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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rechte Propaganda in Wilmersdorf

    25.02.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 25.Februar klebte am Heidelberger Platz auf einem Wartehäuschen der BVG ein Aufkleber mit der Aufschrift „Antifa, Halt’s Maul“ der Band „Hungrige Wölfe“.
    Quelle: Infoportal CW
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    24.02.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Spreestraße wurde ein Aufkleber aus dem rechtsextremen Kameradschaftsspektrum entdeckt, der zu einer Veranstaltung am 1. Mai 2010 aufruft. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Neonazistische Propaganda in Friedrichshain

    24.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 15:10 wird in der Köpenicker Str. auf einem Postverteilerkasten eine Odalrune und der Schriftzug “NSF“ in der Größe ca. 40 x 30 cm entdeckt. Anm. des Registers Friedrichshain: Die Abkürzung “NSF“ kann mehrere Bedeutungen haben, z. B. Nationalsozialistische Frauenschaft oder Nationalsocialistisk front - Nationalsozialistische Front - eine ehemalige rechtsextreme schwedische Partei.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Extrem rechte Bedrohung an Berliner*innen

    22.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In den letzten Tagen sind bei mehreren Berliner Unterzeichner/innen des Aufrufs: “13.02.2010 Dresden Nazifrei. Gemeinsam blockieren“ Drohbriefe eines sogenannten: “Kommando 13. Februar“ eingegangen. Es handelte sich dabei um direkt bei der Privatadresse der Betroffenen eingesteckte, nicht frankierte, weiße Briefumschläge, die ein Streichholz enthielten sowie den Text: “Kommando 13.Feb. - ...dein Leben interessiert uns brennend...“
    Quelle: Antifa Friedrichshain
  • NS-verharmlosende Propaganda in Charlottenburg

    22.02.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 22. Februar verteilte die rechtspopulistische „Bürgerbewegung Pax Europa“ auf dem Breitscheidplatz Flugblätter, auf denen die NS-Diktatur mit dem Islam verglich und beides gleichsetzte wurde.
    Quelle: Infoportal CW
  • Hitlergruß in Friedrichshain

    17.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 8:10 wurde in der Marchlewskistr. ein per Haftbefehl Gesuchter festgenommen. Als er in der Zelle saß rief er mehrals lautstark, auf dem Flur hörbar, “Sieg Heil“.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Hitlergruß in Friedrichshain

    13.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Um 3:50 wurde ein Mann in der S-Bahn beim Rauchen erwischt. Bei der Aushändigung des Überweisungsträgers am S-Bhf. Ostkreuz, streckte er den rechten Arm nach oben und sagte: “Scheiß drauf, Sieg Heil“.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Extrem rechte Propaganda in der Köpenicker Dammvorstadt

    12.02.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Anlässlich der größten bundesweiten Neonazidemonstration, die jedes Jahr um den 13. Februar herum in Dresden stattfindet, haben rechtsextreme Kameradschaften eine Aktionswoche ausgerufen. Neben Anschlägen auf alternative Projekte in Neukölln, Pankow und Wedding, wurden in verschiedenen Berliner Einkaufszentren hunderte Papierschnipsel abgeworfen, die wie Konfetti auf die Besucher*innen der Zentren herabregnen. Auf den Schnipseln wird die Demonstration in Dresden beworben. Im Forum Köpenick, einem Einkaufszentrum in der Köpenicker Bahnhofsstraße fand solch eine Schnipsel-Aktion statt. Am 13. Februar demonstriert die rechte Szene der BRD und anderer europäischer Länder in Dresden, um an die Bombardierung der Stadt während des 2. Weltkriegs zu erinnern.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Bedrohung von politischer Gegnerin in Niederschöneweide

    09.02.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Frau, die bekannt dafür ist, rechtsextreme Propaganda zu entfernen, wurde erst im Bahnhof Schöneweide, dann im Fußgängertunnel und später auf der Spreebrücke von einem Neonazi verfolgt, später von einem weiteren fotografiert. Beide Aktionen dienen der Einschüchterung der politischen Gegnerin.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Extrem rechte Aufkleber in Schöneweide

    09.02.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wilhelminenhofstraße, an der Kreuzung Michael-Brückner-Straße/ Brückenstraße und im Fußgängertunnel am S-Bhf. Schöneweide wurde je ein Aufkleber aus der rechtsextremen Kameradschaftsszene entdeckt, der für den 1. Mai 2010 zu einer Demonstration in Berlin aufruft. Auf der Brücke hing ein Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum, der sich der Problematik Kindesmissbrauch widmet.

