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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Neonazistische Aufkleber in Baumschulenweg

    19.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Baumschulenweg wurden im Fahrstuhl ein Aufkleber mit der Parole „Todesstrafe für Kinderschänder“ und einer mit „Nationale Sozialisten Bundesweite Aktion“ geklebt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Rassistischer Aufkleber u.a. in Johannisthal

    18.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Busbahnhof Schöneweide hing ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Gute Heimreise“, sowie ein weiterer Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum, der dazu aufruft, Aktivitäten von sogenannten Linksextremen zu melden.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Veranstaltung in Halensee

    15.10.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Vormittag des 15. Mai nahmen ca. 50 Neonazis an einer nicht vorher beworbenen Kundgebung am S-Bahnhof Halensee gegen die Verhaftung eines Neonazis aus Frankfurt/Oder nach dem Aufmarsch am 1.Mai teil. Dieser hat während des Aufmarschs einen Zivilpolizisten geschlagen haben.
    Quelle: jawuc, Recherchegruppe Frankfurt Oder; Infoportal CW
  • Neonazistischer Aufkleber in Johannisthal

    15.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Kleidercontainer vor dem Heimatmuseum Treptow klebte ein Aufkleber der NPD mit der vermeintlich antikapitalistischen Aufschrift „Die Millionen gehören dem Volk! … nicht den Banken!“.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Beleidigung in Alt-Treptow

    15.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Treptower Park am Bäckerimbiss wurden Menschen mit Schwarzer Hautfarbe rassistisch beschimpft. Unter Anderem waren Parolen wie „Ein N[-Wort]skalp 2 Euro“, „Geht nach Hause, Ihr habt hier nichts zu suchen“ zu hören.

    Quelle: KungerKiezInitiative
  • Rassistische Sachbeschädigung in Friedrichshain

    15.10.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Unbekannte besprühten das Denkmal für die Gefallenen des Spanienkrieges 1936/39 in der Friedenstr. mit weißer Farbe. Es wurde die Faust des Kämpfers besprüht. Dies stellt nach Auffassung des Anzeigenden ein Symbol der verbotenen Bewegung “White Power“ dar.

    Quelle: Polizei Berlin
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen u.a. in Johannisthal

    12.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An zwei Werbetafeln am Zugang zum Busbahnhof Schöneweide wurden zwei Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum entdeckt. Einer wirbt für „nationalen Sozialismus“, der andere ruft dazu auf, „Linksextreme“ zu beobachten und deren Aktivitäten und die gesammelten Informationen an Neonazis weiterzugeben.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Neonazistische Parolen in Niederschöneweide

    08.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bereich zwischen Kaisersteg und Jugendschiff wurden mit Hilfe von Sprühschablonen zwei Parolen gesprüht. Eine lautet „Nationaler Sozialismus ist machbar Herr Nachbar“, die andere „Anti-Antifa Jetzt“. Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide, wurden 10 Aufkleber mit den Parolen „Berlin bleibt deutsch“ und „8. Mai wir feiern nicht“ entdeckt und entfernt. Außerdem wurde mit der gleichen Sprühschablone, wie am Kaisersteg die Parole „Anti Antifa jetzt“ gesprüht.

    Quelle: Grünflächenamt Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Aufkleber in Müggelheim

    07.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Spielplatz in der Odernheimer Straße und in einer Grünanlage hinter der Feuerwehr an der Großen Krampe wurden insgesamt ca. 15 bereits vergilbte und 15 frisch geklebte Aufkleber der NPD mit 10 unterschiedlichen Motiven entdeckt.

    Quelle: Grünflächenamt Treptow-Köpenick
  • Rassistische Aufkleber in Johannisthal

    07.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Schöneweide an der Unterführung zum Busbahnhof wurde an einem Zigarettenautomaten ein Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum entdeckt, der sich für den „Kampf“ für einen „Nationalen Sozialismus“ ausspricht. An einem Stromverteilerkasten auf dem Gelände des Busbahnhofs war ein weiterer Aufkleber der NPD angebracht auf dem die Parole „Kauft deutsche Produkte“ steht. An einer Werbetafel klebte außerdem ein Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum mit der Parole „Berlin bleibt Deutsch“. „Berlin bleibt Deutsch“ ist ein indiziertes Album der verbotenen Band Landser, das 1996 herausgegeben wurde. Auf diesem Album befindet sich auch ein Lied, das häufig im Zusammenhang mit rassistischen Morden zitiert wurde. Täter hatten vor ihren Angriffen, die auch tödlich endeten das Album angehört.

    Quelle: Villa offensiv
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Baumschulenweg

    05.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Ludwig-Klapp-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Für einen echten Sozialismus! Hasta la vista Antifascista“ entfernt. Verantwortlich für den Aufkleber ist das Freie Netz Sieger-Land (FNSI).

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz in Friedrichshagen

    05.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf der Friedrichshagener Seite des Spreetunnels wurde an eine Steinbrüstung ein Hakenkreuz gemalt. Mit einer anderen Farbe und dünnerer Linie wurde das Hakenkreuz umrahmt und durchgestrichen.

    Quelle: Initiative "Friedrichshagen ist bunt"
  • Neonazistische Propaganda in Friedrichshain

    05.10.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Koppenstr. schmieren Unbekannte an die Hausflur- und Fahrstuhlwände im Eingangsbereich vier Hakenkreuze. In der Vergangenheit sollen sich mehrere Jugendliche im Hausflur aufgehalten haben.

    Quelle: Polizei Berlin
  • Rassistische Bedrohung in Kreuzberg

    05.10.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Mittenwalder Str. schmierten Unbekannte an die Eingangstür eines Kultur- und Beratungszentrum die Worte “Moslems verpißt euch“.

    Quelle: Polizei Berlin
  • Rassistische Postkarte im Kietzer Feld

    05.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Lobitzweg wurde in einem Briefkasten eine Postkarte der NPD gefunden. Auf der Postkarte wurde ein Verbot für Minarette gefordert und die Abschiebung von „Ausländern“. Damit gemeint sind nicht nur Muslime, sondern auch alle anderen Menschen, die die NPD als „Ausländer“ ansieht.

    Quelle: Grünflächenamt Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Propaganda in Kreuzberg

    04.10.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Falckensteinstr. schmierten Unbekannte den Schriftzug “YUPPIE HASS“ an die Fassade. Das Doppel-S im Wort “HASS“ wurde als Doppel-Sigrune dargestellt.

    Quelle: Polizei Berlin
  • Neonazistische Aufkleber in Baumschulenweg

    02.10.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kiefholzstraße und der Baumschulenstraße wurden fünf Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten entdeckt. Auf ihnen standen folgende Parolen „Todesstrafe für Kinderschänder“, „Israel zeigt sein wahres Gesicht“, „Kommunismus nein danke“ und „Organisiert die Anti-Antifa“.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Propaganda

    01.10.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Anfang Oktober klebten 3 Pro-Sarrazin-Aufkleber der rechten Internetseite „Sezession.de“ in der Pfalzburger Straße. Außerdem klebten mindestens 8 Aufkleber der NPD und des Freien Netzes in der Goethe Straße zwischen Wilmersdorfer Straße und Krumme Straße.
    Quelle: Infoportal CW
  • Neonazistische Propaganda in Friedrichshain

    29.09.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Gabelsbergerstraße wurde gegen 1 Uhr beobachtet, dass ein Mann mit roter Sprühfarbe die Fassade des Wohnhauses mit folgenden Schriftzügen beschmierte: “Toy Wall the Oil Pintzd“, “W.B.P.C.“, “Interworld SS Q4 Weired“, “SS Controil“.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Neonazistische Propaganda in Lichtenberg

    29.09.2010 Bezirk: Lichtenberg
    Auf einem Sitz der Bushaltestelle am S-Bahnhof Rummelsburg Richtung Ostkreuz wurden drei Hakenkreuze und die Buchstaben NSDAP, zwei Sitze weiter die Buchstaben NPD mit blauem Edding entdeckt. Es wurde Anzeige erstattet und die verfassungsfeindlichen Symbole wurden entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain
  • NS-verherrlichende Sachbeschädigung in Adlershof

    23.09.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Platz der Befreiung in Adlershof (gegenüber des S-Bahnhofs am Adlergestell), wurde die Stele, die an die Befreiung Adlershofs durchs die Rote Armee erinnert mit einem Hakenkreuz und den Buchstaben „HH“ beschschmiert. „HH“ steht für „Heil Hitler“.

    Quelle: Adlershofer Bürgerverein
  • Rassistische Aufkleber in Adlershof

    20.09.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Dörpfeldstraße klebten rund um den Kaisers-Supermarkt mindestens 15 Aufkleber der NPD, auf denen die Parole „Alle wissen: Sarrazin hat Recht!“ stand.

