Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
23.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Louis-Lewin-Straße lagen mehrere Flyer der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ auf dem Gehweg und wurden vermutlich auch in Briefkästen verteilt. Die Überschrift lautete „Revolution heißt Politik für Deutsche!“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Erneut NS-Symbole in Staakener Hochhaus
23.03.2025 Bezirk: SpandauWieder wurden Hakenkreuze und der extrem rechte Zahlencode "88" sowie "NSDAP" im Fahrstuhl eines Staakener Hochhauses entdeckt. Der Vorfall wurde angezeigt. Die Schmierereien wurden durch die Wohnungsgesellschaft entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
23.03.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurden zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber sowie ein Aufkleber, der sich für die Haftentlassung eines östereichischen Neonazis einsetzt, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuz am Sportplatz
23.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfBeim Fußballspiel in der Herrenoberliga Nordostnord fand sich in einem Lichtmast des Spielfelds Am Rosenhag beim Spiel Eintracht Mahlsdorf gegen Tennis Borussia Berlin ein eingeritztes Hakenkreuz.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Friedrichshain
23.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergBereits beim Einsteigen auf dem Bahnhof Treptower Park in die S 42 Richtung Ostkreuz beleidigte ein Mann mittleren Alters eine Transfrau mehrfach. Er folgte ihr wütend in die Bahn und drängte sie in eine Ecke. Eine beobachtende Person stellte sich dazwischen, um eine räumliche Trennung herzustellen. Die Transfrau stieg später aus, der Mann auch. Aus der Bahn heraus konnte noch beobachtet werden, wie der Mann hinter der Frau herlief, sie einholte und bespuckte und ein weiterer Mann der Transfrau zu Hilfe kam.
Im weiteren Verlauf wurden in der S-Bahn von mindestens fünf Fahrgästen LGBTIQ*-feindliche und rassistischer Beleidigungen über die Transfrau geäußert.Quelle: Meldestelle L-Support -
LGBTIQ*-feindliche und extrem rechte Propaganda in Mitte
23.03.2025 Bezirk: MitteIn der Straße Unter den Linden und angrenzenden Straßen wurden elf LGBTIQ* feindliche, extrem rechte und gegen die Antifa gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter waren auch Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus verbreitet.
Quelle: Bürger*innenmeldungen -
Neonazistische Propaganda in Ost-Hellersdorf
23.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Hellersdorf klebte der Aufkleber "NS Area" (deutsch: "Nationalsozialistisches Gebiet") mit schwarzer Schrift auf gelbem Hintergrund. Dazu waren drei Zeichen für "Kommunismus", "Europa" und "Antifa" durchgestrichen. Darunter stand in klein: "Unser Viertel, unsere Regeln".
Quelle: Register Lichtenberg -
Rassistische Pöbelei gegen Geflüchtete
23.03.2025 Bezirk: SpandauVor einer Unterkunft für Geflüchtete äußerte eine Frau gegen 20:15 Uhr rassistische Beleidigungen gegenüber Bewohner*innen und machte Fotos von ihnen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register, Register Spandau -
Rassistischer Messer-Angriff in Alt-Hohenschönhausen
23.03.2025 Bezirk: LichtenbergAm Mittag gerieten zwei Männer in einer Bar in der der Wartenberger Straße in Streit. Ein 41-jähriger Mann hatte sich ungefragt an den Tisch eines 19-Jährigen gesetzt. Darüber gerieten die beiden in einen Streit, woraufhin der 41-Jährige den 19-Jährigen zunächst rassistisch beleidigte und dann schlug. Nachdem der 41-Jährige kurz weggegangen war, kehrte er mit einem Messer zurück und bedrohte den Betroffenen damit. Dieser versuchte zu fliehen, wurde aber von dem Mann verfolgt. Schließlich warf der Mann das Messer nach dem Betroffenen, verfehlte ihn jedoch. Dann ging er in eine andere Bar, wo er von der Polizei aufgegriffen wurde.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0767 vom 24.03.2025 -
Rassistischer Sticker in der Klosterstraße
23.03.2025 Bezirk: SpandauIn der Klosterstraße wurde an einem Laternenpfahl ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Online-Versandes entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Angriff auf Gegendemonstrantin in Mitte
22.03.2025 Bezirk: MitteAm Rande einer extrem rechten Demonstration am Brandenburger Tor entriss eine teilnehmende Person einer Gegendemonstrantin ein Plakat und zerriss es.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Angriff auf Pressevertreter während Neonazidemo am Ostkreuz
22.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 14:15 Uhr wurde ein Pressevertreter am Rande einer extrem rechten Demonstration mit dem Titel "Für Recht und Ordnung" von einem Teilnehmer angegriffen und an der Arbeit gehindert.
Quelle: Reporter ohne Grenzen -
Angriff auf Pressevertreter während Neonazidemo am Ostkreuz
22.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Rahmen der extrem rechten Demonstration "Für Recht und Ordnung" am Bhf. Ostkreuz wurde ein weiterer Journalist angegriffen. Eine Demonstrationsteilnehmerin beleidigte einen Journalisten und versuchte, ihm das Mobiltelefon aus der Hand zu schlagen. Die Polizei greift ein und schützt die Journalisten. Durch den Begleiter der Angreiferin kam es ca. drei Stunden zuvor bereits auf einen Angriff eines weiteren Journalisten.
Quelle: Reporter ohne Grenzen -
Angriff mit Sachbeschädigung nach Neonazidemo am Ostkreuz
22.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergBei der Abreise nach einer extrem rechten Demonstration schlug ein Demo-Teilnehmer auf dem Oberbahnsteig des Bhf. Ostkreuz einem dokumentierenden Journalisten mit voller Wucht sein Handy aus der Hand.
Quelle: Reporter ohne Grenzen, dju in ver.di Berlin -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung und Bedrohung am U-Bahnhof Alexanderplatz
22.03.2025 Bezirk: MitteAus einer Gruppe von drei extremen Rechten in szenetypischer Kleidung wurde ein Scharzer Mann beleidigt und bedroht. Dabei wurde ihm auch zugerufen: "Bald musst Du gehen, [N*Wort]! Flieh lieber schon jetzt!"
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Pöbelei in Wedding
22.03.2025 Bezirk: MitteAm Rande einer Kundgebung in der Müllerstraße beleidigte eine Teilnehmerin der Kundgebung Gegendemonstrant*innen als "Kindermörder". Mit der Bezeichnung "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
22.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand in der Bödikerstraße wurden antisemitische und terrorverherrlichende Schmierereien entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
22.03.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
22.03.2025 Bezirk: MitteAm Leopoldplatz kam es zu einer pro-palästinensichen Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden. Dabei wurde ein Schild mit der Aufschrift "Kindermord ist Kindermord" gezeigt. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechte Demonstration am S-Bhf. Ostkreuz
22.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm S-Bhf. Ostkreuz begann gegen 13:00 Uhr eine extrem rechte Demonstration, an der sich 450-500 Neonazis aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligten. Die Demonstration mit dem Titel "Für Recht und Ordnung - Gegen Linksextremismus und politisch motivierte Gewalt" wurde vom Veranstalter mit dem Zusatz "Holen wir uns unser Land zurück" beworben. Zu Beginn der Demonstration spielte ein polizeibekannter Aktivist aus der extrem rechten Hooliganszene zwei Musiktitel, die die Anwesenden mitgrölten. Schon vor Beginn der Demonstration kam es zu 19 Festnahmen durch die Polizei, wegen Verstößen gegen die Versammlungsauflagen (z. B. Vermummungsverbot), dem Tragen verbotener Symbole und Zeigen des Hitlergrußes.
In kurzen Redebeiträgen wurden Gegendemonstrant*innen als "Feinde der Demokratie" und "Nazis" bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein gängiges Narrativ der organisierten rechten Szene, ihren Feindbildern Bezeichnungen zuzuschreiben, die sie selbst vertreten, um diese zu normalisieren und ins Gegenteil zu verklären. Über den gesamten Zeitraum zeigten Demonstrationsteilnehmer*innen das "White Power"-Handzeichen. Es wurden mehrfach rassistische und nationalistische Parolen skandiert und Gegenprotestierende in Sprechchören beschimpft und bedroht. Gegen 16:45 Uhr rief der Veranstalter zudem über Mikrofon zu Gewalt auf und skandierte "Zecken boxen", woraufhin die Teilnehmenden mehrmals lauthals "Zecken boxen" skandierten. Der aggressive Hass der Demonstrierenden richtete sich nicht nur gegen die Gegenproteste, auch Journalist*innen und parlamentarische Beobachter*innen wurden in ihrer Arbeit behindert und beschimpft.
Ein breites, zivilgesellschaftliches Bündnis mit Teilnehmendenzahlen im vierstelligen Bereich verhinderte, dass die Neonazis wie geplant ca. 7 km durch Friedrichshain laufen konnten. Diese wurden nach über drei Stunden von ihrem Sammelpunkt am südlichen Ostkreuz von der Polizei ca. 50 Meter weit zum Bhf. Ostkreuz vorgelassen, um von dort die durch die Polizei begleitete Abreise anzutreten. Von der Situation überraschte Zugreisende auf dem Bahnhof solidarisierten sich mit dem Gegenprotest und behinderten auch extrem rechte Streamer beim gezielten Abfilmen von Personen.
Quelle: Register FK, taz, Democ, Tagesspiegel, Tagesschau 24, RBB 24, Berliner Morgenpost, BZ, Spiegel TV, Belltower News, ND und weitere Medien berichteten vom 22.-25.03.25 -
Extrem rechte Demonstration durch Mitte
22.03.2025 Bezirk: MitteAusgehend vom Neptunbrunnen zog eine extrem rechte Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden durch Mitte. An der Demonstration nahmen Personen aus dem verschwörungsideologischen Milieu, Reichsbürger*innen und Neonazis teil. Die verschwörungsideologische Gruppe "Freedom Parade" war mit einem eigenen Lautsprecherwagen vertreten. Mindestens eine Person zeigte ein Reichsfahne.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechte Pöbelei am Alexanderplatz
22.03.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz versammelten sich etwa 30 Neonazis, die zuvor auf extrem rechten Demonstrationen am Ostkreuz und in Mitte waren. Sie bepöbelten mindestens vier umstehende Personen, darunter einen Pressevertreter.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Köpenick-Nord
22.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle S-Bahnhof Köpenick in der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" sowie einem Reichsadler entdeckt. Der Aufkleber stammte aus dem extrem rechten Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Pankow
22.03.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Pankow wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Braun ist bunt genug" entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg
22.03.2025 Bezirk: PankowAn der Tramhaltestelle S-Prenzlauer Allee wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. 'GegenUni' ist ein Projekt der Neuen Rechten das versucht, theoretische Grundlagen für die extreme Rechte zu erarbeiten und zu vermitteln.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Heimliche Tonaufnahmen bei Aktionswochen gegen Rassismus
22.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Rahmen einer Veranstaltung der Aktionswochen gegen Rassismus in der Ulme35 in Westend kam es zu einem Vorfall unerlaubter Tonaufnahmen. Obwohl die Veranstalter*innen zu Beginn der Veranstaltung mündlich auf das Verbot von Bild- oder Tonaufnahmen hingewiesen haben, nahm eine Reporterin vom rechtspopulistischen Medienportal "NIUS" offenbar heimlich Aufnahmen auf. Sie wurde der Veranstaltung verwiesen. Die heimlichen Aufnahmen wurden anschließend über "NIUS" veröffentlicht.
Bereits vor der Veranstaltung bedrängte sie eine Grünen-Politikerin, die bei der Veranstaltung sprach, ebenfalls nach der Veranstaltung.
Inbesondere Teilnehmer*innen, die selbst Rassismus erfahren, fühlten sich bei der Veranstaltung unsicher.
Begleitend zu den Aktionswochen gegen Rassismus veröffentlichte "NIUS" verschiedene diffamierende Beiträge über die Aktionswochen.
Der Vorfall reiht sich in eine Kampagne der lokalen "AfD"-Fraktion und rechter Medien gegen die jährlich stattfindenen "Aktionswochen gegen Rassismus" ein. Die Kampagne versucht die Aktionswochen und Engagement gegen Rassismus zu delegitimieren und die beteiligten zivilgesellschaftlichen Akteur*innen einzuschüchtern.
Bereits im vergangenen Jahr gab es Störungen bei Veranstaltungen der "Aktionswochen gegen Rassismus"im Bezirk.
Quelle: Register CW -
Hitlergruß am Bhf. Ostkreuz
22.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 11:50 Uhr begrüßten sich zwei im Vorfeld zu einer Demonstration angereiste Neonazi-Gruppen auf dem Ringbahnsteig Ostkreuz. Eine aus vier jungen Männern bestehende Gruppe wartete dort bereits, als eine Gruppe aus fünf jungen Männern dazu kam, von denen eine Person zur Begrüßung den Hitlergruß zeigte. Nahestehende Polizisten reagierten nicht.
Quelle: Register FK -
Hitlergruß im U-Bahnhof Alexanderplatz
22.03.2025 Bezirk: MitteIm U-Bahnhof Alexanderplatz zeigte eine Frau aus einer Gruppe mit drei weiteren Personen mit Deutschlandfahnen heraus den Hitlergruß auf dem Bahnsteig der U5 Richtung Hauptbahnhof.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Mitte
22.03.2025 Bezirk: MitteIn der Nähe des U-Bahnhofs Hausvogteiplatz wurde eine queere Person von zwei extremen Rechten in szenetypischer Kleidung beleidigt und bedroht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Charlottenburg
22.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einer Fahrkartenkontrolle am Bahnhof Zoologischer Garten beleidigten drei Kontrolleur*innen einen queeren Mann LGBTIQ*-feindlich.
Obwohl er ein gültiges Tickets in Form eines Screenshots hatte, wurde dieses nicht akzeptiert. Bei der darausfolgenden Aufnahme der Personalien wurde der Mann dann verspottet, ausgelacht und abschätzig gemustert, weil er zu queer wirke. Die Kontrolleure machten abwertende Bemerkungen und tauschten sich offen über den Betroffenen aus.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
NS-relativierender Aufkleber im Kaskelkiez
22.03.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Nöldnerstraße Ecke Karslhorster Straße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der die Verfolgung der Jüdinnen und Juden durch die Nationalsozialisten mit dem Vorgehen Israels in Gaza gleichsetzt.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
NS-verherrlichender Schriftzug und Hakenkreuz in Oberschöneweide
22.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Kaisersteg wurde der Schriftzug "Hallo Hitler (Herz)", sowie ein Hakenkreuz mit der Inschrift "Sieg Heil" und "K*** raus" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Parolen gegen Antifaschist*innen in Köpenick-Nord
22.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickVor einer Kneipe an der Ecke Mahlsdorfer Str. / Stellingdamm grölte eine Gruppe Männer Parolen gegen "Scheiß Zecken".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Pöbeleien durch Teilnehmer*innen einer Neonazidemo am S-Bhf. Ostkreuz
22.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 17:45 Uhr pöbelte eine Gruppe von acht Personen beim Einsteigen in die S42 am Bhf. Ostkreuz Fahrgäste an.
Quelle: Bürger*innenmeldungen -
Pöbeleien durch Teilnehmer*innen einer Neonazidemo am S-Bhf. Ostkreuz
22.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 21:00 Uhr prahlten drei Teilnehmer der extrem rechten Demonstration des selben Tages am S-Bhf. Ostkreuz lauthals damit, dass sie in Köln eine migrantische Person zusammengeschlagen hätten. Umstehende fühlten sich davon bedroht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Pöbeleien durch Teilnehmer*innen einer Neonazidemo am S-Bhf. Warschauer Straße
22.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine größere Gruppe Teilnehmer*innen der am selben Tag am Ostkreuz stattgefundenen extrem rechten Demonstration pöbelte aggressiv gegen 18:15 Uhr auf dem S-Bhf. Warschauer Straße. Für Reisende war die Situation bedrohlich. Der S-Bahn-Verkehr wurde kurzzeitig eingestellt. Als die Polizei mit einem Gefangenentransporter vorfuhr, flüchteten die Neonazis in die bereits wieder fahrende S-Bahn Richtung Ostkreuz.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechter Aufkleber in Britz
22.03.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Germaniapromenade in Britz wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten
22.03.2025 Bezirk: MitteVor dem Kanzleramt in Tiergarten hielten weniger als 15 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Reichsbürgerkundgebung am Brandenburger Tor
22.03.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielt ein Reichsbürger eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigte er Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rufe gegen politische Gegner*innen in der S-Bahn
22.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der S-Bahn riefen vier jugendliche Neonazis „Ganz Berlin hasst die Antifa!“.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Übergriff am Rande einer Demonstration in Mitte
22.03.2025 Bezirk: MitteAm Rande einer extrem rechten Demonstration am Alexanderplatz wurde einer Person, die die Demonstration beobachtete, gegen die Kamera geschlagen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Propaganda in Berlin
21.03.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
21.03.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Aufkleber und neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord
21.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickRund um die Haltestelle Kleinschewskystr. wurden insgesamt fünf extrem rechte Aufkleber und der neonazistische Zahlencode "444" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich mehrheitlich gegen Antifaschist*innen. Ein Aufkleber enthielt die Aufschrift "Support your local Anti-Antifa". Die Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
21.03.2025 Bezirk: MitteIn der Dorotheenstraße in Mitte wurde ein Aufkleber des extrem rechten Onlineversands "aktivde" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte einen Fußball-Bezug.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
21.03.2025 Bezirk: MitteIn der Heinrich-Heine-Straße im Ortsteil Mitte wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
21.03.2025 Bezirk: MitteIn der Nähe des U-Bahnhofs Oranienburger Tor in Mitte wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" gesehen und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Propaganda in Moabit
21.03.2025 Bezirk: MitteIn der Straße Alt Moabit wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Berliner Register -
Extrem rechter Aufkleber in Pankow
21.03.2025 Bezirk: PankowIn der Kissingenstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt, der die Aufschrift "Familie wachse, Deutschland lebe" trug und eine Odalrune zeigte.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Sticker am Bhf. Ostkreuz
21.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Bhf. Ostkreuz, Ausgang Sonntagstraße, waren mehrere Sticker angebracht, die sich gegen die politische Gegnerschaft der extremen Rechten und LGBTIQ*-Personen richteten. Zudem wurden Sticker mit dem Slogan "Für uns brennt die schwarze Sonne" eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Zwei weitere Sticker befanden sich innen an einer Rolltreppe und konnten nicht entfernt werden.
Quelle: Bürger*innenmeldung