Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
10.04.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWiderholt wurde ein Anwohner der Graefestr. mit “Hitlergruß“ begrüßt.Quelle: Polizei Berlin
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Neonazistische Sachbeschädigung in Kreuzberg
10.04.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Naunynstr. ritzten Unbekannte in eine Wohnungstür die Worte “STASI“, “NAZI“ und “RATTE“ sowie ein Hakenkreuz.Quelle: Polizei Berlin -
Neonaziangriff in Friedrichshain
09.04.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei Neonazis machten Wühlischstr. Ecke Gärtnerstr. den Hitlergruß und schrien “Heil Hitler“. Ein Mann und eine Frau sprachen die beiden daraufhin an und wurden sofort angegriffen. Ein weiterer Passant mischte sich ein, verstand die Lage jedoch falsch und hielt den Betroffenen des Angriffs fest, damit die Neonazis weiter auf ihn einschlagen konnten. Die Polizei wurde gerufen, erschien aber nicht. Die Situation löst sich von allein auf, leicht verletzt machten sich die Betroffenen davon.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Rechte Propaganda in Friedrichshain
08.04.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Nacht zu Donnerstag tauchten in der Nähe des Ostbahnhofs (Rüdersdorfer Straße/Koppenstraße/Singerstraße und vor allem an der Oberschule Rüdersdorfer Str.) wieder Plakate der “Freien Kräfte Berlin“ auf. Darauf: “Italien machts vor, Deutschland machts mit. Wir wollen so einen Frass nicht. Deutsche Esskultur pflegen!“Quelle: Antifa Friedrichshain -
Extrem rechte Propaganda in Friedrichshain
06.04.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Nacht zu Dienstag wurden in der Nähe vom Ostbahnhof vier Neonazis von der Polizei beim Plakatieren ertappt. Sie hatten Plakate mit der Aufschrift “Wenn nicht wir wer dann, wenn nicht jetzt wann dann, Nationaler Sozialismus jetzt“ sowie Plakate mit “McDonalds und Burger King platt machen, deutsche Esskultur schützen“ geklebt. Außerdem steckten sie NPD-Propaganda hinter Scheibenwischer der nah stehenden Autos.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Hitlergruß in Kreuzberg
05.04.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Anwohner der Graefestr. wurde mit “Hitlergruß“ begrüßt.Quelle: Polizei Berlin -
Rassistische Propaganda in Charlottenburg
05.04.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 05.April klebten ca. 30 „multikuliti? nein danke!“-Aufkleber in der Wilmersdorfer Straße Ecke Behaimstraße.Quelle: Infoportal CW -
Neonazistische Propaganda in Wilmersdorf
03.04.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 03. April klebten in der Wittelsbacher Straße zwischen Konstanzer Straße und Bayerischer Straße mindestens 6 neonazistische Aufkleber (u.a. „BRD=Volkstod“). Außerdem wurden dort linke Aufkleber entfernt.Quelle: Infoportal CW -
Neonazistische Propaganda in Friedrichshain
02.04.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Karl-Marx-Allee wurde ein Hakenkreuz an einem Zaun und unweit davon ein weiteres Hakenkreuz entdeckt, welches dort seit 2006 (erstmalig entdeckt) immer noch zu sehen war (dokumentiert und entfernt). Ebenfalls wurde ein Keltenkreuz am Bauzaun nahe Straußberger Platz dokumentiert und entfernt. In unmittelbarer Nähe wurden 15 NPD-Aufkleber “Danke Schweiz“ und drei der Nationalen Sozialisten mit Aufruf zum 1. Mai gefunden und entfernt.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Rassistische Parolen in der Köpenicker Dammvorstadt
02.04.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Katzengrabensteg wurden folgende drei Parolen mit Marker geschrieben: „Kanackendreck weg“, „Frei, sozial, national“ und „Ausländer raus“.
Quelle: Villa offensiv -
Rechte Propaganda in Charlottenburg
01.04.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAnfang April wurden im U-Bhf. Sophie-Charlotte-Platz, an derselben Stelle, an der schon im Januar eine Parole geschmiert wurde, die Worte „linkes chaoten pack“ an eine Wand der Unterführung geschrieben.Quelle: Infoportal CW -
Rassistische Bedrohung in Friedrichshain
31.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin betrunkener 20-Jähriger hatte in der Nacht 30.03.10 gegen 1:50 Uhr in der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain einen 22-Jährigen bedroht. Zuvor hatte der 20-Jährige ihn nach einer Zigarette gefragt, was dieser aber verneinte. Darauf beleidigte der Betrunkene ihn rassistisch, drückte ihm einen Kugelschreiber an den Hals und drohte ihn abzustechen. Dann flüchtete der 20-Jährige, wurde aber wenig später von der Polizei ergriffen und zur Blutprobe sowie zur erkennungsdienstlichen Behandlung gebracht.Quelle: Polizei Berlin -
Neonazistische Propaganda in Friedrichshain
30.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Pfeiler in der Gepäckhallte am Ostbahnhof wurde mit zwei Hakenkreuzen beschmiertQuelle: Polizei Berlin -
Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal
29.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Sterndamm klebten mehrere Aufkleber, die einen rechtsextremen Hintergrund haben.
Quelle: Villa offensiv -
Neonazistische Flyeraktion in Charlottenburg
27.03.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Morgen des 27. März verteilten ca. 20 Neonazis aus dem Umfeld der Freien Kräfte Berlin am Zoologischen Garten Flugblätter für ihren Aufmarsch am 1. Mai, verklebten ca. 40 Aufkleber und malten mit Kreide neonazistische Schriftzüge. Die verklebten Aufkleber befanden sich in der Hardenbergstr., in der Fasanenstr und auf der Kantstr. sowie im Umfeld des Bhf. Zoologischer Garten. Wohl dieselben Neonazis verklebten zwischen U-Bhf. Konstanzer Straße und Düsseldorfer Str. sowie zwischen Sächsischer Str. und Brandenburgischer Str. insgesamt ca. 200 Aufkleber. Während rund um den Zoo nur 1.Mai-Aufkleber klebten, waren bei den 200 verklebten Aufklebern auch „boykott american way of life“-, „Nationale Sozialisten Deutschland“- und „Todesstrafe für Kinderschänder“-Aufkleber dabei.Quelle: Infoportal CW -
Neonazistische Propaganda in Friedrichshain
27.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einer Herrentoilette am Ostbahnhof sind zwei Innenwände mit mehreren Hakenkreuzen und Doppelsigrunen sowie den Schriftzügen “SIEG HEIL“ und “TÜRKEN RAUS“, jeweils mit Sigrunen, beschmiert worden.Quelle: Polizei Berlin -
Antisemitischer und rassistischer Angriff in Wilmersdorf
26.03.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 26. März verletzte ein Gruppe unbekannt gebliebener Männer zwei Frauen und einen Mann auf dem Bahnhof Güntzelstraße in Wilmersdorf. Die beiden 23-jährigen Frauen und der 25-jährige Mann wurden gegen 23:30 Uhr zunächst im Wagenabteil von einem unbekannt gebliebenen Mann antisemitisch beleidigt und bedrängt. Im Verlauf der Auseinandersetzung bedrängten weitere Männer das Trio. Als die Drei im Bahnhof Güntzelstraße den Zug verließen, wurde der Mann von der Personengruppe mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen und wiederholt rassistisch beleidigt. Die beiden Frauen erhielten Schläge gegen Kopf und Schienbeine. Anschließend flüchteten die Angreifer unerkannt. Die Verletzten begaben sich selbst in ärztliche BehandlungQuelle: Pressemeldung Polizei Berlin; Infoportal CW -
Rassistische Propaganda in Kreuzberg
26.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie Seitenwand eines Fahrstuhls in der Oranienstr. wurde mit dem Schriftzug “Tötet alle Türken“ beschmiert.Quelle: Polizei Berlin -
NS-verherrlichender Redebeitrag in der BVV
25.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickWährend der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Treptow wurde ein Antrag behandelt, in dem es um das Gedenken an den 65. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus geht. Udo Voigt, Bundesvorsitzender der NPD und Verordneter in der BVV, nahm dazu Stellung. In seinem Redebeitrag lobte er deutsche Soldaten, deutsche Wehrmacht, Luftwaffe, Marine und SS. Damit stellte er einen positiven Bezug zum Nationalsozialismus und dessen Verbrechen her. Gegen seinen Redebeitrag wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Partei Die Linke -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
24.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Dörpfeldstraße, der Wassermannstraße, der Stienitzseestraße und der Handjeriestraße klebten Aufkleber der NPD und aus dem Kameradschaftsspektrum.
Quelle: Villa offensiv -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Altglienicke
23.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Normannenstraße wurde ein Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum entdeckt, der dazu aufruft, „Treffpunkte, Aktivitäten, Personalien und Übergriffe“ von linker Seite zu melden. Dieser Aufkleber richtet sich gegen politische Gegner.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verherrlichende Propaganda in Grünau
23.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bürgerhaus Grünau wurde im Gästebuch ein NS-verherrlichender Eintrag gefunden. Darin hat jemand mit dem Kürzel „A.H.“ und u.a. ein Hakenkreuz gemalt. Ein Sinn ist aus dem restlichen Beitrag kaum erkennbar.
Quelle: Bürgerhaus Grünau -
Rechte Propaganda in Wilmersdorf
23.03.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfVermutlich in der Nacht vom 22. März auf den 23. März wurden rechte Aufkleber verklebt. In der Pommerschen Straße klebten 5 „Tag der deutschen Zukunft“ -Aufkleber und rund um den U- Bhf. bzw. im U-Bhf. Konstanzer Straße weitere 10 Aufkleber, die den Naziaufmarsch am 1. Mai in Berlin bewerben.Quelle: Infoportal CW -
Hakenkreuze in Niederschöneweide
22.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Bahnhof Schöneweide sind an 2 Metallpfeiler Hakenkreuze gemalt worden.
Quelle: Villa offensiv -
Hakenkreuze u.a. im Bus in Baumschulenweg
22.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einem Bus der Linie 166 waren ungefähr 15 Rückenlehnen mit Hakenkreuzen, SS-Symbolen und Keltenkreuzen beschmiert. Daneben klebten Aufkleber aus der Kameradschaftsszene. Derjenige, der die Beschädigungen entdeckt hat, ist in Baumschulenweg zugestiegen und hat den Fahrer des Busses über seine Beobachtungen informiert.Quelle: Villa offensiv -
Extrem rechte Propaganda in Treptow
20.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickNach eigenen Angaben, verteilte die rechtsextreme Kameradsschaftsszene in Adlershof, in Baumschulenweg und in Schöneweide an den Bahnhöfen Flugblätter, die zu einer Demonstration am 1. Mai 2010 aufrufen.Quelle: Villa offensiv -
Extrem rechte Veranstaltung in Niederschöneweide
20.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kneipe „Zum Henker“ fand eine Solidaritätsveranstaltung statt, bei der sich ca. 80 Personen einfanden. Laut einer Internetseite des Kameradschaftsspektrums, soll es sich um eine Informationsveranstaltung zum 1. Mai 2010 gehandelt haben.
Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost -
Neonazistische Propaganda in Kreuzberg
20.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Kellerwand in der Kottbusser Str. wurde mit einem Hakenkreuz (25cm x 125cm) und Schriftzug “Heil Hitlerschwein“ beschmiert.Quelle: Polizei Berlin -
Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide
17.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Hasselwerder Straße/ Michael-Brückner-Straße hing ein Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum, der dazu aufruft, sich an einer Demonastration am 1. Mai zu beteiligen.
Quelle: Villa offensiv -
Neonazistische Propaganda in Friedrichshain
15.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Volkspark Friedrichshain wurde auf die Steinmauer am großen Bunkerberg ein Hakenkreuz geschmiert.Quelle: Polizei Berlin -
Antisemitischer Angriff in Charlottenburg
14.03.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 14. März wurde der Verkäufer einer Obdachlosenzeitung, der im Gesicht eine Davidstern-ähnliche Tätowierung hatte, auf dem Kurfürstendamm in Charlottenburg antisemitisch beleidigt, geschlagen und ausgeraubt.Quelle: Pressemeldung Polizei Berlin; Infoportal CW -
Neonazistische Propaganda in Charlottenburg
14.03.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfMitte März klebten in der Konstanzer Str. und in den Seitenstraßen zwischen U-Bahnhof Konstanzer Straße und Düsseldorfer Straße insgesamt 6 Aufkleber, die den Naziaufmarsch am 1. Mai in Berlin bewerben.Quelle: Infoportal CW -
Antisemitische Bedrohung in Kreuzberg
13.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDer Geschädigte aus der Oppelner Str. hatte seit längerer Zeit Streitigkeiten wegen Lärm mit seinem Nachbarn. Zur Tatzeit klopfte er an seine Wand, weil der Beschuldigte laute Musik abspielte. Daraufhin erschien dieser in Begleitung seines Kumpels an der Wohnungstür des Geschädigten, trat mehrmals gegen die Tür und brüllte: “Komm raus, du Judensau!“Quelle: Polizei Berlin -
Rechte Propaganda in Friedrichshain
10.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der U 5 wurden mehrere Aufkleber der “Nationalen Sozialisten“ mit Aufruf zur 1. Mai-Demo “Unserem Volk - eine Zukunft!“ dokumentiert und entfernt. An der U-Frankfurter Tor wurden Aufkleber vom “Infoportal Potsdam“ gegen Wahlen gefunden und entfernt. Zusätzliche wurden sechs NPD-Aufkleber im Bereich Schillingstraße, z. B. “Überfremdung stoppen“ oder “Jeder ist Ausländer, nur dort nicht, wo er hingehört“ dokumentiert und entfernt.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Angriff auf linke Szenekneipe in Kreuzberg
09.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUm 10:30 Uhr zerschmissen Unbekannte mit Pflastersteinen die Glasscheiben einer "linken Szenekneipe“ in Kreuzberg und beschädigten das Schloss der Eingangstür mit Klebstoff. Die Kneipe ist Angriffsziel der Aktion “Aktion gegen linke Läden“.Quelle: Polizei Berlin -
Extrem rechte Propaganda in Friedrichshain
09.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Eingangsbereich eines Hauses in der Karl-Marx-Allee wurde ein Plakat (Informationsveranstaltung im RAW-Tempel zum Thema Mediaspree) mit dem Text “LINKE UND ANTIFA RAUS AUS F-hAIN SONST SchlAchTeN WIR EURE KINDER UND FRAUEN“ beschmiertQuelle: Polizei Berlin -
Neonazistische Propaganda
09.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUnbekannte besprühten am frühen Morgen eine Hauswand in der Pücklerstr. mit dem Schriftzug “R.. K.. (Name) GAME OVER“, rechts davon “ANB“ und 2 Keltenkreuzen.Quelle: Polizei Berlin -
Rechte Propaganda in Kreuzberg
09.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUnbekannte sprühten “nw-berlin.net“ (Internetseite des Nationalen Widerstandes der rechten Szene) auf die Eingangstür zum Geschäft einer Obdachlosen-zeitung in Kreuzberg.Quelle: Polizei Berlin -
Rassistischer Aufkleber in Adlershof
07.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Dörpfeldstraße in Adlershof hing an einer Laterne ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Gute Heimreise“. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein -
Extrem rechte Aufkleber in Plänterwald
06.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Vormittag wurden an der Bushaltestelle "Rathaus Treptow" neun Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum entfernt. Auf drei Aufklebern stand “Kapitalismus bekämpfen”, auf zweien “Feuer und Flamme der neuen Weltordnung”, auf einem “Ihr für uns, wir für euch - Im Gedenken an die gefallenen Helden beider Weltkriege”, auf einem anderen “Der Kampf geht weiter bis ganz Palästina befreit ist”, auf einem weiteren “Nationaler Sozialismus oder Untergang”, und auf dem letzten “Nationale Sozialisten Bundesweite Aktion”.
Quelle: Villa offensiv -
Extrem rechte Propaganda in Friedrichshain
05.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs wurden über 30 ältere und neue Aufkleber zwischen Schleidenplatz und Storkower Straße von der NPD und der JN, z. B.: “Ausländer rein - wir sagen nein!“ dokumentiert und entfernt. Zusätzlich wurde eine "SS"-Rune an einer Hauswand dokumentiert und entfernt.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Massive Bedrohung eines politischen Gegner in Köpenick
05.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickDer gleiche Briefkasten wie am 03.03.2010 wurde beschmiert.Quelle: Partei Die Linke -
Rassistischer Angriff in Friedrichshain
05.03.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Gruppe von fünf bis sechs Männern fragte einen 28-jährigen Mann of Colour gegen 23:30 Uhr an der Tram Haltestelle Landsberger Allee / Petersburger Str. zunächst nach der Abfahrt der nächsten Bahn. Kurz darauf beleidigte einer der Männer den Angesprochenen anschließend rassistisch und schlug ihm ins Gesicht. Als die Männer kurze Zeit später in eine eintreffende Tram einsteigen wollten, versuchte das Opfer ihnen zu folgen, wurde jedoch mit einem Tritt zurück auf den Gehweg befördert. Auch die Täter verließen die Bahn wieder, schlugen und traten abwechselnd auf ihn ein und flüchteten zu Fuß in Richtung Petersburger Straße. Der Verletzte wies leichte Hautabschürfungen im Gesicht auf und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zeugen gaben an, dass die Tätergruppe vorher in einer anderen Tram auffiel, weil die aggressiven Männer dort lautstark herumgegrölt und verfassungswidrige Äußerungen von sich gegeben hatten. Ein Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde eingeleitet.Quelle: Polizei Berlin -
Massive Bedrohung eines politischen Gegner in Köpenick
03.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Briefkasten in Köpenick wurden die Worte „Hüte Dich“ geschmiert und in den Briefkasten wurde ein Feuerzeug geworfen. Diese Drohung steht im Zusammenhang mit Drohbriefen, die in den vorangegangenen Tagen an demokratische Akteur*innen verschickt wurden, die zu den Protesten gegen die Neonazidemonstration in Dresden aufgerufen haben.
Quelle: Partei Die Linke -
Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide
02.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Sterndamm/ Michael-Brückner-Straße wurden drei Aufkleber entdeckt, die eine rechtsextreme Demonstration am 1. Mai 2010 bewerben.
Quelle: Villa offensiv -
Massive Bedrohung eines politischen Gegner in Adlershof
02.03.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn Adlershof erhielt eine Person einen Brief, in welchem dem Empfänger subtil mitgeteilt wurde, dass man sein Haus anzünden könne als Rache für eine verhinderte Neonazidemonstration in Dresden. Auch in anderen Berliner Bezirken sind solche Drohbriefe bei Einrichtungen und Einzelpersonen eingeworfen worden, die zu den Gegenprotesten in Dresden aufgerufen hatten.
Quelle: Adlershofer Bürgerverein -
Extrem rechte Beleidigung in Friedrichshain
28.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAls ein Mann in gegen 14 Uhr in der Höchsten Str. einen Hundehalter bat, seinen unangeleinten Hund zur Seite zur nehmen, wurde er rechtsextrem beleidigt mit den Worten: “Verpiss Dich mal dahin wo Du hergekommen bist - in Dein Scheißland - Schade, dass es den Hitler nicht mehr gibt, der würde solche wie Dich vergasen - Halt Deine Schnauze Du scheiß Ausländer“. Außerdem nahm der Beleidiger eine straffe aufrechte Körperhaltung ein, hob den rechten Arm und zeigte den Hitlergruß.Quelle: Polizei Berlin -
Angriff auf politische Gegner*innen in Niederschöneweide
27.02.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Nacht von Freitag zu Samstag gegen 0:15 Uhr wurde eine Gruppe alternativer Jugendlicher am S-Bahnhof Schöneweide aus einer 10-köpfigen Gruppe zunächst wegen ihres Aussehens beschimpft. Als beide Gruppen später in derselben S-Bahn stadteinwärts fuhren, skandierten die Nazis Parolen wie "Hoch lebe Hitler" und "Heil dem deutschen Volke". Zwei bedrohten die Jugendlichen mit einem Messer und schlugen einer Person ins Gesicht. Kurz darauf stiegen die Nazis wenige Stationen später aus.
Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) -
Hitlergruß in Friedrichshain
27.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNoch vor Beginn der Demonstration “Ein Jahr [Tromsø] ist ein Jahr zuviel!“ (gegen einen Verkaufsladen der Modemarke Thor Steinar) in der Warschauer Straße, zeigte eine Person gegenüber den ca. 300 DemonstrationsteilnehmerInnen den Hitlergruß und wurde daraufhin von der Polizei verhaftet.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Hitlergruß in Kreuzberg
27.02.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 22:50 Uhr entbot der Beschuldigte am U-Bhf. Mehringdamm gegenüber der Polizei beim Gehen den “Hitlergruß“. Vorab wurde gegen ihn bereits ein Platzverweis erlassen. Als er wieder kam, erfolgte die erneute Aufforderung, den Bereich zu verlassen.Quelle: Polizei Berlin