Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
16.12.2023 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Vorfall in Neukölln
16.12.2023 Bezirk: NeuköllnAuf einer Versammlung in Neukölln wird ein antisemitisches Plakat gezeigt.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
Extrem rechte Aufkleber in Tegel
16.12.2023 Bezirk: ReinickendorfIn der Illerzeile in Tegel wurden extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber trug die Aufschrift "#remigration". Ein weiterer richtete sich gegen queeren und antifaschistischen Aktivismus.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechter Aufkleber in Altglienicke
16.12.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Ortolfstr./ Venusstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber, der sich auch gegen Antifaschist*innen gerichtete, entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuz in einem Briefkasten in Pankow
16.12.2023 Bezirk: PankowEin Hakenkreuz wurde an einem Briefkasten an der Wollankstraße Ecke Brehmestraße gefunden. Das Hakenkreuz wurde überklebt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
"III. Weg"-Aufkleber in Gesundbrunnen
16.12.2023 Bezirk: MitteAuf dem Kundenparkplatz einer großen Geschäftsfiliale im Ortsteil Gesundbrunnen wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
"III.Weg"-Propaganda beim S-Waidmannslust
16.12.2023 Bezirk: ReinickendorfIn der Umgebung des S-Bahnhofs Waidmannslust sind in den vergangenen Tagen immer wieder Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" gesehen und entfernt worden. Die Aufkleber waren inhaltlich queerfeindlich, nationalistisch und antisemitisch.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Plakate mit Geiseln der Hamas abgerissen in Weißensee
16.12.2023 Bezirk: PankowMehrere Plakate, die Bilder der von der Hamas entführten Geiseln abgebildet hatten, wurden abgerissen.
Quelle: RIAS Berlin -
Rassistische Aufkleber im Prenzlauer Berg
16.12.2023 Bezirk: PankowAn einer Haustür in der Ernst-Fürstenberg-Straße wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt. Einer hatte den Slogan "Make germany white again". Der andere Aufkleber hatte als Abbildung eine Muslima und einen Muslimen, darüber stand der Slogan "Wir müssen draußen bleiben".Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer und extrem rechter Aufkleber in Zehlendorf
16.12.2023 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Sundgauer Straße wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt. Der Sticker war in den Farben Schwarz, weiß, rot, im Hintergrund war eine schwarze Sonne abgebildet. Dies ist ein extrem rechtes Symbol.Die Aufschrift richtete sich gegen Geflüchtete.Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Rechte Graffiti im Richardkiez
16.12.2023 Bezirk: NeuköllnIm Richardkiez in Nord-Neukölln wurden an mehreren Stellen rechte Graffiti mit der Aufschrift "Fuck Antifa LGBTQ" entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Reichsbürger*innenkundgebung vor dem Reichstagsgebäude
16.12.2023 Bezirk: MitteAuf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude hielten weniger als 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Redner*innen äußerten sich rassistisch, NS-verharmlosend und antisemitisch. Es wurden Verschwörungsmythen über den Ukraine-Konflikt verbreitet und der Klimawandel geleugnet. An der Kundgebung nahmen etwa 10 Personen teil.Quelle: Registerstelle Mitte -
Antimuslimischer Angriff in Reinickendorf
15.12.2023 Bezirk: ReinickendorfIm Dezember ereignete sich im Bezirk Reinickendorf ein antimuslimischer Angriff, der von der Polizei als Körperverletzung eingestuft wurde. Das genaue Datum ist nicht bekannt.
Quelle: Berliner Abgeordnetenhaus DS S19/19496 -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Karow
15.12.2023 Bezirk: PankowEs wurde eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Bezirk Karow dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Antisemitischer Post von Bezirksverordnetem
15.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNachdem ein Verordneter der BVV in seinem Social Media Kanal antisemtische Inhalte gepostet hatte, trat er in der Folge als Vorsteher der BVV zurück.
Quelle: Verordnete der BVV -
Antisemitischer Sticker auf dem Kottbusser Damm
15.12.2023 Bezirk: NeuköllnAuf dem Kottbusser Damm in Nord-Neukölln wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FREE PALESTINE from the river to the sea" über einen Sticker mit den Worten "Gegen jeden Antisemitismus" geklebt.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitischer Vorfall in der südlichen Luisenstadt
15.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Bushaltestelle am Görlitzer Park wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische strukturelle Benachteiligung in Alt-Treptow
15.12.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickDie Veranstalter*innen des "Karneval de Purim" veröffentlichten die Antwort eines Mitarbeiters des "Zenners" auf eine Raumanfrage für eine jüdische Veranstaltung. Dieser wies die Anfrage mit den Worten "Ich finde es unglaublich, dass ihr in der gegenwärtigen Lage einen jüdischen Karneval feiern wollt. Nichts Persönliches, aber nicht im Zenner." ab.
