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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    26.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilmersdorfer Straße Ecke Kantstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, der sich gegen Klima-Aktivist*innen richtet.

    Quelle: Register CW via Signal
  • III.-Weg-Aufkleber im Prenzlauer Berg

    26.09.2023 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Prenzlauer Allee / Ostseestraße wurden rot-schwarze Aufkleber entdeckt. Die Aufkleber hatten einen QR-Code. Dieser Code führte direkt zu der Homepage der extrem rechten Partei "Der III. Weg".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Angriff in einem Lokal in der Neuen Grottkauer Straße

    26.09.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Laut einer Polizeimeldung kam es in der Nacht zu einem rassistischem Angriff in einem Lokal in der Neuen Grottkauer Straße. Ein Mann und eine Frau, die sich in dem Lokal aufhielten, beleidigten eine Servicekraft zunächst rassistisch. Nachdem der Mann und die Frau die Rechnung beglichen haben, soll sie die betroffene Servicekraft zum Verlassen des Lokals aufgefordert haben. Im weiteren Verlauf soll die Frau die betroffene Servicekraft attackiert haben. Sie zog der Betroffenen an den Haaren und trat sie so lange, bis sie zu Boden ging. Dort hielt der Mann die Betroffene an den Armen fest, während die Angreiferin mit Fäusten auf die Betroffene einschlug. Die Polizei nahm das angreifende Duo vorläufig fest.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1763 vom 27.09.2023
  • Rassistische Sticker im Nibelungenkiez

    26.09.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Gotlindestr. wurden mehrere rassistische Aufkleber bemerkt und entfernt. Das Schlagwort "Remigration" auf dem Aufkleber verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Migrant*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische und LGBTIQ*feindlich-motivierte Beleidigung in Schöneberg-Süd

    26.09.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Buslinie M46 an der Haltestelle Gotenstraße machte ein offensichtlich geistig verwirrter Mann wiederholt rassistische, homophobe und verschwörungstheoretische Äußerungen gegenüber anderen Fahrgästen. Nach mehreren Beschwerden beim Busfahrer stoppte dieser den Motor des Busses und stellte den Mann zur Rede und forderte ihn auf, dies zu unterlassen. Einige Haltestellen später wiederholte er jedoch seine Äußerungen und stieg aus.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rechter Aufkleber in Charlottenburg

    26.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Nähe vom U-Bahnhof Bismarckstraße wurde in der Wilmersdorfer Straße ein Aufkleber des extrem rechten TV-Senders "Auf1" bemerkt und entfernt. AUF1 („Alternatives Unabhängiges Fernsehen, Kanal 1“) ist eine österreichische Website, die mit rassistischen, verschwörungsideologischen, Corona- und Klimawandel-leugnenden Inhalt und Desinformation ein extrem rechtes Milieu im deutschsprachigen Raum bedient. Auch antisemitische Codes werden in den Beiträgen verwendet. Der Aufkleber nahm Bezug auf die Corona-Pandemie und den Verschwörungsmythos "Great Reset".

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rechter Aufkleber in Charlottenburg

    26.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Kantstraße/ Ecke Wilmersdorfer Straße wurde ein Aufkleber entdeckt, auf dem ein Webradio beworben wird, welches unter anderem rassistische, LGBTIQ*-feindliche und verschwörungsideologischen Positionen verbreitet.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rechter Aufkleber in Tegel

    26.09.2023 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Schaukasten an der Ecke Bernauer Straße und Berliner Straße in Tegel-Süd wurde ein Aufkleber der neurechten Zeitung "Junge Freiheit" bemerkt und entfernt. Der Aufkleber richtet sich gegen "Political Correctness". Mit diesem Kampfbegriff versuchen Rechte, Antidiskriminierungspolitik zu diskreditieren.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Sticker von "Der III. Weg" in Rudow

    26.09.2023 Bezirk: Neukölln

    Zwischen der Krokusstraße und dem Margueritenring im Bezirksteil Rudow wurden auf einem Spielplatzschild mehrere Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Drohungen gegen armenische Institution

