen Migrant*innen richtet und Massenabschiebungen fordert.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Schmiererei in Karlshorst
31.12.2024 Bezirk: LichtenbergIm Rheinsteinpark wurde auf einer Parkbank der Schriftzug "Talahons stinken!" entdeckt. Der Begriff "Talahon" kommt aus der Jugendsprache und wird auch abwertend gegenüber migrantischen Jugendlichen verwendet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitischer Aufkleber in Prenzlauer Berg
30.12.2024 Bezirk: PankowIm Mauerpark in Prenzlauer Berg wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische und NS-verharmlosende Propaganda in Nord-Neukölln
30.12.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Donaustraße wurde ein Stencil mit Schriftzug "Kindermörder Israel", wobei das S als ein Hakenkreuz dargestellt ist, entdeckt. Dies war in dem umliegenden Straßen in einem ähnlichen Zeitraum auch entdeckt worden.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber des "III. Weg" in Wendenschloss
30.12.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Müggelheimer Str. / Pablo-Neruda-Str. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", die zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufriefen, entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Süd
30.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Springpfuhl wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Dieser richtet sich gegen Kommunist*innen und Grüne als politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber im Sewanviertel
30.12.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Volkradstraße Ecke Balatonstraße und in der Mellenseestraße wurden mehrere Aufkleber gesehen und entfernt, die ein extrem rechtes Medienportal bewarben und sich gegen die Antifa richteten. Auf einem der Aufkleber ist ein Piktogramm mit einem erschossenen Strichmännchen und dem Slogan "Antifa heißt Opfer sein" abgebildet. Ein anderer Aufkleber titelte "Es gibt ein Recht auf Nazipropaganda!" - eine Abwandlung der antifaschistischen Parole "Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in der Groß-Ziethener-Chaussee
30.12.2024 Bezirk: NeuköllnEntlang der Groß-Ziethener-Chaussee im Bezirksteil Rudow wurde mehrfach ein Sticker entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet und aus einem rechten Online-Versandhandel stammt. Dieser zeigt ein durchgestrichenes Hammer-und-Sichel-Symbol.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
30.12.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn Alt-Köpenick wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
In der Müggelheimer Str. wurde ein Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.
An der Ecke Müggelheimer Str. / Wendenschloßstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Reichsflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.
An einem Schild am Futranplatz wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
In der Lüdersstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" an einer Hauswand entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Propagana in Tiergarten
30.12.2024 Bezirk: MitteIn der Lützowstraße in Tiergarten wurden 6 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Von diesen richteten sich 4 gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, ein Aufkleber war antimuslimisch-rassistisch und ein Aufkleber aus dem verschwörungsideologischen Milieu verharmloste das NS-Regime.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
30.12.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Auschrift "Lesen, Lieben, Kämpfen" gesehen und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ-feindlicher und extrem rechter Aufkleber in Karlshorst
30.12.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Stolzenfelsstraße wurde ein Aufkleber der extremen Rechten, der sich gegen die Antifa und LGBTIQ richtete, entdeckt und entfernt. Er trug die Aufschrift "NEIN DANKE" und zeigte die durchgestrichenen Symbole: eine Regenbogenfahne, Hammer und Sichel und ein Antifa-Logo.
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistischer Aufkleber an Jobcenter und Alice-Salomon-Hochschule
30.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Eingangstür der Alice-Salomon-Hochschule wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf ihnen war eine "Schwarze Sonne" sowie die Reichsflagge zu sehen.
Am frühen Mittag wurde ebenfalls ein extrem rechter Aufkleber an der Fassade desnahe gelegenen Jobcenters entdeckt, dessen Motiv sich gegen Antifaschist*innen richtete.
Quelle: Augenzeug*in -
"NRJ"-Schmiererei in Mahlsdorf
30.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Roseggerstraße wurde eine Schmiererei der "NRJ" entdeckt. Diese ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Schmierereien in Britz
30.12.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Buschkrugallee Ecke Haarlemer Straße wurde der Meilenstein mit NS-verherrlichenden Codes beschmiert. Neben der Zahl "88" (= Heil Hitler) wurde dort "HH18" (= Heil Hitler Adolf Hitler) gesichtet und überklebt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
NS-verherrlichende Schmiererei in Gropiusstadt
30.12.2024 Bezirk: NeuköllnAm U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde an einem Laternenmast eine doppelte Sigrune gesichtet und unkenntlich gemacht. Die sogenannte "Sigrune" ist ein völkisches Symbol, welches im Nationalsozialismus zum Emblem der SS (Schutzstaffel) wurde. Die Verwendung und Abbildung der Runen ist strafbar.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Racial Profiling im Görlitzer Park
30.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWie einer Pressemitteilung von Görli 24/7 zu entnehmen war, wurden scheinbar in den letzten Wochen immer wieder Schwarze Menschen von Streifenwagen der Polizei durch den Park und angrenzende Straßen gehetzt und durch Schläge und Pfefferspray verletzt. Es wurde beschrieben, dass dabei die Streifenwagen rücksichtlos mit wohl bis zu 70 km/h ohne Beleuchtung durch den Park und über angrenzende Wege rasten.
Es wurde weiterhin beschrieben, dass mehrfach lebensbedrohliche Situationen entstanden, da Schwarze Personen mit Pfefferspray durch das geöffnete Fenster des fahrenden Streifenwagen verletzt wurden und die Betroffenen Angst hatten, angefahren zu werden, weil sie nichts mehr sehen konnten.
Darüber hinaus wurde mitgeteilt, dass ausschließlich Schwarze Menschen kontrolliert wurden und die Kontrollen teils extrem brutal durchgeführt wurden. Personalien wurden festgestellt, Fingerabdrücke genommen, Taschenkontrollen durchgeführt. Zudem sollen Gegenstände ohne schriftlichen Beleg konfisziert worden sein. Kontrollierte Personen sollen ohne Anlass rassistisch beleidigt, mit Pfefferspay besprüht und geschlagen worden sein.
Anzeigen, Tatvorwürfe oder andere Begründungen für die Kontrollen wurden den Betroffenen demnach nie genannt und zu keiner Zeit gab es schriftliche Belege.
Laut Betroffenen und Zeug*innen soll sich das Verhalten, hauptsächlich zwei männlicher Polizisten, im Zeitraum zwischen dem 17. bis 26.12.2024 beobachten haben lassen, fast jeden Dienstag bis Freitag in der Nacht zwischen 22:00 und 04:00 Uhr, mehrmals täglich und an manchen Tagen auch ununterbrochen, über den gesamten Zeitraum zwischen 22:00 und 04:00 Uhr nachts.
Quelle: Pressemitteilung von Görli 24/7 vom 30.12.24