Der "Zenner" reagierte mit einem Statement, indem sich die Location für "die klar als antisemitisch zu bewertende Aussage" entschuldigt und einen internen Aufarbeitungsprozess, inklusive Weiterbildung und Sensibilisierung durch eine externe Beratungsstelle ankündigt. Zudem hat der "Zenner" die eigenen Räume angeboten und angekündigt, die potenziellen Einnahmen des Abends an verschiedene Institutionen zu spenden.Quelle: Tagesspiegel 17.12.2023, Facebookseiten "Karneval de Purim" und "ZENNER" -
Aufkleber der NRJ in Niederschöneweide
15.12.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Nähe des S-Bahnhofs Oberspree wurde ein Aufkleber der NRJ (Nationalrevolutionäre Jugend - Jugendorganisation der Partei Der III. Weg) entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in der Köpenicker Dammvorstadt
15.12.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Straße An der Wuhlheide wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber rief zu Gewalt auf und stammt von den Autonomen Nationalisten Berlin (ANB).
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber von extrem rechten Versandhandel in Zehlendorf
15.12.2023 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Mörchinger Str./ Ecke Sundgauer Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen Antifaschisten.Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Chanukka-Leuchter am Frankfurter Tor beschmiert
15.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem am Frankfurter Tor aufgestellten Chanukka-Leuchter kam es zu einer Sachbeschädigung. Die Tafel des Leuchters wurde mit orangener Farbe beschmiert.Quelle: Polizeimeldung Nr. 2344 -
Eier ans Küchenfenster geworfen in Karow (5)
15.12.2023 Bezirk: PankowAn das Küchenfenster einer Schwarzen Familie wurden erneut rohe Eier geschmissen. An kein anderes Fenster wurden Eier geschmissen.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuze in Wedding
15.12.2023 Bezirk: MitteAn eine Wand an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) wurden zwei Hakenkreuze geschmiert. Der Vorfall fand im Dezember 2023 statt. Das genaue Datum ist nicht bekannt
Quelle: Berliner Abgeordnetenhaus DS 19/18961 -
Neonazistische Symbole in Neukölln-Rudow
15.12.2023 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung Selgenauer Weg/Neudecker Weg wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt und entfernt. Auf einer Tischtennisplatte wurden zwei Hakenkreuze gesichtet. Zwei weitere Hakenkreuze, zwei Wolfsangeln, zwei Odal-Runen und elf Keltenkreuze wurden ebenfalls unkenntlich gemacht.Quelle: hass-vernichtet.de -
Plakat mit Schoa-Verharmlosung bei Demonstration in Tempelhof-Schöneberg
15.12.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Versammlung wird auf einem Schild die Situation in Gaza mit der Schoa gleichgesetzt.
Quelle: RIAS Berlin -
Rassistische Propaganda im Reuterkiez
15.12.2023 Bezirk: NeuköllnIm Schaufenster eines Gemeinschaftsbüros im Reuterkiez in Nord-Neukölln hängen Fotos der Ermordeten des rassistischen Anschlages in Hanau. Über die Fotos wurde mit schwarzer Farbe das englische Wort "scum" (dt.: Abschaum) geschrieben. Das Schaufenster des Büros mit den ausgehängten Fotos wurde bereits in der Vergangenheit beschmiert.Quelle: Register Neukölln -
Rassistischer Angriff in Mitte
15.12.2023 Bezirk: MitteEs ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 19496 -
Rassistischer Angriff in Neukölln
15.12.2023 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein rassistischer Angriff in Neukölln. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 19496 -
Rassistische Schmiererei in Mitte
15.12.2023 Bezirk: MitteIn der Holzmarktstraße in Mitte wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt. An die gleiche Wand war zuvor bereits ein Hakenkreuz geschmiert worden.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Strukturelle Benachteiligung in Lichtenberger Schule
15.12.2023 Bezirk: LichtenbergEs gab einen ableistischen Vorfall an einer Schule. Dabei wurde ein Förderbedarf für ein Kind falsch eingeschätzt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderung -
Transfeindliche Kundgebung in Tiergarten
15.12.2023 Bezirk: MitteAuf dem Platz der Republik hielten Gruppen aus dem transfeindlichen Spektrum der Frauenbewegung eine Demonstration gegen das Selbstbestimmungsgesetz ab. An der Demonstration nahm eine niedrige zweistellige Personenzahl teil. In Reden wurde die Existenz von Transgeschlechtlichkeit geleugnet und Verschwörungsmythen über eine angebliche Abschaffung der Frau verbreitet.Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung
14.12.2023 Bezirk: BerlinweitEs fand ein rassistischer Vorfall gegen eine Schwarze Person statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Each One Monitoring -
Anti-Schwarzer rassistischer Vorfall
14.12.2023 Bezirk: BerlinweitEs fand ein rassistischer Vorfall gegen eine Schwarze Person statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Each One Monitoring -
Antisemitische Beleidigung in Charlottenburg
14.12.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg kam es zu einer antisemitischen Beleidigung.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
