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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Neonazistische Propaganda im Internet

    20.01.2012 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf der Internet-Kontaktseite der SPD ging eine E-Mail ein. Darin hieß es: “Heute ist doch das Jubiläum der Wannsee Konferenz. Jetzt könnte doch Gas-Gerd mit Sozen-Kollegen wieder mal eine durchführen. Und nach dem Fußball-Kram dann im Sommer wieder Auschwitz in Betrieb nehmen, damit das unwerte Leben endlich verschwindet und nicht länger der Herrenrasse im Weg ist“.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Rassistische Beleidigungen und Messerdrohung in Prenzlauer Berg

    17.01.2012 Bezirk: Pankow

    Ein 20-jähriger Mann befand sich gegen 15.30 Uhr auf dem Gehweg unter dem U-Bahnhofviadukt Eberswalde Straße, als er mit einem 48-Jährigen in Streit geriet. Dabei wurde der Jüngere von dem Älteren rassistisch beleidigt. Am Ende der verbalen Auseinandersetzung bedrohte der Ältere den Jüngeren mit einem Messer, ließ jedoch von ihm ab und flüchtete in Richtung Kastanienallee, wo er kurz danach von der alarmierten Polizei vorläufig festgenommen wurde. Bei der körperlichen Durchsuchung fanden die Beamten diverse Messer und andere Hieb- und Schlagwaffen, die sichergestellt wurden. Der Angreifer wurde zur Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle gebracht und im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird u.a. wegen Beleidigung, Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

    Quelle: Pressemeldung der Polizei, RBB
  • Hakenkreuz u.a. in Niederschöneweide

    14.01.2012 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Fußgängertunnel am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz und die Parole „Berlin bleibt braun“ mit brauner Farbe gesprüht.

    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR)
  • NS-verharmlosende Veranstaltung in Niederschöneweide

    14.01.2012 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kneipe „Zum Henker“ in der Brückenstraße fand eine Veranstaltung statt, die den Titel „Bombenholocaust Gedenkfeier“ trägt. Es nahmen bis zu 25 Neonazis an dieser Veranstaltung teil. Gegenüber des Henkers fand eine Mahnwache des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick statt.

    Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick, Antwort auf die Kleine Anfrage 17/10695 im Berliner Abgeordnetenhaus
  • NPD-Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    13.01.2012 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Friedrichshagener Straße Ecke Generalshof klebten mehrere NPD-Aufkleber mit der Aufschrift „Deutsches Geld für Deutsche Interessen“. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Bundeszentrale der NPD.

    Quelle: Bund der Antifaschisten Köpenick e.V.
  • Neonazi-Angriff in Wießensee

    11.01.2012 Bezirk: Pankow

    In einer Straßenbahn in Weißensee kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Neonazi-Frau und dem späteren Opfer, das der Punkszene angehört. Während des Wortwechsels sagte die Frau wiederholt, dass sie der rechten Szene angehöre. Als beide um 14:30 Uhr in der Berliner Allee in Weißensee aus der Straßenbahn ausstiegen, schlug die junge Neonazi-Frau der Punkerin in der Nähe der Haltestelle mit einer Flasche auf den Kopf. Alarmierte Polizist*innen nahmen die Täterin vorläufig fest. Nach erfolgter Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde sie wieder entlassen. Die Verletzte wurde von angeforderten Rettungskräften mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • Rassistischer Angriff auf jungen Mann in Prenzlauer Berg

    08.01.2012 Bezirk: Pankow

    Ein 23 Jahre alter Mann wurde aus rassistischen Gründen schwer verletzt. Der junge Mann unterhielt sich zwischen Eberswalder Straße und Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg mit einer Frau. Drei Unbekannte, die in der Nähe standen, kommentierten dieses Gespräch mit rassistischen Parolen. Der 23-Jährige blieb angesichts dieser Äußerungen nicht stumm. Einer der Unbekannten verpasste ihm daraufhin einen Faustschlag ins Gesicht, woraufhin der junge Mann zu Boden ging. Anschließend wurde das Opfer, während es noch am Boden lag, gegen den Kopf getreten. Die drei Angreifer flüchteten in Richtung Kastanienallee. Der Mann erlitt einen Nasenbeinbruch sowie eine schwere Verletzung eines Halswirbels. Nach Angaben der behandelnden Ärzte handelte es sich hierbei um eine Vorstufe eines Genickbruchs. Das Opfer befand sich tagelang in einem lebensbedrohlichen Zustand. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