    Quelle: Villa offensiv
  • Neonazistische Bedrohung in Friedrichshain

    08.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Eine Malerfirma informierte über Schmierereien in der Petersburger Straße. Im Erdgeschoss des Treppenhauses standen folgende Schriftzüge etc.: “WAT DAT IST MALER Arbeiten“ mit Hakenkreuz darunter, “Auch Dich Bekommen WIR“ (umgedrehtes Hakenkreuz und zwei Sigrunen) “Wiht Bower“, “Eine Scheiß Firma + Maler“, “Ihr SeiD Allee Schuld“. Auch wurden in zwei Streben des Treppengeländers je ein Hakenkreuz und zwei Sigrunen in den frischen Lack geritzt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Rechte Propaganda in Wilmersdorf

    08.02.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Nacht vom 08. Februar zum 09.Februar wurden „Widerstand.info“-Aufkleber am U-Bahnhof Güntzelstraße geklebt.
    Quelle: Infoportal CW
  • Hitlergruß in Friedrichshain

    07.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 2:50 Uhr wurde ein Mann Sicherheitspersonal der DB auf dem Ostbahnhof beobachtet, wie er Reisende lautstark belästigte. Daraufhin angesprochen reagierte dieser mit dem Wort “Faschisten“ und zeigt den Hitlergruß.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Neonaziangriff in Friedrichshain

    07.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Um 7:30 Uhr Grünbergerstr. / Warschauer Str. haben 3 Neonazis einen Menschen geschlagen, angebrüllt, getreten und verletzt. Beschimpfungen wie z. B. “100 Euro scheiß [K-Wort]“, “Fotze“, “Ausländersau“ fielen. Mit ein paar anderen Menschen konnte der Übergriff gestoppt werden. Ein gerufenes Taxi nahm den Betroffenen nicht mit, der zur Arbeit wollte, weil er blutete. Gaffende äußerten sich: “Wenn du hier so einen Aufstand machst, brauchst du dich nicht wundern, wenn mit dir so umgegangen wird.“ Der Betroffene wurde vom Helfer beruhigt und zu seinem Arbeitsplatz begleitet.
    Quelle: Antifa Friedrichshain
  • Rassistische Aufkleber in Plänterwald

    06.02.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Es wurden mehrere Aufkleber aus der rechtsextremen Szene zwischen Dammweg und Eichbuschallee gefunden. Auf den meisten wurde ein positiver Bezug zur Volksabstimmung in der Schweiz hergestellt, in der sich die Schweizer Bevölkerung für ein Minarettverbot entschied.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    02.02.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Werbetafel unter der Brücke am S-Bhf. Schöneweide, die nach Johannisthal führt, hing ein Aufkleber der sogenannten Nationalen Sozialisten. Auf ihm steht: „Unserem Volk eine Zukunft! 1. Mai 2010 Demo in Berlin. Den bestehenden Verhältnissen den Kampf ansagen!“ Die rechtsextreme Szene plant am 1. Mai 2010 eine Demonstration in Berlin durchzuführen.

    Quelle: Villa offensiv
  • Rechte Sachbeschädigung in Kreuzberg

    02.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Unbekannte beschädigten gegen 11 Uhr durch Steinwürfe die Fensterscheiben einer Geschäftsstelle einer Obdachlosenzeitung in Kreuzberg und beschmieren das Türschloss mit schwarzer Farbe. Es ist bereits der dritte Vorfall mit der gleichen Vorgehensweise.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    01.02.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im Februar 2010 hatten Jugendliche und Kinder den Kindern einer jüdischen Familie aus Charlottenburg auf der Straße nachgestellt. Sie bewarfen sie mit Schneebällen und kleinen Steinen. Schließlich warfen sie Schneebälle, die mit Schmutz und Steinen vermischt waren, in die zum Teil geöffneten Fenster der Wohnung. Die Polizei ermittelte und die Täter entschuldigten sich später bei der jüdischen Familie.
    Quelle: BZ 03.10.2014; Infoportal CW
  • Rechte Propaganda in Friedrichshain

    01.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Eckertstraße wurden zwei Besprühungen mit "White Power" und Drohung gegen Antifaschist/Innen entdeckt. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Friedrichshain
  • LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Kreuzberg

    29.01.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf dem U-Bhf. Mehringdamm wurde gegen 23:30 Uhr ein Mann homophob beleidigt und von mehreren Personen aus einer Gruppe heraus geschlagen und getreten.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Antisemitischer Brief in Kreuzberg

