NPD-Aufkleber in Niederschöneweide
An einem Straßenschild auf dem Grünstreifen der Michael-Brückner-Str. und an der Laterne vorm Zentrum für Demokratie wurden Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
An einem Straßenschild auf dem Grünstreifen der Michael-Brückner-Str. und an der Laterne vorm Zentrum für Demokratie wurden Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Im Kottmeierkiez wurden mehrere Plakate und Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten und der NPD geklebt. In einem selbstorganisierten Putzspaziergang wurden diese wenige Tage später entfernt.
In Johannisthal-Süd, insbesondere am Sterndamm und im Akeleiweg wurden gegen 1 Uhr Nachts massenweise Plakate und Aufkleber der NPD geklebt. Die Klebenden rufen dabei eine Parole die sinngemäß lautet: "Erst waren wir in der Minderheit, doch jetzt schlagen wir zu...". Es wurden Bushaltestellen, Stromkästen, Mülltonnen und Schaufenster beklebt.
An der Schneller- Ecke Hasselwerderstraße wurde ein Aufkleber der "Jungen Nationaldemokraten" (JN) entdeckt. Darauf steht: "Dieses System bringt uns den Volkstod! Nationalen Sozialismus durchsetzen!".
Am späten Abend verklebten ein paar Neonazis, darunter ein Bekannter, in Johannisthal (u.a. Eisenhutweg) extrem rechte Aufkleber.
Im Süden Johannisthals wurden mehrere Dutzend Plakate der NPD an Stromkästen und Kleidercontainern verklebt. Auf den Plakaten ist zu lesen: "Das Volk blutet. Das Kapital kassiert. Sozialräuber abstrafen." Außerdem wurden erneut Hunderte NPD- sowie JN-Aufkleber im gesamten Wohngebiet angebracht.
In der Bushaltestelle Baumschulenstr./Neue Krugalle und am Fahrstuhl am S-Bahnhof Baumschulenweg wurden Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Ein Herz für Deutschland“ entdeckt.
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick informierte über mindestens ein Dutzend geschmierte Hakenkreuze und rechtsextreme Schriftzüge im Süden des Ortsteils Johannisthal. Die Schmierereien konzentrierten sich um die Stubenrauchstraße/ Springbornstraße. An LKW, Bushaltestellen usw. war u.a. zu lesen: "SS, SA, Germania", "Wir sind wieder da!", "Heil Hitler".
Im gesamten Raum Süd-Johannisthal sind unzählige Sticker der NPD geklebt worden. Insgesamt mehr als 100 Sticker fordern z.B. "Heimreise statt Einreise" oder beinhalten andere rassistische und nationalistische Slogans.
Am Busbahnhof am S-Bahnhof Schöneweide hingen JN-Aufkleber mit der Aufschrift "JN – wehrt euch!".
An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Neue Krugallee wurden mehrere Hakenkreuze mit Edding an der Scheibe, sowie auf den Sitzflächen angebracht. Anzeige wurde bei der Polizei erstattet.
In der Kottmeierstraße in wurden extrem rechte Aufkleber mit verschiedenen Motiven geklebt.
Während einer Demonstration gegen rechte Strukturen in Schöneweide wurden die Demonstrationsteilnehmer*innen an der Edisonstr./ Wilhelminenhofstraße von zwei alkoholisierten Männern bepöbelt. In der Brückenstraße fotografieren aus verschiedenen Wohnungen vermummte Neonazis die Teilnehmenden der Demonstration.
Rund um den S-Bahnhof Schöneweide wurden diverse Aufkleber der "Jungen Nationaldemokraten" (JN) angebracht.
Mitarbeiter*Innen des Stadtteilzentrums (STZ) in Pankow entdeckten im Briefkasten einen A4-Umschlag mit der Aufschrift "Infopost" ohne Absender und Briefmarke. Der Umschlag enthielt ein achtseitiges Pamphlet einer Gruppe, die sich "Reichsbewegung" nannte. Seit April 2011 erhalten die Bewohner*Innen mehrerer Berliner Bezirke diese rassistischen Drohbriefe. Auch Moscheen und die jüdische Gemeinde sind betroffen. Der Brief kündigt einen Tag X an, bis zu dem alle Betroffenen ausgereist sein müssen. Geschieht dies nicht, drohen die Briefschreiber mit Mord.
Direkt am Eingang der HTW in Oberschöneweide wurde ein Sticker mit rassistischem Inhalt geklebt. Er stammt vom sogenannten Nationalen Widerstand.
Rund um die Haltestellen von Bus und Straßenbahn in der Pietschkerstraße wurden zahlreiche Aufkleber der JN angebracht. Themen waren unter anderem Solidarität mit Palästina und Heimatschutz.
In der Bruno-Apitz-Straße in Buch wurden am frühen Morgen 32 Hakenkreuze und SS-Runen an mehreren Hauswänden und Fensterfronten entdeckt.
In der Kneipe „Zum Henker“ in der Brückenstraße fand eine „88-Cent-Party“ statt. Die „8“ steht für den 8. Buchstaben im Alphabet, das „H“. Die „88“ bedeutet „Heil Hitler“ in der rechten Szene. Es nahmen 15 Personen an der Feier teil.
An der Ampel Baumschulenstr./ Köpenicker Landstraße wurden verschiedene Aufkleber der NPD entdeckt. Ein Motiv ist rassistisch motiviert, das andere versucht 'Kindesmissbrauch' anzuprangern.
An der Ecke Bahnhofstr./ Seelenbinderstr. wurden mehrere Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt, die sich auf ein Mineretverbot bezogen.
An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/ Neue Krugallee wurden Aufkleber des rechtsextremen Internetportals widerstand.info entdeckt und Aufkleber der NPD.
Am S-Bhf. Treptower Park an einen Mast vor der Unterführung klebten zwei Sticker der NPD mit der Aufschrift “Inländerfreundlich".
In einem Bus in der Storkower Straße in Prenzlauer Berg machen ein 21-Jähriger und seine beiden Begleiter rassistische Beleidigungen. Der Busfahrer weist sie an, den Bus zu verlassen. Beim Aussteigen wirft der 21-Jährige eine Flasche auf zwei Fahrgäste: eine 20-jährige Frau und einen 29-jährigen Mann.