    25.09.2023 Bezirk: Mitte

    Eine armenische Institution im Bezirk Mitte erhielt in den letzten Tagen zahlreiche E-Mails und Zuschriften, in denen Armenier*innen rassistisch beleidigt, bedroht und als zu vernichtende Feinde entmenschlicht wurden. Zwei der unbekannten Absender gaben sich als Mitglieder oder Anhänger der gewaltbereiten türkischen faschistischen "Grauen Wölfe" zu erkennen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber an Telefonzelle entdeckt

    25.09.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Telefonzelle am U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "GNLS" entdeckt (GNLS=Good Night Left Side). Auf dem Aufkleber war eine schwarze Sonne abgebildet sowie eine Figur mit Boxhandschuhen und gleichschenkligen Keltenkreuzen. Die "Schwarze Sonne" wurde im Nationalsozialismus von der SS genutzt und kann entweder als drei übereinandergelegte Hakenkreuze oder als Rad aus zwölf "Sig-Runen" gedeutet werden. Das Symbol des gleichschenkligen Keltenkreuzes gilt als "White Power"-Zeichen. Die öffentliche Verwendung ist strafbar.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Schmierereien und Aufkleber in Rudow

    25.09.2023 Bezirk: Neukölln

    Im Margueritenring Ecke Kornblumenring in Neukölln-Rudow wurde eine Hakenkreuzschmiererei an einem Stromkasten entdeckt. An der selben Straßenecke wurde ein israelfeindlicher Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und das Kürzel "ANB" (=Autonome Nationalisten Berlin) gesichtet.

    Quelle: Register Neukölln
  • NS-verherrlichende Schmierereien in Schöneberg-Nord

    25.09.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An einer Dixi-Toilette in der Eisenacher Straße, Ecke Lindauer Straße wurden zwei NS-verherrlichende Schmierereien mit dem Schriftzug "Heil Hitler" und ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Einzelperson über Signal
  • Plakate für Nachbarschaftsfest beschädigt in Berlin-Buch

    25.09.2023 Bezirk: Pankow

    In der Umgebung der Geflüchtetenunterkunft Groscurthstraße wurden Plakate für ein Nachbarschaftsfest in der Unterkunft mit Genehmigung der Vermieter aufgehangen. Diese Plakate wurden mehrfach abgerissen. Dies wurde als Zeichen gegen Geflüchtete in der Nachbarschaft und gegen die Geflüchtetenunterkunft generell gewertet.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Bedrohung in Friedrichsfelde

    25.09.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Es fand eine rassistische Bedrohung in Friedrichsfelde statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Schmierereien in Mariendorf

    25.09.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Colditzstraße/Ullsteinstraße der Linie 170 wurde mit schwarzem Edding „No Islam“ und „AfD“ auf den Fahrplan geschrieben. Solche Schmierereien wurden an dieser Stelle bereits mehrfach festgestellt.

    Quelle: Einzelperson über Signal
  • Sprühereien gegen Antifaschismus in Karow

    25.09.2023 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Karow wurden Sprühereien gegen Antifaschismus und Linke entdeckt und unkenntlich gemacht. Die Slogan waren "Fuck Antifa"(= Scheiß Antifaschismus), "Zecken Packzeug" oder "Scheiß Zecken".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    25.09.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über Twitter
  • Hakenkreuz auf Briefe gemalt

    24.09.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf einen Brief in einem Briefkasten war neben der Briefmarke per Hand ein kleines Hakenkreuz aufgemalt worden. Ebenso auf einen Brief, der an jemand im Nachbarhaus adressiert war, aber in dem Briefkästen in dem benachbarten Hauseingang lag.

    Quelle: Meldeformular
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Mitte

    24.09.2023 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein LGBTIQ*-feindlicher Angriff. Zum Schutz der betroffenen Personen wird Weiteres nicht veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in Wartenberg

    24.09.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Einer Anwohnerin bemerkte, dass die Regenbogenfahne an einem Supermarkt in der Ernst-Barlach-Straße fehlte. Auf Nachfrage bei der Filialleitung stellte sich heraus, dass diese von Unbekannten entfernt und beschädigt worden war.

