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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-relativierende und antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    23.10.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Bushaltestelle am Ernst-Reuter-Platz wurde ein Plakat und ein Graffiti angebracht, welches auf NS-relativierende und antisemitische Weise die aktuelle Situation im Gaza-Streifen mit der Situation von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus gleichsetzt.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Rechte Aufkleber im Prenzlauer Berg

    23.10.2023 Bezirk: Pankow
    An der Prenzlauer Allee Ecke Ostseestraße wurden verschiedene (extrem) rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Slogan waren u.a. "Führt das Leben hart & Sauber statt krank & breit" (III. Weg), "Good night left side", "Widerstand" (GegenUni) oder "Feuer auf die Uni" (GegenUni).
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    23.10.2023 Bezirk: Pankow
    In der Wollankstraße in der Nähe des S-Bahnhofes Wollankstraße wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Good night left side".
    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    23.10.2023 Bezirk: Pankow
    Im Retzbacher Weg wurden zwei (extrem) rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der eine Aufkleber hatte den Slogan "Defend Europe". Der Slogan ist in (extrem) rechten Milieus ein Ausdruck, der sich gegen Muslima*e richtet. Gleichzeitig wird damit oft ein rassistisches Konzept des "Ethnopluralismus" verwendet. Der zweite Slogan war auf einem selbstgemachten Aufkleber und lautete "Habe Mut sei deinem Volk und der Heimat ewig treu".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechte Sticker im Volkspark Friedrichshain

    23.10.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 16:20 Uhr wurden im Volkspark Friedrichshain im Umfeld des Afrika-Spielplatzes verschiedene rechte Sticker entfernt. Teilweise handelte es sich um Cross-Sticker, mit denen linke bzw. feministische Sticker überklebt wurden, z. B. mit Midgard-Stickern. Ausserdem wurden mehrere Sticker vom III. Weg entfernt.

    Zudem wurde an einer Mülltonne die Schmiererei "Stasifa piss off" (Gleichsetzung von Stasi und Antifa) durch "Nazis piss off" verschönert. Die weitgehende Unkenntlichmachung des angebrachten Spruchs "Rechten Strukturen entgegenwirken" konnte nicht rückgängig gemacht werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Aufkleber in Schöneberg

    23.10.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Ecke Kurfürstenstraße Ecke Derfflingerstraße wurden verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt, die die Pandemie leugnen und Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie enthalten.

    Quelle: Register Charlottenburg- Wilmersdorf
  • Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    23.10.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Bei dieser Gelegenheit wurden auch zwei israelfeindliche Parolen „Wir sind nicht Israel“ und „Ich ficke Israel und deine Mutter“ geäußert. Außerdem wurde ein Plakat mit anti-schwarzen rassistischen Motiven gezeigt.

    Quelle: Einzelperson über Twitter
  • Verschwörungsideologischer Aufkleber in Schöneberg-Nord

    23.10.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Kurfürstenstraße Ecke Bayreuther Straße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Chemtrails Nein danke" entdeckt. Bei der "Chemtrail"-Verschwörungserzählung handelt es sich um die nicht bewiesene Vermutung, dass Europa von einer fremden Macht mit Giften bestreut wird. Die Verschwörungsideologie weist Bezüge zum Antisemitismus auf.

    Quelle: Register Charlottenburg- Wilmersdorf
  • Verschwörungsideologische Versammlung in Charlottenburg

    23.10.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilmersdorfer Straße fand eine verschwörungsideologische Versammlung statt. Die Organisator*innen, sowie unterschiedliche Redner*innen verbreiteten dabei NS-verharmlosende verschwörungsideologische und rassistische Inhalte. So wurde beispielsweise der Kapitalismus mit der "Euthanasie" im Nationalsozialismus verglichen, oder auf den Verschwörungsmythos eines angeblichen "WHO-Pandemievertrags" Bezug genommen.

    Quelle: Register CW
  • Vorfall an Spandauer Schule

    23.10.2023 Bezirk: Spandau

    Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Antisemitische Brandstiftung in Moabit

    22.10.2023 Bezirk: Mitte

    Am Mathilde-Jacob-Platz wurde an einem Fahnenmast ein Feuer gelegt. Am Fahnenmast war eine israelische Fahne gehisst. Der Mast und die Fahne blieben unbeschädigt. Bereits am 16.10.2023 war auf dem Mathilde-Jacob-Platz eine israelische Fahne beschädigt worden.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1974 vom 23.10.2023
  • Antisemitische Online-Kommentare

    22.10.2023 Bezirk: Berlinweit
    Es hinterließen zahlreiche User_innen unter einem Post einer jüdischen Organisation auf der Plattform X antisemitische Kommentare.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Pöbelei in Tiergarten

    22.10.2023 Bezirk: Mitte

    Eine Mann störte mit antisemitischen Rufen eine Kundgebung gegen den Terror in Israel und Antisemitismus vor dem Brandenburger Tor. Unter anderem bezeichnete er Israel als "den verlängerten Arm des faschistischen Deutschlands".

