Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Plakate gegen Antifaschist*innen in Altglienicke

    15.09.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nacht von Sonntag zu Montag wurden in Altglienicke in der Ortofstr./Siruisstraße, der Bushaltestelle der Buslinie 160, der Mohnwegschule, der Skaterrampe Tiburstraße, am S-Bahnhof Grünbergallee und am S-Bahnhof Altglienicke ca. 30 Plakate mit der Aufschrift "Antifagruppen zerschlagen" geklebt. Absender der Plakate ist das bundesweite Kameradschaftsspektrum.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    14.09.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Schöneweide am Ausgang Richtung Sterndamm hingen an einer Plakatwand zwei Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum. Auf denen steht: "In Sachen Umweltschutz sind die meisten Regierungen kriminelle Vereinigungen." [Kapitalismus zerschlagen... Natur und Heimat schützen!]" und "Dieses System bringt uns den Volkstod! Nationalen Sozialismus durchsetzen!"

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hitlergruß in Niederschöneweide

    14.09.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstraße gingen zwei junge Männer an einem Döner-Imbiss vorbei, rufen "88" und machen den Hitlergruß. Die "88" ist ein Zahlencode, bei dem die "8" für den 8. Buchstaben des Alphabets steht. "88" bedeutet demnach "HH" und steht für "Heil Hitler!".

    Quelle: Villa offensiv
  • NS-verherrlichende Aufkleber u.a. in Niederschöneweide

    09.09.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Hasselwerder Straße wurden an der Bushaltestelle und der Umgebung mehrere Aufkleber der NPD mit rechtsextremen Inhalten verklebt. Darauf war zu lesen "Gefangen, ermordet, unvergessen! Rudolf Heß", "Gute Heimreise", "Keine Drogenszene in den Bezirk! Nein zu Spritzenautomaten" und "Nicht nur Bäume haben Wurzeln. Auch Menschen brauchen Heimat".

    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Johannisthal

    06.09.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In Johannisthal wurden am Abend Aufkleber der Berliner NPD die an Rudolf Heß erinnern, entdeckt. Rudolf Heß gehörte zu den Führungspersönlichkeiten des nationalsozialistischen Deutschland und wurde 1946 bei den Nürnberger Prozessen zu lebenslanger Haft verurteilt. Am 17. August 1987 stirbt er in Haft und gilt seitdem als Märtyrer in der rechtsextremen Szene. Der Rudolf-Heß-Gedenkmarsch, der jährlich am Grab von Heß in Wunsiedel stattfand ist mittlerweile dauerhaft gerichtlich untersagt. Er war in den letzten Jahren mit bis zu 3800 TeilnehmerInnen zur bundesweit größten Demonstration von Rechtsextremen angewachsen. Nach dem gerichtlichen Verbot finden nun jährlich Heß-Aktionswochen statt.
    Quelle: Villa offensiv
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    02.09.2008 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem Dienstagsgespräch am 2.09.2008 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein bekannter deutsche Historiker und Philosoph als Redner auf und referiert zum Thema „Zwischen Selbstverwerfung und Selbstbehauptung – Die Deutschen nach 1945″.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Sachbeschädigung an SOR-Schule in Niederschöneweide

    02.09.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Archenhold-Oberschule in Schöneweide wurde während der Schulferien eine Plakette, die die Schule als "Schule ohne Rassismus" kennzeichnet entfernt. Um eine solche Plakette zu erhalten, muss die Schule verschiedene Bedingungen erfüllen und nachweisen, dass sie sich langfristig mit der Problematik des Rassismus auseinandersetzt.

    Quelle: SPD Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    27.08.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Schöneweide hingt an einer Werbetafel ein Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten mit der Aufschrift: "Nationale Sozialismen durchsetzen". An einem Straßenschild in der Michael-Brückner-Straße hingt ein Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten mit der Aufschrift "Umweltschutz ist Heimatschutz. Globalisierung bekämpfen. Natur erhalten."