    Quelle: Berliner Register; Lichtenberger Register
  • Rassistischer Angriff auf Kinderspielplatz

    24.09.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Kinderspielplatz werden eine Mutter und ihre Tochter aufgrund antimuslimischem Rassismus beleidigt und mit einer Flasche angegriffen. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut
  • Antifeministische und LGBTIQ*feindliche Pöbelei in der Köpenicker Altstadt

    23.09.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Während der Abschlusskundgebung einer antifaschistischen und antirassistischen Demonstration auf dem Schlossplatz Köpenick störte ein halb nackter Mann die Redebeiträge von zwei Frauen zu den Themen Rassismus und Queerfeindlichkeit. Er baute sich bedrohlich hinter einer der Rednerinnen auf, filmte und machte sich lustig. Zudem zeigte er mehrfach Selbstbefriedigungsgesten in Richtung von Ordner*innen, Teilnehmenden und Rednerin.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Armenische Familie erneut bedroht

    23.09.2023 Bezirk: Mitte

    An der Wohnungstür einer armenischen Familie wurden erneut am frühen Morgen Schmierereien mit anti-armenischen, rassistischen Sprüchen auf Türkisch entdeckt, die häufig von den türkischen, faschistischen "Grauen Wölfen" verbreitet werden.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Bedrohung gegen politische Gegner*innen in Spindlersfeld

    23.09.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Während sich an der Ecke Oberspreestr. / Ottomar-Geschke-Str. zukünftige Teilnehmende einer antifaschistischen und antirassistischen Demonstration sammelten, hielt sich eine Gruppe von Männern im angrenzenden Park auf. Diese Gruppe deutete mehrfach auf die zukünftigen Demonstrationsteilnehmenden, bis einer der Männer sich vor die Gruppe stellte und sehr deutlich in Richtung der Menschen am Sammelort der Demonstration gestikulierte, dass er ihnen den Kopf abschneiden will.
    Die Veranstaltungsleitung machte daraufhin die Polizei auf die Bedrohung aufmerksam, die dann die Gruppe Männer ansprach. Nach Beginn der Auftaktkundgebung ging einer der Männer zum aktuellem Redner und pöbelte diesen von der Seite an. Ordner*innen und später auch die Polizei verwiesen den Mann von der Kundgebung.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Sticker in Zehlendorf

    23.09.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Zehlendorf wurden mehrere Sticker entdeckt, u.a. ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Studenten stehen auf". In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in Texten der Gruppe wird die Zeit des Nationalsozialismus und der Shoa relativiert. Die Sticker wurden entfernt.

    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • Rassistische Sticker in Alt-Hohenschönhausen

    23.09.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Schöneicher bis Große-Leege-Straße wurden vier Sticker mit der Aufschrift "Remigration" gemeldet und entfernt. Das Schlagwort "Remigration" auf dem Aufkleber verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Migrant*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Sticker in Alt-Lichtenberg

    23.09.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Siegfriedstr. wurden mehrere rassistische Aufkleber bemerkt und entfernt. Das Schlagwort "Remigration" auf dem Aufkleber verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Migrant*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Reichsbürger*innenkundgebung vor dem Brandenburger Tor

    23.09.2023 Bezirk: Mitte

    Reichsbürger*innen hielten eine Kundgebung mit zirka 15 Teilnehmenden vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz ab, auf der NS-Verharmlosungen verbreitet wurden. Auch die "QAnon"-Verschwörungsideologie wurde durch Teilnehmende verbreitet. Die Teilnehmenden schwenkten Reichsfahnen und trugen Kleidung in den Reichsfarben.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Reichsbürger*innenkundgebung vor dem Reichstagsgebäude

    23.09.2023 Bezirk: Mitte

    Auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude hielten weniger als 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Redner*innen verbreiteten dabei verschiedene Verschwörungsmythen, unter anderem über den Krieg in der Ukraine.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Sprüherei gegen Antifaschismus in Weißensee

    23.09.2023 Bezirk: Pankow

    In der Pistoriusstraße wurde eine Sprüherei entdeckt, die sich gegen Antifaschismus richtete. Der Slogan war "Fuck Antifa" und daneben war ein Totenkreuz abgebildet.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Antimuslimischer Vorfall an Spandauer Schule

    22.09.2023 Bezirk: Spandau

    An einer Spandauer Oberschule kam es zu einem antimuslimischen Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • Antisemitische Email

    22.09.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person scgrieb zwei antisemitische Emails an eine jüdische Organisation.

    Quelle: RIAS Berlin
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