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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Diskriminierung in Lichtenberg

    01.03.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Schwarze Person wurde in einem Sorgerechtsstreit von der Ex-Partner*in und Angehörigen rassistisch diskriminiert. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.

    Quelle: EOTO
  • Rassistische strukturelle Benachteiligung in einer Behörde in Treptow-Köpenick

    01.03.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Beratungsstelle wurde eine rassistische strukturelle Benachteiligung aufgenommen.
    Demnach kam es in einer Behörde zu einer rassistischen, strukturellen Benachteiligung. Der Sachbearbeiter bezweifelte ohne weitere Informationen den Grund der Flucht. Zum Schutz der betroffenen Person wurde der Vorfall stark anonymisiert, auch das Datum wurde anonymisiert.

    Quelle: BUBS - Berliner unabhängige Beschwerdestelle
  • Rechte Aufkleber in Weißensee

    01.03.2024 Bezirk: Pankow

    In der Charlottenburger Straße und in der Heinersdorfer Straße wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte den Slogan "Right is right and left is wrong. Freiheit statt Knechtschaft! Wenden beenden! Wahljahr 2024". Ein anderer Aufkleber hatten den Slogan "FCK BRD NGO" (= Scheiß BRD NGO). Ein anderer Aufkleber hatte den Slogan "Good night left side!" sowie das Vereinslogo des BFC Dynamo Berlin.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Anti-Schwarzer Rassismus an Schule in Britz

    29.02.2024 Bezirk: Neukölln

    In einer Schule in Neukölln-Britz kam es zu einer anti-Schwarzen rassistischen Beleidigung. Ein Elternteil beobachtete, dass ein Schwarzer Schüler von einer Gruppe von Schulkindern rassistisch beleidigt wurde. Eine Mutter stand währenddessen lächelnd neben der Gruppe, bis sie bemerkte, dass ein anderes Elternteil die Situation beobachtete. Die meldende Person sagte in Richtung der Kinder: "Nicht gut! Nicht gut!" und meldete den Vorfall einer Lehrkraft.

    Quelle: Register Neukölln
  • Diskriminierung von Rom*nja in der Unterkunft für Geflüchtete in Tegel

    29.02.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In der Einrichtung für Geflüchtete auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tegel kam es laut Berichten wiederholt zu antiziganistischen Vorfällen. Der Bereich in dem Rom*nja aus der Ukraine untergebracht sind, wurde von Mitarbeitenden als "Kackbereich" betitelt. Rom*ja wurden auch von anderen Geflüchteten rassistisch beleidigt und ihnen wurde unterstellt, generell kriminell und schmutzig zu sein. Hierbei handelt es sich um antiziganistische Vorurteile. Ein Kind aus diesem Bereich wurde von Mitarbeitenden empathielos und degradierend behandelt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Aufkleber in Tegel

    29.02.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Rund um die Bushaltestellen Alt-Tegel, Eschachstraße/S-Bhf. Tegel und Bollestraße sind in den letzten Tagen antimuslimisch-rassistische und extrem rechte Aufkleber gesehen und entfernt worden. Ein Aufkleber trug die Aufschrift "Islamisierung stoppen". Weitere waren vom "III. Weg" und dem extrem rechten Versandhalndel "aktivde" und trugen nationalistische und anti-grüne Parolen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Homofeindliche Beleidigung und Angriff in Tempelhof

    29.02.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein Mann wurde von zwei männlichen Jugendlichen vom Bus bis zu seiner Wohnungstür verfolgt. Im Bus wurde er von einem der beiden angegriffen. Nach dem Aussteigen wurde er extrem homophob beschimpft. Außerdem wurde er vor der Wohnungstür von einem der Männer bespuckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Homophober Angriff in Gesundbrunnen

    29.02.2024 Bezirk: Mitte

    An einem Ausgang des S-Bahnhofs Wollankstraße sprach ein Mann zwei Händchen haltende Männer an und ahmte Hundegeräusche nach. Dann schlug er ihnen erst auf die Hände und anschließend beiden gegen den Brustkorb. Der stark alkoholisierte Mann wurde verhaftet.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0454 vom 01.03.2024
  • "III. Weg"-Propaganda im Umfeld einer Veranstaltung

    29.02.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Hellersdorfer Theaterplatz, an der Haltestelle Oschatzer Ring, in der Quedlinburger Straße, in der Weißenfelser Straße sowie rund um den U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Plakate sowie vereinzelt Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Am Abend des 1. März 2024 wurde in einem alternativen Jugendzentrum in der Region eine Veranstaltung mit einem Vortrag zu Neonazis in Ostberlin angekündigt. Es ist bekannt, dass "Der III. Weg" regelmäßig vor Veranstaltungen, die sich gegen rechts positionieren, Propaganda im Umfeld des jeweiligen Veranstaltungsortes hinterlässt, um politische Gegner*innen einzuschüchtern.