    Quelle: Pressemeldung der Polizei, Tagesspiegel
  • Flugblattverteilaktion von "Die Freiheit" in Französisch-Buchholz

    06.01.2012 Bezirk: Pankow

    Auf einem Volksfest in Französisch-Buchholz verteilten Mitglieder der rechtspopulistischen Partei DIE FREIHEIT Flyer für einen Aufmarsch der Partei „Gegen den weiteren personellen Abbau bei der Berliner Polizei!“ am 9.6.2012. Weitere Flyer klebten und pinnten die Mitglieder auch auf dem Weg zwischen Tramstation und Festplatz an Bäume und Laternen. Die Flugblätter sind nicht mit Namen und Logo der Partei gekennzeichnet.

    Quelle: NEA
  • LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Kreuzberg

    05.01.2012 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Beim Verlassen eines schwul-lesbischen Clubs am Mehringdamm, wird gegen 4.35 Uhr ein 32-jähriger Mann von einem Unbekannten geschlagen, getreten und verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Rechte Sachbeschädigung in Kreuzberg

    05.01.2012 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Nacht wurden wiederholt die Fensterscheiben im Büro der Wahlkreisabgeordneten Der Linken am Mehringplatz eingeworfen.
    Quelle: Die Linke Friedrichshain-Kreuzberg
  • Rechte Sachbeschädigung in Kreuzberg

    05.01.2012 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Nacht zum 6. Januar wurde wiederholt eine Redaktion in der Blücherstraße von Neonazis angegriffen. Mit Pflastersteinen wurden Fenster- und Türscheiben zertrümmert. Infoplakate für drei aktuelle Veranstaltungen wurden entwendet. Das Büro des war in der Vergangenheit öfter Angriffsziel von Neonazis. Mit Sachschaden gingen auch wiederholt das Hinterlassen von Hakenkreuzschmierereien und rechtsradikalen Internetadressen einher.
    Quelle: Register Friedrichshain
  • Antisemitischer Angriff in Friedrichshain

    04.01.2012 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Beamte der Bundespolizei und der Polizei Berlin nahmen in der vergangenen Nacht drei 34- und 36-jährige Männer fest, die in Friedrichshain drei Jugendliche angegriffen hatten. Das Trio im Alter von 15 und 16 Jahren war gegen 23:45 Uhr am S-Bahnhof Frankfurter Allee unterwegs, als es sich zunächst mehreren Steinwürfen ausgesetzt sah. Hierbei wurde jedoch niemand verletzt. Die drei Angreifer beleidigten ihre Opfer kurz darauf auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation mit antisemitischen Parolen und schlugen einem Jugendlichen ins Gesicht. Alarmierte Polizisten nahmen die drei Erwachsenen fest.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Extrem rechter Angriff in Friedrichshain

    27.12.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein 20-jähriger und ein 29-jähriger Mann wurden an der Kreuzung Rigaer Str. Ecke Samariterstraße gegen 3:15 Uhr von fünf Männern und zwei Frauen, die nach ihrem Aussehen der extrem rechten Szene zuzuordnen sind, angegriffen. Der 20-Jährige wurde verletzt. Die Täter entkamen unerkannt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Neonazitische Pöbelei in Friedrichshain

    25.12.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der M6 ließ ein stark alkoholisierter Mann nationalsozialistische Parolen verlauten (O-Ton: “Was würde der Führer wohl denken, wenn er das ganze Pack sehen würde.“ und “Heil Hitler“). Er wirkte aggressiv. Er stieg an der Landsberger Allee/Petersburger Straße aus, schmiss die Flasche auf die Straße und verschwand Parolen schwingend in Richtung der Petersburger Straße.
    Quelle: Registermeldung
  • Rassistische Beleidigung in Niederschöneweide

    22.12.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Zwei junge Männer befanden sich am Hauptausgang des Bahnhofs Schöneweide. Einer der beiden wurde von einem jungen Skin auf seinen Begleiter mit der Pöbelei „Du hast da was“ angesprochen. Da sein Begleiter so aussah, als könnte er einen Migrationshintergrund haben, fühlten sich die beiden Männer rassistisch angemacht. In einem kurzen Gespräch mit dem Pöbler stellen sie fest, dass der an seiner Jacke einen Button mit der Aufschrift „NSU“ trägt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*-Feindliche Bedrohung in Friedrichshain

    18.12.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein lesbisches Paar wurde in seinem Wohnhaus in der Scharnweberstraße massiv homophob bedroht. Auf ihrer Fußmatte wurde eine Nachricht hinterlassen, in der Homosexuellen mit dem Verbrennungstod in dem KZ Oranienburg gedroht wird.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Sozialchauvinistische Angriff in Charlottenburg

    13.12.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Ein obdachloser Mann wurde am 13. Dezember gegen 19:30 Uhr am U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz von vier bis sechs Unbekannten geschlagen und beraubt. Er erlitt Schürfwunden und Prellungen im Gesicht und blutete stark. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
    Quelle: Polizeipressemeldung; Infoportal CW
  • LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Charlottenburg

    07.12.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Ein schwuler Mann gab an, dass er sich auf dem Theodor-Heuss-Platz begeben hatte, um die dortige City-Toilette aufzusuchen. Auf der Treppe wurde er aus einer Gruppe unbekannter Personen heraus mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Kleine Anfrage Nr. 17/11221 Abgh.; Infoportal CW
  • Neonazistische Propaganda in Charlottenburg

    06.12.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 6. Dezember schmierten unbekannte Täter zwei Hakenkreuze und einen Schriftzug, in dem der NSU thematisiert wurde, auf den Sitz der Bushaltestelle S+U Jungfernheide in der Max-Dohrn-Straße in Charlottenburg.
    Quelle: Schriftliche Anfrage Nr. 17/14651 Abgh. Berlin; Infoportal CW
  • Sachbeschädigung bei Antifaschisten in Müggelheim

    04.12.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In Müggelheim wurde am PKW eines Mannes, der mehrfach beim Entfernen extrem rechter Propaganda beobachtet wurde, alle drei Scheibenwischer verbogen. Im Juli war ein Hakenkreuz auf seine Motorhaube gemalt worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Neonazistische Propaganda in Friedrichshain

    03.12.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Am Ostbahnhof wurden in einer Regionalbahn zwei Aufkleber mit verfassungswidrigem Inhalt festgestellt. Bei dem einen Aufkleber handelte es sich um eine Nachbildung eines Geldscheins des Lagergelds aus dem KZ Oranienburg. Daneben befand sich ein weiterer Aufkleber mit dem Schriftzug “NS Verbot aufheben“.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Rassistischer Angriff in Friedrichshain

    02.12.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein 36-jähriger Mann wurde auf dem U-Bahnhof Warschauer Straße gegen 18 Uhr von zwei unbekannten Männern aus rassistischen Motiven nieder geschlagen, am Boden liegend getreten und verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Sozialchauvinistische Angriff in Charlottenburg

    30.11.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Unbekannte haben am frühen Morgen des 30. Oktober einen Mann auf einem U-Bahnhof verprügelt. Der 24-Jährige, der über keinen festen Wohnsitz in Berlin verfügt, hatte sich gegen 5:20 Uhr vor einem Blumenladen auf dem U-Bahnhof Kurfürstendamm zum Schlafen auf den Boden gelegt, als vier Männer ihn bepöbelten und schließlich auf den Obdachlosen einschlugen. Sie traten mehrfach gegen den Kopf des am Boden liegenden Mannes. Erst als ein 19-Jähriger die Unbekannten ermahnte aufzuhören und die Polizei über den Notruf alarmierte, ließen die Schläger von ihrem Opfer ab und flüchteten mit einer U-Bahn in Richtung Warschauer Straße. Der 24-Jährige wurde mit Prellungen und Schürfwunden am Kopf und Oberkörper zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht
    Quelle: Pressemeldung Polizei Berlin; Infoportal CW
  • Rassistischer Angriff in Niederschöneweide