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Veranstaltung in Plänterwald

    18.08.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Während im Rathaus Treptow eine Veranstaltung der NPD zu ihren Aktivitäten in der Bezirkspolitik stattfand, wurde auf dem gegenüberliegenden Parkplatz an der Insel ein Aufkleber der NPD an einem Mülleimer entdeckt. Darauf ist zu lesen: "Inländerfreundlich!".

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Aufkleber in Plänterwald

    14.08.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Dammweg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Ich stehe zu meinem Land" mit einem weißen Herz vor schwarz-rot-goldenem Hintergrund entdeckt. Urheber des Aufklebers ist die NPD.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Extrem rechter Aufkleber in Johannisthal

    13.08.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten mit der Aufschrift "Heute schon im Kampf für die Idee von morgen. Revolutionär - Sozialistisch - Aktiv" gefunden.

    Quelle: Villa offensiv
  • Antisemitische Pöbeleien in Westend

    09.08.2008 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Beim DFB-Pokalspiel zwischen FC Energie Cottbus und Tennis Borussia Berlin am 09.08.2008 im Charlottenburger Mommsenstadion kam es zu Ausschreitungen, bei denen 15 Polizisten verletzt wurden. Die Anhänger des FC Energie Cottbus warfen Becher und Büchsen und provozierten die gegnerischen Fans mit antisemitischen Gesängen. Augenzeugen zufolge grölten sie “Berlin, Berlin, Juden Berlin”.
    Quelle: Tagesspiegel vom 11.08.2008; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    05.08.2008 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 5. 08.2008 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein rechter Soziologe als Redner auf und referiert zum Thema „linke Gewalt“.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Extrem rechte Aufkleber in Plänterwald

    29.07.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bulgarischen Straße Ecke Neue Krugallee klebten etwa 10 Aufkleber mit verschiedenen Motiven von aus dem Kameradschaftsspektrum.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Neonazistische Aufkleber in Alt-Treptow

    18.07.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf der Abteibrücke zur Insel der Jugend am Treptower Park wurden mehrere Aufkleber der seit 2005 verbotenen Berliner Kameradschaft Tor entdeckt.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Bedrohung gegen eine antifaschistische Veranstaltung in Niederschöneweide

    16.07.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Gruppe von ca. 30 Rechtsextremisten der verbotenen Kameradschaften Tor und Berliner Alternative Süd-Ost, sowie verschiedene AktivistInnen der NPD, versuchten an einer Veranstaltung des antifaschistischen Bündnis Süd-Ost im Parteibüro der Linkspartei in der Brückenstraße teilzunehmen. Inhalt der Veranstaltung war die Arbeit der NPD in den Berliner Bezirksverordnetenversammlungen. Nachdem den Rechtsextremisten der Zugang zur Veranstaltung verweigert wurde, blockierten sie zunächst den Eingang zum Veranstaltungsraum, bis Polizeikräfte vor Ort sie davon abhielten. Die Rechtsextremisten meldeten daraufhin eine Kundgebung auf der gegenüberliegenden Straßenseite an. Nach Ende der Informationsveranstaltung lösten die Rechtsextremisten ihre Kundgebung zeitgleich auf. Die Gruppe der Neonazis verfolgte geschlossen die Teilnehmer*innen der Veranstaltung, um sie zu fotografieren, zu filmen und einzuschüchtern.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost, Die LINKE
  • Neonazistische Kundgebung gegen Veranstaltung in Niederschöneweide

