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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitische Demonstration in Charlottenburg

    29.10.2004 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 29.10.2004 fand der alljährliche Aufmarsch zum so genannten „Al-Quds-Tag“ in Charlottenburg statt. Rund 300 Menschen nahmen teil. Der "Al-Quds-Tage" steht im Zusammenhang mit großen antisemitischen Veranstaltungen.
    Quelle: Indymedia; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    31.08.2004 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 31.08.2004 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf referierte ein bekannter deutscher Philosoph und Historiker zum Thema „Der Fall Hohmann im Kontext“.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Charlottenburg

    03.08.2004 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 03.08.2004 im Ratskeller des Rathauses Charlottenburg referierte ein Brigadegeneral zum Thema „Herr Minister, meine Antwort. Das Ethos eines Offiziers am Beispiel der Affäre Hohmann/Günzel“. 
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    20.07.2004 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 20.07.2004 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf referierte eine österreichische Politikerin zum Thema „Der sozialpolitische Weg der FPÖ am Beispiel Österreich“.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    26.05.2004 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 26.05.2004 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf referierte ein für antisemitische Aussagen bekannter Politiker zum Thema „Denk ich an Deutschland – hat der Patriotismus eine Zukunft?“.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Antisemitische Veranstaltung in Charlottenburg

    22.11.2003 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Zu einer Kundgebung trafen sich am 13.09.2003 vor der Gedächtniskirche in Charlottenburg rund 15 Personen mit Irak- und Palästinafahnen sowie einem großen Transparent mit der Aufschrift »Zionismus ist Faschismus«. Mit der Kundgebung sollte gegen Israel sowie gegen die amerikanische Besatzung im Irak demonstriert werden. 
    Quelle: Indymedia 13.09.03; Infoportal CW
  • Antisemitische Veranstaltung in Charlottenburg

    22.11.2003 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im Zuge der Demonstration des "Al-Quds-Tag" am 22.11.2003 konnten mehrere antisemitische Ereignisse dokumentiert werden. Zu Beginn des Aufmarsches wurde ein Demonstrant festgenommen, weil er ein Schild bei sich trägt mit der Aufschrift »Juden sind Mörder«. Weitere 30 bis 40 Schilder wurden beschlagnahmt. Demonstranten gaben in Befragungen antisemitische Parolen von sich wie »Tod allen Juden« und sprechen vom zionistischen Komplott gegen die islamische Welt. Dies fand in Charlottenburg statt.
    Quelle: Frankfurter Rundschau, taz 24.11.03; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    09.07.2003 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 09.07.2003 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein deutscher Politiker als Redner auf.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Extrem rechte Demonstration in Charlottenburg

    01.05.2003 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 01.05.2003 demonstrierte die NPD mit rund 2000 Menschen im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Die GegendemonstrantInnen waren meistens weit von der Strecke abgeschirmt, dennoch gab es vereinzelte Protestaktionen.
    Quelle: Indymedia ; Infoportal CW
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    23.03.2003 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Vier junge Männer schlugen am 23.03.2003 auf der Straße einen 21-jährigen Rabbi-Studenten aus Detroit, der ihnen nach einem Hochzeitsbesuch in der Jüdischen Gemeinde an der Fasanenstraße in Charlottenburg begegnete. Danach gingen die vier Männer unbehelligt weiter, niemand griff ein. Es war bereits die zweite Strafanzeige, die der US-Amerikaner in Berlin erstattet.
    Quelle: Berliner Morgenpost 25.03.03; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    18.03.2003 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 18.03.2003 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein ehemaliger Vorsitzender der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) als Redner auf.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    14.11.2002 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 14.11.2002 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein deutscher Politiker, der für antisemitische Äußerungen bekannt ist als Redner auf und referierte zum Thema „Meinungsfreiheit und organisierte Liberalität – Frieden aus arabischer Sicht und Ereignisse um den Fall Karsli“.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Antisemitische Veranstaltung in Charlottenburg

    27.10.2002 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Eine panislamistische Gruppe lud am 27.10.2002 in die Mensa der Technischen Universität in Charlottenburg zu dem Vortrag „Der Irak – ein neuer Krieg und die Folgen“ ein. Unter den fast 400 Zuhörerinnen und Zuhörern waren auch ein NPD-naher Rechtsanwalt und der NPD-Vorsitzende. In der dreistündigen Veranstaltung wurde zum Kampf für das islamische Kalifat aufgerufen, gegen die USA und Israel. Die so genannten "Marionettenregierungen" in der islamischen Welt (gemeint sind Regierungen, die bspw. mit den USA kooperierten) wurden zum Hauptfeind erklärt.
    Quelle: ZDK 27.10.02; Infoportal CW
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    31.03.2002 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Ostersonntag, den 31.03.2002, wurden abends am Kurfürstendamm zwei junge amerikanische Juden Opfer eines antisemitischen Angriffs. Als die als orthodoxe Juden erkennbaren jungen Männer eine Synagoge in Charlottenburg verließen, wurden sie von sieben bis acht Jugendlichen angepöbelt und schließlich geschlagen, getreten und zu Boden gestoßen. Passanten griffen nicht ein. Die Täter ließen schließlich von ihrem Opfer ab und flüchteten.
    Quelle: BZ 03.04.02; Infoportal CW
  • Antisemitischer Anschlag in Westend

    16.03.2002 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Abend des 16.03.2002 wurde eine selbst gebastelte Rohrbombe auf den jüdischen Friedhof am Scholzplatz in Charlottenburg geworfen. Die sieben Fenster der Trauerhalle wurden bei der Explosion zerstört. Es war der zweite Anschlag auf den Friedhof, auf dem bereits im September und Dezember 1998 das Grab von Heinz Galinski durch einen Sprengstoffanschlag zerstört wurde.
    Quelle: Tagesspiegel 18.03.02; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    25.02.2002 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 25.02.2002 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein ehemaliger Vizekanzler und FDP-Mitglied als Redner auf.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Antisemitische Pöbelei in Charlottenburg

    21.10.2000 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 21.10.2000 veranstalteten Schüler_innen in Charlottenburg eine Performance auf dem Breitscheidplatz gegen Rassismus. Sie wurden von Hertha-BSC-Fans gestört und angepöbelt. Antisemitische Sprüche fielen, Zuschauer griffen nicht ein.
    Quelle: Apabiz, Tageszeitung 23.11.2000; Infoportal CW
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