Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
09.07.2024 Bezirk: BerlinweitUnter einem Tweet erhielt eine jüdische Organisation einen Schoa bagatellisierenden Kommentar.Quelle: RIAS Berlin
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Antiziganistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
09.07.2024 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich eine antiziganistische Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: DOSTA -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Pankow
09.07.2024 Bezirk: PankowIn der Vinetastraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK GRN" entdeckt und entfernt. Die Grünen gelten als politische Gegner*innen der (extremen) Rechten.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber in Weißensee
09.07.2024 Bezirk: PankowEntlang der Nüßlerstraße wurden insgesamt 12 extrem rechte Aufkleber mit dem Wortlaut: "Familie wachse - Deutschland lebe", „Hart, Sauber und Gesund“ und "Antifa-Banden zerschlagen" der kleinen Neonazi-Partei "Der III. Weg" und "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und übermalt. Darunter war auch die Fahne des Deutschen Reiches (Schwarz-weiß-rot) zu finden.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Propaganda in Lichterfelde
09.07.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEin Abgeordnetenbüro der Partei DIE LINKE am Hindenburgdamm erhielt mehrere Kopien von Zeitungsartikeln, die sich antimuslimisch äußern und gegen politische Gegner*innen richteten. In den Zeitungssauschnitten wurden z.B. muslimische Menschen, insbesondere Männer pauschal als gewalttätig dargestellt. Einige der Artikel stammten von einem Magazin des Vereins "Die Deutschen Konservativen e.V.". Der Verein wolle zur politischen Willensbildung beitragen. Bereits seit Vereinsgründung fiel der Verein mit Aktionen, Flugblättern und Publikationen auf, die als rassistisch, NS-verharmlosend/-verherrlichend und antisemitisch verstanden werden können, auf. So vertrieb der Verein u.a. eine Rudolf-Heß-Gedenkmedaille und lehnte den Bau des Holocaust-Mahnmals am Brandenburger Tor ab. 1995 wurde der Verein vom Verfassungsschutz als extrem rechts eingestuft.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Hakenkreuzschmiererei in der Sonnenallee
09.07.2024 Bezirk: NeuköllnIn einem Hausflur in der Sonnenallee wurde ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Neonazi-Aufkleber im Springpfuhlpark
09.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Mülleimer im Springpfuhlpark wurden acht Aufkleber aus einem neonazistischem Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Motive der Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen und LGBTIQ*-Personen oder waren antifeministisch und den Nationalsozialismus verherrlichend.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in der Köpenicker Dammvorstadt
09.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Friedrichshagener Str. wurde ein einem Gebäude der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Plakate vom "III. Weg" in der Mark-Twain-Straße
09.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Mark-Twain-Straße wurden mehrere Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Plakate richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Beleidigung in Charlottenburg
09.07.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Ernst-Reuter-Platz schrie ein Mann auf dem Fahrrad im Vorbeifahren rassistische Beleidigungen.
Quelle: Register CW via Signal -
Rassistischer Aufkleber in Köpenick-Nord
09.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Mittelheide wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Schriftzüge in Oberschöneweide
09.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Edisonstr. wurde am Eingang einer Bank auf beiden Seiten der rassistische Schriftzug "White Power" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Sticker gegen politische Gegnerschaft am Park am Gleisdreieck
09.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Eingang Lützowstraße zum Park am Gleisdreieck wurden mehrere "fuck linke"-Sticker (schwarz mit weißer Schrift und rotem Streifen) überklebt.
Quelle: Berliner Register -
Werbung für Neonazi-Shop in der Boschpoler Straße
09.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Boschpolerstraße wurde ein Aufkleber mit Werbung für einen neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Antifeministische Bedrohung einer Neuköllner Organisation
08.07.2024 Bezirk: NeuköllnEine feministische Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt erhielt ein Paket, umhüllt mit einem Plakat gegen Rassismus und Sexismus aus ihrem eigenen Hausflur. Darin war eine offene Flasche voll Urin.