    Quelle: Adlershofer Bürgerverein
  • Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide

    20.09.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstraße hing an einer Haustür direkt neben der Geschäftsstelle der Partei Die Grünen ein Aufkleber der NPD auf dem „Gute Heimreise – Gäste kommen und gehen“ steht.

    Quelle: Haus der Jugend Köpenick
  • Hakenkreuze in der S3

    18.09.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In die Scheiben einer S-Bahn der Linie S3 (Ostbahnhof-Erkner) wurden mehrere Hakenkreuze geritzt.
    Quelle: Initiative "Friedrichshagen ist bunt"
  • Neonazistische Propaganda in Kreuzberg

    18.09.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Durch unbekannte Täter wurde gegen 0:30 Uhr der Boden am S-Bhf. Anhalter Bahnhof mit den Schriftzügen “Sozial geht nur National“, “BRD HEIßT UNTERGANG“ und “VOLKS-TOD stoppen NATIONALER SOZIALISMUS jetzt“ besprüht.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Neonazistischer Aufkleber in Johannisthal

    16.09.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Sterndamm vorm Rathaus Johannisthal und im gegenüberliegenden Park klebten ca. 20 Aufkleber der NPD und aus dem Kameradschaftsspektrum. Auf vielen stand „HartzlV für Westerwelle“, auf einem anderen dagegen „Alle wissen: Sarrazin hat Recht!“. Ob damit Sarrazins Aussagen zur Einschränkung von Unterstützung für HartzlV-Empfänger*innen gemeint ist oder seine rassistischen Thesen, bleibt offen.

    Quelle: Villa offensiv
  • Neonazistischer Aufkleber in Johannisthal

    14.09.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Sterndamm auf Höhe der Haltestelle Kirche Johannisthal, klebte an einem Mülleimer ein vermeintlich antikapitalistischer Aufkleber des FNSI (Freies Netz Sieger Land).

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Neonazistische Aufkleber in Friedrichshagen

    12.09.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Wie bereits eine Woche zuvor, wurden vor der Bölsche-Oberschule in der Aßmannstraße/Ahornalle und Aßmannstraße/Peter-Hille-Straße Aufkleber der NPD und der JN verklebt. An einem Mülleimer direkt vor dem Haupteingang der Schule waren allein sechs Aufkleber verklebt.

    Quelle: Initiative "Friedrichshagen ist bunt"
  • Antisemitische, sexistische und homophobe Pöbeleien in Charlottenburg

    10.09.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Während des Fußballspiels zwischen Tennis Borussia Berlin und 1. FC Union Berlin II am 10. September im Mommsenstadion kam es zu antisemitischen, sexistischen und homophoben Sprechchören seitens der Union-Berlin-Fans. Im Anschluss kam es zu einem organisierten Übergriff auf Fans von Tennis Borussia.
    Quelle: AKA Berlin; Infoportal CW
  • Rassistischer u.a. Aufkleber in Niederschöneweide

    09.09.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide wurden zwei Aufkleber aus dem Berliner Kameradschaftsspektrum entdeckt und entfernt. Auf einem steht „Berlin bleibt deutsch“, auf dem anderen „Wir würden niemals behaupten, dass Rudof Hess ermordet wurde“.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Antisemitischer Wahlkampfstand in Halensee

    08.09.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am frühen Abend führten 2 Mitglieder der Partei „BüSo“ einen Infostand am S-Bhf. Halensee durch. Die "BüSo" ist eine Politsekte, die teilweise antisemitische und extrem rechte Einstellungen vertritt.
    Quelle: Infoportal CW
  • Razzia gegen die HNG in Friedrichshain

    07.09.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Die Räumlichkeiten eines Mitglieds der HNG (Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e. V.) in der Frankfurter Allee werden im Rahmen der bundesweiten Razzia gegen die HNG ebenfalls durchsucht.
    Quelle: Antifa Friedrichshain
  • Neonazistische Aufkleber in Friedrichshagen

    05.09.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Vor der Bölsche-Oberschule in der Aßmannstraße wurden 12 Aufkleber der NPD und ihrer Jugendorganisation (JN - Junge Nationaldemokraten) entdeckt und entfernt. Inhaltlich widmeten sich die Aufkleber verschiedenen Themen wie „Umweltschutz“, der „Volksgemeinschaft“, und der Forderung nach einem „nationalen Sozialismus“.

    Quelle: Initiative "Friedrichshagen ist bunt"
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