    16.07.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Gruppe Neonazis bedrohte Teilnehmer*innen einer Veranstaltung in den Räumen der Linkspartei in der Brückenstr. Nachdem die Polizei sie davon abhielt, meldeten sie eine Kundgebung auf der gegenüberliegenden Straßenseite an, hielten drei Transparente u.a. mit den Aufschriften "Todesstrafe für Kinderschänder" und "Für die Schaffung eines nationalen Jugendzentrums". Über ein Megaphon wurden Parolen gerufen. Nach Ende der Informationsveranstaltung lösten die Rechtsextremisten ihre Kundgebung zeitgleich auf. Die Gruppe der Neonazis verfolgte geschlossen die Teilnehmer*innen der Veranstaltung, um sie zu fotografieren, zu filmen und einzuschüchtern.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost, Die LINKE
  • Hakenkreuz u.a. in Altglienicke

    14.07.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In Altglienicke wurden rechtsextreme Aufkleber und Sprühereien entdeckt. Unter den Aufkleber befand sich einer, der dazu auffordert eine Broschüre über die Leugnung des Holocaust bei einer britischen Adresse zu bestellen. Außerdem wurde ein Hakenkreuz gesprüht und die Parolen "Judas verrecke" sowie "Lunikoff" mit einem Marker an eine Bushaltestelle gemalt. Lunikoff ist der Sänger der verbotenen rechtsextremen Band Landser.
    Quelle: Villa offensiv
  • Hakenkreuz u.a. in Alt-Treptow

    09.07.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Vor einer Kita in der Treptower Straße wurde der Mülleimer mit verschiedenen rechtsextremen Sprüchen und Symbolen bemalt. Neben einem Hakenkreuz und einer muskulös dargestellten Hitlerfigur, wurden Sprüche wie "Kukuk der Hitler ist da", "Ost SS", und "Kukuksklan" auf den Mülleimer gemalt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechter Aufkleber in Köpenick-Nord

    08.07.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kaulsdorfer Straße in der Nähe des S-Bahnhofs Köpenick wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Privatisierung ist Diebstahl" entdeckt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    08.07.2008 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
     Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 08.07.2008 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein deutscher Staatsrechtslehrer, der dem Spektrum der Neuen Rechten zuzuordnen ist als Redner auf und referiert zum Thema „Das Ende von Demokratie, Rechts- und Sozialstaat in Deutschland – Kritik des Vertrages von Lissabon.“.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Rassistischer Angriff in Alt-Treptow

    06.07.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Gegen 5 Uhr morgens wurde ein 33-Jähriger Mann am S-Bahnhof Treptower Park aufgrund seiner Hautfarbe beleidigt und geschlagen.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    04.07.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Sterndamm wurden viele Aufkleber mit rechtsextremem Inhalt entdeckt. Darunter befanden sich welche der Jungen Nationaldemokraten, welche die sich der Anti-Antifa-Arbeit widmeten und welche mit der Aufschrift "Boykott Israel".

    Quelle: Villa offensiv
  • Antisemitische Propaganda in Niederschöneweide

    02.07.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Haupteingang des Bahnhofs Schöneweide klebte an einer Informationstafel der Straßenbahn ein Aufkleber mit der Aufschrift "Boykott Israel". Darunter ist ein durchgestrichener Davidstern abgebildet.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Aufkleber in Altglienicke

    30.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Kölner Viertel wurden Aufkleber der sogenannten Freien Kräfte Teltow-Fläming mit der Parole "frei, sozial und national" entdeckt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Randale und rechte Parolen in einer Tram in Köpenick

    29.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Eine Gruppe von Unbekannten randalierte in der Nacht vom 28. zum 29.6. in einer Straßenbahn der Linie 62 und rief dabei rechte Parolen. Die Gruppe war am S-Bahnhof Mahlsdorf eingestiegen und am S-Bahnhof Köpenick und am Rathaus Köpenick ausgestiegen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • Rechte Parolen in Plänterwald

    29.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Imbiss am S-Bahnhof Plänterwald wurde das EM-Finale geguckt. Dabei wurden lautstark rechte Parolen gerufen.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Beleidigungen und Anspucken von Menschen mit Behinderung in Adlershof