Quelle: Meldestelle Antifeminismus -
Antimuslimisch-rassistisches Mobbing in Wedding
08.07.2024 Bezirk: MitteIn einem Schwimmbad in Wedding wurde eine Frau, die an einem Schwimmtherapiekurs teilnahm, von anderen Teilnehmerinnen antimuslimisch-rassistisch gemobbt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Anti-Schwarzer Rassismus in Gemeinschaftsunterkunft
08.07.2024 Bezirk: SpandauIn einer Gemeinschaftsunterkunft im Bezirk Spandau kam es zu einem Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitischer Angriff in Bar in Kreuzberg
08.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergLaut Zeug*innenberichten kam es in einer queeren Bar in Kreuzberg zu einer massiven antisemitischen Bedrohung. Im Rahmen einer Soliparty wurde eine Gruppe jüdischer Queers und ihrer Allies von Gästen antisemitisch massiv bedroht in Gegenwart der Veranstaltenden. Im Vorfeld der Mobilisierung gab es bereits einen Post der Veranstaltenden (der später gelöscht wurde), in dem von Kolonialismus, Genozid und Apartheid die Rede war. Darunter fanden sich viele antisemitische Kommentare. Daraufhin erkundigte sich die Gruppe jüdischer Queers und Allies, ob sie sich beim Besuch der Veranstaltung Sorgen um ihre Sicherheit machen müsse, was mit einem vorliegenden Sicherheitskonzept verneint wurde. Die Betroffenengruppe berichtete: Während der Soliparty seien sie von einem Mitarbeiter angeschrien worden, dass für sie hier kein Platz wäre. Im späteren Verlauf versammelten sich um die Gruppe herum ca. 50 Personen, unter denen sich einzelne als BDS-Anhänger*innen bezeichneten, und beschimpften und bedrohten sie als "Zionistenschweine", "zionist rapists", "Faschisten" und "genocide supporters". Sie seien aufgefordert worden, zu gehen. Dies wurde aus Angst um die Sicherheit zunächst abgelehnt, da sich bereits draußen vor der Tür ebenfalls eine größere Gruppe versammelt hatte und auf sie wartete. Die Betroffenen-Gruppe alarmierte die Polizei. Zwei Personen von ihnen verließen den Raum und seien nach ihrem Bericht zufolge draußen sofort bedroht und bespuckt worden. Sie berichteten, dass sie nun in den Raum zurückzukehren versuchten, um sich in Sicherheit zu bringen. Das Personal habe aber die Tür nicht geöffnet. Als die Polizei eintraf, trennte sie die Betroffenen von der wartenden Gruppierung.
Quelle: taz 09.07.2024, AVIVA Berlin -
Antisemitischer Aufkleber in Alt-Treptow
08.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Elsenbrücke wurde ein Aufkleber entdeckt, der das Existenzrecht Israels infrage stellte.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei an Friedhofsmauer in der Zossener Straße
08.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf das Graffiti eines Künstlers auf der Friedhofsmauer in der Zossener Straße wurde der antisemitische Spruch „Eat Shit Kike“ geschmiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Mitte
08.07.2024 Bezirk: MitteIn der Nähe des Deportationsdenkmals auf der Putlitzbrücke wurde ein gezeichneter Davidstern durchgestrichen und über einen Weiteren ein Hakenkreuz gemalt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung in Mitte
08.07.2024 Bezirk: MitteIm Rahmen eines Kongresses benutzt ein Teilnehmer mehrfach die rassistische Fremdbezeichnung von Sint*izze und Rom*nja.
Quelle: DOSTA -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Spindlersfeld
08.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Glienicker Str./ Rudower Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good night, left side" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Hohenschönhausen
08.07.2024 Bezirk: LichtenbergEntlang der Konrad-Wolf-Str. wurden zahlreiche Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Auf diesen waren eine Person mit Baseballschläger und der Slogan: "Good night left side" abgebildet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber von extrem rechtem Musiklabel in Marzahn-Mitte
08.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Grohsteig Ecke Oppermannstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Musik-Labels mit der Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa" gefunden. Neben der Schrift ist ein Soldat auf einem Pferd zu sehen.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda per Brief in Lichterfelde
08.07.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine soziale Einrichtung in Lichterfelde erhielt Propaganda mit unterschiedlichen Motiven per Brief. Im Brief waren Kopien von Zeitungsartikeln, die sich rassistisch, antimuslimisch äußern und gegen politische Gegner*innen richteten. Die Einrichtung arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte. Sie ist seit letztem Jahr regelmäßig von Briefeinwürfen dieser Art betroffen. Um die Einrichtung und die Menschen, mit denen sie arbeitet, zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung per Telefon -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei
08.07.2024 Bezirk: SpandauEine inter* Person wurde von einem männlichen Jugendlichen queerfeindlich angepöbelt. Weitere Informationen wurden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht, das Datum wurde anonymisiert.
Quelle: L-Support -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Mitte
08.07.2024 Bezirk: MitteIn der Albrechtstraße in Mitte wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf diesem war ein Regenbogen in den Farben Schwarz-Weiß-Rot sowie eine durchgestrichene Regenbogenfahne und die Aufschrift "Schwarz Weiß Rot ist bunt genug" abgebildet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazi-Propaganda in Kaulsdorf
08.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Unterführung des S-Bahnhofes Kaulsdorfs wurden neonazistische Aufkleber mit rassistischem und den Nationalsozialismus verherrlichendem Inhalt entdeckt und entfernt. Weiterhin wurde ein Plakat der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einem Stromkasten in der Heinrich-Grüber-Straße entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in Friedrichshagen
08.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Eingang des Spreetunnels wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NPD-Aufkleber und Schmierereinen in Marzahn-Süd
08.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEntlang der Poelchaustraße wurden mehrere neonazistische Aufkleber, u.a. zehn Aufkleber der NPD, entdeckt und teilweise entfernt. Die Aufkleber propagierten u.a. rassistische Inhalte.
Rund um die Tram-Haltestelle Helene-Weigel-Platz wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt, die mit schwarzem Stift angebracht wurden. Unter anderem waren die Worte "Zecken boxen" zu lesen. Von der extremen Rechten werden Linke und Punks als politische Gegner*innen abwertend als "Zecken" bezeichnet.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verharmlosende Beleidigung in der Blücherstraße
08.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Blücherstraße pöbelte gegen 18 Uhr ein älterer Mann eine Frau mit unverständlichen Worten im Vorbeigehen an. Auf die Nachfrage "Wie bitte?", weil vermutet wurde, dass der Mann eine Frage gestellte hatte, brüllte er die Frau unvermittelt an, dass man sie lieber hätte vergasen sollen.
Quelle: Berliner Register -
Queerfeindlicher Angriff am Tramhaltestelle in Prenzlauer Berg
08.07.2024 Bezirk: PankowIn einer Straßenbahn der Linie M10 in Richtung Turmstraße wurde ein Mann von einer Person mehrfach queerfeindlich beleidigt. Ein weiterer Fahrgast rief daraufhin die Polizei. Als der betroffene Mann an der Haltestelle Prenzlauer Allee/Danziger Straße ausstieg, wurde ihm vom Angreifer zudem ins Gesicht gespuckt. Der Tatverdächtige floh anschließend. Die eingetroffenen Polizeibeamt*innen konnten diesen nicht mehr auffinden. Die Ermittlungen wurden dem Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übergeben.
Quelle: Polizeimeldung vom 09.07.2024 -
Rassistische Propaganda in Mitte
08.07.2024 Bezirk: MitteIm U-Bahnhof Brandenburger Tor wurde ein rassistischer Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "III. Weg" mit der Aufschrift "Asylflut stoppen" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Angriff im Bus
08.07.2024 Bezirk: LichtenbergIn einem Bus der BVG wurde ein Mann von einem anderen Mann gegen 17:30 Uhr rassistisch beleidigt. Als beide Männer an der Haltestelle Vincent-van-Gogh-Straße ausstiegen, schubste der Aggressor den Mann und versuchte diesen mit einer Bierflasche zu schlagen. Der Betroffene konnte dem Angreifer ausweichen und wehrte sich körperlich. Nach einem Fausstschlag stürzte der Mann, fiel auf den Gehweg und zog sich eine Verletzung am Kopf zu. Der Mann wurde ambulant in einer Klinik versorgt.