14.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Yorckstraße wurde eine israelfeindliche Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
14.12.2023 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
14.12.2023 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
14.12.2023 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
14.12.2023 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Veranstaltung in Dahlem
14.12.2023 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfBei der Besetzung eines Hörsaals an der Freien Universität wurden antisemitische Aussagen getätigt, sowie auf Bildern und Plakaten gezeigt. Dabei wurde unter anderem Israel das Existenzrecht abgesprochen, der Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober verharmlost, sowie die Shoah relativiert indem behauptet wurde, Deutschland begehe "dieselben Verbrechen immer und immer wieder". Zudem wurde der Slogan »Free Palestine from German Guilt« auf eine Leinwand projiziert, welcher einen "Schuldkult"-Diskurs bedient und die Annahme beinhaltet, dass Israel die deutsche Politik kontrolliere. Bei der an die polizeiliche Räumung anschließenden Demonstration wurden ebenfalls israelbezogene antisemitische Sprüche gerufen, welche unter anderem das antijudaistische Motiv des Kindermords bedienten („Zionisten sind Faschisten – töten Kinder und Zivilisten“, "Kindermord ist Kindermord", "Babymord ist Babymord").
Quelle: Berliner Register via Twitter und Instagram, Jüdische Allgemeine (14.12.2023 und 19.12.2023), Zeit Online (15.12.2023) -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Friedrichsfelde
14.12.2023 Bezirk: LichtenbergIn der Rummelsburger Str. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Dieser kommt aus einem extrem rechten Versandhandel und richtet sich gegen die Grünen. Der Aufkleber titelt "Grün an die Ostfront".
Quelle: Lichtenberger Register -
Diskreditierung der Berliner Register in der BVV Treptow-Köpenick
14.12.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der BVV (Bezirksverordnetenversammlung) wurde der Antrag "Linke Sammel- und Petz-Portale abwickeln: Keine Kooperation mit dem Berliner Register" von der AfD besprochen. Bereits im Antrag werden die Berliner Register als "undemokratisches und denunziatorisches Machwerk zur Unterdrückung unliebsamer Meinungen" bezeichnet, sowie von den Mitarbeitenden als "linksextremen Aktivisten" gesprochen. Dabei bezieht sich der Antrag bereits auf einen Artikel in der NZZ, der die Berliner Register diskreditiert und einen Shitstorm auslöste (s. Gegendarstellung). In der dazugehörigen Aussprache wurden weitere Falschaussagen über die Arbeit der Berliner Register durch den Redner der AfD getroffen, um diese zu diskreditieren.Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Köpenick-Nord
14.12.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Mittelheide wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich für die Freiheit sog. "politischer Gefangener" einsetzt. Bei den Gefangenen handelt es sich zum großen Teil um Menschen, die wegen der Leugnung des Holocaust im Gefängnis sind.Quelle: Zentrum für Demokratie -
III. Weg-Aufkleber in Weißensee
14.12.2023 Bezirk: PankowAm Hamburger Platz wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Der Slogan war "Die wahre Krise ist das System!".Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
"Nazikiez"-Aufkleber am Roederplatz
14.12.2023 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Roederplatz wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Nazi Kiez" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Antrag in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf
14.12.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDie AfD-Fraktion brachte in die BVV einen Antrag (Drucksache - 0691/6) mit dem Titel "Der Hafen ist voll" ein. In dem Antrag wird sich dagegen ausgesprochen, dass Berlin Teil des Projekts "Sicherer Hafen" der zivilgesellschaftlichen Bewegung Seebrücke ist.In dem Antrag wird u. a. von "kulturfremder Masseneinwanderung" und " erhöhter Terrorgefahr" durch "Islamisierung" gesprochen. Diese Formulierungen weisen Bezüge zu der rassistischen Verschwörungserzählung des großen Austausch auf, einer angeblich geplanten Steuerung der Einwanderung nach Deutschland und stellen pauschal Muslim*innen unter Terrorverdacht. Außerdem wird in dem Antrag ein Zusammenhang zwischen Migration und sozialen Problemen wie Wohnungsnot konstruiert.Daher kann der Antrag als rassistisch eingestuft werden.Quelle: Register CW -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
13.12.2023 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitisches Plakat bei Kundgebung an der TU in Charlottenburg
13.12.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Technischen Universität (TU) Berlin wurde bei einer Versammlung unter anderem ein Schild gezeigt, das Israel dämonisiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Diskriminierung an einer Schule
13.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs wurde eine sozialchauvinistische Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen