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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Angriff in Spindlersfeld

    03.02.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Ziel einer rassistischen Attacke wurden gegen 5 Uhr 20 in einem Hotel in der Grünauer Straße eine 26-jährige Türkin und ein 31-jähriger Iraker. Getroffen und leicht verletzt wurde aber der 42-jährige Portier, der den beiden Reinigungskräften helfen wollte. Diese hatten gerade das Gebäude verlassen, als zwei angetrunkene 17- und 18-Jährige sie anpöbelten, warum sie „Ausländer“ so „glotzen“ würden. Als der 17-Jährige einen Teleskopschlagstock zog, flüchteten die Reinigungskräfte von den Angreifern verfolgt in die Empfangshalle, wo der Portier ihnen zur Hilfe kam. Er verwies die Jugendlichen des Hauses, erhielt aber einen Faustschlag ins Gesicht und einen Hieb mit dem Schlagstock gegen den Arm, wobei einer ihm drohte, ihn umzubringen. Dann flüchteten die Täter, zerschlugen aber zuvor die Verglasung einer Tür. Die alarmierte Polizei konnte beide in der Glienicker Ecke Rudower Straße festnehmen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • Bedrohungen gegen Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Altglienicke

    31.01.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Folgendes war in der Bürgerfragestunde der 15. BVV-Sitzung von Treptow-Köpenick zu vernehmen: In einer Frage (BF 44/VI) einer Bürgerin bzgl. der Streichung von Finanzmitteln für Projekte für geistig Behinderte durch den Bezirk erwähnte die Fragestellerin fast beiläufig, dass beispielsweise der Spatzennest e.V. in Altglienicke von Rechtsextremen bedroht würde. So seien Personen aus dem Verein angepöbelt worden. Es war sogar von Steinwürfen die Rede.

    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
  • Extrem rechte Veranstaltung in der Köpenicker Dammvorstadt

    29.01.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der NPD-Zentrale fand eine rechtsextreme Veranstaltung statt. Diesmal handelte es sich um einen "Zeitzeugenvortrag zum 30.01.1933". Laut "Jungen Nationaldemokraten" nahmen 30 Personen daran teil.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • NS-relativierende Propaganda in Köpenick Nord

    24.01.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Schmausstraße wurde ein 30x30 cm großes Schild mit der Aufschrift "An dieser Stelle wurden am 21. Juni 1933 die Hilfspolizisten Robert Gleuel, Wilhelm Klein und Walter Apel im Alter von 23 Jahren kaltblütig niedergeschossen und erlagen ihren Verletzungen wenige Tage danach." angebracht. Bei den drei aufgeführten Personen handelt es sich um Angehörige der SA, die Anton Schmaus den Sozialdemokraten verhaften wollten. Schmaus schoss sich den Weg frei und flüchtete. Er stellte sich selbst und verstarb Januar 1934 an Verletzungen, die ihm während der Haft zugefügt wurden. In dieser symbolischen Aktion werden Helden- und Täterrollen entgegengesetzt verwendet. Ein Vorgehen, das für die Verharmlosung des Nationalsozialismus spricht.

    Quelle: VVN-BdA Köpenick
  • Massive rassistische Bedrohung in Oberschöneweide

    17.01.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Paketbote wurde in der Klara-Straße von zwei Männern rassistisch beschimpft. Als er sich in sein Fahrzeug begab, versuchten die beiden Männer mehrfach dieses mit Gewalt zu öffnen. Die Polizei konnte beide Täter festnehmen.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Westend

    07.01.2008 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 07.01.2008 und 08.01.2008 wurden an zwei jüdischen Einrichtungen in Westend und Prenzlauer Berg Sachbeschädigungen festgestellt. Am Mittag des 07.01.2008 gegen 12:45 Uhr wurden Beschädigungen an einem Fenster eines zurzeit leerstehenden Gebäudes in der Straße Am Rupenhorn festgestellt. Unbekannte hatten vermutlich mit einer Luftdruckpistole auf das Fenster geschossen. Die äußere Scheibe der Thermoverglasung wies zwei ca. 2 mm große Löcher auf. Unterhalb des Fensters wurde eine kleine Metallkugel mit etwa 5 mm Durchmesser aufgefunden. Am Morgen des 08.01 gegen 7 Uhr entdeckte ein Mitarbeiter des Lapidariums in der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg, dass Unbekannte einen Kleinpflasterstein durch ein Fenster geworfen hatten.
    Quelle: Pressedienst der Polizei, 09.01.08; Infoportal CW
  • Extrem rechte Veranstaltung in der Köpenicker Dammvorstadt

    04.01.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der NPD-Bundeszentrale in Seelenbinderstr. fand eine Veranstaltung mit Eckard Bräuniger als Referent zum Thema "Volk und Staat - Die Gestaltung der deutschen Schicksalsgemeinschaft" statt. 20 Teilnehmer kamen, größtenteils aus dem Kameradschaftsspektrum.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Verkaufsstand eines rechten Modelabels in Köpenick Nord

    20.12.2007 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Köpenick auf dem Markt stand ein Verkaufsstand der rechten Bekleidungsmarke Thor Steinar. Rechte Jugendliche machten Werbung für den Stand und sprachen Passant*innen an.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Rassistische strukturelle Benachteiligung in Alt-Treptow

    19.12.2007 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Beamte der Bundespolizei kontrollierten am S-Bahnhof Treptower Park die Pässe von zwei Tourist*innen mit schwarzer Hautfarbe ohne Anlaß. Sie suchten die Betroffenen aus einer Vielzahl von Menschen gezielt aus. Es handelte sich damit um racial profiling und damit strukturelle rassistische Benachteiligung.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • NS-Verharmlosende Sachbeschädigung in Schmargendorf

    17.12.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Unbekannte haben am 17.12.2007 zwei Gedenktafeln an einer BVG-Bushaltestelle in der Franzensbader Straße in Wilmersdorf mit vier Hakenkreuzen be­schmiert. Außerdem war ein Portrait des Rabbiners Dr. Emil Bernhard Cohn übermalt. 
    Quelle: Pressedienst der Polizei 18.12.07; Infoportal CW
  • Flyer gegen politische Gegner*innen in der BVV

    13.12.2007 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf die Plätze einer Abgeordneten der Linkspartei und eines Abgeordneten der SPD wurde je ein Flugblatt mit verschwörungsideologischem Inhalt zum Schulsystem gelegt. In dem Flugblatt wird behauptet, alle Lehrer an deutschen Schulen seien Kommunisten, die die Funktion hätten die „deutsche Jugend“ umzuerziehen.

    Quelle: Die LINKE
  • Veranstaltungsabbruch in Solidarität mit einem Neonazi in Johannisthal

    04.12.2007 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Schule für Erzieher im Ellernweg wurde vom Lehrerkollegium eine Veranstaltung des Antifaschistischen Pressearchivs (Apabiz) zum Thema Rechtsextremismus abgebrochen. Der Referent hatte den Berliner Vorsitzenden der Jungen Nationaldemokraten (Jugendorganisation der NPD), der Schüler der Schule ist, erkannt und sich geweigert vor ihm die Veranstaltung zu halten. Die Schulleitung weigerte sich den Schüler des Raumes zu verweisen. In einer Diskussion wurde deutlich gemacht, dass es anderen Jugendlichen schwer fallen würde ihre Meinung zu sagen, wenn ein aktiver Rechtsextremist im Publikum sitzt. Zudem gehöre der JN-Vorsitzende nicht zu den Schülern, die durch die Vermittlung von Inhalten vom Rechtsextremismus abkommen würde. Dem Angebot alternativ über das Thema "Neonazis bei Veranstaltungen" und die Rolle der Berliner JN zu diskutieren, wurde mit Abbrechen der geplanten Veranstaltung entgegnet.

    Quelle: Antifaschistisches Pressearchiv
  • Rassistischer Angriff in Friedrichshagen

    25.11.2007 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Antwort auf eine kleine Anfrage der BVV Treptow-Köpenick zu politisch motivierter Kriminalität 2007 an den Polizeipräsidenten von Berlin, wurden 10 verschiedene Gewaltdelikte aufgelistet. Demnach hat am 25.11.2007 in Friedrichshagen in der Scharnweberstraße eine Körperverletzung stattgefunden, von der ein Mensch bosnischer Herkunft betroffen war.

    Quelle: Kleine Anfrage Vl/0479 der BVV Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Flyer in Niederschöneweide

    24.11.2007 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Schöneweide wurden Flugblätter für die rechtsextreme Demonstration unter dem Motto: „Jugend braucht Perspektiven, für die Schaffung eines nationalen Jugendzentrums“ verteilt.

    Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • Bedrohung eines politischen Gegners in Plänterwald

    22.11.2007 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Abgeordneter der Linkspartei wurde nach der BVV-Sitzung bedroht, er solle etwas mehr aufpassen. Bei der Sitzung hatte er den Aufruf zu den Protesten gegen einen Neonaziaufmarsch am 1.12.2007 vorgestellt. An seinem Auto befand sich eine Schlüsselschramme.

    Quelle: Die LINKE
  • NS-verherrlichende Aussagen in der BVV in Plänterwald

    22.11.2007 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In einer Debatte um einen Antrag der NPD-Fraktion in der BVV, in dem sie ein Denkmal für die Deutsche Einheit forderte, verwendete Udo Voigt Begriffe wie „Mitteldeutschland“, „deutsche Befreiungskriege“, die andauernde „Besetzung Deutschlands“, „Blockparteien“ und „Kriegsverbrecher Churchill“. Die Verwendung der Begriffe zeugt von einem Geschichtsbild, in dem die Grenzen Deutschlands und die Kapitulation Deutschlands nicht anerkannt werden.

    Quelle: NiP-Berlin
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    06.11.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 06.11.2007 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein General als Redner auf und referiert zum Thema „Der Krieg, der viele Väter hatte – deutsche Kriegsschuld damals und heute“ Was ist wahr? Was ist der aktuelle Stand der Kriegsursachenforschung? Welche politischen Konsequenzen ergeben sich?“.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • NS-verherrlichende Parolen u.a. in Baumschulenweg

    04.11.2007 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In Baumschulenweg wurden mehrere rechtsextreme Parolen an Wände und Stromkästen gesprüht. Neben SS-Runen und Hakenkreuzen sind die Parolen "Nationaler Sozialismus jetzt", "Hitler was Right" und "Antifa Loosser" (Fehler im Original) angebracht worden.
    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg

    18.10.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Morgen des 18.10.2007 entdeckte ein Mitarbeiter des Grünflächenamts wenige Meter vom Zugang zum Gelände einer jüdischen Kindertagesstätte in Berlin-Charlottenburg entfernt eine abgestellte Sporttasche. Die Polizei öffnete sie mit Hilfe eines Spezialroboters. In der Tasche befanden sich Laub und Silberfolie. Die Polizei gab an, dass es sich um eine Attrappe handelte. Im Februar dieses Jahres hatten Unbekannte eine Rauchbombe in das Gebäude der Kita geworfen, Hakenkreuze und SS-Runen geschmiert.
    Quelle: Jungle World; Infoportal CW
  • Antisemitische Pöbeleien in Charlottenburg

    12.09.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 12.09.2007 nahmen zwei Mitglieder der NPD an der Sommerakademie gegen Antisemitismus der TU Berlin teil und einer versuchte diese zu stören. Er wurde daraufhin der Räumlichkeiten verwiesen.
    Quelle: Antifa Neukölln; Infoportal CW
  • Extrem rechter Angriff in Wilmersdorf

    07.07.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Ein 30-Jähriger wurde in der Nacht zum 07.07.2007 von Rechtsradikalen geschlagen, als er sie auf den von der Gruppe gezeigten „Hitlergruß“ ansprach. Am U-Bahnhof Spichernstraße in Berlin-Wilmersdorf war der Mann mit den vier offensichtlichen Neonazis ins Gehege gekommen. In der darauf folgenden Schlägerei wurde der couragierte Steglitzer leicht verletzt.
    Quelle: ReachOut; Infoportal CW
  • Rassistischer Angriff in Wilmersdorf

    20.06.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 20.06.2007 wird gegen 20 Uhr ein 45-jähriger Bengale von ei­nem 58-jährigem Mann ohne ersicht­lichen Grund vor einem Lokal in der Westfälischen Straße in Wilmersdorf niedergeschlagen und rassistisch beleidigt. Die Polizei konnte den Täter anhand von Zeugenaussagen festnehmen.
    Quelle: Pressemeldung Polizei Berlin; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    08.05.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 08.05.2007 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein rechtskonservativer Publizist und Politologe als Redner auf und referiert zum Thema „Vom Besiegten zum Befreiten – zur Umdeutung der Deutschen Geschichte nach 1945″.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Antisemitische Pöbelei in Charlottenburg

    03.05.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 03.05.2007 äußerte sich ein 22-Jähriger bei einer Veranstaltung am Breitscheidplatz antisemitisch. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Er gehört offensichtlich der rechtsextremen Szene an und war entsprechend ge­kleidet. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.
    Quelle: Berliner Morgenpost 05.05.07; Infoportal CW
  • Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg

    27.02.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Während einer Ermittlungen zu einem Zwischenfall in der Kindertagesstätte der Jüdischen Gemeinde entdeckten Polizeibeamte Nazisymbole an den Wänden einer Galerie im Ruhwaldpark. Die Polizei berichtete von Hakenkreuzen, SS-Runen und antisemitische Sprüchen.
    Quelle: Berliner Morgenpost 27.02.07; Infoportal CW
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    25.02.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Unbekannte Täter warfen am 25.02.2007 eine Rauchbom­be in das Gebäude des jüdischen Kindergartens in Charlottenburg und be­schmierten die Fassade, Spielgeräte sowie die Umzäunung mit Hakenkreuzen und antisemitischen Parolen. Nur der Umstand, dass die Rauchbombe aus bis­her noch ungeklärten Gründen nicht zündete, verhinderte schwere Schäden.
    Quelle: Tagesschau; Infoportal CW
  • Homophober Angriff in Charlottenburg

    25.02.2007 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 25.02.2007 wurden gegen 23 Uhr 45 zwei schwule Männer auf dem U-Bahnhof Sophie-Charlotten-Platz von zwei jungen Männern angepöbelt und angespuckt. Dem Älteren wurde mehrfach in den Rücken getreten. Der 39-Jährige und der 46-Jährige flüchteten in einen nahegelegenen Imbiss und alarmierten die Polizei. Diese nahm die Täter in der Nähe fest.
    Quelle: Maneo; Infoportal CW
  • Antisemitische Demonstration in Berlin

    29.10.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 29.10.2005 demonstrierten etwa 500 Menschen aus Anlass des 1979 vom iranischen Revolutionsführer Chomeini begründeten jährlichen „Al-Quds-Tages“, dem „Kampftag aller Muslime gegen Israel“, in Berlin vom Alexanderplatz zum Savignyplatz in Charlottenburg. Am Donnerstag zuvor hatte der neue iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad dazu aufgerufen, Israel „von der Landkarte zu tilgen“.
    Quelle: Taz 29.;31.10.2005; Infoportal CW
  • Antisemitische Veranstaltung in Charlottenburg

    21.10.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 21.10.2006 zogen im Zuge des so genannten „Al-Quds-Tages“ mehrere Tausende Menschen durch Charlottenburg. Der "Al-Quds-Tag" steht im Zusammenhang mit großen antisemitischen Veranstaltungen.
    Quelle: hagalil Online ; Infoportal CW
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg

    21.10.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 31.10.2006 wurde ein 22-jähriger Ghanaer in Berlin bei einem fremdenfeindlichen Angriff von einem aufgehetzten Hund gebissen. Der 37-jährige Hundebesitzer habe das Opfer auf dem U-Bahnhof Zoologischer Garten zunächst mehrfach beleidigt und dabei seinen Hund von der Leine gelassen, teilte die Polizei gestern mit. Der Bedrohte habe daraufhin fluchtartig den Bahnhof verlassen. Der Täter habe aber nicht von ihm abgelassen und ihn mit einer Glasflasche beworfen. Der Betroffene rutschte den Angaben zufolge auf den Scherben aus und wurde auf dem Boden liegend von dem Hund in den Fuß gebissen. Der Täter sei noch am Tatort von zwei Polizeibeamten festgenommen worden, hieß es. Er soll am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Verletzte musste medizinisch behandelt werden.
    Quelle: epd; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    10.10.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 10.10.2006 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf traten neonazistischen Musiker und sangen „soziale und patriotische“ Lieder.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    04.07.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 04.07.2006 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat Politiker der NPD als Redner auf und referierte zum Thema „Die nationale Opposition im Landtag – Was wir erreichen wollen!“.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Antisemitische Propaganda in Wilmersdorf

    22.06.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    An einer Bushaltestelle in der Franzensbader Straße in Wilmersdorf wurden am 22. 06.2006 gegen 14 Uhr antisemitische Schmierereien entdeckt. Unbekannte Täter hatten auf eine Schautafel und den Fahrplan der Haltestelle Schriftzüge mit rotem Filzstift geschmiert. An der Bushaltestelle wird auf eine Synagoge hingewiesen, die sich ehemals dort befand.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei Berlin von 22.06.06; Infoportal CW
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg

    25.05.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Eine Frau malaysischer Herkunft wurde kurz nach 0 Uhr am 25.05.2006 an einer Bushaltestelle am Savignyplatz von einer Gruppe männlicher Jugendlicher rassistisch beleidigt. Einer aus der Gruppe lief der Frau hinterher und gab unverständliche, laute, grölende Töne von sich. Als der Ehemann indischer Herkunft den Täter fragte, ob er ein Problem habe, wurde er unvermittelt und heftig mit beiden Händen an die Brust geschlagen, so dass er mit dem Hinterkopf auf den Boden fiel und sich zudem Schürfwunden an Ellbogen und Händen zuzog. Zufällig hält an der roten Ampel ein Polizeiwagen. Als die Polizisten aussteigen, um den Vorfall aufzunehmen, flüchtet der Täter.
    Quelle: Pressemeldung Polizei Berlin; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    09.05.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 09.05.2006 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein extrem rechter Politiker und Publizist als Redner auf und referierte zum Thema „Kampf der Kulturen – die Antwort deutscher Patrioten.“.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg-Wilmersdorf

    03.05.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 03.05.2006 wurde ein 24-jähriger Mann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen 5 Uhr von zwei Frauen rassistisch beleidigt, bespuckt und getreten. Die Frauen wurden von einem BVG-Mitarbeiter festgehalten und der Polizei übergeben. 
    Quelle: Pressemeldung Polizei Berlin 03.05.06; Infoportal CW
  • Extrem rechte Demonstration in Charlottenburg

    18.03.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 18.03.2006 demonstrierten ca. 90 Neonazis in Charlottenburg. Die NPD hatte den Aufmarsch unter dem Motto „Keine Pariser Zustände in Berlin. Berlin ist eine deutsche Stadt“ ursprünglich für 150 Menschen angemeldet.
    Quelle: Taz; Infoportal CW
  • Antisemitische Propaganda in Charlottenburg

    05.02.2006 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 05. Februar fanden sich in zahlreichen Briefkästen in Charlottenburg-Wilmersdorf antisemitische Flugblätter mit einem Brief an den israelischen Botschafter.
    Quelle: Konkret, Heft 5, Mai 2006; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    17.06.2005 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 17.06.2005 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein extrem rechter Politiker und Publizist als Redner auf und referierte zum Thema „Die politische Klasse und ihre Medien – ein System am Ende ?“. 
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Homophober Angriff in Charlottenburg-Nord

    13.06.2005 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 13.06.2005 am S-Bhf. Jungfernheide in Charlottenburg wurde ein 38 Jahre alter Mann gegen 10 Uhr von einem jungen Mann mehrfach schwulenfeindlich beleidigt. Als er sich verärgert an den jungen Mann wandte und ihn fragte, ob er ihm bei seinem Problem irgendwie helfen könne, nahm der Täter Anlauf und stieß den Geschädigten ins Gleisbett. Noch während er auf den Schienen stand rief er die Polizei an und bat zwei Jugendliche, die sich auf dem Bahnsteig aufhielten, den Täter nicht aus den Augen zu lassen. Mit der Unterstützung der Zeugen und der Zugabfertigerin konnte der Täter festgenommen werden.
    Quelle: Maneo; Infoportal CW
  • Antisemitische Beleidigungen in der S-Bahn

    01.06.2005 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Jugendliche einer Charlottenburger Hauptschule, die das Label „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ trägt, hatten im Juni 2005 Schüler*innen einer Jüdischen Oberschule in der S-Bahn mit antisemitischen Äußerungen beschimpft. Die Lehrerin schritt nicht ein. Der über zwei Monate zurück liegende Vorfall wurde erst jetzt bekannt, nach einer Beschwerde der Jüdischen Gemeinde beim Schulsenator.
    Quelle: Berliner Zeitung 02.07.05; Infoportal CW
  • Homophober Angriff in der U7 in Charlottenburg

    28.03.2005 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 28.03.2005 wurde in der Linie U7 in Charlottenburg ein 37 Jahre alter Mann als „schwule Sau“ beschimpft und sofort mit der Faust ins Gesicht geschlagen und mit großer Wucht in die Rippen getreten. In der Nähe sitzende Fahrgäste standen auf und entfernten sich. Erst als der Geschädigte laut um Hilfe rief, griff ein Mann ein. Als die U-Bahn im Bahnhof Wilmersdorfer Straße hielt, rannte der Geschädigte nach Hause.
    Quelle: Maneo; Infoportal CW
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