    28.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Eine Gruppe von vier Menschen mit Behinderungen in Begleitung von zwei Betreuer*innen wurde gegen 19.30 Uhr an einer Bushaltestelle in Adlershof von angetrunkenen Jugendlichen beleidigt und bespuckt. Nachdem ein Pärchen eingriff, verschwanden die angetrunkenen Jugendlichen sofort.
    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    28.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Hasselwerder Straße und auf der angrenzenden Fußgängerbrücke wurden mehrere Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten entdeckt. Darunter befinden sich die Parolen "Umweltschutz ist Heimatschutz", "Nationalstolz nur beim Fußball? NEIN - IMMER!!!" und Aufkleber zum Thema 17. Juni 1953.

    Quelle: Villa offensiv
  • Rassistische Aussagen in Oberschöneweide

    28.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In Oberschöneweide fand der Sozialtag statt, bei dem sich über 100 soziale Projekte aus dem Kiez präsentierten. Am Stand des Lokalen Aktionsplans fuhr ein Radfahrer vorbei und pöbelte "Hier stehen sonst immer die Fidschis und verschieben ...". Das letzte Wort der Pöbelei ist unverständlich. Der Begriff "Fidschi" ist rassistisch besetzt, da er einer Gruppe von Menschen, die Herkunft von den Fidschi-Inseln und bestimmte Eigenschaften zuschreibt, die in der Regel nicht zutreffen.

    Quelle: Villa offensiv
  • Rassistische Flyer der NPD im Allende-Viertel

    27.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Die NPD verteilte Flugblätter in Briefkästen im Köpenicker Allendeviertel. Thematisch ging es in den Flugblättern um die Ablehnung von Migration nach Deutschland, die mit rassistischen Vorurteilen und Überfremdungsängsten begründet wird.
    Quelle: Die LINKE
  • Sachbeschädigung an Linken-Büro in Niederschöneweide

    22.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Büro der Linkspartei in der Brückenstraße wurden die Scheiben eingeworfen. Bisher waren die Sachbeschädigungen an dem Büro rechtsextrem motiviert. In Weißensee wurden ebenfalls am Büro der Linkspartei Scheiben zerstört.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • Extrem rechte Propaganda in Altglienicke

    21.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In Altglienicke wurden verschiedene Stellen mit Parolen besprüht, außerdem wurden Plakate und Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten geklebt. Die gesprühten Parolen lauten u.a. "Freiheit" mit Keltenkreuz und wahlweise dem Schriftzug NSBA (Nationale Sozialisten Bundesweite Aktion) ergänzt, "ANB" (Autonome Nationalisten Berlin), "Volk steh auf, Sturm brich los! 17. Juni 1953", "Smash Antifa" und "Landser", eine Musikgruppe, die aufgrund volksverhetzender Texte verboten wurde.
    Quelle: Villa offensiv
  • Sachbeschädigung an Denkmal in der Köpenicker Dammvorstadt

    21.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Platz des 23. April fand am Mittag eine Kundgebung anlässlich des 75. Jahrestags der Köpenicker Blutwoche statt. Dem Anlass entsprechend legten verschiedene Parteien, Verbände und Einzelpersonen Blumen und Kränze am Mahnmal für die Opfer der Köpenicker Blutwoche nieder. In der Nacht zum Sonntag wurden Blumen und Kränze verwüstet.