    25.01.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Das Jüdische Museum Berlin erhielt ein anonymes Schreiben, gerichtet an einen der Mitarbeiter des Museums. Die Absenderangabe auf dem Briefkuvert war die Anschrift des ehemaligen Postscheckamtes Berlin. Der Inhalt befasste sich in antisemitischer Form mit der Problematik des Konflikts zwischen Israel und Palästina im Nahen Osten.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Rechte Sachbeschädigung in Friedrichshain

    25.01.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Das Büro einer Jugendumweltorganisation in Kreuzberg wurde in der vergangenen Nacht wiederholt Ziel einer Sachbeschädigung. Unbekannte beschädigten zwei Fensterscheiben durch Würfe mit Kleinpflastersteinen.
    Quelle: Register Friedrichshain
  • Rassistische Propaganda in Kreuzberg

    19.01.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    An einer Bushaltestelle in der Boppstr. wurde gegen 15 Uhr ein Zeitungsausschnitt bemerkt, welcher 5 weibliche Jugendliche mit Migrationshintergrund darstellt. Auf diesem Zeitungsausschnitt klebte ein Computerausdruck mit dem Wortlaut “Islamismus - Das Leben wird unerträglich. Deutschland den Deutschen. Türken raus!!!“.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Extrem rechte Veranstaltung in der Köpenicker Dammvorstadt

    16.01.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. fand ein Treffen einer „Strategiekommission“ der Partei statt. An diesem Treffen nahm u.a. Holger Apfel, Vorsitzender der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag teil. Apfel sprach sich bei dem Treffen dafür aus, den Namen der Partei zu ändern. In Zukunft solle die Partei nicht mehr „NPD - Die Nationalen“, sondern „NPD – die soziale Heimatpartei“ heißen. Die FPÖ trage den gleichen Beinamen. Ein weiteres Ziel der NPD sei es, das Thema Islamisierung stärker zu nutzen. Der Erfolg der Schweizer Rechtspopulisten im Streit um ein Minarettverbot, weckt Hoffnungen in der NPD, mit dem Thema an weit verbreitete rassistische Ressentiments in der Bevölkerung anknüpfen zu können.

    Quelle: Tagesspiegel
  • Rechte Propaganda in Wilmersdorf

    15.01.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Mitte Januar klebten „Widerstand.info“ und „Gedenkmarsch.de“-Aufkleber am U-Bahnhof Berliner Straße und U-Bahnhof Güntzelstraße.
    Quelle: Infoportal CW
  • Neonazistische Propaganda in Friedrichshain

    14.01.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In zwei Hausfluren der Richard-Sorge-Straße wurden Hakenkreuze gesichtet. Mieter informierten den Vermieter. Dieser wusste dies bereits, hat aber nicht reagiert.
    Quelle: Register Friedrichshain
  • Neonazistische Pöbelei in Kreuzberg

    13.01.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 23:05 rief die Bedienung eines Lokals in der Blücherstr. die Polizei, da ein Gast beim Hereinkommen laut “Sieg Heil!“ brüllte.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Extrem rechte Veranstaltung in der Köpenicker Dammvorstadt

    10.01.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Schulungszentrum der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstraße fand ein Art Workshop zum 1. Mai 2010 statt. Die Neonazis planen eine Demonstration am 1. Mai und bereiten sich inhaltlich auf den Tag vor.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Neonazistische Pöbeleien in Friedrichshain

    07.01.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Bei offenem Fenster drang aus einer Wohnung in der Lehmbruckstr. Nazimusik und Hitlerreden. Darüber hinaus wurden von mehreren Tätern “Naziparolen“ in der Wohnung skandiert.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Niederschöneweide

    05.01.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Werbetafel unter der Brücke am S-Bhf. Schöneweide, die nach Johannisthal führt, hingen zwei Aufkleber, die aus der rechten Kameradschaftsszene stammen. Auf ihnen wird dazu aufgefordert Aktivitäten, Treffpunkte, Personalien und Übergriffe von „Linksextremen“ zu melden. Die rechtsextreme Szene Berlins versucht derzeit eine Dokumentation linker Aktivitäten aufzubauen. Dort kann man neben den Namen vermeintlicher Straftäter auch Schilderungen von Straftaten finden, die die Rechtsextremen der linken Szene zurechnen. Im Gegensatz zu den bestehenden Registern geht es den Rechtsextremen mit ihrer Aktion nicht darum das gesellschaftliche Klima in Bezug auf Diskriminierung zu analysieren, sondern eine Gleichsetzung linker und rechtsextremer Aktivitäten zu erreichen.

    Quelle: Villa offensiv
  • Rechte Propaganda in Charlottenburg

    01.01.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Anfang Januar wurden im U-Bhf. Sophie Charlotte Platz die Worte „keine linken chaoten“ an eine Wand der Unterführung geschrieben.
    Quelle: Infoportal CW
  • Rassistischer Angriff in Kreuzberg

    24.12.2009 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Zossener Straße beleidigten gegen 16:30 Uhr zwei Personen eine Person rassistisch und bewarfen ihn und seine Begleiterin mit Steinen.

    Quelle: Polizei Berlin
  • Homofeindlicher Angriff in Friedrichshain

    20.12.2009 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 5:00 Uhr wurden zwei Jugendliche, die sich auf dem Nachhauseweg befanden, in der S-Bahn zwischen Frankfurter Allee und Treptower Park von sechs Neonazis homophob beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Die Nazis flüchten vom S-Bahnhof Treptower Park.

    Quelle: Antifa Friedrichshain
  • Rassistischer Angriff in Spindlersfeld

    19.12.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Ein Jugendlicher aus Tadschikistan wurde um 4 Uhr auf der Grünauer Straße von einem Unbekannten mit den Worten „Scheißausländer“ angerempelt und zu Boden gestoßen, wobei er sich den Kopf anstößt.
    Quelle: ReachOut
  • Extrem rechte Aufkleber in Baumschulenweg

    10.12.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf der Kiefholzstraße zwischen Baumschulenstraße und Eichbuschallee wurden ca. 40 Aufkleber der „Freien Nationalisten Teltow Fläming“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Hakenkreuze in Plänterwald

    10.12.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Köpenicker Landstraße/Dammweg, in Richtung Schönweide, wurde in einer Bushaltestelle ein Plakat, das einen Jungen und einen Chanukka-Leuchter abbildet, anti-semitisch beschmiert. Auf die Kerzenlichter und auch das Gesicht des kleinen Jungen wurden Hakenkreuze gemalt.

    Quelle: Villa offensiv
  • NS-verharmlosende Pöbelei in Kreuzberg

    07.12.2009 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein stark Angetrunkener wurde gegen 18:00 Uhr beim Betreten eines Lokals in der Graefestraße wegen seines Zustandes direkt zum Verlassen aufgefordert. Er kam der Aufforderung nicht nach und mit weiterer Hilfe wurde er aus dem Lokal begleitet. Im Lokal und dann davor schrie er mehrfach “Heil Hitler“. Nach dem Lokalverweis suchte der Beschuldigte gegen 18:50 Uhr ein Lokal in der Schönleinstraße auf. Hier weigerte er sich zwei Gläser Rotwein zu bezahlen und schrie immer wieder “Heil Hitler“. Er versuchte den Wirt zu schlagen und zu beißen. Auch beim Eintreffen der Polizei schrie er weiter “Heil Hitler“.

    Quelle: Polizei Berlin
  • Massiver Angriff von Neonazis in Niederschöneweide

    06.12.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Gruppe von Jugendlichen kam am frühen Morgen aus einer Diskothek in den Spreehöfen. Als sie an der Kneipe „Zum Henker“ vorbeiliefen wurden sie mit den Worten „Ihr Autonomen, wir bringen Euch um, wir machen Euch fertig“ beschimpft und mit Steinen, Flaschen und Messern angegriffen. Zunächst sind es nur 5 Personen, die angreifen, aus der Kneipe stürmen jedoch noch weitere 20 bis 30 Personen, die die Jugendlichen jagen. Die alarmierte Polizei schreitet nicht ein. Einer der angegriffenen Jugendlichen wurde durch eine Flasche am Kopf verletzt.

    Quelle: Jugendclub Johannisthal
  • Bedrohung durch Neonazis in Niederschöneweide

    05.12.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In Königs Wusterhausen fand eine Neonazidemonstration statt, die sich der Forderung nach „nationalen Freiräumen“ widmete. Am S-Bahnhof Schöneweide trafen sich ca. 50 Neonazis, um gemeinsam nach Königs Wusterhausen zu reisen. Nach Ende der Demonstration fuhr ein Gruppe wieder nach Schöneweide zurück und ging in die Kneipe „Zum Henker“. Dort schüchtern sie abends PassantInnen ein.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
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