    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Prenzlauer Berg

    29.02.2024 Bezirk: Pankow

    In der Nähe eines LGBTIQ*-Veranstaltungsortes in Prenzlauer Berg wurde ein Mann auf offener Straße angegriffen, vermutlich aufgrund eines nicht-geschlechterkonformen Erscheinungsbildes (lange Ohrringe und Make-up). Der Täter packte die Person am Kragen und schlug ihr ins Gesicht, bevor er schimpfend weiterging.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Online-Beiträge von "Die Heimat"-Reinickendorf im Februar

    29.02.2024 Bezirk: Reinickendorf

    "Die Heimat"-Reinickendorf (ehemals NPD) veröffentlichte im Januar zahlreiche Online-Beiträge auf Social Media. Ein Post zeigte eine muslimische Politikerin mit der Aufschrift "Ihre Heimat ist nicht unsere Heimat". In einem Kommentar wurde die Politikerin als "Monster-Puppe" bezeichnet. Weitere Beiträge befassten sich unter anderem mit der Wahlwiederholung, Parteiveranstaltungen und den Demonstrationen gegen Rechtsextremismus.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Rassistische Aufkleber in Tegel

    29.02.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In der Hatzfeldtallee und dem Tile-Brügge-Weg in Tegel wurden in den letzten Tagen zahlreiche rassistische Aufkleber mit dem Schlagwort "Remigration" dokumentiert und entfernt. Hinter dem Begriff steht die Forderung der extremen Rechten nach der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer.

    Auch direkt beim Humboldt-Gymnasium und dem Gabriele-von-Bülow-Gymnasium wurden extrem rechte Aufkleber gesehen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Aufkleber in Wittenau

    29.02.2024 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke von Rotbuchenweg und Feuerweg in Wittenau wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe "aktiv.berlin" mit dem Slogan "Remigration! … bevor es zu spät ist!" bemerkt und entfernt. Er war gegenüber einer Kita an einem Stromkasten angebracht worden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Diskriminierungen in Sammelunterkunft

    29.02.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Sammelunterkunft kam es zu fortgesetzten rassistischen Diskriminierungen gegen eine Schwarze Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Register Mitte
  • Rechte Aufkleber in Pankow

    29.02.2024 Bezirk: Pankow

    In der Ossietzkystraße wurde ein rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration! ... bevor es zu spät ist" gefunden und entfernt. Der Aufkleber zeigt ein zerstörtes Berlin und zwei Menschen auf Fahrrädern. Der Aufkleber war von aktiv.berlin.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Schriftzug gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Pankow

    29.02.2024 Bezirk: Pankow

    Auf einem Mülleimer an der Ecke Kissingenstr/Arkonastr wurde die Zahlenkombination "1161" geschrieben. Diese Zahlenkombination bedeutet "Anti-Anti Facist Action" und richtet sich somit gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • SS-Rune und weitere Schmierereien in Frohnau

    29.02.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Auf einem Briefkasten am Konzer Platz in Frohnau wurde ein SS-Rune geschmiert. Die doppelte Sig-Rune war das Abzeichen der Schutz-Staffel (SS) ist in Deutschland verboten. An den Bushaltestellen Konzer Platz, Markgrafenstraße und Am Pilz wurde auf die Scheibe "Fuck Grüne" geschrieben. In dem Ortsteil sind in den letzten Monaten bereits öfter extrem rechte und rassistische Schmierereien angebracht worden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Transfeindliche Beleidigungen in Jugendclub

    29.02.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In einer offenen Jugendeinrichtung in Reinickendorf wurden trans Personen beleidigt und mit Müll beworfen. Im Anschluss an den Vorfall fand ein Gespräch mit den verantwortlichen Jugendlichen statt und in der Einrichtung wurde besprochen wie bei erneuten Vorfällen zu reagieren sei. Das Datum und Details des Vorfalls wurden zum Schutz der Betroffenen anonymisiert.