    Quelle: Die LINKE
  • NS-relativierende Propaganda in Niederschöneweide

    18.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Schöneweide wurde an einer Werbetafel ein Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten entdeckt mit der Aufschrift "Nationaler Freiheitskampf - 17.Juni 1953 I Heute wie damals. Ein Volk kämpft um seine Rechte und für seine Freiheit." Der gleiche Aufkleber klebte in der Fließstraße an einer Laterne. Inhaltlich wird der 17. Juni 1953 als Zeichen autoritären Besatzung der DDR durch die Sowjetunion gedeutet. Damit wird versucht, das Kriegsende nicht als Befreiung, sondern als Besatzung und ungerechtfertigte Entrechtung Deutschlands wahrzunehmen - ein Geschichtsbild, das die Verantwortung Deutschlands für die Verbrechen der Nazis in Europa völlig ausblendet. Ebenfalls in der Fließstraße und in der Hasselwerderstraße sind ca. fünf Aufkleber aus dem Berliner Kameradschaftsspektrum geklebt worden mit der Aufschrift "Umweltschutz ist Heimatschutz. Setzen wir uns für eine Volksbewegung ein, die sich einer Umwelt und ihre Rolle als das Ganze bewusst ist." Am S-Bahnhof Schöneweide und im Fußgängertunnel am Bahnhof Schöneweide wurden Plakate der Jungen Nationaldemokraten und der kameradschaftsnahen "Freien Kräfte" zum 17. Juni 1953 geklebt. Auf den Plakaten der JN ist ein langer Text unter der Überschrift " 17. Juni 1953 ... heute wie damals" abgebildet. Darin werden die DemonstrantInnen des 17. Juni 1953 als freiheitsliebende Deutsche dargestellt, die aufgrund mangelnder Meinungsfreiheit zum Opfer staatlicher Repression geworden sind. In den folgenden Absätzen, stellt sich die JN als ebenso freiheitsliebend und unterdrückt dar und ruft zu einem "nationalen Freiheitskampf" auf. Für das Plakat des Kameradschaftsspektrum, zeichnet sich S. Schmidtke verantwortlich, der Anmelder der jährlich im Dezember stattfindenden Neonazidemonstration. Auf dem Plakat steht "17. Juni 1958 bis Heute - Ein Scheiß System" (Die Zahl 1958 ist in diesem Zusammenhang nicht zu verstehen. Es muss sich um einen Fehler handeln). Im Hintergrund abgebildet sind zwei Menschen, die Steine auf einen Panzer werfen. Außerdem sind am Bahnhofsvorplatz und in der Hasselwerderstraße verschiedene Aufkleber mit rechtsextremen Motiven verklebt worden. Laut Berichten aus der Neonaziszene wurden anlässlich des 17. Juni 1953 am S-Bahnhof Schöneweide Flugblätter verteilt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Rechte Veranstaltung in Schmargendorf

    17.06.2008 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem von einem neonazistischen Politiker organisierten Dienstagsgespräch am 17.06.2008 im Ratskeller des Rathauses Schmargendorf trat ein Generalleutnant als Redner auf und referiert zum Thema „Political Correctness“.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Rechte Propaganda in Charlottenburg

    15.06.2008 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Mitte Juni 2008 klebten rund um den Amtsgerichtsplatz in Charlottenburg ca. 100 neonazistische Aufkleber. Unter anderem in der Kuno-Fischer Straße und in der Suarezstraße.
    Quelle: jawuc; Infoportal CW
  • Extrem rechte Aufkleber in Altglienicke

    13.06.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Altglienicker Kosmos-Viertel und dessen Umkreis wurden 100 bis 150 Aufkleber mit der Aufschrift "Nationaler Sozialismus Jetzt!" geklebt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    10.06.2008 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Unbekannte beschädigten in der Nacht des 10.06.2008 und 11.06.2008 in der Wilhelmsaue, der Wetzlarer Straße sowie der Homburger Straße in Wilmersdorf insgesamt 29 in Gehwege eingelassene Gedenksteine mit weißer Flüssigkeit beschädigt. Die Stolpersteine erinnern an verfolgte Familien, die während der Nazi-Zeit dort gewohnt haben. In allen Fällen wurde eine Reinigung veranlasst. Auf einem extrem rechten Webportal tauchte ein Bekennerschreiben einer „Gruppe junger Deutscher“ auf, die sich zu der Tat bekannte.
    Quelle: Pressedienst der Polizei, 12.06.08; Infoportal CW
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen