Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
01.07.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfJuli 2010 referierten im Zuge des von einem neonazistischen Politiker organisierten „Historischen Gesprächskreis“ referierten ein ehemaliger FPÖ-Politiker und ein deutscher geschichtsrevisionistischer Publizist zum Thema „Was wollten die Nationalsozialisten wirklich? – Vom Anschluß Österreichs bis zur neuen Europapolitik des Dritten Reiches“.Quelle: Berlin Rechtsaußen; Infoportal CW
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Anti-Schwarze Beleidigung in Friedrichshagen
30.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickEin Mann mit schwarzer Hautfarbe wird in Friedrichshagen in einem Supermarkt von zwei männlichen weißen Jugendlichen mit den Worten „Schwarzarbeiter haben hier nichts zu suchen“ rassistisch beleidigt.Quelle: Initiative "Friedrichshagen ist bunt" -
NS-verherrlichender Flyer in Niederschöneweide
29.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Michael-Brückner-Straße wurde ein Flugblatt gefunden auf dem Neonazis das 61-jährige Bestehen des deutschen Grundgesetzes kritisch kommentieren. Auf dem Flugblatt befindet sich zudem die Parole „Nationaler Sozialismus Jetzt!“.
Quelle: Villa offensiv -
Rechte Propaganda in Wilmersdorf
29.06.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 29. Juni klebten rund um eine Grundschule, d.h. in der Gieselerstraße, Wegenerstraße und Sigmaringer Straße, insgesamt ca. 15 neonazistische Aufkleber zum 1. Mai sowie von der NPD und Freien Kräften. Die Aufkleber wurden vermutlich schon 1-2 Monate zuvor geklebt.Quelle: Infoportal CW -
Antisemitischer Angriff in Friedrichshain
28.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei Männer wurden in einer Diskothek am Warschauer Platz von einem Mann nach seiner Herkunft gefragt. Nachdem er erwidert hatte, israelischer Staatsbürger zu sein, würgte ihn der Unbekannte und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Als ihm sein Begleiter zu Hilfe kam, wurde auch dieser von dem Angreifer, der vorgab, Palästinenser zu sein, geschlagen. Ein-43 jähriger Mitarbeiter der Diskothek soll die beiden Männer anschließend vor die Tür begleitet haben, wo es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen dem unbekannten Angreifer, dem ihn unterstützenden 43-Jährigen und den israelischen Touristen kam. Der 43-Jährige verletzte die jungen Berlinbesucher dabei mit Pfefferspray.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Neonazistische Propaganda in Kreuzberg
28.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Prinzenstr. klebten Unbekannte mit schwarzem Paketband ein Hakenkreuz, das Wort “Hitla“ (Schreibweise übernommen) und die Buchstabenkombination “VB“ und “LAZ“ sowie die Zahlenfolge 61 auf die Fassade eines Jugendzentrums.Quelle: Polizei Berlin -
Angriff auf politischen Gegner in Oberschöneweide
27.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickGegen 4:30 Uhr wurde ein junger Mann in der Tram in der Wilhelminenhofstraße von 4 Neonazis angegriffen. Nachdem sie dem Mann durch Schläge Kopfverletzungen zugefügt hatten, verfolgten sie mit einem Auto die Straßenbahn bis nach Hohenschönhausen, wo sie ihr Opfer erneut angriffen. Sie gingen dabei laut Polizeiangaben mit „brachialer Gewalt“ vor. Im Oktober 2010 wurden vier Tatverdächtige festgenommen. Bei der Durchsuchung ihrer Wohnungen wurden bei der Tat getragene Bekleidungsstücke und indizierte rechtsextreme Tonträger beschlagnahmt.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei -
Extrem rechte Propaganda in Plänterwald
27.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Dammweg, der Aronstraße und in der Steinbockstraße wurden Aufkleber aus der rechtsextremen Szene gefunden, die den 17. Juni 1953 thematisieren. Es wurden außerdem Plakate entdeckt, die zur Neonazi-Demonstration am 1. Mai 2010 aufrufen.
Quelle: Villa offensiv -
LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Friedrichshain
26.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergInnerhalb von zehn Minuten ist es in der Nacht gegen 23 Uhr im Volkspark Friedrichshain zu Angriffen auf vier Männer gekommen. Alle gaben unabhängig voneinander an, zunächst aus einer vierköpfigen Personengruppe heraus gefragt worden zu sein, ob sie homosexuell seien. Noch bevor die Männer jeweils antworten konnten, wurden sie von den vier Tätern geschlagen und getreten und erlitten hierdurch leichte Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper. Anschließend flüchtete die Tätergruppe unerkannt.Quelle: Polizei Berlin -
Hakenkreuz in Plänterwald
25.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bulgarischen Straße in Plänterwald wurde ein Aufkleber entfernt auf dem ein Hakenkreuz zu sehen ist. Vor dem Hakenkreuz hängt ein Schild, das die Aufschrift „Bin bald zurück“ trägt.
Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) -
Hitlergruß in Wilmersdorf
23.06.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 23. Juni gegen 22:35 Uhr zeigte ein Mann im Deutschlandtrikot in der Uhlandstraße (Ecke Berliner Straße) nach dem Sieg der deutschen Fußballmannschaft gegen Ghana eine Minute lang den Hitlergruß. Mind. 10 umherstehende PassantInnen griffen nicht ein. Als er von Passant_innen aufgefordert wurde, den Gruß zu unterlassen, wurden diese als „linkes Pack“ beschimpft.Quelle: Infoportal CW -
NS-Verherrlichende Propaganda in Wilmersdorf
23.06.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Morgen des 23. Juni klebten am Heidelberger Platz und im dort befindlichen S-Bhf. mindestens 5 neonazistische Aufkleber zur Fußball-WM.Quelle: Infoportal CW -
Rassitische Propaganda in Friedrichshain
22.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem Rundgang vom Ostbahnhof, über die Mühlenstraße, Holzmarkstraße, Stralsunder Platz sowie die Tramstationen und Frankfurter Tor wurden verschiedene rassistische Aufkleber (überwiegend von der NPD) entdeckt und entfernt.Quelle: Register Friedrichshain -
Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal
21.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Sterndamm und in der Südostallee wurden diverse Aufkleber aus dem rechtsextremen Spektrum entdeckt. Darunter sind welche, die sich dem 17. Juni 1953 widmen, welche die den „Kampf gegen Etablierte“ einfordern, welche gegen „imperialistische Kriege“ richten und andere Motive.
Quelle: Villa offensiv -
Extrem rechte Propaganda in Friedrichshagen
21.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Nacht der Sommersonnenwende wurden am Spreetunnel eine Vielzahl von rechtsextremen Schmierereien angebracht. Auf den Asphalt wurde mit einer Schablone "Gegen Staat und Kapital" gesprüht, ca. 100 Papierstreifen fanden sich vor Ort auf denen "Befreie Dein Volk" stand. Als Kontakt wurden die "Autonome Nationalisten-OderSpree" angegeben. Nach Informationen der MBR handelt es sich dabei um sehr wenige rechtsextreme Einzelpersonen aus Brandenburg. Ebenfalls wurden mindestens 10 Plakate des rechtsextremen Webportals "widerstand.info" mit der Aufforderung "Antifa-Gruppen zerschlagen" geklebt. Die Propagandamaterialien wurden entfernt.
Quelle: Initiative "Friedrichshagen ist bunt", MBR -
Neonazistische Pöbelei in Friedrichshain
19.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUm 4:15 Uhr, während einer Auseinandersetzung am S-Bhf. Frankfurter Allee, rief der Beschuldigte mehrmals “Sieg Heil“.Quelle: Polizei Berlin -
Neonazi-Veranstaltung in Friedrichshain
19.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNach eigenen Angaben haben Neonazis nach dem missglückten Aufmarsch in Straußberg mit 20 Personen einen Spontanaufmarsch am S-Bhf. Frankfurter Allee veranstaltet. Ohne Bestätigung durch andere Quellen.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Rassistischer Angriff in Kreuzberg
18.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Hohenstaufenplatz gegen 13:30 Uhr beleidigte und bedrohte ein Mann mehrere Hortkinder mit den Worten “Ausländer raus - Ich stech dich ab - Geh nach Hause, oder ich nehme dich mit“. Dabei griff er in seine Tasche und imitierte das Hervorziehen eines Messers. Auch bespuckte er die Kinder.Quelle: Polizei Berlin -
Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal
17.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle der Buslinie 160 am Busbahnhof Schöneweide klebten zwei Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum, die eine eigenwillige Deutung des 17. Juni 1953 enthalten. Hier wird der vermeintliche Freiheitsdrang der deutschen Bevölkerung hervorgehoben.
Quelle: Villa offensiv -
LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Kreuzberg
17.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 3.40 Uhr wurde ein Mann aus Friedrichshain auf dem Fußgängerüberweg Yorckstraße Ecke Mehringdamm von einer entgegenkommenden Frau homophob beleidigt. Sie schlug ihm sein Essen aus der Hand und trat ihm mehrfach gegen die Beine, so dass er zu Boden fiel. Sie flüchteten ein Taxi.Quelle: Reach Out -
Rassistischer Angriff in Friedrichshain-Kreuzberg
17.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEinen Tag vor dem WM-Spiel Deutschland gegen Serbien wurde ein Jugendlicher, der sich für Serbien aussprach, von Deutschlandfans angegriffen.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Rassistische Parole in der Köpenicker Dammvorstadt
16.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Straßenecke Puchan-/Friedrichshagener Straße wurde an eine Hauswand die Parole „Dönermafia stoppen“ gesprüht.
Quelle: Zentrum für Demokratie, VVN BdA Köpenick -
Anti-Schwarze Beleidigung in Friedrichshagen
15.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn Friedrichshagen bepöbelte ein älterer weißer Mann einen Schwarzen Mann rassistisch. Er sagt: „Die kommen jetzt alle her und wollen uns beherrschen. Geh wieder nach Hause!“.Quelle: Initiative "Friedrichshagen ist bunt" -
NS-verherrlichende Parole in Altglienicke
15.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bhf. Altglienicke wurde oben an die Brücke mit schwarzer Farbe „NS Jetzt“ gesprüht. Die Parole ist nur bei der Einfahrt des Zuges in den Bahnhof zu lesen.
Quelle: Villa offensiv -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Alt-Treptow
13.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Puschkinallee geriet in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni ein homosexuelles Paar in Streit mit drei anderen Männern. Während der Auseinandersetzung wurde das Paar schwulenfeindlich beleidigt und körperlich angegriffen. Einer der beiden Männer erhielt einen Kopfstoß. Während der Flucht stach einer der Angreifer, dem anderen homosexuellen Mann mit einem Messer in den Rücken.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei -
Neonazistische Pöbelei in Friedrichshain
12.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVier junge Neonazis riefen zwischen dem Skatergelände und dem Volleyballplatz im Volkspark Friedrichshain rechte Parolen (u.a. “Scheiß Polacken“ und “Achtundachtzig“). Die zahlreichen ParkbesucherInnen registrieren das Geschehen, schritten aber nicht ein.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Antisemitische Pöbelei in Charlottenburg
11.06.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 11. Juni gegen 22 Uhr äußerte sich ein 18-Jähriger vor einer Synagoge in der Joachimsthaler Straße volksverhetzend, worauf er von anwesenden Polizisten lediglich einen Platzverweis ausgesprochen bekam.Quelle: Pressemitteilung Polizei Berlin; Infoportal CW -
Rassistische Sachbeschädigung in Spindlersfeld
10.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Glienicker Straße wurden die Scheiben und Reifen eines Autos mit nicht-deutschem Kennzeichen beschädigt und auf die Motorhaube wurde ein Hakenkreuz geritzt.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei -
Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide
09.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Michael-Brückner-Straße wurden zwei Aufkleber aus dem rechtsextremen Kameradschaftsspektrum entdeckt und entfernt. Einer bewirbt, die Demonstration der Neonazis am 1. Mai, ein anderer zeigt Soldaten, eine Fahne der USA und die Parole „Gegen imperialistische Kriegstreiberei“. Mit letzterem Aufkleber soll an bereits in der Bevölkerung vorhandene antiamerikanische Einstellungen angeknüpft werden.
Quelle: Villa offensiv -
Extrem rechte Aufkleber in Plänterwald
07.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bulgarischen Straße und der Neuen Krugallee wurden ca. 30 Aufkleber aus dem rechtsextremen Kameradschaftsspektrum geklebt.
Quelle: Villa offensiv -
Sachbeschädigung bei politischen Gegner*innen in Wendenschloß
05.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickNach einer Veranstaltung wurden am Haus der Begegnung in der Wendenschloßstraße am Eingang des Grundstücks und am Klingelschild ein Hakenkreuz und die Zahl „88“ festgestellt. Die „88“ steht für den 8 Buchstaben im Alphabet, das „H“. „HH“ bedeutet „Heil Hitler“.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Propaganda in Kreuzberg
04.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf die Fensterscheibe eines Ladens in der Blücherstr. klebten Unbekannte ein Plakat mit der Aufschrift: “Tag der Deutschen Zukunft ... unser Signal gegen Überfremdung wann ? 5. Juni 2010 um 12.00 Uhr wo ? Hildesheim / Bahnhof".Quelle: Polizei Berlin -
Neonazistische Pöbelei in Friedrichshain
03.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNach einem Fußballspiel des BFC Dynamo Berlin gegen Ankaraspor Kulübü 07 befanden sich um 0:10 Uhr ca. 10 Fußballfans auf dem Fernbahnsteig am Ostbahnhof. Einer aus der Gruppe rief plötzlich: “Lieber ein Verlierer sein als ein dummes Türkenschwein“ und “Sieg Heil, Sieg Heil“.Quelle: Polizei Berlin -
Extrem rechte Propaganda in Westend
02.06.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 02. Juni klebte ein NPD-Aufkleber an einem Stromkasten in der Ahornallee in Neu-Westend.Quelle: Infoportal CW -
Rassistische Aufkleber in Adlershof
02.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Adlergestell wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt, die dazu auffordern „deutsche Produkte“ zu kaufen.
Quelle: Villa offensiv -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
01.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Ladengeschäft in der Reichenberger Straße bemerkte jemand nach dem Verzehr des Inhaltes einer Flasche Apfelsaft den Schriftzug “Juden Raus“ auf den Flaschenboden.Quelle: Polizei Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
01.06.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Eingangsbereich der Kirche am Marheinekeplatz wurden ein Hakenkreuz und folgende Schriftzüge festgestellt: “Jude siend Kaka Katoffel“ und “Deutsche Katoffel - Schweine ihr Juden“ (Schreibweise übernommen).Quelle: Polizei Berlin -
Bedrohung von politischen Gegner*innen in Niederschöneweide
01.06.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickDas Jugendbündnis „Bunt statt braun“ hängte in Schöneweide Tafel auf, die von Jugendlichen bunt bemalt wurden. Sie sind aus dem Projekt "Schöne Wände bunt" entstanden und sollen die Vielfältigkeit Schöneweides darstellen und ein Zeichen gegen die Neonaziszene in Schöneweide sein, vor allem ein Gegenpol zur Kneipe „Zum Henker“. Beim Aufhängen der Tafeln, wurden Menschen des Bündnisses von Neonazis fotografiert und auf der Internetseite der sogenannten Freien Kräfte Süd-Ost abgebildet. Ziel dieser Veröffentlichung durch die Neonazis, ist die Einschüchterung politischer Gegner.
Quelle: Jugendbündnis 'Bunt statt Braun' -
Neonazistische Propaganda in Wilmersdorf
01.06.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAnfang Juni klebten 2 neonazistische Aufkleber für den „Tag der deutschen Jugend“ Pommersche Straße Ecke Bayerischer Straße.Quelle: Infoportal CW -
Neonazistische Propaganda in Friedrichshain
31.05.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm U-Bahnhof Frankfurter Allee wurde eine S-Rune geschmiert.Quelle: Register Friedrichshain -
Hakenkreuz zwischen Müggelheim und Kietzer Feld
30.05.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Radweg R1 mitten im Wald zwischen Müggelheim und Kiezter Feld wurde ein Hakenkreuz gesprüht.
Quelle: Villa offensiv -
Neonazistische Schmierereien in Charlottenburg
30.05.2010 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEnde Mai wurde in einer Straßenunterführung in der Lewishamstraße nahe dem Adenauerplatz ein Hakenkreuz auf eine Wand gemalt.Quelle: Infoportal CW -
NS-verherrlichende Aufkleber in Plänterwald
30.05.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bhf. Plänterwald wurden Aufkleber entdeckt, die aus dem rechtsextremen Spektrum stammen. Es waren u.a. folgende Parolen zu finden: „Kein Bock auf Antifa“, „Freiheit den Moderatoren“ und „Bin bald zurück“ in Verbindung mit dem Bild einer Hakenkreuzfahne.
Quelle: Villa offensiv -
Rassistische Beleidigung in Friedrichshain
29.05.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Reporter wurde bei einer Umfrage in der Simon-Dach-Straße von einem Unbekannten (nach eigener Aussage Rechtsextremen) rassistisch beleidigt.Quelle: Register Friedrichshain -
Rechte Störaktionen in Niederschöneweide
29.05.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Bahnhof Schöneweide fand das „Fest für Demokratie und Toleranz – gegen Angsträume“ statt. Immer wieder versuchten Neonazis auf der Veranstaltung zu provozieren, in dem sie mit eindeutig rechtsextremen Symbolen über das Fest liefen, Besucher*innen abfotografierten und pöbelten. Die Polizei verhinderte viele dieser Störversuche im Vorfeld.
Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz -
Extrem rechte Propaganda in Niederschöneweide
28.05.2010 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einer Säule am Haupteingang des Bahnhofs Schöneweide wurde ein Aufkleber aus dem rechtsextremen Kameradschaftsspektrum entdeckt und entfernt.
Quelle: Villa offensiv -
Rassistischer Angriff in Friedrichshain
23.05.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem sudanesischen Imbiss in der Grünberger Straße haben mehrere Personen einen Mitarbeiter verprügelt. Die Polizei wurde benachrichtigt, die Täter gefasst.Quelle: Register Friedrichshain -
Neonazistische Pöbeleien in Friedrichshain
21.05.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 22:15 Uhr zogen 10-12 Neonazis aus Lichtenberg über die Brücke Scheffelstraße in die Eldenaer Straße und bogen in die Hermann-Blankenstein-Straße ein. Sie brüllten dabei ununterbrochen “Sieg Heil“ und sangen die vierte Strophe des Deutschlandliedes.Quelle: Antifa Friedrichshain -
Neonazistische Sachbeschädigung in Kreuzberg
21.05.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Wohnhaus in der Schlesischen Str. wurde eine Kellerzugangstür mit einem Hakenkreuz und “Sieg Heil“ beschmiert. Weiterhin wurde auf einen Sicherungskasten der gleichen Wohngruppe der Schriftzug “Juden nicht hier nicht willkommen“ aufgebracht.Quelle: Polizei Berlin -
Rassistische Propaganda in Kreuzberg
19.05.2010 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Wohnhaus in der Schlesischen Str. hatten Unbekannte den Hausflur beschmiert: ’N-Wort raus’. N-Wort müssen weg aus Europa sie nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg und dann kassieren sie Hartz 4 wir haben sie nicht eingeladen, oder ? Sie sollen gehen !!!“Quelle: Polizei Berlin