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA)
  • Antisemitischer Pöbelei in Mitte

    22.10.2023 Bezirk: Mitte

    Ein Mann saß vor einer Bar in Mitte und sagte hörbar für andere Gäste der Bar zu einem anwesenden Security-Mitarbeiter zunächst, dass die Türkei Israel ein Ultimatum gestellt habe. Er sagte dann, „die Juden sollten alle ins Gas“. Der Security-Mitarbeiter stimmte zu und wiederholte, dass man „sie alle vergasen“ solle. Nachdem der Barbesitzer über den Vorfall informiert wurde, stritt der Mitarbeiter diese Äußerung jedoch ab.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Rufe bei Kundgebung in Mitte

    22.10.2023 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz versammelten sich zirka 300 Personen. Unter dem Titel „Frieden im Nahen Osten“ war dort eine Kundgebung angemeldet und später verboten worden. Aus der Menge heraus wurden mehrfach antisemitische Sprechchöre mit Israel-Bezug gerufen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1974 vom 23.10.2023, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA),
  • Antisemitische Schilder auf Versammlung in Mitte

    22.10.2023 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz kam es zu einer Kundgebung aus dem islamistischen Milieu mit etwa 700 Teilnehmenden. Dabei wurden antisemitische Schilder mit Israel-Bezug hochgehalten.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung Nr. 1974 vom 23.10.2023
  • Erneut Israelfahne am Marzahn-Hellersdorfer Rathaus entwendet und angezündet

    22.10.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Abend wurde eine auf dem Alice-Salomon-Platz öffentlich gehisste israelische Flagge entwendet und teilweise verbrannt. Gegen 3:40 Uhr entwendete eine drei- bis vierköpfige Personengruppe die Flagge vom Flaggenmast. Später konnte die teilweise verbrannte Staatsflagge im Liberty-Park aufgefunden werden. Einen ähnlichen Vorfall gab es bereits am 14.10.2023.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1965 vom 22.10.2023
  • Extrem rechte Sticker und Hakenkreuze in Rudow

    22.10.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung Selgenauer Weg/Neuhofer Straße in Neukölln-Rudow wurden zum wiederholten Male extrem rechte und NS-verherrlichende Schmierereien (8 Hakenkreuze und 5 Odal-Runen) gesichtet und unkenntlich gemacht. Neben den Schmierereien wurden auch extrem rechte Sticker der Kleinstpartei "Der III. Weg" und ein weiterer Aufkleber mit LGBTIQ*-feindlichem Inhalt entfernt .

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • III. Weg-Aufkleber in Karow

    22.10.2023 Bezirk: Pankow

    Auf der Strömannstraße in Karow wurde ein Aufkleber des III. Weg gefunden, auf dem zu lesen war: "Corona beweist: Globalisierung tötet! Deutscher Sozialismus JETZT!“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Aufkleber in Adlershof

    22.10.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In einem migrantisch betriebenen Restaurant wurden drei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber stammte von der extrem rechten Identitären Bewegung, die anderen forderten "Remigration". Das Schlagwort "Remigration" auf den Aufklebern verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Migrant*innen.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Rechter Aufkleber in Charlottenburg

    22.10.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Hardenbergstraße vor dem Zoopalast wurde ein Aufkleber der Gruppe "Patriotische Jugend" mit der Aufschrift "Umweltschutz ist Heimatschutz" entdeckt. Das Thema Umweltschutz wird durch die extreme Rechte immer wieder vereinnahmt und mit völkischen Ideologien in Verbindung gebracht.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Aktion der NPD-Nachfolgepartei "Die Heimat" vor dem Brandenburger Tor

    21.10.2023 Bezirk: Mitte

    Am Pariser Platz und um das Brandenburger Tor fand eine rassistische Propaganda-Aktion der NPD-Nachfolgepartei "Die Heimat" statt. Zwei Aktivisten der Neonazi-Partei liefen mit "Heimatschutz"-Westen über den Platz und wurden dabei von einem "Die Heimat"-Neonazi aus Nürnberg gefilmt.

    Quelle: Registerstelle Mitte; Twitter
  • Antisemitische Äußerungen auf Veranstaltung am Oranienplatz

    21.10.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einer angemeldeten Demonstration „Decolonize! Against Oppression Globally“ von Kreuzberg nach Neukölln kam es am Startpunkt Oranienplatz zu antisemitischen Äußerungen und Gewaltaufrufen in arabischer Sprache über den Lautsprecherwagen und zu anti-israelischen Sprechchören durch Teilnehmer*innen. Die Nutzung des Lautsprecherwagens wurde durch die Polizei untersagt. Laut einer Veröffentlichung des Veranstalters kam es bereits zu Beginn der Demonstration auch zu Beschimpfungen durch Demonstrant*innen gegenüber Journalist*innen als „Zionisten“ und „Judenpresse“.

    Quelle: Polizei Nr. 1965, Tagesspiegel vom 21.10.23, Democratia Berlin
  • Antisemitische Beleidigung

    21.10.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In Kreuzberg kam es im ÖPNV zu einer antisemitischen Beleidigung. Es werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei in Nord-Neukölln

    21.10.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Uthmannstraße in Nord-Neukölln wurde an das Gebäude des Deutsch-Arabischen Zentrum für Bildung und Integration ein Davidstern geschmiert.

    Quelle: Polizeimeldung vom 22.10.2023 (Nr. 1965)
  • Antisemitismus bei Kundgebung in Charlottenburg

    21.10.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Adenauerplatz kam es zu einer Kundgebung mit etwa 90 Teilnehmenden, bei der antisemitische Inhalte verbreitet wurden. Dabei wurde auch ein Schild mit der antisemitischen Aufschrift "From the River to the sea - Palestine will be free" gezeigt. Durch den Anspruch auf ein Palästina vom Jordan zum Mittelmeer wird implizit die Existenz des israelischen Staates delegitimiert.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1957 vom 21.10.2023
  • Aufkleber von extrem rechten Versandhandel in Britz

    21.10.2023 Bezirk: Neukölln

    Am U-Bahnhof Grenzallee im Bezirksteil Britz wurden Aufkleber des extrem rechten Versandhandels "Druck 18" entdeckt und unkenntlich gemacht. Die Sticker richteten sich gegen antifaschistisches Engagement.

    Quelle: Register Neukölln
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