Quelle: Polizeimeldung vom 09.07.2024, Nr. 1440 -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichsfelde
08.07.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Einbecker Str. wurde ein rassistischer Aufkleber an die Haustür einer vietnamesischen Familie geklebt. Auf diesem ist der Slogan "Remigration? Na klar!" zu lesen. Das Schlagwort "Remigration" verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Personen, die als "nicht-deutsch" angesehen werden. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sachbeschädigung an Grünen-Wahlkreisbüro
08.07.2024 Bezirk: NeuköllnAn ein Wahlkreisbüro des Bündnis90/Die Grünen in Nord-Neukölln wurde der Schriftzug "Faschisten Pack" geschmiert.
Quelle: Register Neukölln -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
08.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Kaisersteg und dem Kranbahnplatz wurden insgesamt vier Schriftzüge gegen Antifaschist*innen entdeckt ("Fuck AFA", "Fick Antifa").
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Strukturelle Benachteiligung durch Polizei und Justiz
08.07.2024 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte aufgrund ihrer Behinderung und wegen rassistischen Zuschreibungen Diskriminierungen durch die Polizei und Justiz.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Strukturelle Benachteiligung in Mitte
08.07.2024 Bezirk: MitteTeilnehmenden einer Trauerkundgebung vor der russischen Botschaft wurde von der Polizei Berlin verboten, Redebeiträge auf Ukrainisch zu halten. Anlass der Kundgebung war das Bombardement eines Kyjiwer Kinderkrankenhauses durch die russische Luftwaffe. Die Polizei Berlin räumte später den Fehler ein, dass die Gefahrenprognose unzutreffend gewesen sei.
Quelle: Tagesspiegel.de vom 09.07.2024 -
Angriff auf Hausprojekt in der Scharnweberstraße
07.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn den frühen Morgenstunden wurde in das einzig beleuchtete Fenster eines Hausprojekts in der Scharnweberstraße ein Wurfgeschoss durch ein Fenster im 1. OG geschmissen. Als die betroffene Person rausschaute, sah sie Leute weglaufen, die dem Anschein nach der rechten Szene zugeordnet werden könnten.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Beleidigung in Mitte
07.07.2024 Bezirk: MitteWährend einer Mahnwache gegen Antisemitismus wurde einer der Teilnehmenden von einer Frau antisemitisch beleidigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
07.07.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung an der Holzmarktstraße
07.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Holzmarktstraße wurde ein Sticker, der auf die am 7. Oktober 2023 von der Hamas entführten Geiseln aufmerksam machte, abgerissen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber und Graffiti gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
07.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Griechischen Allee wurde an einem Straßenschild ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In einer Grünanlage in der Nähe des Spreeufers wurde eine große Deutschlandfahne gesprüht und daneben "Love Germany Fick antifas" geschrieben.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Aufkleber an Tramhaltestelle in Pankow
07.07.2024 Bezirk: PankowAn einem BVG-Wartehäuschen an der Tramhaltestelle "Stiftsweg" wurde in Fahrtrichtung Guyotstraße ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Deutsche Jugend Voran (DJV)" entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Aufkleber der "NRJ" in Karow
07.07.2024 Bezirk: PankowIn der Busonistraße wurde auf einem Stromkasten ein Aufkleber der Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Flyer von verschwörungsideologischem TV-Sender in Lichterfelde
07.07.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Prettauer Pfad erhielten Menschen verschwörungsideologische Flyer per Briefkasteneinwurf. Die Flyer stammen von dem österreichischen Sender "AUF1", welcher mit rassistischen, antisemitischen und klimawandel-leugnenden Inhalten ein extrem rechtes Milieu bedient.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Hinweisschild zur Reichsflagge umgesprüht
07.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Eingang der Straße Hönower Weiherkette wurde eine Hinweistafel des "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" in schwarz-weiß-roter Farbe beschmiert. Die Tafel ist dadurch nicht mehr lesbar und als Reichsflagge umgestaltet.
Quelle: Augenzeug*in -
"III. Weg"-Aufkleber am Wuhlewanderweg
07.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Cecilienstraße Ecke Wuhlewanderweg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in