    28.11.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Einkaufscenter in Schöneweide wurde ein Schwarzer Mensch durch zwei Neonazis rassistisch beschimpft und geschlagen. Die beiden Täter fuhren mit einem Bus weiter nach Neukölln. Dort wurden ihre Personalien überprüft, weil sie rechte Parolen riefen.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • Hitlergruß in Niederschöneweide

    27.11.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein 24-Jähriger zog in der S-Bahn in Adlershof die Notbremse und verließ den Zug. Ein Zeuge, der dies beobachtete, informierte am S-Bhf. Schöneweide Bahnmitarbeiter über den Vorfall. Der 24-Jährige, der kurze Zeit später mit der nächsten Bahn eintrifft, erfährt dort, dass ein Zeuge seine Tat gemeldet hat. Daraufhin versetzte er dem Zeugen einen Kopfstoß und schlug ihn mit der Faust ins Gesicht. Er hob dazu den rechten Arm und schrie „Heil Hitler“. Es wurde Anzeige wegen Missbrauchs von Nothilfemitteln, Körperverletzung und Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole aufgenommen.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Friedrichshain

    27.11.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein 43-jähriger Mann wurde gegen 12:10 Uhr in der Hausburgstr. von einem 21-jährigen Mann homophob beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Friedrichshain

    27.11.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Zwei Frauen, die sich um 3.00 Uhr gegenüber einem Club in der Simplonstraße küssten, wurden von einem unbekannten Mann sexistisch beleidigt. Eine der Frauen wurde geschlagen. Von den Zeug_innen, die eingriffen, wurde eine Person getreten.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Rechte Pöbelei in Friedrichshain

    26.11.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Die Rollläden einer Kneipe in der Rigaer Str. waren um 1:10 Uhr bereits herunter gelassen, als ein “rechts aussehender“ Mensch auf die Kneipe zuging. Er öffnete die Tür und rief im Hineingehen zweimal laut (und draußen deutlich zu verstehen) “NSU“, worauf Besucher der Kneipe mit beifälligem Gejohle antworteten.
    Quelle: Register Friedrichshain
  • Rechte Veranstaltung in Wilmersdorf

    26.11.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 26. November fand die 19. Tagung des so genannten „Berliner Kolleg“ im Logenhaus in der Emser Straße statt. Hinter dem pseudowissenschaftlichen Kolleg des „Instituts für Staatspolitik“ verbirgt sich eine Ideologie bildende Veranstaltungsreihe neurechter Akteur_innen, die seit dem Jahr 2000 stattfindet.
    Quelle: Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Charlottenburg

    24.11.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Spätnachmittag des 24. November nutzte die rassistische und populistische Partei Die Freiheit Räume im Rathaus Charlottenburg für eine Veranstaltung.
    Quelle: Infoportal CW
  • LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Westend

    23.11.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Beide Geschädigten, zwei schwule Männer, wurden um 14:28 Uhr aus homophoben Gründen von zwei männlichen Tatverdächtigen in bzw. vor der Toilettenanlage durch Steinwürfe angegriffen. Anschließend wurde auf einen Geschädigten eingetreten.
    Quelle: Kleine Anfrage Nr. 17/11221 Abgh.; Infoportal CW
  • NPD-Flyer in Grünau

    22.11.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In einigen Briefkästen in Grünau steckte das NPD-Flugblatt "Stoppt die Diktatur der Demokraten". Darin versucht die rechtsextreme Partei an die breite gesellschaftliche Kritik zur Vorratsdatenspeicherung anzuknüpfen.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR)
  • Rassistische Parole mit NSU-Bezug in Plänterwald

    22.11.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend wurde am S-Bhf. Plänterwald folgende Parole geschmiert: "Gewalt ist nicht angeboren!!! Gewalt wird provoziert. Der "NSU" war nur die Antwort auf all den Dreck der uns passiert".

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Extrem rechte Propaganda in Friedrichshain

    20.11.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Straße der Pariser Kommune wurde an einem Brückenpfeiler ein Flugblatt mit volksverhetzendem Inhalt angebracht. Darin ist von dem vermeintlichen jüdischen Totalitarismus des Marx die Rede und dass dieser für die Existenz des Nationalsozialismus und Faschismus verantwortlich sei.
    Quelle: Polizei Berlin
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