    Quelle: House of Queers
  • Beleidigung einer Migrant*innenorganisation

    28.02.2024 Bezirk: Spandau

    Die Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH) wurde offenbar zum wiederholten Male von einer Person online beleidigt. Die Organisation bietet vielfältige Angebote für Menschen mit Migrationshintergründen und Fluchterfahrungen. Durch ihre Google Rezension beleidigte sie die Geflüchteten. Sie schrieb, dass die Geflüchteten aufgrund der Sozialleistungen nach Deutschland flüchteten und dass sie hier nicht mehr willkommen sind. Die Rezension wurde gelöscht.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Erneute Sachbeschädigung am Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung

    28.02.2024 Bezirk: Mitte

    Am Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung am Magnus-Hirschfeld-Ufer in Moabit wurde das Schutzglas von mehreren Bodenleuchten zerstört. Das Denkmal wurde immer wieder homophob motiviert beschädigt, zuletzt am 18.01.2023 und 22.07.2022. Im Jahr 2021 war es sogar dreimal zu Sachbeschädigungen gekommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0445 vom 29.02.2024, Queer.de vom 29.02.2024
  • Hakenkreuze in Johannisthal

    28.02.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Baustellenabsperrung am S-Bhf. Schöneweide wurden drei Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Berliner Register
  • "JN"-Aufkleber am Franz-Neumann-Platz

    28.02.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Am Franz-Neumann-Platz in Reinickendorf-Ost wurde ein Aufkleber der "Jungen Nationalisten"(JN) der Jugendorganisation von "Die Heimat" (vormals NPD) dokumentiert und entfernt. Auf dem Sticker war eine Statue von Bismarck mit seinem Zitat "Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben" als Aufschrift zu sehen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • LGBTIQ*-feindliche NPD-Aufkleber

    28.02.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am S- und U-Bahnhof Wuhletal wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der NPD an Plakatwänden entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonaziaufkleber an der Haltestelle Alt-Mahlsdorf

    28.02.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Haltestelle Alt-Mahlsdorf wurden mehrere Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Aufkleber zeigten u.a. Motive, die den Nationalsozialismus verherrlichten.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistische Aufkleber in Plänterwald

    28.02.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Köpenicker Landstr. zwischen Dammweg und Eichbuschallee wurden insgesamt 16 Aufkleber gegen Geflüchtete entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistischer Spruch im Urbankiez

    28.02.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem an einer Hausfassade in der Wilmsstraße angebrachten Briefkasten wurde der rassistische Spruch "Ukraine raus" entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechte Aufkleber in der Kienbergstraße

    28.02.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einem Pfeiler in der Kienbergstraße wurden zwei rechte Aufkleber entdeckt, einer von der "Jungen Alternative" und direkt darunter ein Aufkleber aus dem Neonaziversand "aktivde" mit der Aufschrift "NO ASYL", der suggerierte, das Recht auf Asyl abschaffen zu wollen.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rechter Aufkleber an Jugendeinrichtung im Flora-Kiez

    28.02.2024 Bezirk: Pankow

    An einer Tür beim unabhängigen Jugendzentrum JUP wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Gruppe "Patriotische Jugend" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Slogan "Umweltschutz ist Heimatschutz".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Schriftzug gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten

    28.02.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde die Zahlenkombination "1161" geschrieben. Diese Zahlenkombination bedeutet "Anti-Anti Facist Action" und richtet sich somit gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Auf eine Bank wurde das rassistische "N-Wort" geschrieben, an eine Tischtennisplatte im Hönower Weg wurde "Antifa, ihr könnt mich mal" geschmiert.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Sprüherei gegen Antifaschismus in Weißensee

    28.02.2024 Bezirk: Pankow

    In der Heinersdorfer Straße wurde aus dem Zahlencod 161 (=Antifaschismus) der Zahlencode 1161 gemacht. Dieser Zahlencode steht für Anti-Antifaschismus. Darüber hinaus wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Good night left side" sowie das Vereinslogo des BFC Dynamo Berlin entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antimuslimischer Schriftzug in Alt-Treptow

    27.02.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Stromkasten an der Puschkinallee wurde der Schriftzug "Stop Muslim Taqia" entdeckt. Dahinter steckt der rassistische Verschwörungsmythos, dass alle Muslim*innen lügen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
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